AS 2000 2546
Verordnung des EDI über Leistungen in der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (Krankenpflege-Leistungsverordnung, KLV)
Verordnung über Leistungen in der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (Krankenpflege-Leistungsverordnung, KLV)
Änderung vom 10. Juli 2000
Das Eidgenössische Departement des Innern verordnet:
I Die Krankenpflege-Leistungsverordnung vom 29. September 19951 wird wie folgt geändert:
Art. 4 Einleitungssatz und Bst. d Die Versicherung übernimmt die Kosten der folgenden von Chiropraktoren und Chiropraktorinnen verordneten Analysen, Arzneimittel, der Untersuchung oder Be- handlung dienenden Mittel und Gegenstände sowie bildgebenden Verfahren: d. Bildgebende Verfahren:
1. Röntgen des Achsenskeletttes,
2. Computertomographie (CT) des Achsenskelettes,
3. Magnetische Kernresonanz (MRI) des Achsenskelettes,
4. Skelettszintigrafie.
Art. 12 Bst. c und s Die Versicherung übernimmt neben den Kosten für die Diagnose und die Behand- lung auch die Kosten der folgenden Massnahmen der medizinischen Prävention
Massnahme Voraussetzung
c. Gynäkologische Vorsorgeunter- Die ersten beiden Untersuchungen inklu- suchung inklusive Krebsabstrich sive Krebsabstrich im Jahresintervall und danach alle drei Jahre. Dies gilt bei nor- malen Befunden; sonst Untersuchungsin- tervall nach klinischem Ermessen.
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Krankenpflege-Leistungsverordnung AS 2000
Massnahme Voraussetzung
s. In-vitro-Muskelkontraktur-Test zur Bei Personen nach einem Anästhesie- Erkennung einer Prädisposition für zwischenfall mit Verdacht auf maligne maligne Hyperthermie Hyperthermie und bei deren Blutsver- wandten ersten Grades. In einem Zentrum, das von der European Malignant Hyperthermia Group anerkannt ist.
Art. 28 Abs. 1
1 Die in Artikel 52 Absatz 1 Buchstabe a Ziffer 1 KVG3 vorgesehene Liste gehört
unter dem Titel Analysenliste (abgekürzt «AL») als Anhang 3 zu dieser Verordnung.
II Der Anhang 1 erhält die neue Fassung gemäss Beilage.
III
1 Diese Änderung tritt unter Vorbehalt der Absätze 2 und 3 am 1. Januar 2001 in
Kraft.
2 Artikel 12 Buchstaben c und s tritt rückwirkend auf den 1. Juli 2000 in Kraft.
3 Folgende Änderungen in Anhang 1 der KLV treten rückwirkend auf den 1. Juli
2000 in Kraft:
a. Elektrische Neuromodulation der sakralen Spinalnerven mit einem implan- tierbaren Gerät zur Behandlung der Harninkontinenz oder von Blasenent- leerungsstörungen (Ziff. 1.4). b. Stereotaktische Operationen zur Behandlung der chronisch therapieresisten- ten parkinsonschen Krankheit (Radiofrequenläsionen und chronische Stimu- lationen im Pallidum, Thalamus und Subthalamus) (Ziff. 2.3). c. Dünnschicht-Zytologie zur Früherkennung des Zervixkarzinoms (Ziff. 3) d. Photodynamische Therapie der Makuladegeneration mit Verteporfin (Ziff. 6).
10. Juli 2000 Eidgenössisches Departement des Innern: Ruth Dreifuss
3 SR 832.10
Krankenpflege-Leistungsverordnung AS 2000
Anhang 1 (Art. 1)
Vergütungspflicht der obligatorischen Krankenpflegeversicherung für bestimmte ärztliche Leistungen
Einleitende Bemerkungen Dieser Anhang stützt sich auf Artikel 1 der Leistungsverordnung. Er enthält keine abschliessende Aufzählung der ärztlichen Pflicht- oder Nichtpflichtleistungen. Er enthält: – Leistungen, deren Wirksamkeit, Zweckmässigkeit oder Wirtschaftlichkeit durch die Leistungskommission geprüft wurde und deren Kosten demgemäss übernommen, allenfalls nur unter bestimmten Voraussetzungen übernom- men oder gar nicht übernommen werden; – Leistungen, deren Wirksamkeit, Zweckmässigkeit oder Wirtschaftlichkeit noch abgeklärt wird, für die jedoch die Kosten unter bestimmten Vorausset- zungen und in einem festgelegten Umfang übernommen werden; – besonders kostspielige oder schwierige Leistungen, die von der obligatori- schen Krankenpflegeversicherung nur vergütet werden, wenn sie von hierfür qualifizierten Leistungserbringern durchgeführt werden.
Krankenpflege-Leistungsverordnung AS 2000
1 Chirurgie
1.1 Allgemein
1.2 Transplantationschirurgie
1.3 Orthopädie, Traumatologie
1.4 Urologie
2 Innere Medizin
2.1 Allgemein
2.2 Herz- und Kreislauferkrankungen, Intensivmedizin
2.3 Neurologie inkl. Schmerztherapie
2.4 Physikalische Medizin, Rheumatologie
2.5 Krebsbehandlung
3 Gynäkologie, Geburtshilfe
4 Pädiatrie, Kinderpsychiatrie
5 Dermatologie
6 Ophthalmologie
7 Oto-Rhino-Laryngologie
8 Psychiatrie
9 Radiologie
9.1 Röntgendiagnostik
9.2 Andere bildgebende Verfahren
9.3 Interventionelle Radiologie
10 Komplementärmedizin
Alphabetischer Index
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Massnahmen Leistungs- Voraussetzungen gültig ab pflicht
1 Chirurgie
1.1 Allgemein
Massnahmen bei Ja Eingeschlossen sind. 1.9.1967 Herzoperationen Herzkatheterismus; Angiokardiograpie ein- schliesslich Kontrastmittel; Unterkühlung; Verwendung einer Herz-Lungen-Maschine; Verwendung eines Cardioverters als Pace- maker, Defibrillator oder Monitor; Blutkon- serven und Frischblut; Einsetzen einer künstlichen Herzklappe einschliesslich Pro- these; Implantation eines Pacemakers ein- schliesslich Gerät Endoprothesen Ja 27.6.1968 Operative Mamma- Ja Zur Herstellung der physischen und psychi- 23.8.1984/ rekonstruktion schen Integrität der Patientin nach medizi- 1.3.1995 nisch indizierter Amputation Eigenbluttransfusion Ja 1.1.1991 Operative Adipositas- Ja a. Nach Rücksprache mit dem Vertrauens- 1.1.2000 behandlung (Gastric arzt oder der Vertrauensärztin. Roux-Y Bypass, b. Der Patient oder die Patientin darf nicht Gastric Banding, Ver- älter sein als 60 Jahre. tical Banded Gastro- c. Der Patient oder die Patientin hat einen plasty) Bodymass Index (BMI) von mehr als 40. d. Eine zweijährige adäquate Therapie zur Gewichtsreduktion war erfolglos. e. Vorliegen einer der folgenden Komorbi- ditäten: Arterielle Hypertonie mit breiter Manschette gemessen; Diabetes melli- tus; Schlafapnoe-Syndrom; Dyslipidä- mie; degenerative behindernde Verände- rungen des Bewegungsapparates; Koro- naropathie; Sterilität mit Hyperandroge- nismus; polyzystische Ovarien bei Frauen in gebärfähigem Alter. f. Durchführung der Operation in einem Spitalzentrum, das über ein interdiszi- plinäres Team mit der notwendigen Er- fahrung verfügt (Chirurgie, Psychothe- rapie, Ernährungsberatung, Innere Me- dizin). g. Das Spital muss ein Evaluationsregister führen. Adipositasbehandlung Nein 25.8.1988 mit Magenballons
1.2 Transplantationschirurgie
Nierentransplantation Ja Eingeschlossen ist die Operation beim 25.3.1971 Spender samt der Behandlung allfälliger 23.3.1972 Komplikationen und eine angemessene Entschädigung für den effektiv erlittenen Erwerbsausfall. Ausgeschlossen ist eine Haftung des Versicherers des Empfängers beim allfälligen Tod des Spenders.
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Massnahmen Leistungs- Voraussetzungen gültig ab pflicht
Herztransplantation Ja Bei schweren, unheilbaren Herzkrankheiten 31.8.1989 wie insbesondere ischämischer Kardiopa- thie, idiopathischer Kardiomyopathie, Herzmissbildungen und maligner Arrhyth- mie. Isolierte Lungen- Ja Bei Patienten im Endstadium einer chroni- 1.4.1994 transplantation schen Lungenerkrankung. In folgenden Zentren: Universitätsspital Zürich, Hôpital cantonal universitaire de Genève in Zusammenarbeit mit dem Centre hospitalier universitaire vaudois, wenn ein Evaluationsregister geführt wird. Herz-Lungentrans- Nein 31.8.1989/ plantation 1.4.1994 Lebertransplantation Ja Durchführung in einem Zentrum, das über 31.8.1989/ die nötige Infrastruktur und Erfahrung ver- 1.3.1995 fügt (Mindestfrequenz: durchschnittlich zehn Lebertransplantationen pro Jahr). Kombinierte Pan- Ja In folgenden Zentren: Universitätsspital 1.4.1994 kreas- und Nieren- Zürich, Hôpital cantonal universitaire de transplantation Genève, wenn ein Evaluationsregister ge- führt wird. Isolierte Pankreas- Nein 31.8.1989/ transplantation 1.4.1994 (Pancreas Transplan- tation Alone, Pancreas After Kidney) Hautautograft mit ge- Ja Duchführung in den Universitätsspitälern 1.1.1997 züchteten Keratino- Zürich und am Centre hospitalier universi- bis zyten taire vaudois. 31.12.2000 Allogene Ja, in Bei schwer heilendem Ulcus cruris nach er- 1.1.2001 Transplantation mit Evaluation folgloser Behandlung mit konventionellen bis zweischichtigem Behandlungsmethoden während 6–12 Mo- 31.1.2002 menschlichem leben- naten. dem Hautäquivalent Nach den Richtlinien der Swiss Tissue (bestehend aus Dermis Repair Society von September 2000. und Epidermis)
1.3 Orthopädie, Traumatologie
Behandlung von Ja Leistungspflicht nur bei eindeutig therapeu- 16.1.1969 Haltungsschäden tischem Charakter, d.h. wenn durch Rönt- genaufnahmen feststellbare Strukturverän- derungen oder Fehlbildungen der Wirbel- säule manifest geworden sind. Prophy- laktische Massnahmen, die zum Ziel haben, drohende Skelettveränderungen zu verhin- dern, namentlich Spezialgymnastik zur Stärkung eines schwachen Rückens, gehen nicht zu Lasten der Krankenversicherung.
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Massnahmen Leistungs- Voraussetzungen gültig ab pflicht
Arthrosebehandlung Nein 25.3.1971 mit intraarticulärer Injektion eines künst- lichen Gleitmittels Arthrosebehandlung Nein 12.5.1977 mit intraarticulärer Injektion von Teflon oder Silikon als «Gleitmittel» Mischinjektion mit Nein 1.1.1997 Jodoformöl zur Arthrosebehandlung Stosswellentherapie Nein 1.1.1997 / in der Orthopädie 1.1.2000 Viskosupplementation Nein 1.1.1998 / mit Hylaninjektion zur 1.1.2000 Behandlung der Knie- arthrose Hüftprotektor zur Nein 1.1.1999 / Verhinderung von 1.1.2000 Schenkelhalsfrak- turen
1.4 Urologie
Uroflowmetrie Ja Bei Erwachsenen 3.12.1981 (Messung des Urinflusses mit kurvenmässiger Registrierung) Extrakorporale Stoss- Ja Indikationen: 22.8.1985 wellenlithotripsie ESWL eignet sich (ESWL), Nierenstein- a. bei Harnsteinen des Nierenbeckens, zertrümmerung b. bei Harnsteinen des Nierenkelches, c. bei Harnsteinen des proximalen Ureters, falls die konservative Behandlung jeweils erfolglos geblieben ist und wegen der Lage, der Form und der Grösse des Steines ein Spontanabgang als unwahrscheinlich beur- teilt wird. Die mit der speziellen Lagerung des Patienten verbundenen erhöhten Risiken bei der Narkose erfordern eine besonders kompetente fachliche und apparative Betreuung während der Narkose (spezielle Ausbildung der Ärzte und Narkosegehilfen und adäquate Überwachungsgeräte). Operative Behandlung bei Erektionsstörungen – Penisprothese Nein 1.1.1993/ 1.4.1994 – Revaskularisations- Nein 1.1.1993/ chirurgie 1.4.1994
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Massnahmen Leistungs- Voraussetzungen gültig ab pflicht
Implantation eines Ja Bei schwerer Harninkontinenz 31.8.1989 künstlichen Sphink- ters Laser bei Tumoren der Ja 1.1.1993 Blase und des Penis Embolisationsbehand- lung bei Varikozele testis – mittels Verödungs- Ja 1.3.1995 oder Coilmethode – mittels Balloons Nein 1.3.1995 oder Mikrocoils Transuretrale ultra- Nein 1.1.1997 schallgesteuerte laser- induzierte Prostatek- tomie Elektrische Neu-romo- Ja. in An einer anerkannten Institution mit uro- 1.7.2000 dulation der sakralen Evaluation dynamischer Abteilung zur vollständigen bis Spinal-nerven mit ei- urodynamischen Untersuchung und einer 31.12.2004 nem implantierbaren Abteilung für Neuromodulation zur peri- Gerät zur Behandlung pheren Nerven-Evaluation (PNE-Test). von Harninkontinenz Nach erfolgloser konservativer Behandlung oder Blasenent- (inklusive Rehabilitation). leerungsstörungen Nach einem positiven peripheren Nerven- Evaluationstest (PNE). Führung eines Evaluationsregisters.
2 Innere Medizin
2.1 Allgemein
Ozon-Injektions- Nein 13.5.1976 therapie Hyperbare Sauer- Ja Bei stofftherapie – Chronischen Bestrahlungsschäden und 1.4.1994 Bestrahlungsspätschäden – Osteomyelitis am Kiefer 1.9.1988 – Chronischer Osteomyelitis Frischzellentherapie Nein 1.1.1976 Serocytotherapie Nein 3.12.1981 Impfung gegen Ja Bei Behandlung eines bereits von einem 19.3.1970 Tollwut tollwütigen oder der Tollwut verdächtigen Tier gebissenen Patienten. Behandlung der Ja – Bei Übergewicht von 20 Prozent oder 7.3.1974 Adipositas mehr. – Bei Übergewicht und konkomittierender Krankheit, welche durch die Gewichts- reduktion günstig beeinflusst werden kann. – durch Ampheta- Nein 1.1.1993 minderivate – durch Schilddrü- Nein 7.3.1974 senhormon – durch Diuretica Nein 7.3.1974
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Massnahmen Leistungs- Voraussetzungen gültig ab pflicht
– durch Chorion- Nein 7.3.1974 Gonadotropin- Injektionen Hämodialyse Ja 1.9.1967 («künstliche Niere») Hämodialyse in Ja 27.11.1975 Heimbehandlung Peritonealdialyse Ja 1.9.1967 Enterale Ernährung Ja Wenn eine ausreichende perorale sonden- 1.3.1995 zu Hause freie Ernährung ausgeschlossen ist. Parenterale Ernährung Ja 1.3.1995 zu Hause Insulintherapie mit Ja Unter folgenden Voraussetzungen: 27.8.1987/ einer Infusionspumpe – Der Patient ist ein extrem labiler Diabe- 1.1.2000 tiker. – Er kann auch mit der Methode der Mehrfachinjektion nicht befriedigend eingestellt werden. – Die Indikation des Pumpeneinsatzes und die Betreuung des Patienten erfolgen durch ein qualifiziertes Zentrum oder, nach Rücksprache mit dem Vertrauens- arzt, durch einen frei praktizierenden Facharzt mit entsprechender Erfahrung. Ambulante parenterale Ja 1.1.1997 antibiotische Gabe mit Infusionspumpe Plasmapherese Ja Indikationen: 25.8.1988 – Hyperviskositätssyndrom – Krankheiten des Immunsystems, bei de- nen die Plasmapherese sich als wirksam erwiesen hat, wie insbesondere – myastenia gravis – trombotisch trombozytopenische Purpura – immunhämolytische Anämie – Leukämie – Goodpasture-Syndrom – Guillain-Barré-Syndrom – Akute Vergiftungen – Familiäre Hypercholesterinämie homo- zygoter Form. LDL-Apherese Ja Bei homozygoter familiärer Hypercholeste- 25.8.1988 rinämie. Nein Bei heterozygoter familiärer Hypercholeste- 1.1.1993/ rinämie. 1.3.1995 Hämatopoïetische Stammzell-Trans- plantation – autolog Ja Bei Lymphomen 1.1.1997 Bei akuter lymphatischer Leukämie Bei akuter myeloischer Leukämie.
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Massnahmen Leistungs- Voraussetzungen gültig ab pflicht
Ja Beim myelo-dysplastischen Syndrom 1.1.1997 Beim multiplen Myelom bis 31.12.2001 Beim primären Mammakarzinom mit ho-hem Rezidivrisiko. In qualifizierten Zentren, gemäss den Richtlinien der Swiss Transplant Arbeits- gruppe für Blood and Marrow Transplanta- tion (STABMT). Beim Keimzell-Tumor in fortgeschrittenem Stadium Beim Ovarialkarzinom Beim Medulloblastom Beim Neuroblastom Beim Ewing-Sarkom Beim Wilms-Tumor Beim Rhabdomyosarkom Bei der chronisch myeloischen Leukämie. In Universitätskliniken Beim kleinzelligen Bronchuskarzinom Im Centre Hospitalier Universitaire Vaudois Die Leistungserbringer müssen ein Evalua- tionsregister führen. Nein Im Rückfall einer akuten myeloischen 1.1.1997 Leukämie Im Rückfall einer akuten lymphatischen Leukämie Beim Mammakarzinom mit fortgeschritte- nen Knochenmetastasen Bei kongenitalen Erkrankungen. – allogen Ja Bei akuter myeloischer Leukämie 1.1.1997 Bei akuter lymphatischer Leukämie Bei der chronischen myeloischen Leukämie Beim myelo-dysplastischen Syndrom Bei der aplastischen Anämie Bei Immundefekten und Inborn errors Bei der Thalassämie und der Sichelzell- anämie (HLA-identisches Geschwister als Spender). Ja Beim multiplen Myelom. 1.1.1997 bis 31.12.2001 In qualifizierten Zentren, gemäss den Richtlinien der Swiss Transplant Arbeits- gruppe für Blood and Marrow Transplanta- tion (STABMT). Bei der chronisch lymphatischen Leukämie. Im Hôpital Cantonal Universitaire de Genève und im Kantonsspital Basel. Beim Non-Hodgkin-Lymphom. In den Universitätskliniken. Beim Hodgkin-Lymphom. Im Hôpital Cantonal Universitaire de Genève und im Kantonsspital Basel.
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Massnahmen Leistungs- Voraussetzungen gültig ab pflicht
Die Leistungserbringer müssen ein Evalua- tionsregister führen. Die Kosten des Eingriffs beim Spender 1.1.1997 samt der Behandlung allfälliger Kompli- kationen und eine angemessene Entschädi- gung für den effektiv erlittenen Erwerbs- ausfall gehen zu Lasten des Versicherers des Empfängers. Ausgeschlossen ist eine Haftung des Versicherers des Empfängers beim allfälligen Tod des Spenders. Nein Bei soliden Tumoren 1.1.1997 Gallenstein- Ja Intrahepatische Gallensteine; extrahepati- 1.4.1994 zertrümmerung sche Gallensteine im Bereich des Pankreas und des Choledokus. Gallenblasensteine bei inoperablen Patien- ten (auch laparoskopische Cholezystekto- mie ausgeschlossen). Polysomnographie Ja Bei dringender Verdachtsdiagnose auf: Polygraphie – Schlafapnoesyndrom 1.3.1995 – periodische Beinbewegung im Schlaf 1.1.1997 – Narkolepsie, wenn die klinische Diag- nose unsicher ist, – ernsthafte Parasomnie (z.B. epileptische nächtliche Dystonie oder gewalttätiges Verhalten im Schlaf), wenn die Diagno- se unsicher ist und wenn daraus thera- peutische Konsequenzen erwachsen. Indikationsstellung und Durchführung in qualifizierten Zentren, gemäss den Richtli- nien der Schweizerischen Gesellschaft für Schlafforschung, Schlafmedizin und Chro- nobiologie von 1999. Ja Bei dringender Verdachtsdiagnose auf: 1.1.1997 – eine Ein- und Durchschlafstörung, wenn bis die initiale Diagnose unsicher ist und 31.12.2001 nur wenn die Behandlung, ob verhal- tensmässig oder medikamentös, nicht erfolgreich ist; – persistierende zirkadiane Rhythmusstö- rung, wenn die klinische Diagnose unsi- cher ist. Indikationsstellung und Durchführung in qualifizierten Zentren, gemäss den Richtli- nien der Schweizerischen Gesellschaft für Schlafforschung, Schlafmedizin und Chro- nobiologie von 1999. Nein Routineabklärung der vorübergehenden 1.1.1997 und der chronischen Insomnie, der Fibrosi- tis und des Chronic fatigue syndrome. Messung des Melato- Nein 1.1.1997 ninspiegels im Serum
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Multiple-Sleep Ja Indikationsstellung und Durchführung in 1.1.2000 Latency-Test qualifizierten Zentren, gemäss den Richt- Maintenance of Ja linien der Schweizerischen Gesellschaft für WakefullnessTest Schlafforschung, Schlafmedizin und Chro- nobiologie von 1999. Aktigraphie Ja Atemtest mit Harn- Ja Die Vergütung des Harnstoffes (13C) rich- 1.9.1998 stoff 13C zum Nach- tet sich nach der Spezialitätenliste (SL); die weis von Helicobacter Vergütung der Analyse richtet sich nach pylori-Elimination der Analysenliste (AL).
2.2 Herz- und Kreislauferkrankungen, Intensivmedizin
Sauerstoff-Insufflation Nein 27.6.1968 Sequentielle peristal- Ja 27.3.1969/ tische Druckmassage 1.1.1996 EKG-Langzeit- Ja Als Indikationen kommen vor allem Rhyth- 13.5.1976 registrierung mus- und Überleitungsstörungen, Durch- blutungsstörungen des Myokards (Koronar- erkrankungen) in Frage. Das Gerät kann auch der Überwachung der Behandlungs- effizienz dienen. Implantierbares Ja Gemäss den Richtlinien der Arbeitsgruppe 1.1.2001 Ereignisrekorder- Herzschrittmacher und Elektrophysiologie system zur Erstellung der Schweizerischen Gesellschaft für Kar- eines subkutanen diologie vom 26. Mai 2000. Elektrokardiogramms Telefonische Über- Nein 12.05.1977 wachung von Pace- maker-Patienten Rehabilitation für Ja – Patienten mit Status nach Myokardin- 12.5.1977/ Patienten mit Herz- farkt, mit oder ohne PTCA. 1.1.1997 / Kreislauferkrankun- – Patienten mit Status nach Bypass-Opera- 1.1.2000 gen tion. – Status nach anderen Interventionen am Herzen oder an den grossen Gefässen. – Patienten nach PTCA, vor allem bei vor- gängiger Inaktivierung und/oder Vorlie- gen multipler Risikofaktoren. – Patienten mit chronischer Herzkrankheit und multiplen therapierefraktären Risikofaktoren und sonst guter Lebens- erwartung. – Patienten mit chronischer Herzkrankheit und mit schlechter Ventrikelfunktion. Die Therapie kann ambulant oder stationär in einer ärztlich geleiteten Institution durchgeführt werden, welche bezüglich Programmablauf, Personal und Infrastruk- tur dem Anforderungsprofil der Schweiz. Arbeitsgruppe für kardiale Rehabilitation der Schweiz. Gesellschaft für Kardiologie von 1990 entspricht. Eher für eine stationä- re Rehabilitation sprechen:
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Massnahmen Leistungs- Voraussetzungen gültig ab pflicht
– erhöhtes kardiales Risiko – verminderte Leistung des Myokards – Komorbidität (Diabetes mellitus, COPD usw.). Die Dauer eines ambulanten Rehabilitati- onsprogramms beträgt je nach Intensität des Behandlungsangebotes zwischen zwei und sechs Monaten. Die Dauer der stationären Behandlung be- trägt in der Regel vier Wochen, kann aber in weniger komplexen Fällen auf zwei bis drei Wochen verkürzt werden. Implantation eines Ja 31.8.1989 Defibrillators Intraaortale Ballon- Ja 1.1.1997 pumpe in der inter- ventionellen Kardio- logie Transmyokardiale La- Nein In Evaluation 1.1.2000 ser-Revaskularisation
2.3 Neurologie inkl. Schmerztherapie
Massagen bei Ja 23.3.1972 Lähmungen infolge Erkrankung des Zent- ralnervensystems Visuelle evozierte Ja 15.11.1979 Potenziale als Gegen- stand neurologischer Spezialuntersuchun- gen Elektrostimulation des Ja Behandlung schwerer chronischer 21.4.1983/ Rückenmarkes durch Schmerzzustände, vor allem Schmerzen 1.3.1995 die Implantation eines vom Typ der Deafferentation (Phantom- Neurostimulations- schmerzen), Status nach Diskushernie mit systems Wurzelverwachsungen und entsprechenden Sensibilitätsausfällen in den Dermatomen, Kausalgie, vor allem auch Plexusfibrosen nach Bestrahlung (Mammakarzinom), wenn eine strenge Indikation erstellt wurde und ein Test mit perkutaner Elektrode statt- gefunden hat. Der Wechsel des Pulsgene- rators gehört zur Pflichtleistung. Elektrostimulation Ja Behandlung schwerer chronischer Schmer- 1.3.1995 tiefer Hirnstrukturen zen vom Typ der Deafferentation zentraler durch Implantation Ursache (z.B. Hirn-/Rückenmarksläsionen, eines Neurostimula- intraduraler Nervenausriss), wenn eine tionssystems strenge Indikation erstellt wurde und ein Test mit perkutaner Elektrode stattgefunden hat. Der Wechsel des Pulsgenerators gehört zur Pflichtleistung.
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Massnahmen Leistungs- Voraussetzungen gültig ab pflicht
Stereotaktische Ope- Ja Etablierte Diagnose einer idiopathischen 1.7.2000 rationen zur Behand- parkinsonschen Krankheit. lung der chronischen Progredienz der Krankheitssymptome über therapieresistenten mindestens 2 Jahre. parkinsonschen Ungenügende Symptomkontrolle durch Krankheit (Radiofre- Do-pamin-Behandlung (off-Phänomen, quenzläsionen und on/off-Fluktuationen, on-Dyskinesien). chronische Stimula- Abklärung und Durchführung in speziali- tionen im Pallidum, sierten Zentren, welche über die notwendi- Thalamus und Subth- gen Infrastrukturen verfügen (funktionelle alamus) Neurochirurgie, Neurologie, Neuroradio- logie). Transkutane elektri- Ja Wendet der Patient selber den TENS-Sti- 23.8.1984 sche Nervenstimu- mulator an, so vergütet ihm der Versicherer lation (TENS) die Mietkosten des Apparates unter folgen- den Voraussetzungen: – der Arzt oder auf seine Anordnung der Physiotherapeut muss die Wirksamkeit der TENS am Patienten erprobt und ihn in den Gebrauch des Stimulators einge- wiesen haben; – der Vertrauensarzt muss die Selbstbe- handlung durch den Patienten als indi- ziert bestätigt haben; – Die Indikation ist insbesondere gegeben bei: – Schmerzen, die von einem Neurom ausgehen; so z.B. durch Druck aus- lösbare lokalisierte Schmerzen im Bereiche von Amputationsstümpfen. – Schmerzen, die von einem neuralgi- schen Punkt aus durch Stimulation (Druck, Zug oder elektrische Rei- zung) ausgelöst oder verstärkt werden können, wie z.B. ischialgieforme Schmerzzustände oder Schulter-Arm- Syndrome. – Schmerzzustände nach Nervenkom- pressionserscheinungen; z.B. weiter bestehende Schmerzausstrahlungen nach Diskushernieoperation oder Carpaltunneloperation. Baclofen-Therapie mit Ja Therapierefraktäre Spastizität 1.1.1996 Hilfe eines implan- tierten Medikamenten- Dosierers Intrathekale Behand- Ja 1.1.1991 lung chronischer so- matogener Schmerzen mit Hilfe eines implantierten Medika- menten-Dosierers
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Motorisch evozierte Ja Diagnostik neurologischer Krankheiten. 1.1.1999 Potenziale als Gegen- Die verantwortliche untersuchende Person stand neurologischer besitzt das Zertifikat bzw. den Fähigkeits- Spezialuntersuchun- ausweis für Elektroencephalographie oder gen Elektroneuromyographie der Schweizeri- schen Gesellschaft für klinische Neuro- physiologie. Resektive kurative Ja Indikation: 1.1.96 «Herdchirurgie» der – Nachweis des Vorliegens einer «Herd- Epilepsie epilepsie» – Schwere Beeinträchtigung des Patienten durch das Anfallsleiden. – Nachgewiesene Pharmakotherapieresis- tenz. – Abklärung und Durchführung an einem Epilepsiezentrum, das über die nötige diagnostische Infrastruktur, insbesonde- re Elektrophysiologie, MRI, PET, über Neuropsychologie sowie über die chirur- gisch-therapeutische Erfahrung und adäquate Nachbehandlungsmöglichkei- ten verfügt. Palliative Chirurgie Ja – Sofern die Ablärung ergibt, dass eine 1.1.1996 der Epilepsie durch: kurative «Herdchirurgie» nicht indiziert – Balkendurch- ist und mit einem palliativen Verfahren trennung eine verbesserte Anfallskontrolle und – Selektive Lebensqualität ermöglicht wird. Amygdalohippo- – Abklärung und Durchführung an einem kampektomie Epilepsiezentrum, das über die nötige – Multiple subapiale diagnostische Infrastruktur, insbesonde- Operation nach re Elektrophysiologie, MRI, PET, über Morell-Whisler Neuropsychologie sowie über die chirur- – Vagusstimulation gisch-therapeutische Erfahrung und adä- quate Nachbehandlungsmöglichkeiten verfügt. – Führung eines Evaluationsregisters. Laser-Diskushernien- Nein 1.1.1997 operation; Laser-Dis- kusdekompression Kryoneurolyse Nein Bei der Behandlung von Schmerzen der 1.1.1997 lumbalen intervertebralen Gelenke. Spondylodese mittels Ja, in – Degenerative Instabilität der Wirbelsäule 1.1.1999 Diskuskäfigen Evaluation mit Diskushernie, Diskushernienrezidiv bis oder Stenose bei Patienten mit therapie- 31.12.2001 resistenten invalidisierenden spondylo- genen oder radikulären Schmerzen, bedingt durch klinisch und radiologisch nachgewiesene instabile, degenerative Pathologien der Wirbelsäule. – Nach Misserfolg einer hinteren Spon- dylodese mit Pedikelschraubensystem.
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2.4 Physikalische Medizin, Rheumatologie
Arthrosebehandlung Nein 25.3.1971 mit intraartikulärer Injektion eines künst- lichen Gleitmittels Arthrosebehandlung Nein 12.5.1977 mit intraartikulärer Injektion von Teflon oder Silikon als «Gleitmittel» Synoviorthese Ja 12.5.1977 Low-Level-Laser- Nein 1.1.2001 Therapie
2.5 Krebsbehandlung
Krebsbehandlung mit Ja 27.8.1987 Infusionspumpen (Chemotherapie) Laser bei palliativer Ja 1.1.1993 minimaler Chirurgie Isolierte Glied- Ja Durchführung in einem Universitätsspital 1.1.1997 massenperfusion mit bis Hyperthermie und 31.12.2000 Einsatz des Tumor- Necrosis-Factors alpha Extrakorporelle Ja Beim kutanen T-Zell-Lymphom 1.1.1997 Photochemotherapie (Sézary-Syndrom)
3 Gynäkologie, Geburtshilfe
Ultraschalldiagnostik Ja Vorbehalten bleibt Artikel 13 Buchstabe b 23.3.1972/ in der Geburtshilfe KLV für Ultraschallkontrollen während der 1.1.1997 und Gynäkologie Schwangerschaft Künstliche Ja Mittels intrauteriner Insemination. Höchs- 1.1.2001 Insemination tens drei Behandlungszyklen pro Schwan- gerschaft. In-vitro-Fertilisation Nein 1.4.1994 zur Abklärung der Sterilität In-Vitro-Fertilisation Nein 28.8.1986/ und Embryotransfer 1.4.1994 Sterilisation: – bei der Frau Ja Im Rahmen der ärztlichen Behandlung 11.12.1980 einer Frau in gebärfähigem Alter ist die Sterilisation eine Pflichtleistung, wenn eine Schwangerschaft wegen eines voraussicht- lich bleibenden krankhaften Zustandes oder einer körperlichen Anomalie zu einer Gefährdung des Lebens oder zu einer vo- raus sichtlich dauernden gesundheitlichen Schädigung der Patientin führen müsste,
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Massnahmen Leistungs- Voraussetzungen gültig ab pflicht
und andere Methoden der Schwanger- schaftsverhütung aus medizinischen Grün- den (im Sinne weitherziger Interpretation) nicht in Betracht kommen. – beim Ehemann Ja Wo die zu vergütende Sterilisation der Frau 1.1.1993 nicht möglich oder vom Ehepaar nicht erwünscht ist, hat der Versicherer der Frau für die Kosten der Sterilisation des Ehe- mannes aufzukommen. Laser bei Cervix- Ja 1.1.1993 Carcinom in situ Nicht chirurgische Ja Bei therapieresistenten funktionellen 1.1.1998 Ablation des Endome- Menorrhagien in der Prämenopause. triums Papanicolau-Test zur Ja 1.1.1996 Früherkennung des Zervixkarzinoms (Art. 12 Bst. c KLV) Dünnschicht-Zytolo- Ja, in Mit den Methoden Thinprep oder Autocyte 1.7.2000 gie zur Früherkennung Evaluation Prep. bis des Zervixkarzinoms 31.12.2002 (Art. 12 Bst. c KLV)
4 Pädiatrie, Kinderpsychiatrie
Spiel- und Malthera- Ja Sofern durch den Arzt oder unter dessen 7.3.1974 pie bei Kindern direkter Aufsicht durchgeführt. Behandlung bei Ja Nach dem vollendeten fünften Altersjahr 1.1.1993 Enuresis mit Weck- apparaten Elektrostimulation der Ja Bei organischen Miktionsstörungen. 16.2.1978 Harnblase Gruppenturnen für Nein 18.1.1979 übergewichtige Kinder Atemmonitoring; Ja Bei Risikosäuglingen auf Anordnung eines 25.8.1988/ Atem- und Herz- Arztes oder einer Ärztin einer regionalen 1.1.1996 frequenzmonitoring SIDS-Abklärungsstelle.
5 Dermatologie
PUVA-Behandlung Ja 15.11.1979 dermatologischer Affektionen Selektive Ultraviolett- Ja Sofern unter verantwortlicher Aufsicht und 11.12.1980 Phototherapie (SUP) Kontrolle eines Arztes durchgeführt. Embolisationsbehand- Ja Es dürfen höchstens die gleichen Kosten 27.8.1987 lung von Gesichts- wie für eine operative Behandlung hämangiomen (Excision) in Rechnung gestellt werden. (interventionelle Radiologie) Laser bei: – Naevus Ja 1.1.1993 teleangiectaticus
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Massnahmen Leistungs- Voraussetzungen gültig ab pflicht
– Condylomata Ja 1.1.1993 acuminata Klimatherapie am Nein 1.1.1997/ Toten Meer 1.1.2001
6 Ophthalmologie
Sehschule Ja Sofern vom Arzt selbst oder unter dessen 27.3.1969 unmittelbarer Aufsicht durchgeführt Visuelle evozierte Ja 15.11.1979 Potenziale als Gegen- stand ophtalmologi- scher Spezialunter- suchungen Ultraschallbiometrie Ja 8.12.1983 des Auges vor Staroperationen Protonen-Strahlen- Ja 28.8.1986 therapie intraokulärer Melanome am Paul- Scherrer-Institut Laser bei: – diabetischer Ja 1.1.1993 Retinopathie – Retinaleiden (inkl. Ja 1.1.1993 Apoplexia retinae) – Kapsulotomie Ja 1.1.1993 – Trabekulotomie Ja 1.1.1993 Excimer-Laser- Nein 1.3.1995 Behandlung zur Myopie-Korrektur Radiäre Keratotomie Nein 1.3.1995 zur Myopie-Korrektur Refraktive Chirurgie Ja Wenn die Anisometropie nicht durch 1.1.1997 zur Behandlung der Brillen korrigiert werden kann und eine Anisometropie Kontaktlinsenunverträglichkeit besteht. Implantation von Nein In Evaluation 1.1.2000 Myopie-Linsen Deckung von Cornea- Ja 1.1.2001 Defekten mittels Amnionmembran Photodynamische Ja, in Bei der exsudativen, prädominant klassi- 1.7.2000 Therapie der Makula- Evaluation schen Form der altersbedingten Makula- bis degeneration mit degeneration. 31.12.2002 Verteporfin Maximal vier Behandlungen pro Jahr. Führung eines Evaluationsregisters.
7 Oto-Rhino-Larynologie
Sprachheilbehandlung Ja Wenn sie vom Arzt selbst vorgenommen 23.3.1972 oder unter dessen unmittelbarer Leitung und Aufsicht durchgeführt wird (vgl. aber auch Art. 10 und 11 der KLV).
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Massnahmen Leistungs- Voraussetzungen gültig ab pflicht
Ultraschallvibrations- Ja 7.3.1974 aerosole Behandlung mit Nein 18.1.1979 «Elektronischem Ohr» nach Methode Tomatis (sog. Audio- Psychophonologie) Stimmprothese Ja Implantation anlässlich einer totalen 1.3.1995 Laryngektomie oder nach erfolgter totaler Laryngektomie. Der Wechsel einer implan- tierten Stimmprothese gehört zur Pflicht- leistung. Laser bei: – Papillomatose der Ja 1.1.1993 Atemwege – Zungenresektion Ja 1.1.1993 Cochlea-Implantat Ja Bei peri- und postlingual ertaubten Kindern 1.4.1994 zur Behandlung beid- und spät ertaubten Erwachsenen. seitiger Taubheit ohne In folgenden Zentren: Hôpital cantonal uni- nutzbare Hörreste versitaire de Genève, Universitätsspitäler Basel, Bern und Zürich, Kantonsspital Luzern; wenn ein Evaluationsregister ge- führt wird. Das Hörtraining im Zentrum ist als Be- standteil der Therapie zu übernehmen. Implantation eines Ja Indikationen: 1.1.1996 knochenverankerten – chirurgisch nicht korrigierbare Erkran- perkutanen Hörgerätes kungen und Missbildungen von Mittel- ohr und äusserem Gehörgang – Umgehung eines riskanten chirurgischen Eingriffes am einzig hörenden Ohr – Intoleranz eines Luftleitungsgerätes – Ersatz eines konventionellen Knochen- leitungsgerätes bei Auftreten von Beschwerden, ungenügendem Halt oder ungenügender Funktion. Laser-Vaporisierte Nein 1.1.1997 Palatoplastik Speichelsteinlitho- Ja In spezialisierten Zentren, die ein Evalua- 1.1.1997 tripsie tionsregister führen. bis 31.12.2000
8 Psychiatrie
Behandlung von 25.3.1971 Rauschgiftsüchtigen – ambulant Ja Leistungskürzungen zulässig bei nachge- wiesenem schweren Selbstverschulden. – stationär Ja
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Massnahmen Leistungs- Voraussetzungen gültig ab pflicht
Substitutionsbehand- Ja 1. Einhaltung folgender Bestimmungen, 1.1.2001 lung bei Richtlinien und Empfehlungen: Opiatabhängigkeit a. Bei der methadongestützten Behand- lung: Methadonbericht «Suchtmittel- ersatz in der Behandlung Heroinab- hängiger in der Schweiz» (dritte Auf- lage) Dezember 1995. b. Bei der buprenorphingestützten Behandlung: Empfehlungen des Bun- desamtes für Gesundheit (BAG) an die kantonalen Gesundheitsbehörden für die Anwendung von Buprenor- phin (Subutex) zur Behandlung von Opioidabhängigen, Januar 2000. c. Bei der heroingestützten Behandlung: Die Bestimmungen der Verordnung über die ärztliche Verschreibung von Heroin vom 8. März 1999 (SR 812.121.6) sowie die Richtlinien und Empfehlungen des Handbuches des BAG zur heroingestützten Be- handlung «Richtlinien, Empfehlun- gen, Information», September 2000.
2. Die verwendete Substanz oder das ver-
wendete Präparat muss in der Arzneimit- telliste mit Tarif (ALT) oder in der Spezialitätenliste (SL) in der von der IKS genehmigten therapeutischen Gruppe (IT) aufgeführt sein.
3. Die Substitutionsbehandlung umfasst
die folgenden Leistungen: a. ärztliche Leistungen: – Eintrittsuntersuchung inkl. Sucht- anamnese, Psycho- und Somato- status mit besonderem Augenmerk auf suchtbedingte und der Sucht zu Grunde liegende Störungen. – Einholen von Zusatzinformationen (Familie, Lebenspartner, frühere Behandlungsstellen). – Erstellen der Diagnose und der Indikation. – Erstellen eines Behandlungsplanes. – Einleiten des Bewilligungsverfah- rens und Erstellen von Berichten an den Krankenversicherer. – Einleiten und Durchführung der Substitutionsbehandlung. – Qualitätssicherung. – Behandlung von Störungen durch den Gebrauch weiterer psy- chotroper Substanzen. – Evaluation des therapeutischen Prozesses. – Rückfragen bei der Abgabestelle.
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Massnahmen Leistungs- Voraussetzungen gültig ab pflicht
– Überprüfung der Diagnose und der Indikation. – Anpassung der Behandlung und daraus resultierender Schriftver- kehr mit Behörden. – Berichterstattung an Behörden und Krankenversicherer. – Qualitätskontrolle. b. Leistungen des Apothekers oder der Apothekerin: – Herstellen von peroralen Lösungen nach ALT, inklusive Qualitäts- kontrolle. – Überwachte Abgabe der Substanz oder des Präparates. – Buchhaltung über den Wirkstoff und Berichterstattung an die Be- hörde. – Berichterstattung an den verant- wortlichen Arzt oder die verant- wortliche Ärztin. – Beratung.
4. Die Leistung muss von der nach Ziffer 1
zuständigen Einrichtung erbracht wer- den.
5. Für die Substitutionsbehandlung wird
eine pauschale Vergütung vereinbart. Opiatentzugseilver- Ja – Bei entzugswilligen mono-opiatabhängi- 1.1.1998 fahren (UROD) unter gen Patienten oder Patientinnen. bis Sedation – Im Rahmen einer umfassenden körperli- 31.12.2000 chen Entzugsbehandlung. – In einer vom Kanton anerkannten Insti- tution, die an einer multizentrischen Studie mit gemeinsamem Protokoll unter der Koordination einer Universitäts- klinik teilnimmt. Opiatentzugseilver- Nein In Evaluation 1.1.1998 fahren (UROD) unter Narkose Ambulanter Opiatent- Nein 1.1.1999 zug nach der Metho- de: Endorphine Stimu- lated Clean & Addic- tion Personality En- hancement (ESCAPE) Gruppenpsycho- Ja Gemäss Artikel 2 und 3 der KLV. 25.3.1971/ therapie 1.1.1996 Entspannungstherapie Ja In einer ärztlichen Praxis oder in einem 22.3.1973 mit der Methode nach Spital unter direkter ärztlicher Aufsicht. Ajuriaguerra Spiel- und Malthera- Ja Sofern durch den Arzt oder unter dessen 7.3.1974 pie bei Kindern direkter Aufsicht durchgeführt.
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Massnahmen Leistungs- Voraussetzungen gültig ab pflicht
Psychodrama Ja Gemäss Artikel 2 und 3 der KLV. 13.5.1976/ 1.1.1996 Therapiekontrolle Nein 16.2.1978 durch Video Musiktherapie Nein 11.12.1980
9 Radiologie
9.1 Röntgendiagnostik
Computertomographie Ja Keine Routineuntersuchungen (Screening) 15.11.1979 (Scanner) Knochendensitometrie – mit Doppelenergie- Ja – Bei einer klinisch manifesten Osteopo- 1.3.1995 Röntgen-Absorp- rose und nach einem Knochenbruch bei tiometrie (DEXA) inadäquatem Trauma. – Bei Langzeit-Cortisontherapie oder Hypogonadismus. – Gastrointestinale Erkrankungen 1.1.1999 (Malabsorption, Morbus Crohn, Colitis ulcerosa). – Primärer Hyperparathyreoïdismus (sofern keine klare Operationsindikation besteht). – Osteogenesis imperfecta. Die DEXA-Untersuchungskosten werden 1.3.1995 nur in einer Körperregion übernommen. Spätere DEXA-Untersuchungen werden nur übernommen, wenn eine medikamen- töse Behandlung erfolgt, und höchstens jedes zweite Jahr. – mit Ganzkörper- Nein 1.3.1995 Scanner Knochendensitometrie Ja, in – Untersuchungen, die im Rahmen der 1.1.1.1996 zur Osteoporoseprä- Evaluation schweizerischen Multizenter-Studie zur bis vention mit Doppel- komparativen klinischen und wirtschaft- 31.12.2002 energie-Röntgen- lichen Bewertung des osteoporotischen Absorptiometrie Frakturrisikos durchgeführt werden und (DEXA) – Vornahme in Zentren, die an der Studie teilnehmen. – Die Tarifpartner vereinbaren für diese Leistung einen gesamtschweizerischen Tarif. Knochendensitometrie Ja, in – Untersuchungen, die im Rahmen der 1.1.1996 zur Osteoporoseprä- Evaluation schweizerischen Multizenter-Studie zur bis vention mittels peri- komperativen klinischen und wirtschaft- 31.12.2002 pherem quantitativem lichen Bewertung des osteoporotischen CT (pQCT) Frakturrisikos durchgeführt werden und – Vornahme in Zentren, die an der Studie teilnehmen. – Die Tarifpartner vereinbaren für diese Leistung einen gesamtschweizerischen Tarif.
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Massnahmen Leistungs- Voraussetzungen gültig ab pflicht
Ultraschallmessung Ja, in – Untersuchungen, die im Rahmen der 1.1.1996 des Knochens Evaluation schweizerischen Multizenterstudie zur bis komparativen klinischen und wirtschaft- 31.12.2002 lichen Bewertung des osteoporotischen Frakturrisikos durchgeführt werden und – Vornahme in Zentren, die an der Studie teilnehmen. – Die Tarifpartner vereinbaren für diese Leistungen einen gesamtschweizerischen Tarif. Knochenanalytische Methoden: – Knochenresorp- Ja, in – Untersuchungen, die im Rahmen der 1.1.1996 tionsmarker Evaluation schweizerischen Multizenter-Studie zur bis komparativen klinischen und wirtschaft- 31.12.2002 lichen Bewertung des osteoporotischen Frakturrisikos durchgeführt werden und – Vornahme in Zentren, die an der Studie teilnehmen. – Die Tarifpartner vereinbaren für diese Leistung einen gesamtschweizerischen Tarif. – Knochenforma- Ja, in – Untersuchungen, die im Rahmen der 1.1.1996 tionsmarker Evaluation schweizerischen Multizenter-Studie zur bis komparativen klinischen und wirtschaft- 31.12.2002 lichen Bewertung des osteoporotischen Frakturrisikos durchgeführt werden und – Vornahme in Zentren, die an der Studie teilnehmen. – Die Tarifpartner vereinbaren für diese Leistung einen gesamtschweizerischen Tarif.
9.2 Andere bildgebende Verfahren
Magnetische Kern- Ja 1.1.1999 resonanz (MRI) Positron-Emissions- Ja, in 1. Durchführung in Zentren, welche die 1.1.2001 Tomographie (PET) Evaluation Richtlinien der Schweizerischen Gesell- bis schaft für Nuklearmedizin (SGNM) 31.12.2005 vom 1. Juni 2000 über die Qualitätsvo- raussetzungen für PET erfüllen.
2. Bei folgenden Indikationen:
a. In der Kardiologie: – Bei einem nuklearkardiologisch, echographisch oder koronarangio- graphisch dokumentierten Infarkt und Verdacht auf «hibernating myocardium» vor einer Interven- tion (PTCA/CABG) zum Nachweis oder Ausschluss einer Ischämie bei angiographisch dokumentierter Dreigefässerkran- kung, z.B. nach Bypass bei kom- plexer Koronaranatomie.
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Massnahmen Leistungs- Voraussetzungen gültig ab pflicht
– Präoperativ vor einer Herztrans- plantation. b. In der Onkologie: – Bei malignen Lymphomen: Staging, Resttumordiagnostik, Rezidivdiagnostik. – Tumorstaging von nicht klein- zelligen Lungenkarzinomen und vom malignen Melanom. – Beim Keimzellentumor des Man- nes: Staging, Resttumordiagnose nach Therapie. – Beim kolorektalen Karzinom: Restaging auf Lokalrezidiv, Lymphknotenmetastasen oder Fernmetastasen bei begründetem Verdacht (z.B. Tumormarkererhö- hung); Diagnose zur Differenzie- rung einer Narbe gegenüber einem Tumor. Resttumordiagnose nach Therapie. – Beim Mammakarzinom: Lymph- knotenstaging; Diagnose von Fernmetastasen bei Hochrisikopa- tientinnen. c. In der Neurologie: – Präoperativ bei Hirntumoren. – Präoperativ vor einer aufwendigen Revaskularisationschirurgie bei zerebraler Ischämie. – Abklärung von Demenzen bei Per- sonen, die jünger als 70 Jahre sind. – Bei therapieresistenter fokaler Epilepsie.
3. Die Untersuchungen müssen im Rahmen
der schweizerischen PET-Outcome- Studie zur Erfassung der Kostenauswir- kung und des Nutzens beim Patienten- management durchgeführt werden.
9.3 Interventionelle Radiologie
Pionen-Strahlen- Nein In Evaluation 1.1.1993 therapie Radiochirurgie Ja Indikationen: 1.1.1996 – Akustikusneurinome – Rezidive von Hypophysenadenomen oder Kraniopharyngeomen – nicht radikal operable Hypophysenade- nome oder Kraniopharyngeome – arterio-venöse Missbildungen – Meningeome.
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Massnahmen Leistungs- Voraussetzungen gültig ab pflicht
– Bei Hirnmetastasen mit einem Volumen 1.1.1999 von maximal 25 ccm bzw. einem Durch- bis messer von maximal 3,5 cm, wenn nicht 31.12.2002 mehr als drei Metastasen vorliegen und das Grundleiden unter Kontrolle ist (keine systemischen Metastasen nach- weisbar), zur Beseitigung nicht anders behandelbarer Schmerzen. Die Leis- tungserbringer (Gamma Knife und LINAC) müssen ein Evaluationsregister führen und die Kosten erfassen. – Bei primären malignen Hirntumoren mit einem Volumen von maximal 25 ccm bzw. einem Durchmesser von maximal 3,5 cm, wenn der Tumor auf Grund der Lokalisation nicht operabel ist. Die Leis- tungserbringer (Gamma Knife und LINAC) müssen ein Evaluationsregister führen und die Kosten erfassen. Nein In Evaluation 1.1.1996 – bei funktionellen Störungen.
10 Komplementärmedizin
Akupunktur Ja Durch Ärztinnen oder Ärzte, deren Weiter- 1.7.1999 bildung in dieser Disziplin durch die Ver- bindung der Schweizer Ärzte (FMH) aner- kannt ist. Anthroposophische Ja, in Durch Ärztinnen oder Ärzte, deren Weiter- 1.7.1999 Medizin Evaluation bildung in dieser Disziplin durch die Ver- bis bindung der Schweizer Ärzte (FMH) aner- 30.6.2005 kannt ist. Chinesische Medizin Ja, in Durch Ärztinnen oder Ärzte, deren Weiter- 1.7.1999 Evaluation bildung in dieser Disziplin durch die Ver- bis bindung der Schweizer Ärzte (FMH) aner- 30.6.2005 kannt ist. Homöopathie Ja, in Durch Ärztinnen oder Ärzte, deren Weiter- 1.7.1999 Evaluation bildung in dieser Disziplin durch die Ver- bis bindung der Schweizer Ärzte (FMH) aner- 30.6.2005 kannt ist. Neuraltherapie Ja, in Durch Ärztinnen oder Ärzte, deren Weiter- 1.7.1999 Evaluation bildung in dieser Disziplin durch die Ver- bis bindung der Schweizer Ärzte (FMH) aner- 30.6.2005 kannt ist. Phytotherapie Ja, in Durch Ärztinnen oder Ärzte, deren Weiter- 1.7.1999 Evaluation bildung in dieser Disziplin durch die Ver- bis bindung der Schweizer Ärzte (FMH) aner- 30.6.2005 kannt ist.
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Alphabetischer Index A Adipositasbehandlung – durch Amphetaminderivate (2.1) – durch Chorion-Gonadotropin-Injektionen (2.1) – durch Diuretica (2.1) – mit Magenballons (1.1) – operative Behandlung (1.1) – durch Schilddrüsen-Hormon (2.1) Allogene Transplantation mit zweischichtigem menschlichem lebendem Hautäquivalent (1.2) Aktigraphie (2.1) Akupunktur (10) Ambulante parenterale antibiotische Gabe mit Infusionspumpe (2.1) Ambulanter Opiatentzug (nach der ESCAPE-Methode) (8) Anthroposophische Medizin (10) Arthrosebehandlung – intraartikuläre Injektion eines Gleitmittels (1.3, 2.4) – intraartikuläre Injektion von Teflon oder Silikon als Gleitmittel (1.3, 2.4) Atemmonitoring (4) Atem- und Herzfrequenzmonitoring (4) Atemtest mit natürlichem Kohlenstoffisotop 13 zur Bestimmung der Helicobacterpylori-Elimi- nation (2.1) Autozyte (s. Dünnschichtzytologie zur Früherkennung des Zervixkarzinoms) (3)
B Baclofen-Therapie bei Spastik mit Hilfe eines implantierten Medikamentendosierers (2.3) Blasenentleerungsstörungen (s. elektrische Neuromodulation der sakralen Spinalnerven) (1.4) Buprenorphingestützte Substitutionsbehandlung bei Opiatabhängigkeit (8)
C Chinesische Medizin (10) Cochlea-Implantat zur Behandlung beidseitiger Taubheit ohne nutzbare Hörreste (7) Computertomographie (Scanner) (9.1) Cornea-Defekte (Deckung von Cornea-Defekten mittels einer Amnionmembran) (6)
D Deckung von Cornea-Defekten mittels einer Amnionmembran (6) Defribillator-Implantation (2.2) Dünnschichtzytologie zur Früherkennung des Zervixkarzinoms (3)
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E Eigenbluttransfusion (1.1) Elektrische Neuromodulation der sakralen Spinalnerven mit einem implantierbaren Gerät zur Behandlung der Harninkontinenz oder von Blasenentleerungsstörungen (1.4) Elektrokardiogramm-Langzeitregistrierung (2.2) Elektrokardiogramm (implantierbares Ereignisrekordersystem zur Erstellung eines subkutanen EKG) (2.2) «Elektronisches Ohr» (Tomatis) (7) Elektrostimulation der Harnblase (4) Elektrostimulation des Rückenmarks durch Implantation eines Neurostimulationssystems (2.3) Elektrostimulation tiefer Hirnstrukturen durch Implantation eines Neurostimulationssystems (2.3) Embolisationsbehandlung von Gesichtshämangiomen (5) Embolisationsbehandlung bei Varikozele testis (1.4) Endoprothesen (1.1) Enterale Ernährung zu Hause (2.1) Entspannungstherapie nach Ajuriaguerra (8) Epilepsie – Resektive kurative «Herdchirurgie» (2.3) – Palliative Chirurgie (2.3) Erektionsstörungen – Penisprothese (1.4) – Revaskularisationschirurgie (1.4) ESCAPE-Methode, ambulanter Opiatentzug (8) Excimer-Laser-Behandlung zur Myopie-Korrektur (6) Extrakorporelle Photochemotherapie (2.5) Extrakorporale Stosswellenlithotripsie bei Nierensteinen (ESWL) (1.4)
F Frischzellentherapie (2.1) Früherkennung des Zervixkarzinoms (3)
G Gallensteinzertrümmerung (2.1) Gruppenpsychotherapie (8) Gruppenturnen für übergewichtige Kinder (4)
H Haltungsschäden – Behandlung von Haltungsschäden (1.3) Hämatopoïetische Stammzell-Transplantation (2.1) Hämodialyse (künstliche Niere) (2.1) Hämodialyse in Heimbehandlung (2.1) Harninkontinenz (s. elektrische Neuromodulation der sakralen Spinalnerven) (1.4)
Krankenpflege-Leistungsverordnung AS 2000
Hautautograft mit gezüchteten Keratinozyten (1.2) Heileurythmie (s. anthroposophische Medizin) Heroingestützte Substitutionsbehandlung bei Opiatabhängigkeit (8) Herz-Lungen-Tansplantation (1.2) Herzoperationen (1.1) Herztransplantation (1.2) Hörgerät; Implantation eines knochenverankerten perkutanen Hörgerätes (7) Homöopathie (10) Hüftprotektor zur Verhinderung von Schenkelhalsfrakturen (1.3) Hyperbare Sauerstofftherapie (2.1)
I Impfung gegen Tollwut (2.1) Implantation eines Defibrillators (2.2) Implantation eines knochenverankerten perkutanen Hörgerätes (7) Implantation eines künstlichen Sphinkters (1.4) Implantation eines Neurostimulationssystems (2.3) – zur Elektrostimulation tiefer Hirnstrukturen (2.3) – zur Elektrostimulation des Rückenmarks (2.3) Implantation von Myopie-Linsen (6) Implantierbares Ereignisrekordersystem zur Erstellung eines subkutanen Elektrokardiogramms (2.2) Insulintherapie mit einer Infusionspumpe (2.1) Intraaortale Ballonpumpe in der interventionellen Kardiologie (2.2) Intrathekale Behandlung chronischer somatogener Schmerzen mit Hilfe eines implantierten Medikamentendosierers (2.3) In-vitro-Fertilisation (3) In-vitro-Fertilisation und Embryotransfer (3) Iscadortherapie (s. anthroposophische Medizin) Isolierte Gliedmassenperfusion mit Hyperthermie und Einsatz des Tumor-Necrosis-Faktors alpha (2.5)
K Kardiale Rehabilitation (2.2) Klimatherapie am Toten Meer (5) Knochenanalytische Methoden zur Osteoporoseprävention – Knochenresorptionsmarker (9.1) – Knochenformationsmarker (9.1) Knochendensitometrie (9.1) Komplementärmedizin (10) Krebsbehandlung mit Infusionspumpen (2.5) Kryoneurolyse (2.3) Künstliche Insemination (3)
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L Laser bei: – Cervix-Ca in situ (3) – Condylomata acuminata (5) – Diabetischer Retinopathie (6) – Kapsulotomie (6) – Naevus teleangiectaticus (5) – palliativer minimaler Krebschirurgie (2.5) – Papillomatose der Atemwege (7) – Retinaleiden (6) – Trabekulotomie (6) – Tumoren der Blase und des Penis (1.4) – Zungenresektion (7) Laser-Diskushernienoperation / Laserdiskusdekompression (2.3) Laservaporisierte Palatoplastik (7) LDL-Apherese (2.1) Lebertransplantation (1.2) Low-Level-Laser-Therapie (2.4) Lungentransplantation (1.2)
M Magnetische Kernresonanz als bildgebendes Verfahren (MRI) (9.2) Maintenance of Wakefullness Test (2.1) Makuladegeneration (Photodynamische Therapie mit Verteporfin) (6) Massagen bei Lähmungen infolge Erkrankung des Zentralnervensystems (2.3) Messung des Melatoninspiegels im Serum (2.1) Methadongestützte Substitutionsbehandlung bei Opiatabhängigkeit (8) Mischinjektion mit Jodoformöl zur Arthrosebehandlung (1.3) Motorisch evozierte Potenziale als Gegenstand neurologischer Spezialuntersuchungen (2.3) Multiple Sleep Latency Test (2.1) Musiktherapie (8) Myopie-Korrektur – durch Excimer-Laser-Behandlung (6) – durch radiäre Keratotomie (6) – Implantation von Myopie-Linsen (6)
N Neuraltherapie (10) Neurostimulationssystem (2.3) Nicht chirurgische Ablation des Endometriums (3) Nierensteinzertrümmerung (1.4) Nierentransplantation (1.2)
Krankenpflege-Leistungsverordnung AS 2000
O Operative Adipositasbehandlung (1.1) Operative Behandlung bei Erektionsstörungen – Penisprothese (1.4) – Revaskularisationschirurgie (1.4) Operative Mammarekonstruktion (1.1) Opiatabhängigkeit (Substitutionsbehandlung) (8) Opiatentzug, ambulant (nach der ESCAPE-Methode) (8) Opiatentzugseilverfahren (UROD) (8) Ozon-Injektionstherapie (2.1)
P Pacemaker (telefonische Überwachung) (2.2) Palliative Chirurgie der Epilepsie (2.3) Pankreastransplantation (1.2) Papanicolau-Test zur Früherkennung des Zervixkarzinoms (3) Parenterale antibiotische Gabe mit Infusionspumpe (ambulant) (2.1) Parenterale Ernährung zu Hause (2.1) Parkinsonsche Krankheit (stereotaktische Operationent) (2.3) Peritonealdialyse (2.1) Photodynamische Therapie der Makuladegeneration mit Verteporfin (6) Phytotherapie (10) Pionen-Strahlentherapie (9.3) Plasmapherese (2.1) Polygraphie (2.1) Polysomnographie (2.1) Positron-Emissions-Tomographie (PET) (9.2) Protonen-Strahlentherapie (6) Psoriasisbehandlung – mittels PUVA (5) – mittels selektiver Ultraviolett-Phototherapie (SUP) (5) Psychodrama (8) PUVA-Behandlung dermatologischer Affektionen (5)
R Radiäre Keratotomie zur Myopie-Korrektur (6) Radiochirurgie (9.3) Rauschgiftsuchtbehandlung (8) Refraktive Chirurgie zur Behandlung der Anisometropie (6) Rehabilitation für Patienten mit Herz- und Kreislauferkrankungen (2.2) Resektive kurative «Herdchirurgie» der Epilepsie (2.3)
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S Sauerstoff-Insufflation (2.2) Sauerstofftherapie (hyperbare) (2.1) Scanner (Computertomographie) (9.1) Schmerztherapie – Elektrostimulation des Rückenmarks durch Implantation eines Neurostimulationssys- tems (2.3) – Elektrostimulation tiefer Hirnstrukturen durch Implantation eines Neurostimulations- systems (2.3) – Intrathekale Behandlung chronischer somatogener Schmerzen mit Hilfe eines implan- tierten Medikamentendosierers (2.3) – Transkutane elektrische Nervenstimulation (TENS) (2.3) Sehschule (6) Selektive Ultraviolett-Phototherapie (SUP) (5) Sequenzielle peristaltische Druckmassage (2.2) Serocytotherapie (2.1) Speichelsteinlithotripsie (7) Sphinkter – Implantation eines künstlichen Sphinkters (1.4) Spiel- und Maltherapie bei Kindern (4, 8) Spondylodese mit Diskuskäfigen (2.3) Sprachheilbehandlung (7) Sterilisation – bei der Frau (3) – beim Ehemann (3) Stereotaktische Operationen zur Behandlung der chronisch therapieresistenten parkinsonschen Krankheit (Radiofrequenzläsionen und chronische Stimulationen im Pallidum, Thalamus und Subthalamus) (2.3) Stimmprothese (7) Stosswellentherapie in der Orthopädie (1.3) Substitutionsbehandlung bei Opiatabhängigkeit (8) Synoviorthese (2.4)
T Telefonische Überwachung von Pacemaker-Patienten (2.2) Therapiekontrolle durch Video (8) Thinprep (s. Dünnschichtzytologie zur Früherkennung des Zervixkarzinoms) (3.) Transkutane elektrische Nervenstimulation (TENS) (2.3) Transmyokardiale Laser-Revaskularisation (2.2) Transuretrale ultraschallgesteuerte laserinduzierte Prostatektomie (1.4)
U Ultra Rapid Opiate Detoxification (UROD) (8) Ultraschallbiometrie des Auges vor Staroperationen (6)
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Ultraschalldiagnostik – in der Geburtshilfe und Gynäkologie (3) Ultraschallmessung des Knochens (9.1) Ultraschallvibrationsaerosole (7) Uroflowmetrie (1.4)
V Viscum-album-Therapie (s. anthroposophische Medizin) Viskosupplementation mit Hylaninjektion zur Behandlung der Kniearthrose (1.3) Visuelle evozierte Potenziale (2.3, 6)
W Weckapparate bei Enuresis (4)
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