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17.5204 · Fragestunde. Frage · 2017-03-08

Parlament

Erledigt

Wortlaut

Die Website des Parlamentes ist nun mehr als ein Jahr aufgeschaltet. Sie ist weiterhin unübersichtlich, die Gestaltung zu grossteilig. Die Suchfunktion funktioniert nicht immer, Drucken ist erschwert, Berichte sind nicht vollständig verlinkt.- Welche Anpassungen wurden seit dem 13. Juni 2016 gemacht? Welche sind noch geplant?- Wann wird die Gestaltung verbessert?- Wurde Parlament.ch mit guten Internetauftritten von anderen Parlamenten (Deutschland, Frankreich, andere EU-Länder) verglichen?- Wann ist eine App geplant?

Stellungnahme des Bundesrates

Wie die Fragestellerin ist sich das Büro der grossen Bedeutung der Website für die Kommunikation des Parlamentes bewusst und unterstützt deren kontinuierliche Verbesserung und Konsolidierung. Um den unterschiedlichsten Bedürfnissen zu entsprechen und um weitere Risiken zu vermeiden, macht dabei ein schrittweises und pragmatisches Vorgehen Sinn. Dementsprechend wurde die neue Website, nach ihrer Aufschaltung am 19. Februar 2016, laufend weiterentwickelt, basierend auf Rückmeldungen von zahlreichen Nutzerinnen und Nutzern sowie Gesprächen mit Ratsmitgliedern. Seit Juni 2016 wurden weit über hundert Anpassungen vorgenommen. Die hauptsächlichen Ausbauschritte sind die folgenden:- neue Filtermöglichkeit in der Geschäftssuche (Ratsunterlagen, Fahnen, Anträge);- leichte Komprimierung von Design/Layout;- kompaktes Druckformat für Geschäfts-Detailseiten;- Beschleunigung der Ladezeiten von Geschäfts-Detailseiten;- Schnellnavigation und scrollbare Rednerliste für das Amtliche Bulletin;- thematische Suche in der Geschäftsdatenbank Curia Vista.Die Änderungen wurden in Zusammenarbeit mit der Gruppe Parlaments-IT (PIT) realisiert. Die PIT ist aus Ratsmitgliedern aller Fraktionen zusammengesetzt. Die Parlamentsdienste haben die Ratsmitglieder mit dem IT-Newsflash regelmässig informiert. Mit den beiden für 2017 geplanten Releases werden u. a. folgende Neuerungen eingespielt:- Druck-Button für Geschäfts-Detailseiten;- bessere Suchfunktion nach Ratsmitgliedern für mobile Geräte;- RSS-Feed für alle News-Meldungen;- Verbesserung und Ausbau der News-Mitteilungen bei Änderungen in den Geschäften;- Optimierung der dynamischen Sitzordnung für mobile Endgeräte;- Verbesserung der Nutzerfreundlichkeit der Abstimmungs-Datenbank.Das Layout wurde nach dem Prinzip "mobile first" - für Smartphones und Tablets - konzipiert; dies in der sich bestätigenden Annahme, dass die Nutzung mit mobilen Endgeräten laufend zunimmt. Der aktuelle mobile Nutzungsanteil liegt bei rund 25 Prozent. Mit diesem Ansatz einer plattformunabhängigen Website für alle Endgeräte erübrigt sich der Einsatz einer in Entwicklung und Unterhalt kostspieligen App für alle möglichen Plattformen. Layout und Design werden konsolidiert. An der grundsätzlichen Ausgestaltung ändert sich jedoch nichts.Im Rahmen der konzeptionellen Arbeiten wurden Lösungen anderer Parlamente einbezogen. Der Deutsche Bundestag wie auch der Schwedische Reichstag haben kürzlich einen der Schweiz ähnlichen Webauftritt aufgeschaltet - grossflächig und mobiletauglich. Luxemburg plant, sich bei seiner neuen Parlamentswebsite am schweizerischen Beispiel zu orientieren.