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preparatory:AB 3691

Brändli Christoffel · Ständerat · Graubünden · Fraktion der Schweizerischen Volkspartei · 2000-03-21

Wortprotokoll

Ich möchte mich dieser Auffassung anschliessen, weil ich doch glaube, dass etwas sehr Neues passiert, wenn wir sagen, wir liessen das Holz liegen und bildeten Waldreservate.

Wenn wir den jetzigen Minderheitsantrag zu Artikel 3 mit dem Entwurf des Bundesrates vergleichen, dann fehlt hierin der Buchstabe b, also die Frage, ob "sich die betreffende Fläche für die Ausscheidung als Waldreservat eignet". Die Schwelle, solche Waldreservate zu stellen, wird noch tiefer gesetzt, und ich meine schon, dass wir die Frage der Waldreservate, die an sich nicht bestritten sind, gründlich anschauen müssen. Wir müssen dann auch ein Konzept vorlegen, das zu sinnvollen Lösungen führt, und nicht jetzt im Rahmen einer Sofortlösung eine Tür mit einer tieferen Schwelle öffnen, die dann vielleicht zu Entscheidungen führt, die wir an und für sich nicht wünschen. Es ist auch zu prüfen, ob der Anteil von 70 Prozent des Marktwertes, den sie kriegen, wenn sie das Holz liegen lassen, schlussendlich die richtige Entschädigung ist. Persönlich bin ich der Meinung, dass man nicht allzu grosse Anreize schaffen sollte, den Wald nicht zu nutzen und das Holz liegen zu lassen.

Ich bitte Sie, der Kommission die Möglichkeit zu geben, diese Frage eingehend zu prüfen. Sie verlieren damit keine Zeit, weil wir bereits in der Sommersession 2000 darüber befinden können.

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