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Rücklaufende Innovationsaktivitäten der Schweizer Unternehmen. Ursachen erkennen und Hindernisse abbauen

24.3009 · Postulat · 2024-02-02

Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung

Überwiesen an den Bundesrat

Wortlaut

Der Bundesrat wird beauftragt, die Ursachen für die rücklaufenden Innovationsaktivitäten der Unternehmen in der Schweiz detailliert zu analysieren und Antworten zu liefern, wie die Hindernisse im Innovationsprozess abgebaut werden können. Die Analyse sollte insbesondere die Herausforderungen der Digitalisierung und die gestiegenen Anforderungen an die Nachhaltigkeit sowie bei der Innovationszusammenarbeit berücksichtigen.

Begründung

Im Bericht des SBFI aus dem Jahr 2023 («Mastering multiple complexities – a rising challenge for Swiss innovation models»), welcher der Kommission vorliegt, werden die Ursachen für den Rückgang der Innovationsaktivitäten in der Schweiz analysiert. Es zeigt sich, dass der Anteil der Unternehmen, die innovativ sind und in Forschung und Innovation investieren, laut den zweijährlichen Erhebungen der KOF/ETHZ seit rund 20 Jahren tendenziell rückläufig ist. Dies ist langfristig eine beunruhigende Entwicklung.

Der Bericht kommt zum Schluss, dass dieser Rückgang auf die zunehmende Komplexität des Innovationsprozesses zurückzuführen sein könnte und nennt verschiedene Trends, u.a. die Fokussierung auf die Digitalisierung resp. den Einbezug neuer Kundenbedürfnisse, den Einbezug von Fragen der Nachhaltigkeit in Innovationsprojekte oder sowie die zunehmende Regulierung.

Dies macht eine genauere Analyse und weiterführende Studien notwendig.

Diese Studien sollen in Zusammenarbeit mit verschiedenen Privatsektoren durchgeführt werden und präzise, auf den jeweiligen Sektor zugeschnittene Antworten liefern, wie die Hindernisse im Innovationsprozess überwunden werden können.

Antrag des Bundesrates

Annahme

Stellungnahme des Bundesrates

Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.