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AS 2011 4913

Verordnung über das Klagerecht des Bundes im Rahmen des Bundesgesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb

Verordnung über das Klagerecht des Bundes im Rahmen des Bundesgesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb

vom 12. Oktober 2011

Der Schweizerische Bundesrat, gestützt auf das Bundesgesetz vom 19. Dezember 19861 gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG), verordnet:

Art. 1 Klagerecht des Bundes 1 In Zivil- und Strafverfahren auf der Grundlage von Artikel 10 Absatz 3 UWG wird der Bund durch das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) vertreten.

2 In besonderen Fällen kann sich der Bund im Einvernehmen mit dem SECO durch

eine andere Amtsstelle vertreten lassen.

Art. 2 Information der Öffentlichkeit

1 In den Fällen nach Artikel 10 Absatz 4 UWG wird der Bund durch das SECO

vertreten.

2 In besonderen Fällen kann sich der Bund im Einvernehmen mit dem SECO durch

eine andere Amtsstelle vertreten lassen.

Art. 3 Aufhebung bisherigen Rechts Die Verordnung vom 17. Februar 19932 über das Klagerecht des Bundes im Rahmen des Bundesgesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb wird aufgehoben.

Art. 4 Änderung bisherigen Rechts Die Verordnung vom 27. Mai 19243 zum Bundesgesetz betreffend die Lotterien und die gewerbsmässigen Wetten wird wie folgt geändert:

Art. 43 Ziff. 1 Aufgehoben

SR 241.3 1 SR 241 2 AS 1993 1053, 2000 187 3 SR 935.511

2011-1398 4913

Klagerecht des Bundes im Rahmen des Bundesgesetzes AS 2011 gegen den unlauteren Wettbewerb

Art. 5 Inkrafttreten Diese Verordnung tritt am 1. April 2012 in Kraft.

12. Oktober 2011 Im Namen des Schweizerischen Bundesrates Die Bundespräsidentin: Micheline Calmy-Rey Die Bundeskanzlerin: Corina Casanova

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