preparatory:AB 313988
Silberschmidt Andri · Nationalrat · Zürich · FDP-Liberale Fraktion · 2023-02-28
Wortprotokoll
Besten Dank für Ihre Frage, Frau Gysi. Die Vermögensverwaltungskosten liegen in der Verantwortung der Stiftungsräte. Die Stiftungsräte bestehen aus Arbeitnehmerinnenvertretern und Arbeitgeberinnenvertretern, die zu gleichen Teilen Verantwortung für die Vorsorge der Angestellten der jeweiligen Firma tragen. Diese müssen dafür sorgen, dass das Geld so angelegt wird, dass es netto den Angestellten etwas bringt. Ich muss Ihnen sagen: Ob die Kosten 0,4 oder 0,3 oder 0,5 Prozent betragen, spielt dann keine Rolle, wenn die Rendite gut ist. Sie müssen am Schluss immer das Kosten-Nutzen-Verhältnis anschauen. Wenn Sie nur auf die Kosten schauen, muss ich Ihnen halt sagen: Nachhaltige Kapitalanlagen kosten vielleicht etwas mehr; aber sie bringen der Umwelt etwas. Sollen wir also nur auf die Kosten schauen und dann halt in einen Index investieren, oder sollen wir vielleicht etwas nachhaltiger anlegen? Dann kostet es etwas mehr, bringt aber vielleicht auch mehr Rendite. Verlassen Sie also bitte den Kostenblick und fokussieren Sie sich auf die Rendite.
Wie gesagt, Kollegin Badran, wenn Sie ab 20 Jahren jeden Monat 280 Franken einbezahlen, werden Sie Millionärin, und zwar nicht wegen der Beiträge, sondern wegen der Anlagerendite.