preparatory:AB 284703
Stöckli Hans · Ständerat · Bern · Sozialdemokratische Fraktion · 2021-06-14
Wortprotokoll
Ich denke, das ist das letzte Mal, dass ich mich melden muss. Ich bitte Sie auch, den Einzelantrag Z'graggen abzulehnen. Ein Grund ist, dass auch hier der Glaube grösser ist als die Realität, weil E-Zigaretten auch schädliche Stoffe haben. Die Aerosole von E-Zigaretten beinhalten gesundheitsschädigende Substanzen, welche die Lunge schädigen, krebserzeugend sind und in die Raumluft gehen. Das sind die aktuellsten Untersuchungsresultate, und dementsprechend wäre es, glaube ich, nicht sehr klug, diesen Antrag anzunehmen. Gut, für die Volksabstimmung wäre es schon klug, aber für das Gesetz wäre es nicht sehr klug.
Ich erinnere Sie auch daran, dass die Gesundheitsdirektorenkonferenz und die Conférence latine des affaires sanitaires et sociales klar auch der Meinung sind, dass der Konsum von E-Zigaretten schädlich ist. Das bestehende System hat sich jetzt während über einem Jahrzehnt bewährt, und jetzt möchten Sie neue Zonen schaffen, die dann wahrscheinlich in einem verminderten Schadensbereich anzusiedeln wären.
Ich empfehle Ihnen, diesem Antrag nicht zuzustimmen, weil eben die Gefahr gleichwohl noch besteht, dass sich Leute, die in solchen Räumen essen, die dort trinken, die sich dort erholen wollen, nicht unbedingt wieder durch Aerosole belästigen lassen wollen, nachdem sich jetzt die Fumoir-Geschichte bewährt hat.