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20.5107 · Fragestunde. Frage · 2020-03-04

Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation

Erledigt

Wortlaut

Swiss Pass wird Deutsch: Aargauer Firma verliert millionenschweren Produktionsauftrag.

- Wie viel Prozent Swissness ist künftig noch im Swiss Pass enthalten?

- Wie hoch sind die Einsparungen gegenüber der Offerte der Aargauer Firma, die bis jetzt den Swiss Pass produzieren konnte?

- Wozu werden diese Einsparungen verwendet?

Oder wären Sie gewillt, sich für die Herstellung des Swiss Pass in der Schweiz einzusetzen?

Stellungnahme des Bundesrates

Das gesamte Handling/Hotline/Kundenservice rund um die Leistungen des Swiss Pass ist und bleibt in der Schweiz. Der Vertrag mit dem bestehenden Swiss Pass-Kartenlieferanten läuft planmässig aus. Das öffentliche Beschaffungswesen BöBA/öB, welchem die SBB unterstellt ist, verpflichtet die SBB zu einer öffentlichen Ausschreibung. Gemäss Ausschreibungsbedingungen BöBA/öB muss die SBB den Auftrag an den geeignetsten Anbieter vergeben - es gibt keinen Standortvorteil für Schweizer Unternehmen. Die Unternehmung TCS Cards & Services hat bei der Bewertung der technischen und kommerziellen Zuschlagskriterien insgesamt die höchste Punktzahl erhalten. Bewertet wurden je zur Hälfte technische/qualitative und kommerzielle Kriterien, Details unterliegen der Vertraulichkeit. Es standen nicht primär Einsparungen im Vordergrund. Vielmehr steht die Erfüllung aller gestellten Kriterien im Zentrum.

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