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AS 2014 3979

Verordnung des WBF über die biologische Landwirtschaft

Verordnung des WBF über die biologische Landwirtschaft

Änderung vom 29. Oktober 2014

Das Eidgenössische Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) verordnet:

I Die Verordnung des WBF vom 22. September 19971 über die biologische Landwirt- schaft wird wie folgt geändert:

Ersatz eines Ausdrucks In der ganzen Verordnung wird «Bundesamt für Landwirtschaft» durch «BLW» ersetzt.

Ingress gestützt auf die Artikel 11 Absatz 2, 12 Absatz 2, 13 Absatz 3bis, 15 Absatz 2, 16a Absätze 1 und 2, 16h, 16k Absatz 1, 16n Absatz 1, 17 Absatz 2, 23, 24a, 30d Absatz 3 und 33a Absatz 3 der Bio-Verordnung vom 22. September 19972, im Einvernehmen mit dem Eidgenössischen Departement des Innern,

Art. 3c Önologische Verfahren und Behandlungen

1 Önologische Verfahren und Behandlungen sind unter Vorbehalt der Absätze 2–4

zugelassen, wenn sie nach Anhang 2 der Verordnung des EDI vom 29. November

20133 über alkoholische Getränke (AlkGV)4 zugelassen sind.

2 Die Anwendung der folgenden önologischen Verfahren und Behandlungen ist nur

unter folgenden Bedingungen erlaubt: a. Bei thermischen Behandlungen nach Anhang 2 Nummer 2 AlkGV darf die Temperatur 70 °C nicht übersteigen. b. Bei der Zentrifugierung und Filtrierung mit oder ohne inerte Filtrierhilfs- stoffe nach Anhang 2 Nummer 3 AlkGV darf die Porengrösse nicht unter 0,2 Mikrometer liegen.

4 AlkGV ist keine offizielle Abkürzung; sie wird nur in dieser Verordnung verwendet.

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3 Die Anwendung der folgenden önologischen Verfahren und Behandlungen ist

verboten: a. teilweise Konzentrierung durch Kälte nach Anhang 2 Anlage 14 Buchstabe B Ziffer 1 Buchstabe c AlkGV; b. Entschwefelung durch physikalische Verfahren nach Anhang 2 Nummer 8 AlkGV; c. Behandlung durch Elektrodialyse zur Weinsteinstabilisierung des Weins nach Anhang 2 Nummer 34 AlkGV; d. teilweise Entalkoholisierung von Wein gemäss Anhang 2 Nummer 38 AlkGV; e. Behandlung mit Kationenaustauschern zur Weinsteinstabilisierung des Weins nach Anhang 2 Nummer 41 AlkGV.

4 Önologische Verfahren und Behandlungen, die nach dem 1. Januar 2014 vom EDI

in Anhang 2 der AlkGV zugelassen werden, dürfen erst dann verwendet werden, wenn sie in Anhang 3b Teil B der vorliegenden Verordnung aufgenommen worden sind.

Art. 4e Übermittlung der Daten durch die Zertifizierungsstellen

1 Die Daten über das vorangegangene Jahr sind dem Bundesamt für Landwirtschaft

(BLW) jährlich bis zum 31. Januar zu übermitteln. 2 Für die Übermittlung der Daten des jährlichen Berichts nach Artikel 30d Absatz 3 der Bio-Verordnung vom 22. September 1997 müssen die Zertifizierungsstellen die Vorlagen nach Anhang 12 dieser Verordnung verwenden. Das zuständige Organ der kantonalen Lebensmittelkontrolle kann bei den Zertifizierungsstellen den jährlichen Bericht zu den Unternehmen aus ihrem Kanton anfordern.

Art. 9 Bst. b Für den Standort der Bienenstöcke gilt: b. Der Bienenstock muss sich in ausreichender Entfernung von Verschmut- zungsquellen befinden, die die Imkereierzeugnisse kontaminieren oder die Gesundheit der Bienen beeinträchtigen können. Die Zertifizierungsstelle legt Massnahmen fest, welche die Einhaltung dieser Anforderung gewährleisten. Die Bestimmungen dieses Buchstabens gelten nicht für Gebiete, in denen keine Pflanzenblüte stattfindet, und nicht während der Ruhezeit der Bienen- völker.

II

1 Anhang 1 erhält die neue Fassung gemäss Beilage.

2 Die Anhänge 2, 3b, 4 und 7 werden gemäss Beilage geändert.

3 Diese Verordnung erhält den zusätzlichen Anhang 12 gemäss Beilage.

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III Diese Verordnung tritt am 1. Januar 2015 in Kraft.

29. Oktober 2014 Eidgenössisches Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung: Johann N. Schneider-Ammann

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Anhang 1 (Art. 1)

Zugelassene Pflanzenschutzmittel

1. Biologische und biotechnische Massnahmen

– Insektenabwehr mit Fallen oder Dispensern mit naturidentischen Pheromo- nen wie z. B. die Verwirrungstechnik, Markierungspheromone – Repellents pflanzlicher und tierischer Herkunft: nur auf nicht essbare Teile der Pflanze anzuwenden; im Falle der Verwendung von Schafsfett nur wenn Pflanzenmaterial nicht an Schafe oder Ziegen verfüttert wird – Repellents mineralischer Herkunft: Quarzsand, Aluminiumsilicat (Kaolin) – natürliche Feinde wie z. B. Schlupfwespen, Raubmilben, Raubwanzen, Gallmücken, Marienkäfer, Nematoden – natürliche Mikroorganismen und insektenpathogene Pilze (keine gentech- nisch veränderten Organismen) – mechanische Abwehrmittel wie z. B. Kulturschutznetze, Schneckenzäune, beleimte Kunststoff-Fallen, Leimringe – von natürlichen Mikroorganismen (keine gentechnisch veränderten Orga- nismen) erzeugte Substanzen: Spinosad

2. Präparate gegen Pilzkrankheiten (Fungizide)

– Kaliumbicarbonat – anorganische Kupferpräparate Kupfer in Form von Kupferhydroxid, Kupferoxichlorid, (dreibasischem) Kupfersulfat, Kupferoxid, Kupferkalkbrühe (Bordeauxbrühe) – Jahreshöchstmenge von 4 kg Kupfer-Metall je ha – Rebbau: Jahreshöchstmenge von 6 kg Kupfer-Metall je ha; innert 5 auf- einander folgender Jahre maximal 20 kg Kupfer-Metall je ha; die Bi- lanzierung erfolgt ab dem 1. Januar 2002 – Lecithin (nicht aus gentechnisch veränderten Organismen) – pflanzliche Öle wie z. B. Minzöl, Pinienöl, Kümmelöl, Fenchelöl (auch zur Keimhemmung) – Schwefelpräparate – Seifenpräparate – Senfmehl – Tonerdepräparate – Calciumhydoxid: nur bei Obstbäumen, einschliesslich in Obstbaumschulen, zur Bekämpfung der Nectria galligena

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3. Präparate gegen tierische Schädlinge (Insektizide, Akarizide, Molluskizide)

– Azadirachtin (Neem-Extrakt) – Eisen-(III)-Orthophosphat – Paraffinöl – pflanzliche Öle wie z. B. Minzöl, Pinienöl, Kümmelöl, Rapsöl – Pyrethrine (Extrakte von Chrysanthemum cinerariaefolium) – Pyrethroide (nur Deltamethrin oder Lambda-Cyhalothrin): nur in Fallen mit spezifischen Lockmitteln und nur gegen Befall mit Bactrocera oleae und Ceratitis capitata Wied – Quassia-Extrakt – Schwefelpräparate – Seifenpräparate – Tonerdepräparate

4. Wundverschlussmittel im Obst-, Wein- und Zierpflanzenanbau

– pflanzliche Wachse und Öle – Bienenwachs – Tonerdepräparate – Kalkpräparate

5. Beistoffe

– Hilfsmittel zur Effizienzsteigerung (keine chemisch-synthetischen Stoffe) wie z. B. Kiefernharzöle, Paraffinöle – hydrolysiertes Eiweiss, ausser Gelatine: Lockmittel, nur in zugelassenen Anwendungen in Verbindung mit anderen geeigneten Erzeugnissen dieses Anhangs

6. Erzeugnisse zur Bekämpfung von Schädlingen oder Erkrankungen

in Stallungen und Haltungseinrichtungen – Rodentizide

7. Weitere Stoffe

– Ethylen: – zur Nachreifung von Bananen, Kiwis und Kakis, – zur Nachreifung von Zitrusfrüchten als Teil einer Strategie zur Vermei- dung von Schäden durch Fruchtfliegen, – zur Blüteninduktion von Ananas, – zur Keimverhinderung bei Kartoffeln und Zwiebel; – Laminarin: zur Anregung der Immunabwehr bei Nutzpflanzen

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Anhang 2 (Art. 2)

Zugelassene Dünger5, Präparate und Substrate

Ziff 2.2

Bezeichnung Beschreibung; Anforderungen an die Zusammensetzung; Verwendungsvorschriften

2.2. Erzeugnisse organischen oder organisch-mineralischen Ursprungs

Stallmist* Gemisch aus tierischen Exkrementen und pflanzlichem Material (Einstreu). Tierarten müssen angegeben werden. Getrockneter Stallmist und Tierarten müssen angegeben werden. getrockneter Geflügelmist* Kompostierter Stallmist aus tierischen Tierarten müssen angegeben werden. Exkrementen, einschliesslich Geflü- gelmist* Flüssige tierische Exkremente Verwendung nach kontrollierter Fermen- (Gülle, Jauche)* tation und/oder geeigneter Verdünnung. Kompost oder Gärgut aus Haushalt- Mittels Kompostierung oder bei der abfällen* Vergärung unter Luftabschluss in der Biogasproduktion entstanden. Nur pflanz- liche und tierische Abfälle. Aus geschlos- senen und überwachten Sammelsystemen. Höchstgehalt der Trockenmasse in mg/kg: Cadmium: 0,7; Kupfer: 70; Nickel: 25; Blei: 45; Zink: 200; Quecksilber: 0,4; Chrom (insgesamt): 70; Chrom (VI): 0** Torf Nur für Pflanzenanzucht und Moorbeete. Substrat von Champignonkulturen Das Ausgangssubstrat darf nur aus den nach dieser Liste zulässigen Stoffen bestehen. Exkremente von Würmern (Wurmkompost) und Insekten Guano* Auf die Tierart und Herkunft ist hinzu- weisen.

5 Die Bestimmungen der Dünger-Verordnung vom 10. Jan. 2001 (SR 916.171) und der

Düngerbuch-Verordnung WBF vom 16. Nov. 2007 (SR 916.171.1) bleiben vorbehalten.

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Bezeichnung Beschreibung; Anforderungen an die Zusammensetzung; Verwendungsvorschriften

Kompostierte oder fermentierte Mi- kompostiert oder bei der Vergärung unter schungen aus pflanzlichem Material Luftabschluss in der Biogasproduktion und/oder tierischen Exkrementen, die entstanden. in diesem Anhang aufgeführt sind. Nicht auf essbare Teile der Pflanze anzu- wenden. Folgende Produkte oder Nebenpro- dukte tierischen Ursprungs*: – Blutmehl*** – Knochenmehl*** – Fleischmehl*** – Hufmehl*** – Hornmehl*** – Knochenkohle*** – Fischmehl – Federn- und Haarmehl – Wolle – Walkhaare (Filzherstellung) – Fellteile (Ledermehl) Maximale Konzentration in mg/kg Trockensubstanz von Chrom (VI): 0*** – Haare und Borsten – Hydrolysierte Proteine Nicht auf essbare Teile der Pflanze anzu- wenden – Milcherzeugnisse Produkte und Nebenprodukte pflanz- lichen Ursprungs wie z. B.: – Filterkuchen von Ölfruchten – Kakaoschalen – Malzkeime – Kokosfasern, Kokospeat – Vinasse, Melasse – Trester Schlempe und Schlempeextrakt Schweizer Herkunft, keine Ammoniak- schlempe Algen und Algenerzeugnisse* Ausschliesslich und auf direktem Weg gewonnen durch: a. physikalische Behandlung, einschl. Trocknen, Gefrieren und Mahlen; b. Extraktion mit Wasser oder sauren und/oder alkalischen wässrigen Lösungen; oder c. Fermentation. Chitin (Polysaccharid, gewonnen aus Nur Erzeugnisse aus der nachhaltigen dem Panzer von Krebstieren) Fischerei

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Bezeichnung Beschreibung; Anforderungen an die Zusammensetzung; Verwendungsvorschriften

Leonardit (organisches Sediment mit Ausschliesslich als Nebenprodukt aus hohem Gehalt an Huminsäuren) Bergbautätigkeiten gewonnen Organisches Sediment aus Binnenge- Ausschliesslich organisches Sediment wässern, entstanden unter Ausschluss gewonnen als Nebenprodukt der Binnen- von Sauerstoff (z.B. Faulschlamm) wasserwirtschaft oder aus einstigen Bin- nengewässern Die Gewinnung sollte gegebenenfalls auf eine Art und Weise erfolgen, die minima- le Auswirkungen auf das aquatische System hat Ausschliesslich Sedimente aus Quellen frei von jeglicher Kontamination durch Pestizide, langlebige organische Schad- stoffe und benzinähnliche Stoffe Höchstgehalt der Trockenmasse in mg/kg: Cadmium: 0,7; Kupfer: 70; Nickel: 25; Blei: 45; Zink: 200; Quecksilber: 0,4; Chrom (insgesamt): 70; Chrom (VI):0** Sägemehl und Holzspäne Von Holz, das nicht chemisch behandelt wurde. Rindenkompost Von Holz, das nicht chemisch behandelt wurde. Holzasche Von Holz, das nicht chemisch behandelt wurde, sowie nur hofeigene Asche oder mit Bewilligung nach der Dünger-Ver- ordnung***

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Anhang 3b (Art. 3b und 3c Abs. 4)

Erzeugnisse und Stoffe sowie Verfahren und Behandlungen zur Herstellung von Wein

Teil A Teil A: Zulässige Erzeugnisse und Stoffe nach Anhang 2 der Verordnung des EDI vom 29. November 20136 über alkoholische Getränke (AlkGV) Art der Behandlung nach Anhang 2 der AlkGV Bezeichnung der Erzeugnisse oder Stoffe Anwendungsbedingungen

Nummer 1: Verwendung der Belüftung oder – Luft Sauerstoffanreicherung – Gasförmiger Sauerstoff Nummer 3: Zentrifugierung oder Filtrierung – Perlit Verwendung nur als inerter Filtrierhilfsstoff – Cellulose – Kieselgur Nummer 4: Verwendung zur Herstellung einer inerten – Stickstoff Atmosphäre und zur Handhabung des Erzeugnisses unter – Kohlendioxid Luftabschluss – Argon Nummern 5, 14 und 20: Verwendung – Hefen(1) Nummer 6: Verwendung – Diammoniumphosphat – Thiaminium-Dichlorhydrat

6 SR 817.022.110

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Art der Behandlung nach Anhang 2 der AlkGV Bezeichnung der Erzeugnisse oder Stoffe Anwendungsbedingungen

Nummer 7: Verwendung – Schwefeldioxid a. Die Höchstmenge an Schwefeldioxid darf bei – Kaliumdisulfit oder Kaliummetabisulfit Rotwein 100 mg/l bei einem Restzuckergehalt unter 2 g/l nicht übersteigen; b. Der Höchstmenge an Schwefeldioxid darf bei Weisswein und Roséwein 150 mg/l bei einem Restzuckergehalt unter 2 g/l nicht übersteigen; c. Bei allen anderen Weinen gilt die jeweils um

30 mg/l reduzierte Höchstmenge an Schwefel-

dioxid, die in Anhang 2 Anlage 9 der AlkGV mit Stand am 1.1.2014 festgesetzt ist. Nummer 9: Verwendung – Önologische Holzkohle (Aktivkohle) Nummer 10: Klärung – Speisegelatine(2) – Proteine pflanzlichen Ursprungs aus Weizen oder Erbsen(2) – Hausenblase(2) – Eieralbumin(2) – Tannine(2) – Kasein – Kaliumkaseinat – Siliziumdioxid – Bentonit – pektolytische Enzyme Nummer 12: Verwendung zur Säuerung – Milchsäure – L(+)-Weinsäure Nummer 13: Verwendung zur Entsäuerung – L(+)-Weinsäure – Calciumcarbonat – Neutrales Kaliumtartrat – Kaliumbicarbonat Nummer 16: Verwendung – Milchsäurebakterien Nummer 18: Zugabe – L-Ascorbinsäure Nummer 21: Verwendung zur Belüftung – Stickstoff

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Art der Behandlung nach Anhang 2 der AlkGV Bezeichnung der Erzeugnisse oder Stoffe Anwendungsbedingungen

Nummer 22: Zugabe – Kohlendioxid Nummer 23: Zugabe zur Stabilisierung des Weins – Zitronensäure Nummer 24: Zugabe – Tannine(2) Nummer 26: Zugabe – Metaweinsäure Nummer 27: Verwendung – Gummiarabicum(2) Nummer 29: Verwendung – Kaliumbitartrat Nummer 30: Verwendung – Kupfercitrat Nummer 30: Verwendung – Kupfersulfat zugelassen bis zum 31. Juli 2015 Nummer 36: Verwendung – Eichenholzstücke Nummer 37: Verwendung – Kaliumalginat (1) Für die individuellen Hefestämme: falls verfügbar, aus biologischen Ausgangsstoffen gewonnen. (2) Falls verfügbar, aus biologischen Ausgangsstoffen gewonnen.

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Anhang 4 (Art. 4 und 16a Abs. 1 Bst. a)

Länderliste

Indien, Ziff. 5 und 7

5. Zertifizierungsstellen:

Codenummer Name Internetadresse

IN-ORG-001 Aditi Organic Certifications Pvt. Ltd. www.aditicert.net IN-ORG-002 APOF Organic Certification Agency (AOCA) www.aoca.in IN-ORG-003 Bureau Veritas Certification India Pvt. Ltd. www.bureauveritas.co.in IN-ORG-004 Control Union Certifications www.controlunion.com IN-ORG-005 ECOCERT India Pvt. Ltd. www.ecocert.in IN-ORG-006 Food Cert India Pvt. Ltd. www.foodcert.in IN-ORG-007 IMO Control Pvt. Ltd. www.imo.ch IN-ORG-008 Indian Organic Certification Agency (Indocert) www.indocert.org IN-ORG-009 ISCOP (Indian Society for Certification www.iscoporganiccertification. of Organic Products) org IN-ORG-010 Lacon Quality Certification Pvt. Ltd. www.laconindia.com IN-ORG-011 Natural Organic Certification Agro Pvt. Ltd. www.nocaagro.com IN-ORG-012 OneCert Asia Agri Certification Pvt. Ltd. www.onecertasia.in IN-ORG-013 SGS India Pvt. Ltd. www.in.sgs.com IN-ORG-014 Uttarakhand State Organic Certification www.organicuttarakhand.org/ Agency (USOCA) certification.html IN-ORG-015 Vedic Organic Certification Agency www.vediccertification.com IN-ORG-016 Rajasthan Organic Certification Agency www.krishi.rajasthan.gov.in (ROCA) IN-ORG-017 Chhattisgarh Certification Society (CGCERT) www.cgcert.com IN-ORG-018 Tamil Nadu Organic Certification www.tnocd.net Department (TNOCD) IN-ORG-019 TUV India Pvt. Ltd. www.tuvindia.co.in IN-ORG-020 Intertek India Pvt. Ltd. www.intertek.com IN-ORG-021 Madhya Pradesh State Organic Certification www.mpkrishi.org Agency (MPSOCA) IN-ORG-022 Biocert India Pvt. Ltd., Indore www.biocertindia.com IN-ORG-023 Faircert Certification Services Pvt. Ltd. www.faircert.com

7. Befristung der Aufnahme: bis zum 31. Dezember 2018.

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Japan, Ziff. 5

5. Zertifizierungsstellen:

Codenummer Name Internetadresse

JP-BIO-001 Hyogo prefectural Organic Agriculture www.hyoyuken.org Society (HOAS) JP-BIO-002 AFAS Certification Center Co., Ltd. www.afasseq.com JP-BIO-003 NPO Kagoshima Organic Agriculture www.koaa.or.jp Association JP-BIO-004 Center of Japan Organic Farmers Group www.yu-ki.or.jp JP-BIO-005 Japan Organic & Natural Foods Association http://jona-japan.org/english/ JP-BIO-006 Ecocert Japan Ltd. http://ecocert.co.jp JP-BIO-007 Japan Certification Services, Inc. www.pure-foods.co.jp JP-BIO-008 OCIA Japan www.ocia-jp.com JP-BIO-009 Overseas Merchandise Inspection Co. Ltd. www.omicnet.com/ index.html.en JP-BIO-010 Organic Farming Promotion Association www3.ocn.ne.jp/~yusuikyo JP-BIO-011 ASAC Stands for Axis‘ System for Auditing www.axis-asac.net and Certification and Association for Sustainable Agricultural Certification JP-BIO-012 Environmentally Friendly Rice Network www.epfnetwork.org/okome JP-BIO-013 Ooita Prefecture Organic Agricultural www.d-b.ne.jp/oitayuki Research Center JP-BIO-014 AINOU www.ainou.or.jp/ainohtm/ disclosure/nintei-kouhyou.htm JP-BIO-015 SGS Japan Incorporation www.jp.sgs.com/ja/ home_jp_v2.htm JP-BIO-016 Ehime Organic Agricultural Association www12.ocn.ne.jp/~aiyuken/ ninntei20110201.html JP-BIO-017 Center for Eco-design Certification Co. Ltd. www.eco-de.co.jp/ list.html JP-BIO-018 Organic Certification Association www.yuukinin.jimdo.com JP-BIO-019 Japan Eco-system Farming Association www.npo-jefa.com JP-BIO-020 Hiroshima Environment and Health www.kanhokyo.or.jp/jigyo/ Association jigyo_05A.html JP-BIO-021 Assistant Center of Certification and www.accis.jp Inspection for Sustainability JP-BIO-022 Organic Certification Organization Co. Ltd. www.oco45.net JP-BIO-023 Rice Research Organic Food Institute http://inasaku.or.tv JP-BIO-024 Aya town miyazaki, Japan www.town.aya. miyazaki.jp/ayatown/ organicfarming/index.html JP-BIO-025 Tokushima Organic Certified Association www.tokukaigi.or.jp/ yuuki/ JP-BIO-026 Association of Certified Organic Hokkaido www.acohorg.org/ JP-BIO-027 NPO Kumamoto Organic Agriculture www.kumayuken.org/jas/ Association certification/index.html

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Codenummer Name Internetadresse

JP-BIO-028 Hokkaido Organic Promoters Association www.hosk.jp/CCP.html JP-BIO-029 Association of organic agriculture www8.ocn.ne.jp/~koaa/ certification Kochi corporation NPO jisseki.html JP-BIO-030 LIFE Co., Ltd. www.life-silver.com/jas/“ JP-BIO-031 Wakayama Organic Certified Association www.vaw.ne.jp/aso/woca JP-BIO-032 Shimane Organic Agriculture Association www.shimane-yuki.or.jp/ index.html JP-BIO-033 The Mushroom Research Institute of Japan www.kinoko.or.jp JP-BIO-034 International Nature Farming Research Center www.infrc.or.jp JP-BIO-035 Organic Certification Center www.organic-cert.or.jp

Kanada, Ziff. 5 und 7

5. Zertifizierungsstellen:

Codenummer Name Internetadresse

CA-ORG-001 Atlantic Certified Organic Cooperative Ltd. www.atlanticcertifiedorganic.ca (ACO) CA-ORG-002 British Columbia Association for www.certifiedorganic.bc.ca Regenerative Agriculture (BCARA) CA-ORG-003 CCOF Certification Services www.ccof.org CA-ORG-004 Centre for Systems Integration (CSI) www.csi-ics.com CA-ORG-005 Consorzio per il Controllo dei Prodotti www.ccp.it Biologici Società a responsabilità limitata (CCPB SRL) CA-ORG-006 Ecocert Canada www.ecocertcanada.com CA-ORG-007 Fraser Valley Organic Producers Association www.fvopa.ca (FVOPA) CA-ORG-008 Global Organic Alliance www.goa-online.org CA-ORG-009 International Certification Serives www.ics-intl.com Incorporated (ICS) CA-ORG-010 LETIS SA www.letis.com.ar CA-ORG-011 Oregon Tilth Incorporated (OTCO) http://tilth.org CA-ORG-012 Organic Certifiers www.organiccertifiers.com CA-ORG-013 Organic Crop Improvement Association www.ocia.org (OCIA) CA-ORG-014 Organic Producers Association of Manitoba www.opam-mb.com Cooperative Incorporated (OPAM) CA-ORG-015 Pacific Agricultural Certification Society www.pacscertifiedorganic.ca (PACS) CA-ORG-016 Pro-Cert Organic Systems Ltd (Pro-Cert) www.ocpro.ca CA-ORG-017 Quality Assurance International Incorporated www.qai-inc.com (QAI)

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Codenummer Name Internetadresse

CA-ORG-018 Quality Certification Services (QCS) www.qcsinfo.org CA-ORG-019 Organisme de Certification Québec Vrai www.quebecvrai.org (OCQV)

7. Befristung der Aufnahme: bis zum 31. Dezember 2018.

Tunesien, Ziff. 7

7. Befristung der Aufnahme: bis zum 31. Dezember 2015.

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Anhang 7 (Art. 4b)

Futtermittel-Ausgangsprodukte und Futtermittelzusatzstoffe

Teil A Teil A Futtermittel-Ausgangsprodukte

1. Futtermittel-Ausgangsprodukte mineralischen Ursprungs

– Kohlensaurer Muschelkalk – Kohlensaurer Algenkalk (Maerl-Kalk) – Lithotamnium – Calciumgluconat – Calciumcarbonat – Magnesiumoxid (wasserfreie Magnesia) – Magnesiumsulphat – Magnesiumchlorid – Magnesiumcarbonat – Monocalciumphosphat, entfluoriert – Dicalciumphosphat, entfluoriert – Calcium-Magnesiumphosphat – Magnesiumphosphat – Mononatriumphosphat – Calcium-Natriumphosphat – Natriumchlorid – Natriumbicarbonat – Natriumcarbonat – Natriumsulphat – Kaliumchlorid

2. Sonstige Futtermittel-Ausgangsprodukte

Erzeugnisse und Nebenerzeugnisse der Vergärung von Mikroorganismen, deren Zellen inaktiviert oder abgetötet wurden: – Saccharomyces cerevisiae – Saccharomyces carlsbergiensis

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Teil B Funktionsgruppe: g) Bindemittel und i) Trennmittel:

Code Kategorie/ Stoff Beschreibung, Funktions- Verwendungsbedingungen gruppe

E 535 1 Natriumferrocyanid Höchstgehalt: 20 mg/kg NaCl (berechnet als Ferrocyanidanion) E 551b 1 Kolloidales Siliziumdioxid E 551c 1 Kieselgur (Diatomeenerde, gereinigt) E 558 1 Bentonit-Montmorillonit E 559 1 Kaolinit-Tone, asbestfrei E 560 1 Natürliche Mischungen von Steatiten und Chlorit E 561 1 Vermiculit E 562 1 Sepiolit E 566 1 Natrolith-Phonolith E 568 1 Klinoptilith sedimentärer Herkunft E 599 1 Perlit

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Anhang 12 (Art. 4e)

Vorlage für den jährlichen Bericht der Zertifizierungsstellen über die Kontrollen im Sektor der biologischen Produktion

1. Informationen über Unternehmenskontrollen

Zertifizierungs- Anzahl eingetra- Anzahl eingetragener Anzahl regulärer Kontrollen Anzahl zusätzlicher risikobasierter Kontrollen insgesamt stelle gener Unternehmen Unternehmen Kontrollen pro Zertifizierungs- stelle

Andere Unternehmen Andere Unternehmen Andere Unternehmen Andere Unternehmen Landwirtschaftliche Landwirtschaftliche Landwirtschaftliche Landwirtschaftliche

Produzenten Produzenten Produzenten Produzenten Verarbeiter Verarbeiter Verarbeiter Verarbeiter

* ** Importeur Exporteur *** * ** Importeur Exporteur *** * ** Importeur Exporteur *** * ** Importeur Exporteur ***

Zertifizierungsstelle Anzahl unangemeldeter Kontrollen Anzahl analysierter Proben Anzahl Proben, die auf einen Verstoss gegen die Bio-Verordnung vom 22. Sept. 1997 und diese Verordnung schliessen lassen

Landwirt- Verar- Importeur Exporteur Andere Landwirt- Verar- Importeur Exporteur Andere Landwirt- Verar- Importeur Exporteur Andere schaftli- beiter Unter- schaftli- beiter Unter- schaftli- beiter Unter- che Pro- ** nehmen che Pro- ** nehmen che Pro- ** nehmen duzenten *** duzenten *** duzenten *** * * *

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Zertifizierungsstelle Anzahl festgestellter Unregelmässigkeiten Anzahl Massnahmen in Bezug auf die Anzahl Massnahmen gegen das Unter- oder Verstösse(1) nichtkonforme Partie oder Erzeugung(2) nehmen(3) Landwirt- Verar- Importeur Exporteur Andere Landwirt- Verar- Importeur Exporteur Andere Landwirt- Verar- Importeur Exporteur Andere schaftli- beiter Unter- schaftli- beiter Unter- schaftli- beiter Unter- che Pro- ** nehmen che Pro- ** nehmen che Pro- ** nehmen duzenten *** duzenten *** duzenten *** * * *

(1) Nur Unregelmässigkeiten und Verstösse, die den biologischen Status von Erzeugnissen beeinträchtigen und/oder zur Anwendung einer Massnahme geführt haben. (2) Bei Feststellung einer Unregelmässigkeit hinsichtlich der Einhaltung der Vorschriften dieser Verordnung, bei der die Zertifizierungsstelle sicherstellt, dass in der Kennzeichnung und Werbung für die gesamte von der Unregelmässigkeit betroffene Partie oder Erzeugung kein Bezug auf die biologische Produktion erfolgt. (3) Bei Feststellung eines schwerwiegenden Verstosses oder eines Verstosses mit Langzeitwirkung, bei dem die Zertifizierungsstelle dem betreffenden Unterneh- men die Vermarktung von Erzeugnissen mit einem Bezug auf die biologische Produktion in der Kennzeichnung und Werbung für eine mit der für den Vollzug zuständigen Behörde vereinbarte Dauer untersagt. * «Landwirtschaftliche Produzenten» umfassen Produzenten, die ausschliesslich Produzenten sind, Produzenten, die auch Verarbeiter sind, Produzenten, die auch Importeure sind, sowie andere, nicht näher bestimmte gemischte Unternehmen. ** «Verarbeiter» umfassen Verarbeiter, die ausschliesslich Verarbeiter sind, Verarbeiter, die auch Importeure sind, sowie andere, nicht näher bestimmte gemisch- te Verarbeitungsunternehmen. *** «Andere Unternehmen» umfassen Händler (Grosshändler, Einzelhändler), sowie andere, nicht näher bestimmte Unternehmen.

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