Lexipedia

AS 2002 3348

Verordnung 03 über Anpassungen bei den Ergänzungsleistungen zur AHV/IV

Verordnung 03 über Anpassungen bei den Ergänzungsleistungen zur AHV/IV

vom 20. September 2002

Der Schweizerische Bundesrat, gestützt auf die Artikel 4 und 10 Absatz 1bis des Bundesgesetzes vom 19. März 19651 über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (ELG), verordnet:

Art. 1 Anpassung der Beträge für den allgemeinen Lebensbedarf Die Beträge für den allgemeinen Lebensbedarf nach Artikel 3b Absatz 1 Buch- stabe a ELG werden wie folgt erhöht: a. für Alleinstehende auf mindestens 15 700 und höchstens 17 300 Franken; b. für Ehepaare auf mindestens 23 550 und höchstens 25 950 Franken; c. für Waisen und Kinder, die einen Anspruch auf Kinderrente der AHV oder IV begründen, auf mindestens 8260 und höchstens 9060 Franken.

Art. 2 Anpassung der Beiträge an die gemeinnützigen Institutionen Der Beitrag nach Artikel 10 Absatz 1 Buchstabe b ELG an die Schweizerische Ver- einigung Pro Infirmis wird auf 14,5 Millionen Franken erhöht.

Art. 3 Änderung bisherigen Rechts Die nachfolgenden Verordnungen werden wie folgt geändert:

1. Verordnung 93 vom 31. August 19922 über Anpassungen bei den

Ergänzungsleistungen zur AHV/IV Art. 3 Bst. b Aufgehoben

SR 831.308

3348 2002-1711

Anpassungen bei den Ergänzungsleistungen AS 2002

2. Verordnung 01 vom 18. September 20003 über Anpassungen bei den

Ergänzungsleistungen zur AHV/IV Art. 1 Aufgehoben

Art. 4 Inkrafttreten Diese Verordnung tritt am 1. Januar 2003 in Kraft.

20. September 2002 Im Namen des Schweizerischen Bundesrates Der Bundespräsident: Kaspar Villiger Die Bundeskanzlerin: Annemarie Huber-Hotz

3 SR 831.307

3349