23.3346 · Motion · 2023-03-17
Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation
Berichterstattung zum Umsetzungsstand des Vorstosses liegt vor
Wortlaut
Der Bundesrat wird beauftragt, die Autobahn A1 auf den Streckenabschnitten Bern-Zürich und Lausanne-Genf auf mindestens sechs Spuren auszubauen.
Begründung
Mit 410 km ist die A1 die längste Autobahn der Schweiz. Sie macht rund einen Fünftel des gesamten Nationalstrassennetzes aus und verbindet die Schweizer Zentren Genf, Bern, Zürich und St. Gallen auf der Ost-West-Achse.
Die massive und ungebremste Zuwanderung hat dazu geführt, dass das Verkehrsaufkommen auf dieser wichtigen Achse heute um einiges grösser ist als früher. Einige Teilabschnitte wie zwischen Härkingen und Wiggertal wurden folgerichtig bereits auf sechs Spuren ausgebaut. Eine weitere Etappe zwischen Härkingen und Luterbach ist in Planung. Dennoch gehört die A1 heute zu den chronisch überlasteten Strecken des Landes, wie die täglichen Staumeldungen zwischen Baregg und Zürich, bei Lausanne oder zwischen Kirchberg und Bern belegen.
Die Nutzung dieser wichtigen Verkehrsachse wird in naher Zukunft weiter zunehmen. Es ist daher angebracht, dass der Bundesrat den generellen Ausbau der Autobahn A1 auf sechs Spuren forciert.
Antrag des Bundesrates
Der Bundesrat beantragt die Annahme der Motion.
Stellungnahme des Bundesrates
Der Bundesrat beantragt die Annahme der Motion.