24.1018 · Anfrage · 2024-04-15
Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport
Erledigt
Wortlaut
Am 30. März 2024 fand der Tag der Angehörigen auf dem Waffenplatz Thun statt.
Leider war der Wein, der serviert wurde, aus Italien.
Viele Angehörige und Gäste empörten sich darüber, dass die Schweizer Armee einem ausländischen Wein den Vorzug gegeben hat, obwohl die Schweiz doch ein Land ist, das reich an Weinproduzentinnen und -produzenten und Winzereien ist.
Ich bitte den Bundesrat, die folgende Frage zu beantworten:
Warum setzt die Schweizer Armee bei ihren Veranstaltungen auf ausländischen Wein, anstatt einheimische Weine zu fördern?
Stellungnahme des Bundesrates
Auf dem Waffenplatz Thun fand am 30. März 2024 kein «Tag der Angehörigen» (Besuchstag) statt. Die Frage bezieht sich wahrscheinlich auf den Tag der Angehörigen der ABC-Abwehrschule 77 vom 5. April 2024 in Thun. Der Armee ist es wichtig, an ihren Veranstaltungen soweit möglich Schweizer Weine anzubieten. An diesem Tag wurden den Besucherinnen und Besuchern ausländische Weine ausgeschenkt. Diese Weine wurden ausgewählt, weil der Grosshandel keinen Schweizer Wein in der gewünschten Flaschengrösse (2,5 dl) anbot. Die zuständigen Kader wurden in der Folge dafür sensibilisiert, dass es wichtig ist, jederzeit Schweizer Produkte zu verwenden. Sie achten in Zukunft darauf, Schweizer Weine zu kaufen.