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23.7427 · Fragestunde. Frage · 2023-06-07

Departement für auswärtige Angelegenheiten

Erledigt

Wortlaut

Der Anteil der Menschen mit Behinderungen ist auf 16 Prozent (1,3 Mia.) der Weltbevölkerung angestiegen, davon leben 80 Prozent im Globalen Süden. Frauen mit Behinderungen sind zudem stärker von Armut betroffen. Sie machen damit einen grossen Anteil der Menschen aus, an die sich die internationale Zusammenarbeit richtet.

- Wie wird die IZA-Strategie 2025-2028 diese Tatsache reflektieren?

- Wie stellt sie sicher, dass insbesondere Frauen mit Behinderungen nicht zurückgelassen werden?

Stellungnahme des Bundesrates

Die internationale Zusammenarbeit (IZA) der Schweiz orientiert sich an den Bedürfnissen. Sie setzt sich für die politische, wirtschaftliche und soziale Teilhabe aller Menschen ein, insbesondere der Schwächsten und Verletzlichsten, so auch von Menschen mit Behinderungen. Besondere Aufmerksamkeit wird der gleichberechtigten Teilhabe von Frauen gewidmet. Für weitere Informationen verweist der Bundesrat auf seine Antwort zur Interpellation Schneider Schüttel 22.4030, "Frauen mit Behinderungen in der schweizerischen internationalen Zusammenarbeit". Die genaue Ausgestaltung der nächsten IZA-Strategie wird in den nächsten Monaten der breiten Öffentlichkeit in einer freiwilligen Vernehmlassung unterbreitet. Interessierte Kreise können sich zu diesem Zeitpunkt äussern.