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25.8041 · Fragestunde. Frage · 2025-12-03

Departement des Innern

Erledigt

Wortlaut

- Welches ist der genaue Zweck der in Art. 37a vorgesehenen Obduktionen?
- Welche Art von Erkenntnissen sollen damit gewonnen werden und wie werden diese in die epidemiologische Lagebeurteilung und Risikoanalyse des Bundes integriert?

Stellungnahme des Bundesrates

Die Diagnose einer Creutzfeldt-Jakob-Krankheit (CJK) kann durch eine Obduktion, eine Gehirnbiopsie oder durch so genannte Liquordiagnostik gesichert werden. Besteht bei einer verstorbenen Person Verdacht auf diese Erkrankung, muss zwingend eine Obduktion durchgeführt werden. Die Obduktion sichert die definitive Diagnose dieser Krankheit, insbesondere von der neuen Variante der Creutzfeldt-Jakob-Krankheit, kurz vCJK. Die gesetzliche Regelung zielt darauf ab, geeignete Massnahmen zum Schutz der öffentlichen Gesundheit zu ergreifen. Sollte vCJK zukünftig in der Schweiz nachgewiesen werden, hätte ein solcher Fall weitreichende Konsequenzen für Schutzmassnahmen, etwa im Bereich der Blutspenden oder der Sterilisation von medizinischen Instrumenten. Da diese Erkrankung in allen Fällen tödlich verläuft, meist jüngere Menschen betrifft und ansteckender ist, ist eine eindeutige Abklärung im Interesse der gesamten Bevölkerung.

Relevanz von CJF und BSE im EpG sowie Zielsetzung der Obduktionen in Art. 37a des neuen Epidemiengesetzes (EpG) | Lexipedia | Lexipedia