preparatory:AB 278134
Cassis Ignazio · Bundesrat · Tessin · 2021-03-09
Wortprotokoll
Ce postulat de la Commission de politique extérieure charge le Conseil fédéral de soumettre au Parlement un rapport concernant la mise en oeuvre du dialogue bilatéral entre la Suisse et la Chine en matière de droits de l'homme.
La Suisse et la Chine mènent un dialogue bilatéral sur ce thème depuis 1991. Il y a donc aujourd'hui trente ans que nous avons institutionnalisé ce type de dialogue. Ce dernier est d'ailleurs l'un des nombreux instruments par lesquels la Suisse aborde la question des droits de l'homme avec la Chine.
Il serait faux de croire que toute la question des droits de l'homme, qui concerne la Suisse et la Chine, est concentrée dans le dialogue bilatéral. La défense des droits fondamentaux fait, depuis longtemps, partie intégrante de notre politique à l'égard de la Chine.
Die Menschenrechtslage in China hat sich in den letzten Jahren insgesamt verschlechtert. Die Schweiz spricht das regelmässig an, wie gesagt bilateral, im Rahmen dieses Dialogs, aber und vor allem multilateral. Viele Menschen in der Schweiz zeigen sich ebenfalls über die Menschenrechtssituation in China besorgt. Ich erhalte oft Bürgerbriefe, beispielsweise zur Unterdrückung der Uiguren in Xinjiang oder zur Einschränkung der Meinungsäusserungsfreiheit in Hongkong. Der Bundesrat hat deshalb Verständnis für das Anliegen, eine Standortbestimmung, eine Bilanz zum Menschenrechtsdialog vorzunehmen. Deshalb empfiehlt er Annahme des Postulates.
Das Postulat kann im Rahmen der China-Strategie 2021-2024 umgesetzt werden; der Bundesrat wird sich ja bald mit dieser Strategie befassen. Nach ihrer Verabschiedung wird der Bundesrat gemäss Artikel 152 Absatz 3 des Parlamentsgesetzes die Aussenpolitischen Kommissionen dazu konsultieren. Selbstverständlich wird sich der Bundesrat auch im Bericht über die Menschenrechtsaussenpolitik der Schweiz als Anhang des aussenpolitischen Berichtes und in anderen Formaten weiterhin zur Menschenrechtspolitik gegenüber den Ländern der Welt - inklusive China - äussern. Aber ich glaube, dass die China-Strategie das beste Gefäss ist, um eine Bilanz dieser letzten dreissig Jahre zu ziehen und nach vorne zu schauen. Ein Bericht nach der China-Strategie käme zu spät, weil es eben mit der Strategie ist, dass wir die Ziele und die Massnahmen für die nächsten vier Jahre definieren.