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AS 2000 2636

Verordnung 01 über Anpassungen bei den Ergänzungsleistungen zur AHV/IV

Verordnung 01 über Anpassungen bei den Ergänzungsleistungen zur AHV/IV

vom 18. September 2000

Der Schweizerische Bundesrat, gestützt auf Artikel 4 des Bundesgesetzes vom 19. März 19651 über Ergänzungs- leistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (ELG), verordnet:

Art. 1 Anpassung der Beträge für den allgemeinen Lebensbedarf Die Beträge für den allgemeinen Lebensbedarf nach Artikel 3b Absatz 1 Buchsta- be a ELG werden wie folgt erhöht: a. für Alleinstehende auf mindestens 15 280 und höchstens 16 880 Franken; b. für Ehepaare auf mindestens 22 920 und höchstens 25 320 Franken; c. für Waisen und Kinder, die einen Anspruch auf Kinderrente der AHV oder IV begründen, auf mindestens 8050 und höchstens 8850 Franken.

Art. 2 Anpassung der Mietzinsausgaben Die Höchstbeträge für die Mietzinsausgaben nach Artikel 5 Absatz 1 Buchstabe b ELG werden wie folgt erhöht: a. für Alleinstehende auf 13 200 Franken; b. für Ehepaare und Personen mit rentenberechtigten oder an der Rente betei- ligten Kindern 15 000 Franken.

Art. 3 Aufhebung bisherigen Rechts und Inkrafttreten

1 Die Verordnung 99 vom 16. September 19982 über Anpassungen bei den Ergän-

zungsleistungen zur AHV/IV wird aufgehoben.

2 Diese Verordnung tritt am 1. Januar 2001 in Kraft.

18. September 2000 Im Namen des Schweizerischen Bundesrates Der Bundespräsident: Adolf Ogi

11111 Die Bundeskanzlerin: Annemarie Huber-Hotz

SR 831.307 1 SR 831.30 2 AS 1998 2584

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