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preparatory:AB 251913

Girod Bastien · Nationalrat · Zürich · Grüne Fraktion · 2019-09-19

Wortprotokoll

Vielen Dank, dass Sie diese Frage präzisiert haben. Ich hatte sie wirklich nicht ganz verstanden; deshalb habe ich sie vorhin nicht richtig beantworten können. Zum Status quo: Es ist natürlich sehr problematisch, wenn man als Ausgangszustand den Ist-Zustand festlegt und die Natur schon zerstört ist. Wenn das Ihre Referenz ist, dann können Sie sagen: Okay, wir haben ja gar kein Defizit beim Gewässerschutz; in diesem Gewässer gibt es gar keine Biodiversität, also müssen wir nichts machen. Natürlich müssen Sie den ursprünglichen Zustand nehmen, um festzustellen, dass aufgrund dieser Wasserkraftanlagen eine starke Reduktion der Biodiversität stattgefunden hat. Deshalb ist es falsch und geht auf Kosten der Natur, wenn Sie jetzt den Status quo als Ausgangspunkt definieren.

Nochmals: Es geht nicht darum, weniger Energie mit Wasserkraft zu produzieren, es geht höchstens darum, nicht noch einmal die Natur zu belasten. Setzen Sie nicht am falschen Ort an. Wir sind für die Unterstützung der Wasserkraft; wir haben die Wasserkraft auch bei der Energiestrategie unterstützt, aber nicht auf Kosten der Natur. Sonst geht bei der Bevölkerung die Akzeptanz für die Energiestrategie verloren.