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preparatory:AB 30192

Maissen Theo · Ständerat · Graubünden · Christlichdemokratische Fraktion · 2002-12-11

Wortprotokoll

Ich muss zum Argument von Kollege Schiesser noch etwas sagen. Es geht um die Frage, ob alle relevante Arbeit angerechnet werden kann oder nicht. Es geht nicht um das Argument, ob nun kleinere Betriebe hineinkommen oder nicht. Dieses Problem betrachte ich als sehr minim.

Man muss sehen, dass in Absatz 5 auch Litera c von Bedeutung ist. Wenn man die Arbeit, die jemand hat, nicht vollständig berechnet - und diese Sömmerungsflächen geben Arbeit wie andere Flächen auch, es gibt überhaupt kein rationales Argument dafür, dass man diese Flächen nicht berücksichtigt -, hat das auch bei der Auszahlung der Summe eine Bedeutung. Es kann sein, dass jemand an sich höhere Beiträge erhalten würde. Aber weil nicht alle Arbeit, die er macht, berechnet wird, wird er dort bestraft. Es besteht überhaupt nicht das Problem, dass sehr viele kleine Betriebe hier hineinwachsen.

Das Argument, dass es etwas schwierig sei, das zu berechnen, stimmt nicht. In der Agrarpolitik hat man schon schwierigere Probleme gelöst. Der Verwaltungsaufwand zieht bei mir als Argument nicht, weil es effektiv eine sachliche Ungerechtigkeit ist, dass Arbeit, die geleistet wird - vor allem im Berggebiet, auch im Kanton Glarus zum Beispiel, im Berner Oberland usw. -, nicht berücksichtigt wird. Das ist ungerecht, das müssen wir korrigieren.

Ich bin Ihnen dankbar, wenn Sie dem Minderheitsantrag zustimmen.