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AS 2017 1465

Verordnung des EDI über die in Lebensmitteln zulässigen Zusatzstoffe

Verordnung des EDI über die in Lebensmitteln zulässigen Zusatzstoffe (Zusatzstoffverordnung, ZuV)

Änderung vom 16. Dezember 2016

Das Eidgenössische Departement des Innern (EDI) verordnet:

I Die Zusatzstoffverordnung des EDI vom 25. November 20131 wird wie folgt geän- dert:

Titel Verordnung des EDI über die zulässigen Zusatzstoffe in Lebensmitteln

Ingress gestützt auf die Artikel 23 und 36 Absätze 3 und 4 der Lebensmittel- und Gebrauchsgegenständeverordnung vom 16. Dezember 20162 (LGV),

Gliederungstitel vor Art. 1

1. Abschnitt: Begriffe

Art. 1 Ergänzend zu den Begriffen nach Artikel 2 LGV bedeuten in dieser Verordnung: a. Funktionsklasse: eine der in Anhang 1 aufgeführten Gruppen von Zusatz- stoffen, geordnet nach der technologischen Funktion in Lebensmitteln; b. Lebensmittel ohne Zuckerzusatz: Lebensmittel ohne Zusatz von:

1. Monosacchariden oder Disacchariden,

2. Lebensmitteln, die Monosaccharide oder Disaccharide enthalten und

wegen ihrer süssenden Eigenschaften eingesetzt werden;

2014-3402 1465

Zusatzstoffverordnung AS 2017

c. brennwertvermindertes Lebensmittel: Lebensmittel mit einem Brennwert, der gegenüber dem Brennwert des ursprünglichen Lebensmittels oder eines gleichartigen Erzeugnisses um mindestens 30 Prozent reduziert ist; d. Süssungsmittelpräparate oder Tafelsüssen: Zubereitungen zugelassener Süs- sungsmittel, die:

1. andere Zusatzstoffe nach Anhang 3 Ziffer 11.4 und Lebensmittelzutaten

enthalten können, und

2. als Ersatz für Zuckerarten nach Artikel 80 der Verordnung des EDI

vom 16. Dezember 20163 über Lebensmittel pflanzlicher Herkunft, Pil- ze und Speisesalz verwendet werden.

Gliederungstitel vor Art. 1a

2. Abschnitt: Anforderungen an Zusatzstoffe und ihre Verwendung

Art. 1a Grundsätze

1 Zusatzstoffeund Lebensmittel, denen ein oder mehrere Zusatzstoffe beigefügt

wurden, dürfen nur nach den Vorgaben dieser Verordnung verwendet werden.

2 Als Zusatzstoffe dürfen nur Stoffe nach Anhang 1a verwendet werden.

3 Für Gruppen von Zusatzstoffen nach Anhang 2 gelten die gemeinsamen Verwen-

dungsbedingungen. 4 Die Zulässigkeit der Zusatzstoffe und der Gruppen von Zusatzstoffen in den ein- zelnen Lebensmitteln werden in Anhang 3 Buchstabe B geregelt.

5 Ein Zusatzstoff muss gemäss guter Herstellungspraxis (GHP) verwendet werden.

Die GHP gilt dann als eingehalten, wenn: a. der Zusatzstoff in einer Menge verwendet wird, die nicht grösser ist, als es zur Erzielung der gewünschten Wirkung erforderlich ist; und b. die Verwendung des Zusatzstoffs für die Konsumentinnen und Konsumen- ten nicht täuschend ist.

6 Nicht als Zusatzstoffe gelten:

a. Verarbeitungshilfsstoffe; b. Stoffe, die für den Schutz von Pflanzen oder Pflanzenerzeugnissen verwen- det werden; c. Stoffe, die Lebensmitteln zu Ernährungszwecken zugefügt werden; d. Stoffe zur Behandlung von Trinkwasser; e. Monosaccharide, Disaccharide und Oligosaccharide und wegen ihrer süs- senden Eigenschaften verwendete Lebensmittel, die diese Stoffe enthalten; f. Lebensmittel, getrocknet oder in konzentrierter Form, die bei der Herstel- lung von zusammengesetzten Lebensmitteln wegen ihrer aromatisierenden,

3 SR 817.022.17

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Zusatzstoffverordnung AS 2017

geschmacklichen oder ernährungsphysiologischen Eigenschaften beigegeben werden und eine färbende Nebenwirkung haben; g. Stoffe, die zum Umhüllen oder Überziehen verwendet werden, aber nicht Teil der Lebensmittel sind und nicht mit diesem verzehrt werden sollen; h. Erzeugnisse, die Pektin enthalten und aus getrockneten Rückständen ausge- presster Äpfel, aus getrockneten Schalen von Zitrusfrüchten oder aus einer Mischung daraus durch Behandlung mit verdünnter Säure und anschliessen- der teilweiser Neutralisierung mit Natrium oder Kaliumsalzen gewonnen wurden; i. Kaubasen oder Kaumassen zur Herstellung von Kaugummi; j. Weiss- oder Gelbdextrin, geröstete oder dextrinierte Stärke, durch Säure- oder Alkalibehandlung modifizierte Stärke, gebleichte Stärke, physikalisch modifizierte Stärke und mit amylolytischen Enzymen behandelte Stärke; k. Blutplasma, Speisegelatine, Proteinhydrolysate und deren Salze, Milchei- weiss und Gluten; l. Aminosäuren sowie deren Salze, ausser Glutaminsäure, Glycin, Cystein und Cystin sowie deren Salze; m. Kaseinate und Kasein; n. Inulin; o. Aromen; p. Stoffe nach Artikel 2 Buchstaben a und d der Verordnung des EDI vom 16. Dezember 20164 über technologische Verfahren sowie technische Hilfs- stoffe zur Behandlung von Lebensmitteln.

Art. 2 Neue Zusatzstoffe

1 Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) kann auf

begründeten Antrag hin weitere Zusatzstoffe in die Anhänge 1a–3 und 5 aufnehmen.

2 Im Antrag muss nachgewiesen werden, dass die folgenden Voraussetzungen erfüllt

sind: a. Die vorgeschlagene Menge ist unbedenklich. b. Eine hinreichende technologische Notwendigkeit ist nachgewiesen, und das angestrebte Ziel kann mit anderen, wirtschaftlich und technisch praktikablen Methoden nicht erreicht werden. c. Die Konsumentinnen und Konsumenten werden durch die Verwendung des neuen Zusatzstoffs nicht getäuscht. d. Der Zusatzstoff bringt für die Konsumentinnen und Konsumenten Vorteile. e. Die gesuchstellende Person legt Unterlagen zur Analytik vor.

4 SR 817.022.42

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Zusatzstoffverordnung AS 2017

3 Bei einem Antrag auf Aufnahme eines Zusatzstoffes, der als Süssungsmittel ver-

wendet werden soll, muss zusätzlich zu den Voraussetzungen nach Absatz 2 nach- gewiesen werden, dass eine der folgenden Voraussetzungen erfüllt ist: a. Der Zusatzstoff dient als Zuckerersatz bei der Herstellung von brennwert- verminderten Lebensmitteln, nicht kariogenen Lebensmitteln oder Lebens- mitteln ohne Zuckerzusatz. b. Der Zusatzstoff dient als Zuckerersatz und durch seine Verwendung wird die Haltbarkeit des Lebensmittels verbessert. c. Der Zusatzstoff dient der Herstellung von Lebensmitteln nach Artikel 2 Buchstaben d–f der Verordnung des EDI vom 16. Dezember 20165 über Le- bensmittel für Personen mit besonderem Ernährungsbedarf.

4 Bei einem Antrag auf Aufnahme eines neuen Zusatzstoffes, der als Farbstoff

verwendet werden soll, muss nachgewiesen werden, dass eine der folgenden Vor- aussetzungen erfüllt ist: a. Der Zusatzstoff stellt das ursprüngliche Erscheinungsbild von Lebensmitteln wieder her, deren Farbe durch Verarbeitung, Lagerung, Verpackung und Vertrieb mit nachteiligen Folgen für die optische Akzeptanz beeinträchtigt worden ist. b. Der Zusatzstoff macht Lebensmittel äusserlich ansprechender. c. Der Zusatzstoff färbt normalerweise farblose Lebensmittel. 5 Ein Antrag ist nicht erforderlich für Zusatzstoffe, die gemäss den für das Inver-

kehrbringen massgeblichen Vorschriften der Europäischen Union in der verwende- ten Menge rechtmässig in Verkehr gebracht werden dürfen.

Art. 4 Abs. 2bis und 3 2bis Unabhängig von Absatz 2 ist die Übertragung von als Süssungsmittel verwende- ten Zusatzstoffen in folgenden Fällen zulässig, sofern das Süssungsmittel für eine der Zutaten zulässig ist: a. bei zusammengesetzten Lebensmitteln ohne Zuckerzusatz; b. bei brennwertverminderten zusammengesetzten Lebensmitteln; c. bei zusammengesetzten Lebensmitteln als Tagesration für eine gewichtskon- trollierende Ernährung; d. bei nicht kariogenen zusammengesetzten Lebensmitteln; e. bei zusammengesetzten Lebensmitteln mit verlängerter Haltbarkeit.

3 Wird ein Zusatzstoff in einem Aroma, Zusatzstoff oder Enzym einem Lebensmittel

zugefügt und erfüllt er in diesem Lebensmittel eine technologische Funktion, so gilt er nicht als Zusatzstoff des zugefügten Aromas, Zusatzstoffes oder Enzyms, sondern als Zusatzstoff dieses Lebensmittels und muss somit den vorgegebenen Bedingun- gen für die Verwendung in diesem Lebensmittel entsprechen.

5 SR 817.022.104

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Zusatzstoffverordnung AS 2017

Art. 6 und 7 Aufgehoben

Art. 8 Zusatzstoffe in Zubereitungen mit Vitaminen, Mineralstoffen und bestimmten anderen Stoffen mit ernährungsbezogener oder physiologischer Wirkung In Zubereitungen mit Vitaminen, Mineralstoffen und bestimmten anderen Stoffen mit ernährungsbezogener oder physiologischer Wirkung dürfen nur die in Anhang 5 Ziffer 5 aufgeführten Zusatzstoffe verwendet werden.

Gliederungstitel vor Artikel 9

3. Abschnitt: Kennzeichnung

Art. 9 Zusatzstoffe oder Zusatzstoffpräparate, die als solche an Konsumentinnen und Konsumenten abgegeben werden Werden Zusatzstoffe oder Zusatzstoffpräparate als solche an Konsumentinnen oder Konsumenten abgegeben, so müssen auf der Verpackung oder dem Etikett zusätz- lich zu den Angaben nach Artikel 3 der Verordnung des EDI vom 16. Dezember

20166 betreffend die Information über Lebensmittel (LIV) folgende Angaben ange-

bracht werden: a. der Hinweis «für Lebensmittel» oder «für Lebensmittel, begrenzte Verwen- dung» oder ein Hinweis auf die beabsichtigte Verwendung in Lebensmitteln; b. die Bezeichnung der Funktionsklasse nach Anhang 1; c. die Bestandteile mit den festgelegten Bezeichnungen in mengenmässig ab- steigender Reihenfolge; für Zusatzstoffe sind die Einzelbezeichnungen und die E-Nummern zu verwenden; d. der Verwendungszweck, die Gebrauchsanweisung und die Dosiervorschrift.

Art. 9a Süssungsmittelpräparate, die als solche an Konsumentinnen und Konsumenten abgegeben werden

1 Werden Süssungsmittelpräparate als solche an Konsumentinnen und Konsumenten

abgegeben, so lautet die Sachbezeichnung nach Artikel 3 Absatz 1 Buchstabe a LIV 7 «Süssungsmittel auf Grundlage von …», gefolgt von der Einzelbezeichnung, wie «Saccharin». Anstelle von «Süssungsmittel» kann «Süssstoff», «Tafelsüssstoff» oder «Tafelsüsse» verwendet werden.

2 Zusätzlich zu den Angaben nach Artikel 9 und Artikel 3 LIV müssen auf der

Verpackung oder dem Etikett von Süssungsmittelpräparaten folgende Angaben angebracht werden:

6 SR 817.022.16 7 SR 817.022.16

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Zusatzstoffverordnung AS 2017

a. die Süsskraft, bezogen auf Saccharose, wie «eine Tablette entspricht der Süsskraft von einem Würfelzucker (4 g)»; b. der Hinweis «enthält eine Phenylalaninquelle» bei Süssungsmittelpräpara- ten, die Aspartam (E 951) oder Aspartam-Acesulfamsalz (E 962) enthalten; c. der Hinweis «kann bei übermässigem Verzehr abführend wirken» bei Süs- sungsmittelpräparaten, die Polyole enthalten.

Art. 9b Zusatzstoffe oder Zusatzstoffpräparate, die nicht als solche an Konsumentinnen und Konsumenten abgegeben werden

1 Werden Zusatzstoffe oder Zusatzstoffpräparate nicht als solche an Konsumentin-

nen oder Konsumenten, sondern zur Weiterverarbeitung abgegeben, so müssen auf der Verpackung oder dem Behältnis zusätzlich zu den Angaben nach Artikel 3 Absatz 1 Buchstaben a, c, e–g, k und m LIV8 folgende Angaben angebracht werden: a. der Hinweis «zur Verwendung in Lebensmitteln» oder ein Hinweis auf die beabsichtigte Verwendung in Lebensmitteln; b. die Bestandteile mit den festgelegten Bezeichnungen in mengenmässig ab- steigender Reihenfolge; für Zusatzstoffe sind die Einzelbezeichnungen und die E-Nummern zu verwenden; c. alle zur Einhaltung der Vorschriften über die Höchstmengen für Zusatzstoffe und Zutaten in den Endprodukten notwendigen Angaben.

2 Es genügt, wenn die Angaben nach Absatz 1 Buchstabe c und diejenigen nach

Artikel 3 Absatz 1 Buchstaben g und k LIV in den vor oder bei der Lieferung vorzu- legenden Warenbegleitpapieren aufgeführt sind, sofern die Angabe «für die Herstel- lung von Lebensmitteln bestimmt, nicht für den Verkauf im Einzelhandel» auf der Verpackung oder dem Behältnis des betreffenden Erzeugnisses gut ersichtlich ist.

Gliederungstitel vor Art. 10

4. Abschnitt: Informationspflicht

Art. 10 Sachüberschrift Aufgehoben

Gliederungstitel vor Artikel 11

5. Abschnitt: Nachführung der Anhänge

Art. 11 Sachüberschrift Aufgehoben

8 SR 817.022.16

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Zusatzstoffverordnung AS 2017

Gliederungstitel vor Artikel 12

6. Abschnitt: Schlussbestimmungen

II

1 Der bisherige Anhang 1 wird zu Anhang 1a und gemäss Beilage geändert.

2 Die Anhänge 2, 3, 5 und 6 werden gemäss Beilage geändert.

3 Die Anhänge 1 und 4 erhalten die neue Fassung gemäss Beilage.

4 Anhang 7 wird aufgehoben.

III Diese Verordnung tritt am 1. Mai 2017 in Kraft.

16. Dezember 2016 Eidgenössisches Departement des Innern: Alain Berset

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Zusatzstoffverordnung AS 2017

Anhang 1 (Art. 1 Bst. a und 9 Bst. b)

Funktionsklassen von Zusatzstoffen

1. «Süssungsmittel» sind Stoffe, die zum Süssen von Lebensmitteln und in Ta-

felsüssen verwendet werden.

2. «Farbstoffe» sind Stoffe, die einem Lebensmittel Farbe geben oder die Farbe

in einem Lebensmittel wiederherstellen; hierzu gehören natürliche Bestand- teile von Lebensmitteln sowie natürliche Ausgangsstoffe, die normalerweise weder als Lebensmittel verzehrt noch als charakteristische Lebensmittel- zutaten verwendet werden. Zubereitungen aus Lebensmitteln und anderen essbaren natürlichen Aus- gangsstoffen, die durch physikalische oder chemische Extraktion gewonnen werden, durch die die Pigmente im Vergleich auf ihren ernährungsphysiolo- gischen oder aromatisierenden Bestandteilen selektiv extrahiert werden, gel- ten als Farbstoffe im Sinne dieser Verordnung.

3. «Konservierungsstoffe» sind Stoffe, die die Haltbarkeit von Lebensmitteln

verlängern, indem sie sie vor den schädlichen Auswirkungen von Mikro- organismen oder vor dem Wachstum pathogener Mikroorganismen schüt- zen.

4. «Antioxidationsmittel» sind Stoffe, die die Haltbarkeit von Lebensmitteln

verlängern, indem sie sie vor den schädlichen Auswirkungen der Oxidation wie Ranzigwerden von Fett und vor Farbveränderungen schützen.

5. «Trägerstoffe» sind Stoffe, die verwendet werden, um Lebensmittelzusatz-

stoffe, -aromen oder -enzyme, Nährstoffe oder sonstige Stoffe, die einem Lebensmittel zu Ernährungszwecken oder physiologischen Zwecken zuge- fügt werden, zu lösen, zu verdünnen, zu dispergieren oder auf andere Weise physikalisch zu modifizieren, ohne ihre Funktion zu verändern (und ohne selbst eine technologische Wirkung auszuüben), um deren Handhabung, Einsatz oder Verwendung zu erleichtern.

6. «Säuerungsmittel» sind Stoffe, die den Säuregrad eines Lebensmittels erhö-

hen oder diesem einen sauren Geschmack verleihen.

7. «Säureregulatoren» sind Stoffe, die den Säuregrad oder die Alkalität eines

Lebensmittels verändern oder steuern.

8. «Trennmittel» sind Stoffe, die die Tendenz der einzelnen Partikel eines Le-

bensmittels, aneinander haften zu bleiben, herabsetzen.

9. «Schaumverhüter» sind Stoffe, die die Schaumbildung verhindern oder ver-

ringern.

10. «Füllstoffe» sind Stoffe, die einen Teil des Volumens eines Lebensmittels

bilden, ohne nennenswert zu dessen Gehalt an verwertbarer Energie beizu- tragen.

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Zusatzstoffverordnung AS 2017

11. «Emulgatoren» sind Stoffe, die es ermöglichen, die einheitliche Dispersion

zweier oder mehrerer nicht mischbarer Phasen, wie Öl und Wasser, in einem Lebensmittel herzustellen oder aufrechtzuerhalten.

12. «Schmelzsalze» sind Stoffe, die in Käse enthaltene Proteine in eine disper-

gierte Form überführen und hierdurch eine homogene Verteilung von Fett und anderen Bestandteilen herbeiführen.

13. «Festigungsmittel» sind Stoffe, die dem Zellgewebe von Obst und Gemüse

Festigkeit und Frische verleihen oder diese erhalten oder die zusammen mit einem Geliermittel ein Gel erzeugen oder festigen.

14. «Geschmacksverstärker» sind Stoffe, die den Geschmack oder den Geruch

eines Lebensmittels verstärken.

15. «Schaummittel» sind Stoffe, die die Bildung einer einheitlichen Dispersion

einer gasförmigen Phase in einem flüssigen oder festen Lebensmittel ermög- lichen.

16. «Geliermittel» sind Stoffe, die Lebensmitteln durch Gelbildung eine festere

Konsistenz verleihen.

17. «Überzugmittel», einschliesslich Gleitmittel, sind Stoffe, die der Aussen-

oberfläche eines Lebensmittels ein glänzendes Aussehen verleihen oder ei- nen Schutzüberzug bilden.

18. «Feuchthaltemittel» sind Stoffe, die das Austrocknen von Lebensmitteln

verhindern, indem sie die Auswirkungen einer Atmosphäre mit geringem Feuchtigkeitsgehalt ausgleichen, oder Stoffe, die die Auflösung eines Pul- vers in einem wässrigen Medium fördern.

19. «Modifizierte Stärken» sind durch ein- oder mehrmalige chemische Behand-

lung aus essbaren Stärken gewonnene Stoffe. Diese essbaren Stärken können einer physikalischen oder enzymatischen Behandlung unterzogen und durch Säure- oder Alkalibehandlung dünnkochend gemacht oder gebleicht worden sein.

20. «Packgase» sind Gase ausser Luft, die vor oder nach dem Lebensmittel oder

gleichzeitig mit diesem in das entsprechende Behältnis abgefüllt worden sind.

21. «Treibgase» sind andere Gase als Luft, die ein Lebensmittel aus seinem Be-

hältnis herauspressen.

22. «Backtriebmittel» sind Stoffe oder Kombinationen von Stoffen, die Gas frei-

setzen und dadurch das Volumen eines Teigs vergrössern.

23. «Komplexbildner» sind Stoffe, die mit Metallionen chemische Komplexe

bilden.

24. «Stabilisatoren» sind Stoffe, die es ermöglichen, den physikalisch-chemi-

schen Zustand eines Lebensmittels aufrechtzuerhalten. Zu den Stabilisatoren zählen Stoffe: a. die es ermöglichen, die einheitliche Dispersion zweier oder mehrerer nicht mischbarer Phasen in einem Lebensmittel aufrechtzuerhalten;

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Zusatzstoffverordnung AS 2017

b. durch die die vorhandene Farbe eines Lebensmittels stabilisiert, be- wahrt oder intensiviert wird; und c. die die Bindefähigkeit eines Lebensmittels verbessern, einschliesslich der Bildung von Proteinvernetzungen, die die Bindung von Lebensmit- telstücken in rekonstituierten Lebensmitteln ermöglichen.

25. «Verdickungsmittel» sind Stoffe, die die Viskosität eines Lebensmittels er-

höhen.

26. «Mehlbehandlungsmittel» sind Stoffe ausser Emulgatoren, die dem Mehl

oder dem Teig zugefügt werden, um deren Backfähigkeit zu verbessern.

27. «Kontrastverstärker» sind Stoffe, die nach dem Aufbringen auf der äusseren

Oberfläche von Obst und Gemüse an bestimmten, zuvor (z. B. durch Laser- behandlung) depigmentierten Stellen dazu beitragen, dass sich diese Stellen von der verbleibenden Fläche abheben, indem sie infolge der Reaktion mit bestimmten Komponenten der Epidermis Farbe geben.

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Zusatzstoffverordnung AS 2017

Anhang 1a

Liste der zugelassenen Zusatzstoffe

Verweis auf die den Anhang einführende Bestimmung (Art. 1a Abs. 2 und 2 Abs. 1) E-Nummern 172, 534, 1520 und 1521

E-Nr. Zusatzstoff Bemerkungen

c. Andere Zusatzstoffe als Farbstoffe und Süssungsmittel …

172 Eisenoxide und hydroxide

534 Eisentartrat

1520 Propylenglycol 1,2-Propandiol

1521 Polyethylenglycol

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Zusatzstoffverordnung AS 2017

Anhang 2

Gruppen von Zusatzstoffen

Verweis auf die den Anhang einführende Bestimmung (Art. 1a Abs. 3 und 2 Abs. 1)

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Zusatzstoffverordnung AS 2017

Anhang 3

Anwendungsliste

Verweis auf die den Anhang einführende Bestimmung (Art. 1 Abs. 1 Bst. d, 1a Abs. 4 und 2 Abs. 1)

Einleitende Bemerkung vor der Kapitelüberschrift A Die Bezeichnung der einzelnen Lebensmittelkategorien entsprechen nicht den Sach- bezeichnungen in anderen Erlassen.

Kap. A Spaltenüberschrift sowie Ziff. 01.6, 01.6.1–01.6.3, 01.9, 12.3 und 12.6

Ziffer Lebensmittelkategorie

01.6 Rahm und Rahmpulver oder Sahne und Sahnepulver

01.6.1 Nicht aromatisierte pasteurisierter Rahm, ausgenommen fettreduzierter Rahm

01.6.2 Nicht aromatisierte, mit lebenden Bakterien fermentierte Rahmprodukte und

Ersatzprodukte mit einem Fettgehalt von weniger als 20 %

01.6.3 Sonstige Rahmprodukte

01.9 Nährkaseinate

12.3 Speiseessig und verdünnte Essigsäure (verdünnt mit Wasser auf 4-30 Vol.-%)

12.6 Saucen

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Zusatzstoffverordnung AS 2017

Kap. B Ziff. 00., 01.6., 01.6.1. Überschrift, 01.6.2. Überschrift, 01.6.3., 0.1.9., 0.2.2.2., 04.1.1., 04.2.5.2., 04.2.6., 07.1., 08.3.1., 12., 12.1.1., 12.1.2., 12.3. Überschrift, 12.4., 12.6. Überschrift, 13.1. und 14.1.5.2 sowie Fussnoten 92 und 93

Ziffer E-Nr. Zusatzstoff Höchstmenge Fussnote Einschränkungen / Ausnahmen (mg/l oder mg/kg)

00. Lebensmittelzusatzstoffe, die in allen Kategorien zugelassen sind

E 290 Kohlendioxid GHP E 338–E 341, Phosphorsäure - Phosphate - Di-, Tri- 10000 (1) (4) (57) Nur Trockenlebensmittel in Pulverform, d. h. während der E 343 und und Polyphosphate Behandlung getrocknete Lebensmittel und Mischungen E 450–E 452 davon; ausgenommen sind Lebensmittel in Ziffer 1 des Anhangs 6. E 341 darf nicht in Lebensmitteln für Säuglinge und Kleinkinder verwendet werden. E 459 Beta-Cyclodextrin GHP Nur Lebensmittel in Form von Komprimaten und Dragées; ausgenommen sind Lebensmittel in Ziffer 1 des Anhangs 6. Darf nicht in Lebensmitteln für Säuglinge und Kleinkinder verwendet werden. E 551–E 553 Siliciumdioxid, Calciumsilicat, Tal- GHP (1) Nur Lebensmittel in Form von Komprimaten und Dragées; kum, Magnesiumsilicat ausgenommen sind Lebensmittel in Ziffer 1 des Anhangs 6. Darf nicht in Lebensmitteln für Säuglinge und Kleinkinder verwendet werden. E 551–E 553 Siliciumdioxid, Calciumsilicat, Tal- 10000 (1) (57) Nur Trockenlebensmittel in Pulverform, d. h. während der kum, Magnesiumsilicat Behandlung getrocknete Lebensmittel und Mischungen davon; ausgenommen sind Lebensmittel in Ziffer 1 des Anhangs 6. Darf nicht in Lebensmitteln für Säuglinge und Kleinkinder verwendet werden. E 938 Argon GHP E 939 Helium GHP E 941 Stickstoff GHP E 942 Distickstoffoxid GHP E 948 Sauerstoff GHP E 949 Wasserstoff GHP

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Zusatzstoffverordnung AS 2017

Ziffer E-Nr. Zusatzstoff Höchstmenge Fussnote Einschränkungen / Ausnahmen (mg/l oder mg/kg)

01.6. Rahm und Rahmpulver (Sahne und Sahnepulver)

01.6.1. Nicht aromatisierter pasteurisierter Rahm (ausgenommen fettreduzierter Rahm) 01.6.2. Nicht aromatisierte, mit lebenden Bakterien fermentierte Rahmprodukte und Ersatzprodukte mit einem Fettgehalt von weniger als 20 %

01.6.3. Sonstige Rahmprodukte

Gruppe I Zusatzstoffe Gruppe II Farbstoffe GHP GHP Nur aromatisierte Rahmprodukte Gruppe III Farbstoffe mit kombinierter Höchst- 150 Nur aromatisierte Rahmprodukte mengenbeschränkung E 104 Chinolingelb 10 (61) Nur aromatisierte Rahmprodukte E 110 Sunsetgelb FCF/Gelborange S 5 (61) Nur aromatisierte Rahmprodukte E 124 Cochenillerot A (Ponceau 4R) 5 (61) Nur aromatisierte Rahmprodukte E 234 Nisin 10 Nur clotted cream E 338–E 341, Phosphorsäure – Phosphate – Di-, Tri- 5000 (1) (4) Nur sterilisierter, pasteurisierter, ultrahocherhitzter Rahm und E 343 und und Polyphosphate Schlagrahm E 450–E 452 E 473–E 474 Zuckerester von Speisefettsäuren – 5000 (1) Nur sterilisierter Rahm und sterilisierter fettreduzierter Rahm Zuckerglyceride

01.9. Nährkaseinate

E 170 Calciumcarbonat GHP E 331 Natriumcitrate GHP E 332 Kaliumcitrate GHP E 333 Calciumcitrate GHP E 380 Triammoniumcitrat GHP E 500 Natriumcarbonate GHP E 501 Kaliumcarbonate GHP E 503 Ammoniumcarbonate GHP E 504 Magnesiumcarbonate GHP E 524 Natriumhydroxid GHP E 525 Kaliumhydroxid GHP E 526 Carciumhydroxid GHP E 527 Ammoniumhydroxid GHP

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Zusatzstoffverordnung AS 2017

Ziffer E-Nr. Zusatzstoff Höchstmenge Fussnote Einschränkungen / Ausnahmen (mg/l oder mg/kg)

E 528 Magnesiumhydroxid GHP 02.2.2. Andere Fett- und Ölemulsionen, einschliesslich Streichfette und flüssige Emulsionen Gruppe I Zusatzstoffe E 100 Kurkumin GHP Ausgenommen fettreduzierte Butter E 160a Carotin GHP E 160b Annatto (Bixin, Norbixin) 10 Ausgenommen fettreduzierte Butter E 200–E 203 Sorbinsäure – Sorbate 2000 (1) (2) Nur Fettemulsionen mit einem Fettgehalt von weniger als 60 % E 200–E 203 Sorbinsäure – Sorbate 1000 (1) (2) Nur Fettemulsionen (ausgenommen Butter) mit einem Fettgehalt von 60 % oder mehr E 310–E 320 Gallate, TBHQ und BHA 200 (1) (2) Nur Bratfett E 321 Butylhydroxytoluen (BHT) 100 Nur Bratfett E 338–E 341, Phosphorsäure - Phosphate - Di-, Tri- 5000 (1) (4) Nur Streichfette E 343 und und Polyphosphate E 450–E 452 E 385 Calcium-Dinatrium- 100 Nur Streichfette mit einem Fettgehalt von höchstens 41 % Ethylendiamintetraacetat (Calcium- Dinatrium-EDTA) E 392 Extrakte aus Rosmarin 100 (41) (46) Nur Streichfette mit einem Fettgehalt von weniger als 80 % E 405 Propylenglycolalginat 3000 E 432–E 436 Polysorbate 10000 (1) Nur Fettemulsionen für Backzwecke E 473–E 474 Zuckerester von Speisefettsäuren – 10000 (1) Nur Fettemulsionen für Backzwecke Zuckerglyceride E 475 Polyglycerinester von Speisefettsäuren 5000 E 476 Polyglycerin-Polyricinoleat 4000 Nur Streichfette mit einem Fettgehalt von höchstens 41 % und ähnliche streichbare Produkte mit einem Fettgehalt von weniger als 10 % E 477 Propylenglycolester von Speisefettsäu- 10000 Nur Fettemulsionen für Backzwecke ren E 479b Thermooxidiertes Sojaöl, verestert mit 5000 Nur Fettemulsionen für Bratzwecke Mono- und Diglyceriden von Speise- fettsäuren

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Zusatzstoffverordnung AS 2017

Ziffer E-Nr. Zusatzstoff Höchstmenge Fussnote Einschränkungen / Ausnahmen (mg/l oder mg/kg)

E 481–E 482 Natrium- und Calciumstearoyl-2- 10000 (1) lactylat E 491–E 495 Sorbitester 10000 (1) E 551–E 553 Siliciumdioxid, Calciumsilicat, Tal- 30000 (1) Nur Produkte zum Einfetten von Backformen kum, Magnesiumsilicat E 900 Dimethylpolysiloxan 10 Nur Bratöl und -fett E 959 Neohesperidin DC 5 Nur als Geschmacksverstärker; ausgenommen Milchstreich- fette

04.1.1. Ganzes frisches Obst und Gemüse

E 172 Eisenoxide und -hydroxide 6 Nur als Kontrastverstärker zur Kennzeichnung von Zitrus- früchten, Melonen und Granatäpfeln mit folgendem Ziel: – Reproduzierung aller oder einiger der nach der LIV 9 geforderten verbindlichen Kennzeichnungsangaben; oder – freiwillige Angabe von Markennamen, Produktionsverfah- ren, PLU-Code, QR-Code oder Strichcode. E 200–E 203 Sorbinsäure – Sorbate 20 Nur Oberflächenbehandlung ungeschälter frischer Zitrus- früchte E 220–E 228 Schwefeldioxid – Sulfite 100 (3) Nur vakuumverpackter Zuckermais E 220–E 228 Schwefeldioxid – Sulfite 10 (3) Nur Tafeltrauben, frische Litschis (in den essbaren Teilen) und Heidelbeeren (vaccinium corymbosum) E 445 Glycerinester aus Wurzelharz 50 Nur Oberflächenbehandlung von Zitrusfrüchten E 464 Hydroxypropylmethylcellulose 10 Nur zur Verwendung auf Zitrusfrüchten, Melonen und Granatäpfeln mit folgendem Ziel: – Reproduzierung aller oder einiger der nach der LIV gefor- derten verbindlichen Kennzeichnungsangaben; oder –freiwillige Angabe von Markennamen, Produktionsverfah- ren, PLU-Code, QR-Code oder Strichcode E 473–E 474 Zuckerester von Speisefettsäuren – GHP (1) Nur Oberflächenbehandlung von frischen Früchten Zuckerglyceride E 901 Bienenwachs, weiss und gelb GHP Nur Oberflächenbehandlung von Zitrusfrüchten, Melonen,

9 SR 817.022.16

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Zusatzstoffverordnung AS 2017

Ziffer E-Nr. Zusatzstoff Höchstmenge Fussnote Einschränkungen / Ausnahmen (mg/l oder mg/kg)

Äpfeln, Birnen, Pfirsichen, Ananas, Bananen, Mangos, Avocados und Granatäpfeln sowie Überzug für Nüsse E 902 Candelillawachs GHP Nur Oberflächenbehandlung von Zitrusfrüchten, Melonen, Äpfeln, Birnen, Pfirsichen und Ananas und Überzug für Nüsse E 903 Carnaubawachs 200 Nur Oberflächenbehandlung von Zitrusfrüchten, Melonen, Äpfeln, Birnen, Pfirsichen, Ananas, Granatäpfeln, Mangos, Avocados und Papayas sowie Überzug für Nüsse E 904 Schellack GHP Nur Oberflächenbehandlung von Zitrusfrüchten, Melonen, Äpfeln, Birnen, Pfirsichen, Ananas, Granatäpfeln, Mangos, Avocados und Papayas sowie Überzug für Nüsse E 905 Mikrokristallines Wachs GHP Nur Oberflächenbehandlung von Melonen, Papayas, Mangos, Avocados und Ananas E 912 Montansäureester GHP Nur Oberflächenbehandlung von Zitrusfrüchten, Melonen, Papayas, Mangos, Avocados und Ananas E 914 Polyethylenwachsoxidate GHP Nur Oberflächenbehandlung von Zitrusfrüchten, Melonen, Papayas, Mangos, Avocados und Ananas

04.2.5.2. Konfitüren, Gelees, Marmeladen und Maronenkrem

Gruppe IV Polyole GHP Nur brennwertverminderte oder ohne Zuckerzusatz herge- stellte Produkte E 100 Kurkumin GHP Ausgenommen Maronenkrem E 120 Echtes Karmin 100 (31) (66) Ausgenommen Maronenkrem E 140 Chlorophylle, Chlorophylline GHP Ausgenommen Maronenkrem E 141 Kupferkomplexe der Chlorophylle GHP Ausgenommen Maronenkrem und Chlorophylline E 142 Grün S 100 (31) Ausgenommen Maronenkrem E 150a-d Zuckerkulöre GHP Ausgenommen Maronenkrem E 160a Carotin GHP Ausgenommen Maronenkrem E 160c Paprikaextrakt (Capsanthin, Capsoru- GHP Ausgenommen Maronenkrem bin) E 160d Lycopin 10 (31) Ausgenommen Maronenkrem

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Zusatzstoffverordnung AS 2017

Ziffer E-Nr. Zusatzstoff Höchstmenge Fussnote Einschränkungen / Ausnahmen (mg/l oder mg/kg)

E 161b Lutein 100 (31) Ausgenommen Maronenkrem E 162 Betanin (Betenrot) GHP Ausgenommen Maronenkrem E 163 Anthocyane GHP Ausgenommen Maronenkrem E 200–E 213 Sorbinsäure – Sorbate; Benzoesäure – 1000 (1) (2) Nur zuckerarme, zuckerreduzierte und ähnliche kalorienarme Benzoate oder zuckerfreie Aufstriche; Maronencrème, mermeladas E 210–E 213 Benzoesäure – Benzoate 500 (1) (2) Nur zuckerarme, zuckerreduzierte und ähnliche kalorienarme oder zuckerfreie Produkte, mermeladas E 220–E 228 Schwefeldioxid – Sulfite 50 (3) E 220–E 228 Schwefeldioxid – Sulfite 100 (3) Nur Konfitüren, Gelees und Marmeladen aus geschwefelten Früchten E 270 Milchsäure GHP E 296 Äpfelsäure GHP E 300 L-Ascorbinsäure GHP E 327 Calciumlactat GHP E 330 Citronensäure GHP E 331 Natriumcitrate GHP E 333 Calciumcitrate GHP E 334 Weinsäure, (L+) GHP E 335 Natriumtartrate GHP E 350 Natriummalate GHP E 400–E 404 Alginsäure – Alginate 10000 (32) E 406 Agar-Agar 10000 (32) E 407 Carrageen 10000 (32) E 410 Johannisbrotkernmehl 10000 (32) E 412 Guarkernmehl 10000 (32) E 415 Xanthan 10000 (32) E 418 Gellan 10000 (32) E 440 Pektine GHP E 471 Mono- und Diglyceride von Speisefett- GHP säuren E 493 Sorbitanmonolaurat 25 Nur Gelees und Marmeladen E 509 Calciumchlorid GHP E 524 Natriumhydroxid GHP E 900 Dimethylpolysiloxan 10

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Zusatzstoffverordnung AS 2017

Ziffer E-Nr. Zusatzstoff Höchstmenge Fussnote Einschränkungen / Ausnahmen (mg/l oder mg/kg)

E 950 Acesulfam K 1000 Nur brennwertverminderte Konfitüren, Gelees und Marmela- den E 951 Aspartam 1000 Nur brennwertverminderte Konfitüren, Gelees und Marmela- den E 952 Cyclohexylsulfaminsäure und ihre 1000 (51) Nur brennwertverminderte Konfitüren, Gelees und Marmela- Na- und Ca-Salze den E 954 Saccharin und seine Na-, K- und Ca- 200 (52) Nur brennwertverminderte Konfitüren, Gelees und Marmela- Salze den E 955 Sucralose 400 Nur brennwertverminderte Konfitüren, Gelees und Marmela- den E 959 Neohesperidin DC 50 Nur brennwertverminderte Konfitüren, Gelees und Marmela- den E 959 Neohesperidin DC 5 Nur als Geschmacksverstärker in Fruchtgelees E 960 Steviolglycoside 200 (60) Nur brennwertverminderte Konfitüren, Gelees und Marmela- den E 961 Neotam 32 Nur brennwertverminderte Konfitüren, Gelees und Marmela- den E 961 Neotam 2 Nur als Geschmacksverstärker in brennwertverminderten Konfitüren, Gelees und Marmeladen E 962 Aspartam-Acesulfamsalz 1000 (11)b (49) (50) Nur brennwertverminderte Konfitüren, Gelees und Marmela- den E 964 Polyglycitolsirup 500000 Nur brennwertverminderte oder ohne Zuckerzusatz herge- stellte Produkte E 969 Advantam 10 Nur brennwertverminderte Konfitüren, Gelees und Marmela- den

04.2.6. Verarbeitete Kartoffelprodukte

Gruppe I Zusatzstoffe E 100 Kurkumin GHP Nur getrocknete Kartoffeln in Form von Granulat oder Flocken E 101 Riboflavine GHP Nur getrocknete Kartoffeln in Form von Granulat oder Flocken E 160a Carotine GHP Nur getrocknete Kartoffeln in Form von Granulat oder

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Zusatzstoffverordnung AS 2017

Ziffer E-Nr. Zusatzstoff Höchstmenge Fussnote Einschränkungen / Ausnahmen (mg/l oder mg/kg)

Flocken E 200–E 203 Sorbinsäure – Sorbate 2000 (1) (2) Nur Kartoffelteig und vorgebratene Kartoffelscheiben E 220–E 228 Schwefeldioxid – Sulfite 400 (3) Nur getrocknete Kartoffelprodukte E 220–E 228 Schwefeldioxid – Sulfite 100 (3) E 310–E 320 Gallate, TBHQ und BHA 25 (1) Nur Trockenkartoffeln E 338–E 341, Phosphorsäure – Phosphate – Di-, Tri- 5000 (1) (4) Auch vorfrittierte gefrorene oder tiefgefrorene Kartoffeln E 343 und und Polyphosphate E 450–E 452 E 392 Extrakt aus Rosmarin 200 (46) Nur getrocknete Kartoffelprodukte E 426 Sojabohnen-Polyose 10000 Nur abgepackte verarbeitete Kartoffelprodukte

0.7.1. Brot und Brötchen

Gruppe I Zusatzstoffe Ausgenommen die Produkte unter 7.1.1 und 7.1.2 E 150a-d Zuckerkulöre GHP Nur Malzbrot E 200–E 203 Sorbinsäure – Sorbate 2000 (1) (2) Nur abgepacktes geschnittenes Brot und Roggenbrot sowie vorgebackene und abgepackte Backwaren und brennwert- vermindertes Brot für den Einzelhandel E 280–E 283 Propionsäure – Propionate 3000 (1) (6) Nur abgepacktes geschnittenes Brot und Roggenbrot E 280–E 283 Propionsäure – Propionate 2000 (1) (6) Nur brennwertvermindertes Brot, vorgebackenes abgepacktes Brot; abgepackte Brötchen, Tortilla und Pitta, pølsebrød, boller und fløjter, abgepackt E 280–E 283 Propionsäure – Propionate 1000 (1) (6) Nur abgepacktes Brot E 338–E 341, Phosphorsäure – Phosphate – Di-, Tri- 20000 (1) (4) Nur mit Backpulver hergestelltes Brot (soda bread) E 343 und und Polyphosphate E 450–E 452 E 450 Diphosphate 12000 (4) Nur gekühlte, abgepackte Teige auf Hefebasis, die als Basis für die Zubereitung von Pizzas, Quiches, Kuchen und ähnli- chen Erzeugnissen verwendet werden E 450(ix) Magnesiumdihydrogendiphosphat 15000 (4) (90) Nur Pizzateig, gefroren oder gekühlt, und Tortilla E 481–E 482 Natrium- und Calciumstearoyl-2- 3000 (1) Ausgenommen die Produkte unter 7.1.1 und 7.1.2 lactylat E 483 Stearyltartrat 4000 Ausgenommen die Produkte unter 7.1.1 und 7.1.2

1485

Zusatzstoffverordnung AS 2017

Ziffer E-Nr. Zusatzstoff Höchstmenge Fussnote Einschränkungen / Ausnahmen (mg/l oder mg/kg)

08.3.1. Nicht wärmebehandelte Fleischerzeugnisse

Gruppe I Zusatzstoffe E 100 Kurkumin GHP Nur pasturmas E 100 Kurkumin 20 Nur Würste E 101 Riboflavine GHP Nur pasturmas E 110 Sunsetgelb FCF/Gelborange S 15 Nur sobrasada E 120 Echtes Karmin 100 (66) Nur Würste E 120 Echtes Karmin GHP (66) Nur pasturmas E 120 Echtes Karmin 200 Nur Chorizo-Wurst/salchichon E 124 Cochenillerot A (Ponceau 4R) 50 Nur Chorizo-Wurst/salchichon E 124 Cochenillerot A (Ponceau 4R) 50 Nur sobrasada E 150a–d Zuckerkulöre GHP Nur Würste E 160a Carotin 20 Nur Würste E 160c Paprikaextrakt (Capsanthin, Capsoru- 10 Nur Würste bin) E 162 Betanin (Betenrot) GHP Nur Würste E 200–E 219 Sorbinsäure – Sorbate; Benzoesäure – GHP (1) (2) Nur Oberflächenbehandlung von getrockneten Fleischpro- Benzoate; p-hydroxybenzoate dukten E 235 Natamycin 1 (8) Nur Oberflächenbehandlung von getrockneten, gepökelten Würsten E 249–E 250 Nitrite 150 (7) E 251–E 252 Nitrate 150 (7) E 310–E 320 Gallate, TBHQ und BHA 200 (1) (13) Nur Trockenfleisch E 315 Isoascorbinsäure (Erythorbinsäure) 500 (9) Nur gepökelte Produkte und haltbar gemachte Fleischproduk- te E 316 Natriumisoascorbat 500 (9) Nur gepökelte Produkte und haltbar gemachte Fleischproduk- te E 338–E 341, Phosphorsäure – Phosphate – Di-, 5000 (1) (4) E 343 und Tri- und Polyphosphate E 450–E 452 E 392 Extrakt aus Rosmarin 15 (46) Nur Fleisch mit einem Fettgehalt von höchstens 10 %, ausgenommen getrocknete Würste

1486

Zusatzstoffverordnung AS 2017

Ziffer E-Nr. Zusatzstoff Höchstmenge Fussnote Einschränkungen / Ausnahmen (mg/l oder mg/kg)

E 392 Extrakt aus Rosmarin 150 (41) (46) Nur Fleisch mit einem Fettgehalt von mehr als 10 %, ausge- nommen getrocknete Würste E 392 Extrakt aus Rosmarin 150 (46) Nur Trockenfleisch E 392 Extrakt aus Rosmarin 100 (46) Nur getrocknete Würste E 553b Talkum GHP Nur Oberflächenbehandlung von Würsten E 959 Neohesperidin DC 5 Nur als Geschmacksverstärker

12. Salz, Gewürze, Suppen, Saucen, Salate und Eiweissprodukte

12.1.1. Kochsalz

E 170 Calciumcarbonat GHP E 338–E 341, Phosphorsäure – Phosphate – Di-, Tri- 10000 (1) (4) E 343 und und Polyphosphate E 450–E 452 E 500 Natriumcarbonate GHP E 504 Magnesiumcarbonate GHP E 511 Magnesiumchlorid GHP Nur Meersalz E 530 Magnesiumoxid GHP E 534 Eisentartrat 110 (92) E 535–E 538 Ferrocyanide 20 (1) (79) E 551–E 553 Siliciumdioxid, Calciumsilicat, Tal- 10000 kum, Magnesiumsilicat E 554 Natriumaluminiumsilicat 20 als Restgeh- (38) Nur für Kochsalz zur Oberflächenbehandlung von gereiftem alt in Käse Käse, Lebensmittelkategorie 01.7.2

12.1.2. Kochsalzersatz

Gruppe I Zusatzstoffe E 338–E 341, Phosphorsäure – Phosphate – Di-, Tri- 10000 (1) (4) E 343 und und Polyphosphate E 450–E 452 E 534 Eisentartrat 110 (92) E 535–E 538 Ferrocyanide 20 (1) (79)

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Zusatzstoffverordnung AS 2017

Ziffer E-Nr. Zusatzstoff Höchstmenge Fussnote Einschränkungen / Ausnahmen (mg/l oder mg/kg)

E 551–E 553 Siliciumdioxid, Calciumsilicat, Tal- 20000 kum, Magnesiumsilicat E 620–E 625 Glutaminsäure – Glutamate GHP E 626–E 635 Ribonukleotide GHP

12.3. Speiseessig und verdünnte Essigsäure (verdünnt mit Wasser auf 4-30 Vol.-%)

12.4. Senf

Gruppe I Zusatzstoffe Gruppe II Farbstoffe GHP GHP Gruppe III Farbstoffe mit kombinierter Höchst- 300 mengenbeschränkung Gruppe IV Polyole GHP E 104 Chinolingelb 10 (61) E 110 Sunsetgelb FCF/Gelborange S 50 (61) E 124 Cochenillerot A (Ponceau 4R) 35 (61) E 200–E 213 Sorbinsäure – Sorbate; Benzoesäure – 1000 (1) (2) Benzoate E 220–E 228 Schwefeldioxid – Sulfite 500 (3) Nur Dijon-Senf E 220–E 228 Schwefeldioxid – Sulfite 250 (3) Ausgenommen Dijon-Senf E 392 Extrakt aus Rosmarin 100 (41) (46) E 950 Acesulfam K 350 E 951 Aspartam 350 E 954 Saccharin und seine Na-, K- und Ca- 320 (52) Salze E 955 Sucralose 140 E 959 Neohesperidin DC 50 E 960 Steviolglycoside 120 (60) E 961 Neotam 12 E 962 Aspartam-Acesulfamsalz 350 (11)b (49) (50) E 969 Advantam 4

12.6. Saucen

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Zusatzstoffverordnung AS 2017

Ziffer E-Nr. Zusatzstoff Höchstmenge Fussnote Einschränkungen / Ausnahmen (mg/l oder mg/kg)

13.1. Säuglings- und Kleinkindnahrung

EINLEITENDER TEIL, GILT FÜR ALLE UNTERKATEGORIEN Die angegebenen Höchstmengen beziehen sich auf das verzehrfertige Lebensmittel, das nach den Anweisungen des Herstellers zubereitet wurde. Für die Verwendung von E 307, E 325, E 330, E 331, E 332, E 333, E 338, E 340, E 410, E472c und E 1450 gelten die in den Anhängen 2, 3, 5 und 6 der Verordnung vom 16. Dezember 201610 über Lebensmittel für Personen mit besonderem Ernährungsbedarf festgelegten Mengen.

14.1.5.2. Sonstige

Gruppe I Zusatzstoffe Ausgenommen nicht aromatisierter Blatttee, eingeschlossen aromatisierter Instantkaffee; E 420, E 421, E 953, E 965, E 966, E 967 und E 968 sind in Getränken nicht zulässig E 200–E 213 Sorbinsäure – Sorbate; Benzoesäure – 600 (1) (2) Nur Teekonzentrate und Früchte- oder Kräutertee- Benzoate konzentrate,(flüssig E 242 Dimethyldicarbonat 250 (24) Nur Flüssigteekonzentrat E 297 Fumarsäure 1000 Nur Instantprodukte für die Zubereitung von aromatisierten Tees und Kräutertees E 338–E 341, Phosphorsäure – Phosphate – Di-, Tri- 2000 (1) (4) Nur Getränke auf Kaffeebasis für Verkaufsautomaten; E 343 und und Polyphosphate Instanttee oder Instantkräutertee E 450–E 452 E 355–E 357 Adipinsäure – Adipate 10000 (1) Nur Pulver für die Herstellung von Getränken in privaten Haushalten E 363 Bernsteinsäure 3000 Nur Pulver für die Herstellung von Getränken in privaten Haushalten E 473–E 474 Zuckerester von Speisefettsäuren – 10000 (1) Nur Pulver zur Herstellung heisser Getränke Zuckerglyceride E 473–E 474 Zuckerester von Speisefettsäuren – 1000 (1) Nur Kaffee in Dosen, flüssig Zuckerglyceride E 481–E 482 Natrium- und Calciumstearoyl-2- 2000 (1) Nur Pulver zur Herstellung heisser Getränke lactylat

10 SR 817.022.104

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Zusatzstoffverordnung AS 2017

Ziffer E-Nr. Zusatzstoff Höchstmenge Fussnote Einschränkungen / Ausnahmen (mg/l oder mg/kg)

E 491–E 495 Sorbitester 500 (1) Nur Teekonzentrate und Früchte- oder Kräuterteekonzentrate, flüssig E 960 Steviolglycoside 30 (60) (93) Nur Kaffee-, Tee- und Kräuterteegetränke, brennwertvermin- dert oder ohne Zuckerzusatz E 960 Steviolglycoside 30 (60) (93) Nur aromatisierter Instantkaffee und aromatisierte Instant- Cappuccinoprodukte, brennwertvermindert oder ohne Zu- ckerzusatz E 960 Steviolglycoside 20 (60) (93) Nur Getränke auf Malzbasis und aromatisierte Schokolade- /Cappuccinogetränke, brennwertvermindert oder ohne Zu- ckerzusatz

Fussnoten … (92) Bezogen auf die Trockensubstanz (93) Höchstmenge gilt für trinkfertige Produkte (z. B. in Dosen) sowie ihre Mischungen und Konzentrate in zubereitetem und verzehrfertigem Zustand

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Zusatzstoffverordnung AS 2017

Anhang 4 (Art. 3)

Spezifische Reinheitskriterien für Zusatzstoffe

Fussnote Zusatzstoffe haben den spezifischen Reinheitskriterien zu entsprechen, die in der Verordnung (EU) Nr. 231/201211 festgelegt sind.

11 Verordnung (EU) Nr. 231/2012 der Kommission vom 9. März 2012 mit Spezifikationen für die in den Anhängen II und III der Verordnung (EG) Nr. 1333/2008 des Europäischen Parlaments und des Rates aufgeführten Lebensmittelzusatzstoffe, ABl. L 83 vom 22.3.2012, S. 1; zuletzt geändert durch Verordnung (EU) 2015/1739, ABl. L 253 vom 30.9.2015, S. 3.

1491

Zusatzstoffverordnung AS 2017

Anhang 5

Verweis auf die den Anhang einführende Bestimmung und Titel (Art. 2 Abs. 1, 4 Abs. 5, 5 und 8)

Listen der Zusatzstoffe, inklusive Trägerstoffe zur Verwendung in Zusatzstoffen, Enzymen, Aromen und Vitaminen, Mineralstoffen und bestimmten anderen Stoffen mit ernährungsbezogener oder physiologischer Wirkung

Ziff. 2 E-Nummern 432–436

E-Nr. des Bezeichnung des Höchstmenge Zubereitungen von Zusatzstoffen, denen der verwendeten verwendeten Zusatzstoffs Zusatzstoff zugesetzt werden darf Zusatzstoffs

... 432–436 Polysorbate GHP Zubereitungen von Farben, Kontrast- verstärkern, fettlöslichen Antioxidan- tien und Überzugmitteln für Obst …

Ziff. 5 Titel

5. Zusatzstoffe in Vitaminen, Mineralstoffen und bestimmten anderen

Stoffen mit ernährungsbezogener oder physiologischer Wirkung

Teil A Titel Teil A: Zusatzstoffe in Vitaminen, Mineralstoffen und bestimmten anderen Stoffen mit ernährungsbezogener oder physiologischer Wirkung, ausgenommen Stoffe in Lebensmitteln für Säuglinge und Kleinkinder (gelistet unter Anhang 3 Ziff. 13.1)

Teil B Titel Teil B: Zusatzstoffe in Vitaminen, Mineralstoffen und bestimmten anderen Stoffen mit ernährungsbezogener oder physiologischer Wirkung in Lebensmitteln für Säuglinge und Kleinkinder (gelistet unter Anhang 3 Ziff. 13.1)

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Zusatzstoffverordnung AS 2017

Anhang 6 (Art. 4 Abs. 2 Bst. a)

Listen der Lebensmittel, in denen eine Übertragung eines Zusatzstoffes nicht zulässig ist

Ziff. 1 Titel und neue Zeile am Ende der Tabelle

1. Liste der Lebensmittel, in denen die Übertragung eines Zusatzstoffes

nicht zulässig ist ... – Lebensmittel für Säuglinge und Kleinkinder, diätetische Lebensmittel für besondere medizinische Zwecke für Säuglinge und Kleinkinder

Ziff. 2 Titel

2. Liste der Lebensmittel, in denen übertragene Farbstoffe nicht

zugelassen sind

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Zusatzstoffverordnung AS 2017

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