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26.3001 · Postulat · 2026-01-09

Departement des Innern

Überwiesen an den Bundesrat

Wortlaut

Der Bundesrat wird beauftragt, gemeinsam mit den relevanten Fachgesellschaften zu prüfen, welche bereits heute praktikablen Massnahmen die Arzneimittelsicherheit für Schwangere und Stillende verbessern können.

Eine Minderheit (de Courten, Fischer Benjamin, Gafner, Glarner, Gutjahr, Kolly, Thalmann-Bieri, Wyssmann) beantragt, das Postulat abzulehnen.

Antrag des Bundesrates

Annahme

Stellungnahme des Bundesrates

Das grundsätzliche Anliegen, den Schutz der Schwangeren und Stillenden bestmöglich zu stärken, ist aus Sicht des Bundes unbestritten. Für schwangere und stillende Frauen gibt es nur wenige Arzneimittel, die spezifisch für diese Patientengruppen erforscht und zugelassen sind. Daher werden Arzneimittel in diesen Bevölkerungsgruppen oft ausserhalb der Zulassung eingesetzt. 2021 hat das Bundesamt für Gesundheit ein Grobkonzept für ein nationales Verzeichnis von harmonisierten Informationen zur Anwendung von Arzneimitteln bei schwangeren und stillenden Frauen erstellt. Aufgrund divergierender Interessen der Akteure musste das Projekt jedoch vorerst eingestellt werden. Auf Basis dieser ersten Arbeiten können im Rahmen eines Berichts weitere, praktikable Massnahmen, die die Arzneimittelsicherheit für Schwangere und Stillende verbessern, geprüft werden.

Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.

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