AS 2007 1023
Verordnung des BAKOM über Frequenzmanagement und Funkkonzessionen
Verordnung des Bundesamtes für Kommunikation über Frequenzmanagement und Funkkonzessionen
vom 9. März 2007
Das Bundesamt für Kommunikation, gestützt auf die Artikel 8 Absatz 2, 10 Absatz 4, 12, 16 Absatz 1, 32 und 56 Absatz 2 der Verordnung vom 9. März 20071 über Frequenzmanagement und Funkkonzessionen (FKV), verordnet:
1. Kapitel: Frequenznutzung
Art. 1 Ausnahmen von der Konzessionspflicht
1 Die Ausnahmen von der Konzessionspflicht nach Artikel 8 Absatz 1 Buchsta-
ben a–d FKV sind in Anhang 1 dieser Verordnung geregelt.
2 Frequenznutzungen nach Artikel 8 Absatz 1 Buchstabe e FKV sind Frequenznut-
zungen mit Funkempfangsanlagen, die ausschliesslich benützt werden für den Emp- fang von: a. Navigationsfunkfeuern und Signalen von Navigationsfunksatelliten; b. Flugfunksendungen auf Frequenzen zwischen 108 und 137 MHz sowie auf der Frequenz 1090 MHz; c. Amateurfunksendungen; d. Jedermannsfunksendungen; e. Wettermeldungen; f. Erderkundungsdiensten; g. Normalfrequenz- und Zeitzeichen.
Art. 2 Benützung von Funkanlagen in Luftfahrzeugen
1 In Luftfahrzeugen dürfen Funkanlagen nur dann benützt werden, wenn:
a. die verwendeten Funkanlagen und Frequenzen keiner Nutzungsbeschrän- kung unterliegen; und b. die Benützung im Einverständnis mit der Führerin oder dem Führer des Luftfahrzeuges erfolgt. 2 Die Benützung nicht konzessionspflichtiger Funkanlagen unterliegt keiner weite- ren Einschränkung.
SR 784.102.11 1 SR 784.102.1; AS 2007 1005
2007-0034 1023
Frequenzmanagement und Funkkonzessionen. V des BAKOM AS 2007
3 Die Einzelheiten der Benützung konzessionspflichtiger Funkanlagen werden in den Konzessionsbestimmungen geregelt.
Art. 3 Kennzeichnung der Sende- und Empfangsstellen
1 Die Konzessionärin muss das in der Konzession festgelegte Ruf- oder Kenn-
zeichen für jede am Funkverkehr teilnehmende Sende- oder Empfangsstelle mit einer Nummer oder einem anderen Zusatz ergänzen.
2 Sie muss das Ruf- oder Kennzeichen bei der Verbindungsaufnahme und anschlies-
send alle zehn Minuten aussenden.
3 Die Absätze 1 und 2 sind nicht anwendbar auf die Benützung von Funkanlagen für
die Verbreitung von Radio- und Fernsehprogrammen.
Art. 4 Koordinationskanal
1 Der Koordinationskanal (K-Kanal) dient der Übertragung von Nachrichten zur
Koordination des Einsatzes von Organisationen, die bei Schadenereignissen oder Unfällen Hilfe leisten. 2 Eine einzelne Organisation darf ihren internen Funkverkehr nicht auf dem K-Kanal abwickeln.
3 Bei Übungen auf dem K-Kanal muss jedem Anruf das Wort «Übung» oder «Ver-
bindungskontrolle» beigefügt werden. Stört eine Organisation bei einer Übung den Funkverkehr einer andern Organisation, die Hilfe leistet, so muss sie ihren Funkver- kehr sofort einstellen.
2. Kapitel: Funkkonzessionen
1. Abschnitt: Konzessionsgesuch
Art. 5 Das Konzessionsgesuch für die Benützung des Frequenzspektrums nach Artikel 16 Absatz 1 FKV ist schriftlich oder elektronisch beim BAKOM einzureichen.
2. Abschnitt: Amateurfunk
Art. 6 Frequenzbänder Für die Teilnahme am Amateurfunk stehen die folgenden Frequenzbänder zur Ver- fügung:
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a. Inhaberinnen und Inhabern einer Amateurfunkkonzession CEPT oder einer Amateurfunkkonzession 1 oder 2: Frequenzband Status für Status für Verbindungen Maximale Sender- terrestrische über Amateurfunk- leistunga Verbindungen Satelliten
135,700 – 137,800 kHz sekundärb nicht zulässig 1 W ERPe 1810,000 – 1850,000 kHz primär nicht zulässig 1000 W 1850,000 – 2000,000 kHz sekundärb nicht zulässig 1000 W 3500,000 – 3800,000 kHz sekundärb nicht zulässig 1000 W 7000,000 – 7100,000 kHz primär primär 1000 W 7100,000 – 7200,000 kHz sekundärb sekundärb 100 W ERPe 10100,000 – 10150,000 kHz sekundärb nicht zulässig 1000 W 14000,000 – 14250,000 kHz primär primär 1000 W 14250,000 – 14350,000 kHz primär nicht zulässig 1000 W 18068,000 – 18168,000 kHz primär primär 1000 W 21000,000 – 21450,000 kHz primär primär 1000 W 24890,000 – 24990,000 kHz primär primär 1000 W 28000,000 – 29700,000 kHz primär primär 1000 W 50,000 – 52,000 MHz sekundärc nicht zulässig 25 W ERPe 144,000 – 146,000 MHz primär primär 1000 W 430,000 – 435,000 MHz sekundärb nicht zulässig 1000 W 435,000 – 438,000 MHz primär sekundärb 1000 W 438,000 – 440,000 MHz sekundärb nicht zulässig 1000 W 1240,000 – 1260,000 MHz sekundärc nicht zulässig 1000 W 1260,000 – 1270,000 MHz sekundärb sekundärb, d 1000 W 1270,000 – 1300,000 MHz sekundärb nicht zulässig 1000 W 2300,000 – 2308,000 MHz sekundärc nicht zulässig 100 W 2308,000 – 2312,000 MHz sekundärb nicht zulässig 100 W 2312,000 – 2400,000 MHz sekundärc nicht zulässig 100 W 2400,000 – 2450,000 MHz sekundärc sekundärc 100 W 5650,000 – 5670,000 MHz sekundärc sekundärc, d 100 W 5670,000 – 5725,000 MHz sekundärc nicht zulässig 100 W 5725,000 – 5850,000 MHz sekundärb nicht zulässig 100 W 10000,000 – 10450,000 MHz sekundärb nicht zulässig 100 W 10450,000 – 10500,000 MHz sekundärb sekundär 100 W 24000,000 – 24050,000 MHz primär primär 10 W 24050,000 – 24250,000 MHz sekundärb nicht zulässig 10 W 47,000 – 47,200 GHz primär primär 10 W 76,000 – 77,500 GHz sekundärb sekundärb 10 W 77,500 – 78,000 GHz primär primär 10 W 78,000 – 81,500 GHz sekundärb sekundärb 10 W 122,250 – 123,000 GHz sekundärb nicht zulässig 10 W 134,000 – 136,000 GHz primär primär 10 W 136,000 – 141,000 GHz sekundärb sekundärb 10 W 241,000 – 248,000 GHz sekundärb sekundärb 10 W 248,000 – 250,000 GHz primär primär 10 W
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b. Inhaberinnen und Inhabern einer Amateurfunkkonzession 3:
Frequenzband Status für Status für Verbindun- Maximale terrestrische gen über Amateurfunk- Senderleistunga Verbindungen Satelliten
144,000 – 146,000 MHz primär primär 50 W 430,000 – 435,000 MHz sekundärb nicht zulässig 50 W 435,000 – 438,000 MHz primär sekundärb 50 W 438,000 – 440,000 MHz sekundärb nicht zulässig 50 W a Die Spitzenleistung beim Senderausgang ist die Durchschnittsleistung, die ein Sender während einer Periode der Hochfrequenzschwingung bei der höchsten Spitze der Modulationshüllkurve maximal abgeben darf (PEP). b Sekundär bedeutet: Frequenzband, das auch anderen Funkanwenderinnen und -anwendern zur Verfügung steht, die in der Benützung Vorrang haben. c Frequenzband, das nur mit Bewilligung der Konzessionsbehörde benutzt werden darf. d Nur für Verbindungen von der Erde zum Satelliten. e ERP: Effective Radiated Power.
Art. 7 Rufzeichenzusätze
1 Betreibt die Konzessionärin eine bewegliche Funkanlage in einem Land- oder
Luftfahrzeug, auf einem Binnenschiff, einem Seeschiff oder an einem anderen Standort, so kann sie ihr Rufzeichen mit einem der folgenden Zusätze ergänzen:
Standort Zusatz für Zusatz für Radiotelefonie Morsetelegrafie
Landfahrzeug oder Binnenschiff mobile» «/M» Seeschiff maritime mobile» «/MM» Luftfahrzeug aeronautical mobile» «/AM» Anderer Standort portable» «/P»
2 Die Konzessionärin darf andere Zusätze verwenden, wenn sie betrieblich notwen-
dig sind und vom Rufzeichen mit einem Binde- oder Schrägstrich getrennt werden.
3 Betreibt eine Konzessionärin mit einer Amateurfunkkonzession CEPT oder einer
Amateurfunkkonzession 1 oder 2 ihre Funkanlage im Fürstentum Liechtenstein, so muss sie ihrem Rufzeichen den Zusatz «HBØ/» (HB Null Schrägstrich) voranstellen.
4 Betreibt eine Konzessionärin mit einer Amateurfunkkonzession 3 ihre Funkanlage
im Fürstentum Liechtenstein, so muss sie ihrem Rufzeichen den Zusatz «HBØY/» (HB Null Yankee Schrägstrich) voranstellen.
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3. Kapitel: Prüfungen der Funkerinnen und Funker
Art. 8 Prüfungsanmeldung
1 Wer die Prüfung ablegen will, muss sich beim BAKOM schriftlich anmelden. Der
Anmeldung sind die Kopie eines amtlichen persönlichen Ausweises sowie für einen Fähigkeitsausweis nach Artikel 56 Absatz 1 Buchstaben a–c FKV ein Passfoto bei- zulegen. 2 Dem Antrag auf teilweisen Erlass von Prüfungen sind die erforderlichen Ausweise beizulegen.
Art. 9 Zulassungsvoraussetzungen
1 Zugelassen werden Kandidatinnen und Kandidaten, welche die Gebühren vor der
Prüfung bezahlt haben.
2 Das Mindestalter für das Ablegen der Prüfung für den Erwerb des UKW-Sprech-
funkausweises für den Binnenschifffahrtsfunk beträgt 15 Jahre.
Art. 10 Durchführung der Prüfungen
1 Die Prüfungen werden je nach Wunsch der Kandidatin oder des Kandidaten auf
Deutsch, Französisch oder Italienisch durchgeführt.
2 Ort und Zeit der Prüfungen werden durch die Prüfungsinstanz festgelegt.
3 Die erforderlichen Geräte oder Simulatoren für die Durchführung der praktischen Prüfungen für den Erwerb der Fähigkeitsausweise nach Artikel 56 Buchstaben a und b FKV werden von der Kandidatin oder vom Kandidaten gestellt. Die Geräte- oder die Simulatorentypen sind bei der Anmeldung genau zu bezeichnen.
4 Die Prüfungen sind nicht öffentlich.
Art. 11 Hilfsmittel Die zulässigen Hilfsmittel sind in den Prüfungsvorschriften festgelegt. Wer uner- laubte Hilfsmittel verwendet, wird von der Prüfung ausgeschlossen.
Art. 12 Voraussetzung für das Bestehen der Prüfung
1 Die Prüfung ist bestanden, wenn in jedem Fach eine genügende Leistung erbracht
wurde.
2 Eine Leistung ist genügend, wenn von 100 Punkten eine Punktzahl von mindestens
70 erreicht wird.
Art. 13 Prüfungsvorschriften Anhang 2 regelt die Prüfungen zum Erwerb der Ausweise nach Artikel 56 Absatz 1 FKV im Einzelnen.
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Art. 14 Nachprüfung
1 Wer die Prüfung nicht bestanden hat, kann innerhalb eines Jahres eine Nachprü-
fung ablegen. Geprüft werden die Fächer, in denen das Resultat ungenügend war.
2 Wer die Nachprüfung nicht bestanden hat, kann die Prüfung erneut ablegen. Es
werden alle Fächer geprüft.
Art. 15 Fähigkeitsausweis Wer die Prüfung bestanden hat, erhält einen Fähigkeitsausweis.
Art. 16 Gebührenerhebung
1 Die Gebühren nach den Artikeln 6–9 der Verordnung des Bundesamtes für Kom-
munikation vom 22. Dezember 19972 über Gebühren im Fernmeldebereich sind spätestens acht Tage vor der Prüfung einzuzahlen.
2 Kandidatinnen und Kandidaten, die der Prüfung fernbleiben, müssen die Grund-
gebühr bezahlen, wenn sie sich nicht mindestens acht Tage vor der Prüfung schrift- lich abgemeldet haben.
3 Kandidatinnen und Kandidaten, die von der Prüfung ausgeschlossen wurden oder
diese vorzeitig verlassen, haben keinen Anspruch auf Rückerstattung von Gebühren.
4. Kapitel: Schlussbestimmung
Art. 17 Aufhebung bisherigen Rechts Die Verordnung des Bundesamtes für Kommunikation vom 9. Dezember 19973 über Frequenzmanagement und Funkkonzessionen wird aufgehoben.
Art. 18 Inkrafttreten Diese Verordnung tritt am 1. April 2007 in Kraft.
9. März 2007 Bundesamt für Kommunikation: Martin Dumermuth
2 SR 784.106.11; AS 2007 1051 3 AS 1998 494, 1999 602, 2000 1090 3021, 2001 3392, 2002 2122, 2003 5197, 2005 687 4629 5143, 2006 2917 4667
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Anhang 1 (Art. 1 Abs. 1)
Liste der Ausnahmen von der Konzessionspflicht nach Artikel 8 Absatz 1 Buchstaben a–d FKV
Frequenzbereich Maximale Leistung oder Anwendung RIR4 (Sammelfrequenzen) maximale Feldstärke
9,000 – 30,000 kHz 72 dBµA/m (10m) Induktive Anwendungen 1005-01 9,000 – 315,000 kHz 30 dBµA/m (10m) Medizinal-Implantate 1006-01 9,000 – 1000,000 kHz 1 nW ERP Induktive Anwendungen (unmoduliert) 1005-06 30,000 – 59,750 kHz 72 dBµA/m (10m); Absenkung Induktive Anwendungen 1005-01
3 dB/Oktave ab 30 kHz
59,750 – 60,250 kHz 42 dBµA/m (10m) Induktive Anwendungen 1005-01 60,250 – 70,000 kHz 69 dBµA/m (10m) Induktive Anwendungen 1005-01 70,000 – 119,000 kHz 42 dBµA/m (10m) Induktive Anwendungen 1005-01 119,000 – 135,000 kHz 66 dBµA/m (10m); Absenkung Induktive Anwendungen 1005-01
3 dB/Oktave ab 30 kHz
135,000 – 140,000 kHz 42 dBµA/m (10m) Induktive Anwendungen 1005-07 140,000 – 148,500 kHz 37,7 dBµA/m (10m) Induktive Anwendungen 1005-08 148,500 – 5000,000 kHz –15 dBµA/m (10m) Induktive Anwendungen 1005-09 315,000 – 600,000 kHz –5 dBµA/m (10m) Medizinal-Implantate 1006-03
4 SR 784.101.21 Anhang 2
Frequenzmanagement und Funkkonzessionen. V des BAKOM AS 2007
Frequenzbereich Maximale Leistung oder Anwendung RIR (Sammelfrequenzen) maximale Feldstärke
400,000 – 600,000 kHz –8 dBµA/m (10m) Induktive Anwendungen (RFID et EAS) 1005-14 456,800 – 457,200 kHz 7 dBµA/m (10m) Lawinenverschütteten-Suchgeräte 1003-01 1500,000 – 7000,000 kHz 7 dBµA/m (10m) @ 4516 kHz Eisenbahnanwendungen (Euroloop) 1002-03 1600,000 – 6700,000 kHz 9 dBµA/m (10m) @ 4234 kHz Eisenbahnanwendungen (Eurobalise) 1002-04 3155,000 – 3400,000 kHz 13,5 dBµA/m (10m) Induktive Anwendungen 1005-10 5000,000 – 30000,000 kHz –20 dBµA/m (10m) Induktive Anwendungen 1005-13 6765,000 – 6795,000 kHz 42 dBµA/m (10m Induktive Anwendungen 1005-02 6765,000 – 6795,000 kHz 42 dBµA/m (10m) Allgemeiner Kurzstreckenfunk 1008-01 7400,000 – 8800,000 kHz 9 dBµA/m (10m) Induktive Anwendungen 1005-03 10200,000 – 11000,000 kHz 9 dBµA/m (10m) Induktive Anwendungen 1005-11 12500,000 – 20000,000 kHz –7 dBµA/m (10m) Medizinal-Implantate 1006-05 13553,000 – 13567,000 kHz 42 dBµA/m (10m) Induktive Anwendungen 1005-04 13553,000 – 13567,000 kHz 42 dBµA/m (10m) Allgemeiner Kurzstreckenfunk 1008-02 13553,000 – 13567,000 kHz 100 mW ERP Fernsteuern, Fernmessen und Datenübertragung 1021-01 26957,000 – 27283,000 kHz 42 dBµA/m (10m) Induktive Anwendungen 1005-05 26957,000 – 27283,000 kHz 10 mW ERP Allgemeiner Kurzstreckenfunk 1008-03 26990,000 – 27760,000 kHz 100 mW ERP Fernsteuern, Fernmessen und Datenübertragung 1021-02 26990,000 – 27200,000 kHz 100 mW ERP Modell-Fernsteuerungen 1007-01 27090,000 – 27100,000 kHz 42 dBµA/m (10m) Eisenbahnanwendungen (Eurobalise, Euroloop) 1002-02
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Frequenzbereich Maximale Leistung oder Anwendung RIR (Sammelfrequenzen) maximale Feldstärke
27810,000 – 27880,000 kHz 100 mW ERP Drahtlose Audioanlagen (Babyphone) 1013-02 31,400 – 39,600 MHz 100 mW ERP Drahtlose Mikrofonanlagen 1009-01 34,995 – 35,225 MHz 100 mW ERP Modell-Fernsteuerungen (Flugzeuge) 1007-02 40,660 – 40,700 MHz 10 mW ERP Allgemeiner Kurzstreckenfunk 1008-04 40,660 – 40,700 MHz 100 mW ERP Modell-Fernsteuerungen 1007-03 40,665 – 40,695 MHz 100 mW ERP Fernsteuern, Fernmessen und Datenübertragung 1021-03 40,710 – 40,990 MHz 100 mW ERP Modell-Fernsteuerungen (Flugzeuge) 1007-04 72,2375 – 72,2625 MHz 250 mW ERP Forstwirtschaftliche Anwendungen 1021-08 87,500 – 108,000 MHz 50 nW ERP Drahtlose Audioanlagen 1013-19 121,450 – 121,550 MHz 100 mW ERP Funkanlagen für Notfalldienste 0504-02 148,100 – 148,775 MHz 1 mW ERP Biotelemetrie Anwendungen für Tiere 1022-02 161,2875 – 161,3125 MHz 2,5 W ERP Funkanlagen für Notfalldienste 0504-01 169,4000 – 169,4750 MHz 10 mW ERP Hörhilfen für behinderte Personen 1009-07 169,4750 – 169,4875 MHz 10 mW ERP Personenhilferuf 1001-07 169,4875 – 169,5875 MHz 10 mW ERP Hörhilfen für behinderte Personen 1009-08 169,5875 – 169,6000 MHz 10 mW ERP Personenhilferuf 1001-08 170,4875 – 170,5125 MHz 1 mW ERP Alarmanlagen 1001-01 173,0875 – 173,1125 MHz 2,5 W ERP Fernsteuern, Fernmessen und Datenübertragung 1021-09 173,100 – 173,350 MHz 100 mW ERP Fernsteuern, Fernmessen und Datenübertragung 1021-04
Frequenzmanagement und Funkkonzessionen. V des BAKOM AS 2007
Frequenzbereich Maximale Leistung oder Anwendung RIR (Sammelfrequenzen) maximale Feldstärke
174,000 – 216,000 MHz 1 mW ERP Medizinale biotelemetrische Anwendungen 1022-01 242,950 – 243,050 MHz 100 mW ERP Funkanlagen für Notfalldienste 0504-02 402,000 – 405,000 MHz 25 µW ERP Medizinal-Implantate 1006-02 406,000 – 406,100 MHz 5 W ERP Funkanlagen für Notfalldienste 0504-02 433,050 – 434,790 MHz 1 mW ERP Allgemeiner Kurzstreckenfunk 1008-18 (Sprache und Audio ausgeschlossen) 433,050 – 434,790 MHz 10 mW ERP Allgemeiner Kurzstreckenfunk 1008-05 (Sprache und Audio ausgeschlossen) 433,2375 – 434,5125 MHz 500 mW ERP Fernsteuern, Fernmessen und Datenübertragung 1021-05 433,6375 – 434,2125 MHz 2,5 W ERP Fernsteuern, Fernmessen und Datenübertragung 1021-06 434,040 – 434,790 MHz 10 mW ERP Allgemeiner Kurzstreckenfunk 1008-19 (Sprache und Audio ausgeschlossen) 446,000 – 446,100 MHz 500 mW ERP PMR 446 0507-07 446,100 – 446,200 MHz 500 mW ERP PMR 446 digital 0507-25 863,000 – 865,000 MHz 10 mW ERP Drahtlose Mikrofonanlagen 1009-05 863,000 – 865,000 MHz 10 mW ERP Drahtlose Audioanlagen 1013-01 863,000 – 870,000 MHz 25 mW ERP Allgemeiner Kurzstreckenfunk 1008-20 (FHSS/Sprache und Audio ausgeschlossen) 863,000 – 870,000 MHz 25 mW ERP Allgemeiner Kurzstreckenfunk 1008-22 (DSSS/Sprache und Audio ausgeschlossen)
Frequenzmanagement und Funkkonzessionen. V des BAKOM AS 2007
Frequenzbereich Maximale Leistung oder Anwendung RIR (Sammelfrequenzen) maximale Feldstärke
864,100 – 868,100 MHz 10 mW ERP Drahtlose Telefone (CT2) 0503-03 864,800 – 865,000 MHz 10 mW ERP Drahtlose Audioanlagen 1013-17 865,000 – 868,000 MHz 25 mW ERP Allgemeiner Kurzstreckenfunk 1008-21 (FHSS/Sprache und Audio ausgeschlossen) 865,000 – 868,000 MHz 25 mW ERP Allgemeiner Kurzstreckenfunk 1008-23 (FHSS/Sprache und Audio ausgeschlossen) 865,000 – 868,000 MHz 25 mW ERP Allgemeiner Kurzstreckenfunk 1008-25 (DSSS / Sprache und Audio ausgeschlossen) 865,000 – 868,000 MHz 10 mW ERP Allgemeiner Kurzstreckenfunk 1008-28 (Sprache und Audio ausgeschlossen) 865,000 – 868,000 MHz 100 mW ERP Hochfrequenz-Identifikationsanlagen (RFID) 1011-02 865,000 – 870,000 MHz 25 mW ERP Allgemeiner Kurzstreckenfunk 1008-24 (DSSS / Sprache und Audio ausgeschlossen) 865,500 – 867,500 MHz 25 mW ERP Allgemeiner Kurzstreckenfunk 1008-29 (Sprache und Audio ausgeschlossen) 865,600 – 867,600 MHz 2 W ERP Hochfrequenz-Identifikationsanlagen (RFID) 1011-03 865,600 – 868,000 MHz 500 mW ERP Hochfrequenz-Identifikationsanlagen (RFID) 1011-04 868,000 – 868,600 MHz 25 mW ERP Allgemeiner Kurzstreckenfunk 1008-06 (Sprache und Audio ausgeschlossen) 868,000 – 868,600 MHz 2,5 mW ERP Allgemeiner Kurzstreckenfunk 1008-17 (Luftfahrzeug)
Frequenzmanagement und Funkkonzessionen. V des BAKOM AS 2007
Frequenzbereich Maximale Leistung oder Anwendung RIR (Sammelfrequenzen) maximale Feldstärke
868,600 – 868,700 MHz 10 mW ERP Alarmanlagen 1001-02 868,700 – 869,200 MHz 25 mW ERP Allgemeiner Kurzstreckenfunk 1008-07 (Sprache und Audio ausgeschlossen) 869,200 – 869,250 MHz 10 mW ERP Personenhilferuf 1001-05 869,250 – 869,300 MHz 10 mW ERP Alarmanlagen 1001-03 869,300 – 869,400 MHz 10 mW ERP Alarmanlagen 1001-06 869,400 – 869,650 MHz 500 mW ERP Allgemeiner Kurzstreckenfunk 1008-09 (Sprache und Audio ausgeschlossen) 869,650 – 869,700 MHz 25 mW ERP Alarmanlagen 1001-04 869,700 – 870,000 MHz 5 mW ERP Allgemeiner Kurzstreckenfunk 1008-10 (Audio ausgeschlossen) 885,000 – 887,000 MHz 10 mW ERP Drahtlose Telefone (CT1+) 0503-02 930,000 – 932,000 MHz 10 mW ERP Drahtlose Telefone (CT1+) 0503-02 1785,000 – 1795,000 MHz 20 mW EIRP Drahtlose Mikrofonanlagen 1009-03 1785,000 – 1795,000 MHz 50 mW EIRP Drahtlose Mikrofonanlagen getragen gegen den 1009-03 Körper 1795,000 – 1800,000 MHz 10 mW EIRP Drahtlose Audioanlagen 1013-18 1795,000 – 1800,000 MHz 20 mW EIRP Drahtlose Mikrofonanlagen 1009-06 1880,000 – 1900,000 MHz 250 mW peak EIRP Drahtlose Telefone (DECT) 0503-01 2400,000 – 2483,500 MHz 10 mW EIRP Allgemeiner Kurzstreckenfunk 1008-11
Frequenzmanagement und Funkkonzessionen. V des BAKOM AS 2007
Frequenzbereich Maximale Leistung oder Anwendung RIR (Sammelfrequenzen) maximale Feldstärke
2400,000 – 2483,500 MHz 17 mW EIRP Drahtlose Telefone (DECT) 0503-04 2400,000 – 2483,500 MHz 25 mW EIRP Bewegungsmelder 1004-01 2400,000 – 2483,500 MHz 100 mW EIRP Drahtlose lokale Netze 1010-01 2446,000 – 2454,000 MHz 500 mW EIRP Hochfrequenz-Identifikationsanlagen (RFID) 1011-01 2446,000 – 2454,000 MHz 4 W EIRP Hochfrequenz-Identifikationsanlagen (RFID) 1011-01 (innerhalb von Gebäuden) 2446,000 – 2454,000 MHz 500 mW EIRP Eisenbahnanwendungen (AVI) 1002-01 4500,000 – 7000,000 MHz –41,3 dBm EIRP Tank mit drahtloser Füllstandsmessung 1004-09 5150,000 – 5250,000 MHz 200 mW EIRP Drahtlose lokale Netze (innerhalb von Gebäuden) 1010-05 5250,000 – 5350,000 MHz 200 mW EIRP Drahtlose lokale Netze 1010-06 5470,000 – 5725,000 MHz 1 W EIRP Drahtlose lokale Netze 1010-04 5725,000 – 5875,000 MHz 25 mW EIRP Allgemeiner Kurzstreckenfunk 1008-12 5795,000 – 5805,000 MHz 2 W EIRP Strassentransport und Verkehrstelematik 1012-01 8500,000 – 10600,000 MHz –41,3 dBm EIRP Tank mit drahtloser Füllstandsmessung 1004-10 9200,000 – 9500,000 MHz 25 mW EIRP Bewegungsmelder 1004-02 9500,000 – 9975,000 MHz 25 mW EIRP Bewegungsmelder 1004-03 10,450 – 10,500 GHz 500 mW EIRP Bewegungsmelder 1004-04 10,500 – 10,600 GHz 500 mW EIRP Bewegungsmelder 1004-05 13,400 – 14,000 GHz 25 mW EIRP Bewegungsmelder 1004-06
Frequenzmanagement und Funkkonzessionen. V des BAKOM AS 2007
Frequenzbereich Maximale Leistung oder Anwendung RIR (Sammelfrequenzen) maximale Feldstärke
17,100 – 17,300 GHz 100 mW EIRP Drahtlose lokale Netze 1010-03 21,650 – 26,650 GHz 100 mW peak EIRP Strassentransport und Verkehrstelematik 1012-05 24,000 – 24,250 GHz 100 mW EIRP Bewegungsmelder 1004-07 24,000 – 24,250 GHz 100 mW EIRP Allgemeiner Kurzstreckenfunk 1008-13 24,000 – 24,250 GHz 500 mW EIRP Zivile Funkortung (Verkehrssicherheit) 1108-01 24,050 – 27,000 GHz –41,3 dBm EIRP Tank mit drahtloser Füllstandsmessung 1004-11 34,200 – 34,500 GHz 500 mW EIRP Zivile Funkortung (Verkehrssicherheit) 1108-02 57,000 – 64,000 GHz –41,3 dBm EIRP Tank mit drahtloser Füllstandsmessung 1004-12 61,000 – 61,500 GHz 100 mW EIRP Allgemeiner Kurzstreckenfunk 1008-14 75,000 – 85,000 GHz –41,3 dBm EIRP Tank mit drahtloser Füllstandsmessung 1004-13 76,000 – 77,000 GHz 316 W peak EIRP Strassentransport und Verkehrstelematik 1012-03 77,000 – 81,000 GHz 316 W peak EIRP Strassentransport und Verkehrstelematik 1012-04 122,000 – 123,000 GHz 100 mW EIRP Allgemeiner Kurzstreckenfunk 1008-15 244,000 – 246,000 GHz 100 mW EIRP Allgemeiner Kurzstreckenfunk 1008-16
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Anhang 2 (Art. 13)
Liste der Prüfungsvorschriften5
Nr. Titel Prüfungsvorschriften
01 Beschränkt gültiges Betriebszeugnis für die Sport-
schifffahrt (Short Range Certificate)
02 Allgemeines Betriebszeugnis für die Sportschifffahrt
(Long Range Certificate)
03 UKW-Sprechfunkausweis für den Binnenschiff-
fahrtsfunk
04 Fähigkeitsausweis für den Amateurfunk und
Einsteigerausweis für Funkamateurinnen und Funk- amateure
5 Der Text der Prüfungsvorschriften kann beim Bundesamt für Kommunikation,
Zukunftstrasse 44, Postfach, 2501 Biel, oder unter der Adresse www.bakom.ch, «Frequenzen und Antennen», «Funkerprüfungen» bezogen werden.
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