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preparatory:AB 212802

Maurer Ueli · Bundesrat · Zürich · 2017-03-13

Wortprotokoll

Der Anteil der Angestellten mit Schweizer Nationalität in den marktnahen Bundesbetrieben beträgt zwischen 82 und 90 Prozent. Konkret: bei der Ruag rund 90 Prozent, bei den SBB 85,4 Prozent, bei der Post 84 Prozent, bei der Swisscom 82 Prozent. Bei der Rekrutierung neuer Arbeitskräfte fokussieren diese Unternehmen auf den betriebsinternen und den schweizerischen Arbeitsmarkt. Sie haben sich mit entsprechenden Personalmarketing- und Rekrutierungsaktivitäten darauf ausgerichtet.

Da es keine Statistik über die Anzahl von im Ausland rekrutierten Personen gibt, kann es sich bei den ausgewiesenen Anteilen Mitarbeitender ausländischer Nationalität auch um Personen handeln, die in der Schweiz geboren oder aufgewachsen sind bzw. vor ihrer Tätigkeit für einen bundesnahen Betrieb bereits in den Schweizer Arbeitsmarkt integriert gewesen sind.

Die selbstständigen Einheiten werden auf übergeordneter Ebene über die strategischen Ziele des Bundesrates gesteuert. Der Bundesrat erwartet, dass die Unternehmen eine fortschrittliche und sozialverantwortliche Personalpolitik betreiben und Anstellungsbedingungen bieten, die ihre Konkurrenzfähigkeit sicherstellen. Dies schliesst eine hohe Sensibilität für den schweizerischen Arbeitsmarkt mit ein, einschliesslich der Ausschöpfung des inländischen Arbeitskräftepotenzials. [PAGE 341]