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25.7828 · Fragestunde. Frage · 2025-09-17

Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation

Erledigt

Wortlaut

Auf die Ip. 25.3828 antwortete der Bundesrat: «Von etwa einem Dutzend PFAS-Verbindungen ist bekannt, dass sie in relevanten Konzentrationen im Boden vorkommen. Die Auswahl an Verbindungen in der Analyse des Bundes beruhte auf verschiedenen Kriterien».
- Welche Kriterien sind das konkret?
- Von den über zehntausend bekannten PFAS: Zu wie vielen davon gibt es toxikologische Gutachtachten (in absoluten und relativen Zahlen)?
- Wie viele können in Wasser, Nahrung und Böden gemessen werden?

Stellungnahme des Bundesrates

Die PFAS-Messungen der Bodenmesskampagne 2021/22 erfolgten in einem Analytiklabor, welches die erforderliche, niedrige Bestimmungsgrenze von 0.1 µg/kg anbieten konnte. Die Anzahl Einzelverbindungen entsprach dem maximalen Messumfang dieses Labors (32 PFAS-Verbindungen). Ein besonderer Fokus lag auf acht PFAS, deren Toxizität zum Zeitpunkt der Auswertung bekannt war, die standardmässig analysiert werden konnten und die häufig im Boden zu finden sind. Gutachten bestehen zu etwa zwei Dutzend einzelnen PFAS. Derzeit können über 40 PFAS-Verbindungen für Böden und Wasser standardmässig analysiert werden. Inzwischen werden auch Methoden eingesetzt, welche die Gesamtmasse von allen PFAS schätzen oder PFAS-Vorläuferverbindungen analysieren. Im Trinkwasser und in Lebensmitteln können derzeit 20 bzw. 22 PFAS-Verbindungen quantifiziert werden.

Was genau weiss der Bundesrat über die mehr als zehntausend PFAS? | Lexipedia | Lexipedia