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preparatory:AB 365654

Page Pierre-André · Nationalrat · Freiburg · Fraktion der Schweizerischen Volkspartei · 2025-12-04

Wortprotokoll

Le président (Page Pierre-André, président): La parole est à M.[NB]Lobsiger, Préposé fédéral à la protection des données et à la transparence.

[VS]

Lobsiger Adrian, Eidgenössischer Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragter: Es geht bei der von der Minderheit bestrittenen Position meines Voranschlages um das Öffentlichkeitsgesetz, nicht um das Datenschutzgesetz. Ich bin für dessen Umsetzung als Öffentlichkeitsbeauftragter des Bundes zuständig, Schlichtungen durchzuführen und schriftliche Empfehlungen zu erlassen.

Die zunehmende Bekanntheit dieses Gesetzes führt zu einer anwachsenden Inanspruchnahme seiner Instrumente durch unsere Bevölkerung. Die Anzahl der Zugangsgesuche nach diesem Gesetz weist seit Jahren einen stetig hohen Zuwachs gegenüber den Vorjahren auf. Er beträgt alleine für das laufende Jahr rund 18 Prozent. In etwa gleichem Umfang erhöht sich Jahr für Jahr auch die Zahl der Schlichtungsgesuche von Bürgerinnen und Bürgern an den Öffentlichkeitsbeauftragten. Diese Entwicklung hat inzwischen dazu geführt, dass ich beim Gros der Schlichtungsverfahren die von Ihnen gesetzte gesetzliche Bearbeitungsfrist von 30 Tagen mit durchschnittlich 95 Tagen wesentlich überschreite. Diese Situation ist auch der GPK anlässlich des Dienststellenbesuches bekannt gemacht worden und verschlimmert sich, obwohl ich zur Überbrückung Personalressourcen vom Datenschutz[NB]abgezogen[NB]habe, auf die ich dort aber wegen der ebenfalls zunehmenden Anzeigenlast nicht länger verzichten kann.

Die Situation verschlimmert sich, obwohl ich das Schlichtungsverfahren vor acht Jahren vereinfacht habe und obwohl wir im letzten Jahr 75 Prozent der Streitfälle erfolgreich schlichten konnten, sodass die Verwaltung und die Bundesgerichte von Entscheiden entlastet wurden. Aber auch in den übrigen 25 Prozent der Fälle konnten wir mit schriftlichen Empfehlungen zu einer Entlastung der Verwaltung und der Gerichte beitragen. Sie sehen also: Das von Herrn Nationalrat Götte angesprochene Effizienzpotenzial ist ausgeschöpft, und Schlichtungen müssen Sie nun mal mit Menschen durchführen, wir können hier nicht KI einsetzen.

Ehe die Arbeitsrückstände für die Betroffenen nun zu noch grösseren Verzögerungen führen, habe ich Ihnen die zum Abbau der Rückstände benötigten Mittel beantragt. Bei einer andauernden Verletzung der gesetzlichen Frist droht mir wie schon meinem Vorgänger eine Verurteilung wegen Rechtsverzögerung durch das Bundesverwaltungsgericht. Damit es nicht dazu kommt, müsste ich den Abbau von juristischen Leistungen in Erwägung ziehen, der dann aber entsprechend zu Mehrarbeit in der Verwaltung und bei den Gerichten führen würde.

Aufgrund dieser Ausführungen ersuche ich Sie, mein Begehren nach den benötigten zusätzlichen Ressourcen mit der Mehrheit zu genehmigen.

[VS]

Le président (Page Pierre-André, président): La parole est à M.[NB]Parrino, vice-président du Tribunal fédéral.

[VS]

Parrino Francesco, vicepresidente del Tribunale federale: Devo precisare che il tema odierno, per quanto mi riguarda, non è il preventivo del Tribunale federale, per il quale esprimo già il mio ringraziamento ai membri della commissione e al Consiglio federale, in particolare al Dipartimento federale delle finanze per averlo proposto, ma è il preventivo del Tribunale amministrativo federale.

Per quanto riguarda questo budget, il Tribunale federale propone di approvare la proposta della maggioranza. Come è stato detto, la differenza riguarda 2 milioni di franchi. C'è da dire che il Tribunale amministrativo federale riceve 2,5 milioni di franchi supplementari per fare fronte alle spese di personale che sono aumentate. La giustificazione di questo aumento di 2 milioni di franchi riguarda il numero di casi entrati nel frattempo. Vi ricordo che nel 2022 vi erano 6100 casi nuovi all'anno, mentre nel 2025 i nuovi casi sono 10[NB]000. È un aumento molto importante.

La justification de ces 2 millions de francs supplémentaires, comme l'a dit M.[NB]Damien Cottier pour le groupe libéral-radical, repose sur l'augmentation due à l'asile. Je pense que ce serait une bonne action, en tout cas du point de vue du Tribunal administratif fédéral, d'investir cet argent afin d'accélérer les procédures. À ce propos, j'aimerais préciser ce qui a été dit[NB]: pour traiter 1000 cas, le Tribunal administratif fédéral a besoin de 3,2 millions. Si ces 1000 personnes restaient une année de plus en Suisse, cela coûterait 18 millions à la Confédération. Voilà pour les chiffres seulement. J'ai entendu qu'il est prévu de réduire le budget de l'asile. Aux yeux du Tribunal administratif fédéral, investir cet argent dans le Tribunal administratif fédéral pourrait être une bonne option.

Je le répète[NB]: je propose au nom du Tribunal fédéral de soutenir la proposition de la majorité.

[VS]

Le président (Page Pierre-André, président): La parole est à Mme Christ, qui s'exprimera au nom de la Délégation administrative, responsable du budget de l'Assemblée fédérale.