Lexipedia

AS 2025 736

Verordnung des BAKOM über die Nutzung des Funkfrequenzspektrums (VVNF)

Präambel

Das Bundesamt für Kommunikation (BAKOM)

verordnet:

I

Die Anhänge 1 und 4 der Verordnung des BAKOM vom 18. November 20201 über die Nutzung des Funkfrequenzspektrums erhalten die neuen Fassungen gemäss Beilage.

II

Diese Verordnung tritt am 1. Januar 2026 in Kraft.

12. November 2025

Bundesamt für Kommunikation:

Bernard Maissen

(Art. 1 Abs. 1)

Frequenznutzungen, für die keine Konzession, keine vorgängige Meldung und kein Fähigkeitszeugnis nach Artikel 8 Absatz 2 Buchstaben a, b und d VNF erforderlich sind2

Fassung 8 vom 12. November 2025

(Art. 6)

Nutzung von Frequenzbereichen nach Artikel 44 VNF

1. Frequenzbereiche für Inhaberinnen und Inhaber eines Fähigkeitszeugnisses nach Artikel 44 Absatz 1 Buchstabe a Ziffern 1–3 VNF

Frequenzbereich

Status für
terrestrische
Verbindungen

Status für
Verbindungen über
Amateurfunk-Satelliten

Maximale
Senderleistung a

135,700

137,800 kHz

sekundärb

nicht zulässig

1 W ERPe

472,000

479,000 kHz

sekundärb

nicht zulässig

5 W EIRPf

1810,000

1850,000 kHz

primär

nicht zulässig

1000 W

1850,000

2000,000 kHz

sekundärb

nicht zulässig

1000 W

3500,000

3800,000 kHz

sekundärb

nicht zulässig

1000 W

5351,500

5366,500 kHz

sekundärb

nicht zulässig

15 W EIRPf

7000,000

7200,000 kHz

primär

primär

1000 W

10100,000

10150,000 kHz

sekundärb

nicht zulässig

1000 W

14000,000

14250,000 kHz

primär

primär

1000 W

14250,000

14350,000 kHz

primär

nicht zulässig

1000 W

18068,000

18168,000 kHz

primär

primär

1000 W

21000,000

21450,000 kHz

primär

primär

1000 W

24890,000

24990,000 kHz

primär

primär

1000 W

28000,000

29700,000 kHz

primär

primär

1000 W

50,000

52,000 MHz

sekundärb

nicht zulässig

100 W

70,000

70,0375 MHz

sekundärb

nicht zulässig

25 W ERPe

70,1125

70,500 MHz

sekundärb

nicht zulässig

25 W ERPe

144,000

146,000 MHz

primär

primär

1000 W

430,000

435,000 MHz

sekundärb

nicht zulässig

1000 W

435,000

438,000 MHz

primär

sekundärb

1000 W

438,000

440,000 MHz

sekundärb

nicht zulässig

1000 W

1240,000

1260,000 MHz

sekundärb,c

nicht zulässig

1000 W

1260,000

1270,000 MHz

sekundärb

sekundärb,d

1000 W

1270,000

1300,000 MHz

sekundärb

nicht zulässig

1000 W

2300,000

2400,000 MHz

sekundärb,g

nicht zulässig

100 W

2400,000

2450,000 MHz

sekundärb,g

sekundärb,g

100 W

5650,000

5670,000 MHz

sekundärb

sekundärb,d

100 W

5670,000

5850,000 MHz

sekundärb

nicht zulässig

100 W

10000,000

10450,000 MHz

sekundärb

nicht zulässig

100 W

10450,000

10500,000 MHz

sekundärb

sekundärb

100 W

24000,000

24050,000 MHz

primär

primär

10 W

24050,000

24250,000 MHz

sekundärb

nicht zulässig

10 W

47,000

47,200 GHz

primär

primär

10 W

76,000

77,500 GHz

sekundärb

sekundärb

10 W

77,500

78,000 GHz

primär

primär

10 W

78,000

81,500 GHz

sekundärb

sekundärb

10 W

122,250

123,000 GHz

sekundärb

nicht zulässig

10 W

134,000

136,000 GHz

primär

primär

10 W

136,000

141,000 GHz

sekundärb

sekundärb

10 W

241,000

248,000 GHz

sekundärb

sekundärb

10 W

248,000

250,000 GHz

primär

primär

10 W

2. Frequenzbereiche für Inhaberinnen und Inhaber eines Fähigkeitszeugnisses nach Artikel 44 Absatz 1 Buchstabe a Ziffer 4 VNF

Frequenzbereich

Status für
terrestrische
Verbindungen

Status für
Verbindungen über
Amateurfunk-Satelliten

Maximale
Senderleistung a

1810,000

1850,000 kHz

primär

nicht zulässig

100 W

1850,000

2000,000 kHz

sekundärb

nicht zulässig

100 W

3500,000

3800,000 kHz

sekundärb

nicht zulässig

100 W

21000,000

21450,000 kHz

primär

primär

100 W

28000,000

29700,000 kHz

primär

primär

100 W

144,000

146,000 MHz

primär

primär

50 W

430,000

435,000 MHz

sekundärb

nicht zulässig

50 W

435,000

438,000 MHz

primär

sekundärb

50 W

438,000

440,000 MHz

sekundärb

nicht zulässig

50 W

  • a Die Spitzenleistung beim Senderausgang ist die Durchschnittsleistung, die ein Sender während einer Periode der Hochfrequenzschwingung bei der höchsten Spitze der Modulationshüllkurve maximal abgeben darf (PEP).

  • b Frequenzbereich, der auch anderen Nutzerinnen und Nutzern zur Verfügung steht, die bei der Nutzung Vorrang haben.

  • c Frequenzbereich, der nur benutzt werden darf, wenn die Nutzung dem BAKOM vorgängig gemeldet wurde (Art. 33 Abs. 1 Bst. d VNF).

  • d Nur für Verbindungen von der Erde zum Satelliten.

  • e Effective Radiated Power.

  • f Effective Isotropically Radiated Power.

  • g Frequenzbereich, der mit mehr als 20 W Senderleistung nur benutzt werden darf, wenn die Nutzung dem BAKOM vorgängig gemeldet wurde (Art. 33 Abs. 1 Bst. d VNF).

Verordnung des BAKOM über die Nutzung des Funkfrequenzspektrums | Lexipedia | Lexipedia