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AS 2009 6859

Verordnung des UVEK über die Fischerei im Bodensee-Obersee

Verordnung des UVEK über die Fischerei im Bodensee-Obersee

Änderung vom 1. Dezember 2009

Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) verordnet:

I Die Verordnung des UVEK vom 9. Oktober 19971 über die Fischerei im Bodensee- Obersee wird wie folgt geändert:

Art. 10 Abs. 1 Bst. a und 8

1 Für das freitreibende Schwebnetz gelten die nachstehenden Höchst- und Mindest-

masse: a. Maschenweite mindestens 38 mm;

8 Die folgenden Netzen dürfen verwendet werden:

a. vom 31. März bis 1. Mai, 12.00 Uhr: zwei Netze mit mindestens 38 mm und zwei Netze mit mindestens 40 mm Maschenweite; b. vom 1. Mai bis 1. Juli, 12.00 Uhr: ein Netz mit mindestens 38 mm und drei Netze mit mindestens 40 mm Maschenweite; c. vom 1. Juli bis 15. Oktober, 12.00 Uhr: vier Netze mit mindestens 40 mm Maschenweite.

Art. 11 Abs. 1 Bst. a und 7

1 Für das verankerte Schwebnetz gelten die nachstehenden Höchst- und Mindest-

masse: a. Maschenweite mindestens 38 mm;

7 Es dürfen ein Netz mit mindestens 38 mm und drei Netze mit mindestens 40 mm

Maschenweite verwendet werden.

Art. 14 Abs. 2 Bst. a und c, 4, 4bis, 7 Einleitungssatz und Bst. d sowie 7bis

2 Bodennetze dürfen wie folgt verwendet werden:

a. Barschnetze: vom 10. Februar, 12.00 Uhr, bis 1. Mai, 12.00 Uhr, und vom 20. Mai, 12.00 Uhr, bis 14. November;

1 SR 923.31

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Fischerei im Bodensee-Obersee AS 2009

c. Hecht-/Zandernetze: vom 10. Januar, 12.00 Uhr, bis 15. Juli, 12.00 Uhr, und vom 15. September, 12.00 Uhr, bis 14. Novem- ber.

4 Pro Patent dürfen gleichzeitig höchstens verwendet werden:

b. vier Hecht-/Zandernetze. 4bis Abweichend von Absatz 2 Buchstabe c dürfen vom 1. April, 12.00 Uhr, bis 31. Mai, 12.00 Uhr, die vier Hecht-/Zandernetze nur auf der Halde und ohne Ge- fährdung ausgewiesener Zanderlaichplätze gesetzt werden.

7 Ergänzend zu den Absätzen 1, 2 und 4 können zur Durchführung gezielter Brach-

senfänge ganzjährig höchstens vier Bodennetze mit nachstehenden Höchst- und Mindestmassen verwendet werden: d. Netzlänge höchstens 100 m. 7bis Abweichend von Absatz 7 dürfen die Netze vom 1. April, 12.00 Uhr, bis 31. Mai, 12.00 Uhr, nur auf der Halde und ohne Gefährdung ausgewiesener Zander- laichplätze und vom 15. November, 12.00 Uhr, bis 10. Januar, 12.00 Uhr, nur im hohen See gesetzt werden.

Art. 26 Abs. 3 Aufgehoben

Art. 27 Abs. 1, 5 und 6

1 Für die nachgenannten Fischarten gelten folgende Schonzeiten und Fangmindest-

masse:

Fischart Schonzeit Fangmindestmass

a. Felchen 15. Oktober-10. Januar 30 cm b. Aesche 1. Februar–30. April 30 cm c. Forellen 1. November–10. Januar 50 cm d. Regenbogenforellen – – e. Seesaibling (Rötel) 1. November–31. Dezember 25 cm f. Zander 1. April–31. Mai 40 cm g. Barsch 1. Mai–20. Mai – h. Karpfen – 25 cm i. Schleie – 20 cm j. Aal – 50 cm

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5 Gefangene Hechte und Kaulbarsche sind anzulanden.

6 In der Schonzeit gefangene laichreife Forellen sowie die Laichprodukte der wäh- rend der Schonzeit gefangenen Blaufelchen und Gangfische sind der zuständigen Stelle zur Verfügung zu stellen. Diese Fische werden nach der Gewinnung der Laichprodukte zurückgegeben.

Art. 31 Abs. 2 2 Berufsfischerinnen und Berufsfischer sind verpflichtet, den Fangertrag (Gesamt- gewicht der nicht ausgenommenen und ungeschuppten Fische) jeweils am gleichen Tag und nach Fischart gegliedert in das dafür vorgesehene Formular einzutragen und dieses jeweils bis zum 5. Tag des folgenden Monats der zuständigen Fischereiauf- sicht abzuliefern. Die zuständige Fischereiaufsicht fasst die Monatsergebnisse aus der Berufsfischerei ihres Aufsichtskreises vierteljährlich auf dem dafür vorgesehe- nen Formular zusammen und überweist dieses bis am 10. Tag des auf das Quartal folgenden Monats der zuständigen kantonalen Behörde. Diese leitet die vierteljähr- liche Fangstatistik bis am 15. Tag des auf das Quartal folgenden Monats an das BAFU weiter.

Art. 33a Aufgehoben

II Diese Änderung tritt am 1. Januar 2010 in Kraft.

1. Dezember 2009 Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation: Moritz Leuenberger

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