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24.7440 · Fragestunde. Frage · 2024-06-05

Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation

Erledigt

Wortlaut

Eine Studie der EAWAG von 99 Schweizer Bächen im Mittelland, Teilen des Juras und grossen Talebenen zeigt: In mehr als 70% dieser Gewässer fehlen Insektenlarven und andere Kleinlebewesen, die empfindlich auf Pestizide und einen schlechten ökomorphologischen Zustand der Bäche reagieren.
- Sieht der Bundesrat einen Zusammenhang mit der Länge der Roten Listen der Fische, Rundmäuler und Amphibien, die zum Teil Insekten fressen?
- Welche Handlungsmöglichkeiten sieht er, was tut er konkret, bis wann?

Stellungnahme des Bundesrates

Der Bestand der Fische, Rundmäuler und Amphibien wird durch diverse Faktoren beeinflusst wie Pestizide, die Ökomorphologie, die Gewässervernetzung, chemische Belastungen oder Wassertemperaturen. Massnahmen wurden eingeleitet. Das Landwirtschaftsgesetz sieht vor, dass die Risiken durch die Anwendung von Pestiziden bis im Jahr 2027 im Vergleich zum Mittelwert der Jahre 2012 und 2015 um 50 Prozent vermindert werden. Weiter sollen bis 2090 rund 4000 Kilometer Gewässerabschnitte revitalisiert werden.