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25.8014 · Fragestunde. Frage · 2025-12-03

Departement des Innern

Erledigt

Wortlaut

Heim- und Pflegekinder sind strukturell in verschiedener Weise benachteiligt, indem ihnen eine kürzere Jugend zugestanden wird und Ihnen parallele und abrupte Übergänge in mehreren Lebensbereichen gleichzeitig zugemutet werden. Das führt in sehr vielen Fällen dazu, dass sie ihre Bildungspotenziale nicht ausschöpfen können.
Wie kann der Bundesrat dem entgegenwirken?

Stellungnahme des Bundesrates

Die gemeinsamen bildungspolitischen Ziele von Bund und Kantonen streben unter anderem an, dass 95 Prozent aller 25-Jährigen über einen Abschluss auf der Sekundarstufe II verfügen. Sie werden insbesondere mit den Projekten im Rahmen der Berufsbildung 2030 umgesetzt. Die nationale Plattform gegen Armut hat zudem im Schwerpunkt «gefährdete Jugendliche und junge Erwachsene an den Nahtstellen I und II» eine Studie und einen Leitfaden zu erfolgsversprechenden Praxisbeispielen erarbeitet. Schliesslich unterstützt der Bund über das Kinder- und Jugendförderungsgesetz (KJFG) die Koordinationsplattform LIFT, ein Integrations- und Präventionsprojekt an der Nahtstelle Schule – Berufsbildung, welches speziell für Jugendliche mit erschwerter Ausgangslage im Hinblick auf die Lehrstellensuche und Berufsintegration entwickelt wurde.