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preparatory:AB 159293

Berset Alain · Bundesrat · Freiburg · 2014-03-10

Wortprotokoll

Aufgrund des Ausfalls des europäischen Media-Programms im Jahr 2014 entsteht eine grosse Finanzierungslücke für die Schweizer Filmbranche. Der Bundesrat hat deshalb beschlossen, dem Parlament im Rahmen des Nachtrages I einen Kredit im Umfang von rund 5 Millionen Franken für die Umsetzung einer Übergangslösung für das Jahr 2014 zu unterbreiten. Dieser Betrag wird mit Mitteln aus dem ursprünglich für die Teilnahme am Media-Programm verabschiedeten Voranschlagskredit von 7,8 Millionen Franken kompensiert. Als Berechnungsbasis für die Höhe des Nachtragskredits wurden die letztjährigen Rückflüsse aus den Förderprogrammen von Media genommen. Diese Übergangslösung kommt, wie bisher bei Media, der Schweizer Filmbranche, d. h. den Filmproduzenten, Festivals, Kino- und Verleihbetrieben und Weiterbildungsprogrammen, direkt zugute. Nicht Teil der Übergangslösung werden ab 2014 von Media neueingeführte Förderprogramme, z. B. die Gameförderung, sowie Programme, die bisher vom Bund nicht unterstützt wurden, wie z. B. TV-Koproduktionen. Damit soll die Kontinuität in der europäischen Zusammenarbeit für 2014 so weit wie möglich gesichert und sollen einige Nachteile kompensiert werden. Der volle Zugang zum europäischen Filmmarkt und zu dessen Netzwerk wird durch diese Massnahmen hingegen nicht zu ersetzen sein. Die Schweiz ist als kleiner und segmentierter Filmmarkt auf diesen Austausch angewiesen.

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