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preparatory:AB 220207

Galladé Chantal · Nationalrat · Zürich · Sozialdemokratische Fraktion · 2017-09-21

Wortprotokoll

Ich habe die Jagdwaffen und die Sportwaffen ja stets ausgenommen, weil ich der Meinung bin, dass es ein Unterschied ist, ob jemand eine Waffe auch noch regelmässig benützt, z. B. eben für die Jagd, oder ob sie einfach nur herumliegt und dort womöglich auch noch rostet. Mir sagen Kollegen, die ihre Waffe zu Hause lagern müssen, dass das eigentlich nur ein Ärger sei. Ich habe einmal eine Wohngemeinschaft gesehen, wo die Waffen im Schirmständer standen. Das bringt es einfach nicht! Klar kann man sagen, das sei fahrlässig, aber grundsätzlich finde ich, dass man so wenige Schusswaffen wie möglich in Haushalten haben soll, weil sie dort falsch eingesetzt werden können und Menschenleben kosten können. Sie können von Kindern gefunden und verwendet werden - auch das ist schon vorgekommen -, sie können im Affekt falsch eingesetzt werden, sie können von Einbrechern gefunden werden. Das heisst, grundsätzlich sollten wir es nur da erlauben, dass Waffen zu Hause gelagert werden, wo es wirklich eine Notwendigkeit ist und wo garantiert ist, dass sie richtig gelagert und regelmässig gebraucht werden. Das muss so wenig wie möglich der Fall sein.