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13.3548 · Postulat · 2013-06-20

Departement des Innern

Erledigt

Wortlaut

Der Bundesrat wird beauftragt, in einem Bericht aufzuzeigen, wie sich der Vorbezug von Altersguthaben zwecks Erwerb von Wohneigentum sowie die hohe Scheidungsrate und damit verbunden die Teilung des BVG-Guthabens auf die Situation der Pensionskassen auswirken werden.

Begründung

Die berufliche Vorsorge wird durch die Beiträge der Arbeitgeber und Arbeitnehmer im Kapitaldeckungsverfahren finanziert. Die Rente hängt damit vom angesparten Kapital und von der daraus resultierenden Rendite ab. Die zweite Säule soll zusammen mit der ersten Säule die Fortsetzung der gewohnten Lebenshaltung erlauben. Die hohe Scheidungsrate und damit verbunden die Aufteilung des angesparten Kapitals sowie der beliebte Vorbezug der angesparten Gelder zwecks Erwerb von Wohneigentum führen dazu, dass sich das angesparte Altersguthaben und die daraus resultierende Rente reduzieren werden. Damit wächst die Gefahr, dass die Renten aus der zweiten Säule so klein werden, dass die Finanzierung über das Kapitaldeckungsverfahren an die Grenzen gelangt und die Solidarität zwischen Erwerbstätigen und Rentnern zunehmend strapaziert wird.

Antrag des Bundesrates

Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.

Stellungnahme des Bundesrates

Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.

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