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Entscheid

91-050

Verwaltungsbehörden 12.12.1991 91.050

12. Dezember 1991Deutsch12 min

Source admin.ch

Erwägungen

705.

Bundesamt für Industrie, Gewerbe und Arbeit Antrag der Kommission

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12.

Dezember 1991 2399 Parlamentarische Initiativen. Rüstung

3600.107

Nationales Informations- und Reservationssystem «Swissline» Festhalten Anirag Hari Zustimmung zum Beschluss des Ständerates

705.

Office fédéral de l'industrie, des arts et métiers et du travail Proposition de la commission

3600.107 Système national d'information et de réservation «Swissline» Maintenir Proposition Hari Adhérer à la décision du Conseil des Etats Jaeger, Berichterstatter: Ich gebe Ihnen die Entscheidungen des Ständerates bekannt. Der Ständerat ist zur Position «Investitionshilfe für Berggebiete» auf unseren Kompromissvorschlag eingetreten und hat diesem diskussionslos zugestimmt Damit verbleibt noch eine letzte Differenz zur Position 3600.107 «Swissline». Auch dort hat der Ständerat einen kleinen Fortschritt gemacht - ich würde sogar sagen: einen deutlichen Fortschritt. Im Gegensatz zu gestern hat er nicht mehr mit 25 zu 6, sondern nur noch mit 19 zu 14 Stimmen an diesem Betrag festhalten wollen. Ihre Kommission hat heute morgen mit 13 zu 1 Stimmen beschlossen, Ihnen vorzuschlagen, an unserem Kürzungs- bzw. Streichungsantrag festzuhalten. Ich möchte das nicht mehr lange begründen, ich möchte nur sagen, dass Ihre Kommission nicht pingelig, nicht kleinkariert sein möchte; wir wissen, es geht «nur» um 3,5 Millionen Franken, aber Ihre Kommission ist überzeugt, dass es zugleich um ein Prinzip geht, um einen Grundsatz: darum, dass der, der am meisten, am längsten, am unermüdlichsten lobbyiert, am Schluss doch noch die Siegespalme davonträgt; wir wollen nicht länger auf die Hintergründe dieser Sache eingehen. Wir beantragen Ihnen, der Kommission, deren Entscheid klar ausfiel, zuzustimmen und den Kürzungs- bzw. Streichungsantrag anzunehmen. M. Darbellay, rapporteur: Effectivement, le Conseil des Etats nous renvoie le budget avec une divergence encore, celle sur la «Swissline». Comme vient de vous le dire le président de la commission, l'argumentation est connue. Elle a été développée hier assez largement. Nous remarquons simplement que le Conseil des Etats avait décidé d'abord par 25 voix contre 6, puis par 19 voix contre 14 de maintenir. La commission du Conseil national a décidé par 13 voix contre une de maintenir sa position et, au nom de la commission, je vous invite à en faire de même. Abstimmung - Vote Für den Antrag der Kommission 84 Stimmen Für den Antrag Hari 41 Stimmen Bundesbeschluss l über den Voranschlag für das Jahr 1992 Arrêté fédéral l concernant le budget pour l'année 1992 Art. 1 Abs. 1 Antrag der Kommission Festhalten Art. 1 al. 1 Proposition de la commission Maintenir Angenommen -Adopté An den Ständerat-Au Conseil des Etats #ST# 90.225 Parlamentarische Initiative (Hubacher) Rüstungsreferendum Initiative parlementaire (Hubacher) Référendum en matière d'armement Kategorie III, Art. 68 GRN - Catégorie III, art. 68 RCN Wortlaut der Initiative vom 8. Februar 1990 Artikel 89 Absatz 2 der Bundesverfassung wird wie folgt ergänzt: Abs. 2 Bundesgesetze, allgemeinverbindliche Bundesbeschlüsse und einfache Bundesbeschlüsse, die Verpflichtungskredite über die Beschaffung von Kriegsmaterial, über militärische Bauten, über Landerwerbe oder über Forschungs-, Entwicklungs- und Versuchsprogramme des Eidgenössischen Militärdepartements beinhalten, sind dem Volke zur Annahme oder Verwerfung vorzulegen, wenn es von 50 000 stimmberechtigten Schweizer Bürgern oder von acht Kantonen verlangt wird. Texte de l'initiative du 8 février 1990 L'article 89, 2e alinéa, de la Constitution fédérale, est modifié comme il suit: Al. 2 Les lois fédérales, les arrêtés fédéraux de portée générale et les arrêtés fédéraux simples prévoyant des crédits d'engagement pour l'acquisition de matériel de guerre, les constructions militaires, l'acquisition de terrains ou pour les programmes de recherche, de développement ou d'essais du Département militaire fédéral doivent être soumis à l'adoption ou au rejet du peuple lorsque la demande en est faite par

3600.107 Système national d'information et de réservation «Swissline» Maintenir Proposition Hari Adhérer à la décision du Conseil des Etats Jaeger, Berichterstatter: Ich gebe Ihnen die Entscheidungen des Ständerates bekannt. Der Ständerat ist zur Position «Investitionshilfe für Berggebiete» auf unseren Kompromissvorschlag eingetreten und hat diesem diskussionslos zugestimmt Damit verbleibt noch eine letzte Differenz zur Position 3600.107 «Swissline». Auch dort hat der Ständerat einen kleinen Fortschritt gemacht - ich würde sogar sagen: einen deutlichen Fortschritt. Im Gegensatz zu gestern hat er nicht mehr mit 25 zu 6, sondern nur noch mit 19 zu 14 Stimmen an diesem Betrag festhalten wollen. Ihre Kommission hat heute morgen mit 13 zu 1 Stimmen beschlossen, Ihnen vorzuschlagen, an unserem Kürzungs- bzw. Streichungsantrag festzuhalten. Ich möchte das nicht mehr lange begründen, ich möchte nur sagen, dass Ihre Kommission nicht pingelig, nicht kleinkariert sein möchte; wir wissen, es geht «nur» um 3,5 Millionen Franken, aber Ihre Kommission ist überzeugt, dass es zugleich um ein Prinzip geht, um einen Grundsatz: darum, dass der, der am meisten, am längsten, am unermüdlichsten lobbyiert, am Schluss doch noch die Siegespalme davonträgt; wir wollen nicht länger auf die Hintergründe dieser Sache eingehen. Wir beantragen Ihnen, der Kommission, deren Entscheid klar ausfiel, zuzustimmen und den Kürzungs- bzw. Streichungsantrag anzunehmen. M. Darbellay, rapporteur: Effectivement, le Conseil des Etats nous renvoie le budget avec une divergence encore, celle sur la «Swissline». Comme vient de vous le dire le président de la commission, l'argumentation est connue. Elle a été développée hier assez largement. Nous remarquons simplement que le Conseil des Etats avait décidé d'abord par 25 voix contre 6, puis par 19 voix contre 14 de maintenir. La commission du Conseil national a décidé par 13 voix contre une de maintenir sa position et, au nom de la commission, je vous invite à en faire de même. Abstimmung - Vote Für den Antrag der Kommission 84 Stimmen Für den Antrag Hari 41 Stimmen Bundesbeschluss l über den Voranschlag für das Jahr 1992 Arrêté fédéral l concernant le budget pour l'année 1992 Art. 1 Abs. 1 Antrag der Kommission Festhalten Art. 1 al. 1 Proposition de la commission Maintenir Angenommen -Adopté An den Ständerat-Au Conseil des Etats #ST# 90.225 Parlamentarische Initiative (Hubacher) Rüstungsreferendum Initiative parlementaire (Hubacher) Référendum en matière d'armement Kategorie III, Art. 68 GRN - Catégorie III, art. 68 RCN Wortlaut der Initiative vom 8. Februar 1990 Artikel 89 Absatz 2 der Bundesverfassung wird wie folgt ergänzt: Abs. 2 Bundesgesetze, allgemeinverbindliche Bundesbeschlüsse und einfache Bundesbeschlüsse, die Verpflichtungskredite über die Beschaffung von Kriegsmaterial, über militärische Bauten, über Landerwerbe oder über Forschungs-, Entwicklungs- und Versuchsprogramme des Eidgenössischen Militärdepartements beinhalten, sind dem Volke zur Annahme oder Verwerfung vorzulegen, wenn es von 50 000 stimmberechtigten Schweizer Bürgern oder von acht Kantonen verlangt wird. Texte de l'initiative du 8 février 1990 L'article 89, 2e alinéa, de la Constitution fédérale, est modifié comme il suit: Al. 2 Les lois fédérales, les arrêtés fédéraux de portée générale et les arrêtés fédéraux simples prévoyant des crédits d'engagement pour l'acquisition de matériel de guerre, les constructions militaires, l'acquisition de terrains ou pour les programmes de recherche, de développement ou d'essais du Département militaire fédéral doivent être soumis à l'adoption ou au rejet du peuple lorsque la demande en est faite par

50 000 citoyens actifs ou par huit cantons. Herr Blocher unterbreitet im Namen der Kommission den folgenden schriftlichen Bericht: Begründung des Initianten Das Anliegen, das ich mit der parlamentarischen Initiative vortrage, war schon Inhalt einer Volksinitiative. 1987 ist darüber abgestimmt worden, und es gab eine überraschend hohe Zahl von 40,6 Prozent Jastimmen. Ich möchte diese Abstimmung in den Zusammenhang mit dem gesellschaftlichen Wandel in der Beziehung zur Armee, zur Landesverteidigung und zur Sicherheitspolitik stellen. Ich erinnere an Rothenthurm, «Schweiz ohne Armee» und die neue Initiative «Neuchlen-Anschwilen, 40 Waffenplätze sind genug». Schon 1987 haben wir darauf hingewiesen, dass die Rüstungsausgaben vor das Volk zu bringen sind, was seinerzeit, 1954, auch vom Bundesrat befürwortet wurde. Das ist insofern bezeichnend, weil der Bundesrat nach dem Ausscheiden des SP-Bundesrates Max Weber 1953 eine rein bürgerliche Regierung war. Der Bundesrat hat damals in einer Botschaft über den Stellenwert von Finanzbeschlüssen im allgemeinen Rahmen des Bundeshaushaltes folgende Meinung vertreten: «Daneben und besonders in unsicheren Zeiten und unter ausserordentlichen Verhältnissen sind Finanzbeschlüsse von grosser politischer und finanzieller Tragweite zu fassen. Wir erinnern vorab an das Rüstungsprogramm. Hier hat die Einführung des Finanzreferendums ihren guten Sinn, wird damit doch die Verantwortung für Vorlagen, welche den Finanzbedarf des Staates nachhaltig beeinflussen, dem Volk übertragen.» Der Bundesrat hat also eigentlich über den Weg des Finanzreferendums das Mitspracherecht des Volkes über Rüstungsausgaben befürwortet; dies 1954 in einer etwas hektischen Zeit, als Stichwort Koreakrieg.

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Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali Voranschlag der Eidgenossenschaft 1992 Budget de la Confédération 1992 In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale Jahr 1991 Année Anno Band V Volume Volume Session Wintersession Session Session d'hiver Sessione Sessione invernale Rat Nationalrat Conseil Conseil national Consiglio Consiglio nazionale Sitzung 13 Séance Seduta Geschäftsnummer 91.050 Numéro d'objet Numero dell'oggetto Datum 12.12.1991 - 08:00 Date Data Seite 2398-2399 Page Pagina Ref. No 20 020 697 Dieses Dokument wurde digitalisiert durch den Dienst für das Amtliche Bulletin der Bundesversammlung. Ce document a été numérisé par le Service du Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale. Questo documento è stato digitalizzato dal Servizio del Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale.

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