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Projektanträge der Bildungsdirektion im Rahmen des Standardprozesses der Immobilienverordnung, 3. Quartal 2010, Freigabe

Auszug aus dem Protokoll des Regierungsrates des Kantons Zürich Sitzung vom 29. September 2010

1426. Projektanträge der Bildungsdirektion im Rahmen des Standardprozesses der Immobilienverordnung, 3. Quartal 2010

A. Standardprozess Nettoinvestitionen Hochbau Die Immobilienverordnung vom 24. Januar 2007 (ImV) regelt die Planung und Steuerung des Bestandes und der Nutzung der Betriebs- liegenschaften des Kantons, die Abwicklung von Nettoinvestitionen im Hochbau, die solche Liegenschaften betreffen, und die Bewirtschaftung der Liegenschaften (§ 1 ImV). Für die Abwicklung von Investitionspro- jekten im Hochbau gilt der Standardprozess, wie er in den §§ 8 ff. ImV beschrieben ist. Die vorliegenden Projektanträge halten die Ergebnisse der Projektskizzenprüfung und der Nutzwertanalyse fest. Die gegen- wärtige Gewichtung der Kriterien der Nutzwertanalyse wurde mit RRB Nr. 429/2009 festgelegt. Stimmt der Regierungsrat den Projektanträgen zu, werden die Pro- jekte für die nachfolgende Phase des Standardprozesses freigegeben. Über die weitere Entwicklung der Projekte wird gemäss Zuständigkeit nach dem allgemeinen Finanzhaushaltsrecht im Rahmen von Ausgaben- bewilligungen entschieden.

B. Projektanträge Gemäss § 15 ImV entscheidet der Regierungsrat über die Projektan- träge von Projekten der Klasse 1 und 2. Damit werden diese Vorhaben für die nächste Phase des Standardprozesses (Vorstudie) freigegeben. In der Phase Vorstudie wird das Projekt weiterentwickelt. In einzelnen Fällen (insbesondere bei Kleinvorhaben und Ersatzinvestitionen) ist die Phase Vorstudie weder erforderlich noch zweckmässig. Dann wird das Vorhaben direkt für die Phase Projektierung freigegeben. In dieser Phase wird das Projekt zur Baureife entwickelt. Sämtliche nachstehend aufgeführten Projektanträge haben die vorgängige Nutzwertanalyse gemäss § 12 ImV mit einem genügend hohen Nutzwert abgeschlossen. Der Nutzwert bildet die Grundlage für die Ermittlung der Realisie- rungsreihenfolge. Die aufgeführten Nettoinvestitionssummen zu den einzelnen Projekten sind als erste, der aktuellen Phase entsprechende Kostenannahmen zu interpretieren.

Tabelle 1: Projektanträge Investitionsvorhaben Klasse 1 gemäss § 10 Abs. 1 lit. a ImV Objekt Projekt Realisierung Nettoinvestitionen Hochbau davon Projektierung Vorstudie Nutzer Schule Fr. Fr. Fr.

1.1 Horgen, Erweiterung und Sanierung 2014–2018 63 600 000 2 600 000 370 000 Alte Landstrasse 40 Mittelschul- und Bildungszentrum Zürichsee Berufsbildungsamt

Tabelle 2: Projektanträge Investitionsvorhaben Klasse 2 gemäss § 10 Abs. 1 lit. b ImV Objekt Projekt Realisierung Nettoinvestitionen Hochbau davon Projektierung Vorstudie Nutzer Schule Fr. Fr. Fr.

2.1 Zürich, Instandsetzung Fenster 2010–2011 190 000 20 000 – Schönberggasse 15 Hochschulamt Universität Zürich

2.2 Zürich, Ersatz Umformer Dampf/Heisswasser 2010–2011 190 000 20 000 – –2– Rämistrasse 78 Hochschulamt Universität Zürich

2.3 Zürich, Instandsetzung und Umbau zu 2010–2011 800 000 70 000 – Zollikerstrasse 137 Laborraum, Botanischer Garten Hochschulamt Universität Zürich

2.4 Zürich, Einrichten eines Clinical Skill Lab, 2010–2011 300 000 30 000 – Winterthurerstrasse 190 Anatomisches Institut Hochschulamt Universität Zürich

2.5 Zürich Laboranpassungen, Functional 2011 500 000 50 000 – Winterthurerstrasse 190 Genomics Center Zürich (FGCZ) Hochschulamt Universität Zürich

Objekt Projekt Realisierung Nettoinvestitionen Hochbau davon Projektierung Vorstudie Nutzer Schule Fr. Fr. Fr.

2.6 Zürich, Laboranpassungen, 2011 200 000 20 000 – Winterthurerstrasse 190 Geographisches Institut Hochschulamt Universität Zürich

2.7 Winterthur, Feuerpolizeiliche Anpassungen 2010 90 000 10 000 – Wülflingerstrasse 17 im Treppenhaus 6.OG Mittelschul- und Berufsbildungsschule Winterthur Berufsbildungsamt

2.8 Zürich, Sanierung der Südostfassade 2011 103 000 10 000 – Gutenbergstrasse 15 Pavillon Mediothek Mittelschul- und Kantonsschule Freudenberg/Enge, Berufsbildungsamt Zürich

2.9 Uster, Krämerackerstrasse 15, Neubau Schulprovisorium in Uster 2011–2012 4 245 000 650 000 – Quellenstrasse –3– Mittelschul- und Kantonsschule Glattal, Dübendorf Berufsbildungsamt

1. Projektantrag Investitionsvorhaben Klasse 1 gemäss § 10 Abs. 1 lit. a ImV

1.1 Bildungszentrum Zürichsee, Horgen, Erweiterung und Sanierung Ausgangslage Mit RRB Nr. 998/2008 wurde das Vorhaben für eine Erweiterung des Bildungszentrums Zürichsee in Horgen für die Phase Vorstudie freigegeben. Anschliessend sind die Bildungsdirektion und die Bau- direktion übereingekommen, dass es zweckmässiger ist, auf eine Erwei- terung des Schulhauses Niklausstrasse 16 in Zürich (Berufsschule für Detailhandel Zürich) zu verzichten und stattdessen das volle Nutzungs- potenzial der Bauparzellen in Horgen auszuschöpfen. Deshalb wurde mit RRB Nr. 689/2009 der Betrag der voraussichtlichen Nettoinvesti- tion beim Bildungszentrum Zürichsee in Horgen auf 37 Mio. Franken erhöht. Mit RRB Nr. 489/2010 wurde das neue Vorhaben mit dem erweiterten Raumprogramm für einen Projektwettbewerb (Phase Vor- studie) freigegeben. Bei der Erarbeitung des Wettbewerbsprogramms stellte die Baudirektion fest, dass das bestehende Gebäude (Altbau) in das Projekt einzubeziehen ist, um dessen funktionale Anbindung an den Erweiterungsbau sicherzustellen. Dadurch wird die im Anschluss an den Erweiterungsbau geplante Sanierung des Altbaus im geschätz- ten Umfang von 16 Mio. Franken vorgezogen und in den Wettbewerb integriert. Projektziele/Nutzwertanalyse Es soll ein Wettbewerb für das Gesamtprojekt (Erweiterungsneubau und Altbausanierung) ausgeschrieben werden. Bei dem 1970 erstellten Schulgebäude (Altbau) mit seinen energetischen und raumklima- tischen Schwachstellen ist eine Sanierung bzw. ein Ersatz der Gebäude- hülle und der gesamten haustechnischen Anlagen angezeigt. Mit der Er- weiterung wird dringend benötigter Schulraum geschaffen. Zudem kann auf eine Aufstockung des Schulhauses Niklausstrasse 16 in Zürich (Berufsschule für Detailhandel Zürich) verzichtet werden. Mit dem Bau einer Dreifachturnhalle wird die Infrastruktur für den obligatori- schen Turn- und Sportunterricht geschaffen. Tabelle 3: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre 2010–2011 2011–2014 2014–2018 Aufgrund der Konzipierung als Gesamtprojekt und genauerer Zu- standsanalysen des Altbaus ist mit höheren Investitionen zu rechnen. Diese wurden durch das Hochbauamt auf 63,6 Mio. Franken geschätzt. Da es sich um eine Grobkostenschätzung handelt, ist bei Erweiterung

und Altbausanierung (reine Baukosten) mit Abweichungen von +/– 25% zu rechnen, was einer Kostenobergrenze von 78 Mio. Franken ent- spricht. Tabelle 4: Investitionen 2011 2012 2013 2014 2014–2018 Total Investitionskosten in Franken 1 100 000 1 600 000 9 800 000 10 300 000 40 800 000 63 600 000 Der Aufwand für die Phase Vorstudie von rund Fr. 370 000 für einen Projektwettbewerb geht zulasten der Leistungsgruppe Nr. 7303, Berufs- fachschulen und Lehrabschlussprüfungen. Er gilt als Vorleistung für eine Ausgabenbewilligung. Das Projekt ist in der Realisierungsreihenfolge für den Konsolidier- ten Entwicklungs- und Finanzplan (KEF) 2011–2014 (RRB Nr. 1101/ 2010) teilweise enthalten. Die Finanzierung der übrigen Kosten wird durch die Verschiebung von anderen Projekten innerhalb der Leis- tungsgruppe Nr. 7303, Berufsfachschulen und Lehrabschlussprüfungen, sichergestellt und erfolgt im Rahmen des KEF 2011–2014.

2. Projektanträge Investitionsvorhaben Klasse 2 gemäss § 10 Abs. 1 lit. b ImV

2.1 Universität Zürich, Instandsetzung Fenster, SOB, Prorektorat Geistes- und Sozialwissenschaften und Thomas Mann Archiv Ausgangslage Das Haus an der Schönberggasse 15 (SOB), Zürich, wurde um 1664 erbaut und «zum Kronenberg» genannt. 1756 kam es in den Besitz von Johann Jakob Bodmer-Orelli und erhielt den Namen Bodmer-Haus. Heute beherbergt es die Originaleinrichtung von Thomas Manns letz- tem Arbeitszimmer. Im 19. Jahrhundert war das Gebäude Wohnsitz des Historienmalers Ludwig Vogel. 1964/65 wurden das EG und das 1. OG renoviert. Dieses kulturhistorisch wichtige Gebäude ist im Inventar der schützenswerten Bauten der Stadt Zürich. Es beherbergt ausserdem das Prorektorat der Geistes- und Sozialwissenschaften. Die ursprüng- liche Raumstruktur und die teilweise historische Bemalungen sind erhalten und durch eine Farbuntersuchung aus dem Jahr 2009 doku- mentiert worden. Im ersten Schritt sollen alle Fenster neue Dichtungen erhalten und die Wetterschenkel sind zu ersetzen. Die Fensterläden müssen abgelaugt und neu gestrichen werden. Projektziele/Nutzwertanalyse Die Lebensdauer der vorhandenen Fenster wird verlängert und der Wassereintritt kann gestoppt werden. Durch die neuen Dichtungen der Fenster werden Witterungseinflüsse bei Kalt- und Warmwetter gemin-

dert. Die Massnahme kann unter Federführung des Hochbauamtes ohne weitere Planer nach Ausgabenbewilligung durchgeführt werden. Die Fassade des Gebäudes wurde vor fünf Jahren neu gestrichen. Mit der Instandsetzung der Fenster ist die Gebäudehülle auf einem einheit- lichen Stand. Tabelle 5: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre – 2010 2010–2011

Tabelle 6: Investitionen 2010 2011 2012 2013 2014 Total Investitionskosten in Franken 100 000 90 000 – – – 190 000 Das Projekt ist im KEF 2010–2013 (RRB Nr. 689/2009) bzw. in der Realisierungsreihenfolge für den KEF 2011–2014 (RRB Nr. 1101/2010) nicht enthalten. Die Finanzierung wird durch die Verschiebung von an- deren Projekten innerhalb der Leistungsgruppe Nr. 7401, Universität, sichergestellt und erfolgt im Rahmen des KEF 2011–2014.

2.2 Universität Zürich, Fernwärme-Übergabestation Wässerwiese, TEL, Ersatz Umformer Dampf/Heisswasser Ausgangslage Seit über 30 Jahren wird das Spital- und Hochschulquartier in Zürich durch Fernwärme der Kehrichtverbrennungsanlage Hagenholz mit Dampf und Warmwasser versorgt. Ein Herzstück der Anlage ist die Übergabestation (Kopfkammer) Wässerwiese an der Rämistrasse 78 (TEL). In dieser Unterstation stehen die Umformer, die als Trennung zwischen dem Dampfnetz aus der Fernwärmeversorgung und dem Heisswassernetz der Universität Zürich benötigt werden. Von dieser Zentrale aus wird die gesamte Universität im Zentrum (über 50 Liegen- schaften) mit Wärme versorgt. Der in der Wässerwiese eingebaute bestehende Umformer ist bereits 33 Jahre in Betrieb und weist seit längerem Undichtigkeiten auf. Vor fünf Jahren wurde bereits eine provisorische Abdichtung vorgenommen. In der Zwischenzeit ist die Gefahr eines Lecks durch Korrosion immer grösser geworden und die Betriebssicherheit ist nicht mehr gewährleistet. Projektziele/Nutzwertanalyse Der neue Umformer soll bis Ende 2010 bzw. spätestens Anfang 2011 eingebaut und betriebsbereit sein. Periodische Kontrollen der neuen Anlage sind möglich und der Umformer kann dem Schweizerischen Verein für technische Inspektion (SVTI) zur Prüfung angemeldet wer-

den. Die Betriebssicherheit ist für die nächsten 20 Jahre wieder gewähr- leistet. Gemäss einer Analyse durch die Speziallisten der «Fernwärme Zürich» wird eine Reparatur des alten Umformers nicht mehr empfoh- len. Da in diesem Gerät sehr hohe Druckmomente herrschen, unter- steht diese Anlage den Vorschriften des SVTI. Somit gelten strenge Auflagen, die eingehalten werden müssen. Dies umfasst unter anderem auch eine periodische Kontrolle aller Anlageteile. Für diese Kontrolle muss der ganze Umformer zerlegt werden können, was bis heute nicht möglich ist. Um diese Vorschriften einzuhalten und die Betriebssicher- heit zu gewährleisten, ist ein Ersatz des ganzen Umformers notwendig. Die Anlage muss wieder auf eine Leistung von rund 4,5 Megawatt aus- gelegt werden. Die Leitung und Anschlüsse sind entsprechend anzupas- sen und neu zu isolieren. Tabelle 7: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre – 2010 2010–2011

Tabelle 8: Investitionen 2010 2011 2012 2013 2014 Total Investitionskosten in Franken 100 000 90 000 – – – 190 000 Das Projekt ist im KEF 2010–2013 (RRB Nr. 689/2009) bzw. in der Realisierungsreihenfolge für den KEF 2011–2014 (RRB Nr. 1101/2010) nicht enthalten. Die Finanzierung wird durch die Verschiebung von an- deren Projekten innerhalb der Leistungsgruppe Nr. 7401, Universität, sichergestellt und erfolgt im Rahmen des KEF 2011–2014.

2.3 Universität Zürich, Botanischer Garten (BOT), Lichtraum, Instandsetzung und Umbau zu Laborraum Ausgangslage Seit der Neubesetzung der Professuren am Institut für Pflanzenbio- logie von 1997 bis 2005 hat das Institut für Pflanzenbiologie der Univer- sität Zürich eine beachtliche Entwicklung erlebt. Dank der wichtigen Forschung in den Bereichen Pflanzenbiologie, Mikrobiologie und Lim- nologie zählt das Institut zu den erfolgreichsten Institutionen seiner Art in der Schweiz und hat international einen ausgezeichneten Ruf. Dies widerspiegelt sich in der Anzahl und Qualität der Publikationen des Instituts sowie im ständig zunehmenden Anteil kompetitiv erworbener Drittmittel, der sich seit 2005 von 2,26 Mio. auf jährlich 4,06 Mio. Fran- ken nahezu verdoppelt hat. Diese positive Entwicklung hat dazu ge- führt, dass der Platz am Institut für Pflanzenbiologie immer knapper wird und die Raumverhältnisse schwierig geworden sind. Der Aufforde-

rung der Universitätsleitung folgend haben sich die Professoren Ueli Grossniklaus und Beat Keller 2009 beim European Research Council (ERC) um grosse Forschungsbeiträge beworben. Der ERC unterstützt mit dem Finanzierungsinstrument Advanced Investigator Grants (AdG) ausschliesslich Projekte von Wissenschaftlern, die über viele Jahre exzellente Forschung betrieben haben und zu den führenden Forschenden ihres Gebiets gehören. Entsprechend ist die Erfolgsrate bei ERC AdG Gesuchen sehr gering. Den Gesuchen von Prof. Ueli Grossniklaus und Prof. Beat Keller wurde durch den ERC entsprochen. Im Verlauf der Vertragsverhandlungen mit dem ERC über die Finanzie- rung der Projekte hat sich die Universität Zürich im «Grant Agree- ment» verpflichtet, die Durchführbarkeit der Projekte auch durch Be- reitstellung von zusätzlichen Räumlichkeiten sicherzustellen. Im Sinne der reibungslosen Durchführung der Projekte und im Inte- resse der Einhaltung vertraglich eingegangener Verpflichtungen ist es notwendig, die entsprechenden baulichen Massnahmen baldmöglichst umzusetzen, sodass mit den Projekten in vollem Umfang begonnen werden kann. Projektziele Wegen des dringenden Bedarfs neuer Laborplätze soll der jetzige Lichtraum zu einem vollwertigen Labor mit rund zehn Arbeitsplätzen umgebaut werden. Dadurch sollen konstruktive wie auch energetische Kennwerte verbessert werden, die zum Teil als Vorleistung zur späteren Gesamtsanierung des Institutsgebäudes gelten. Nutzwertanalyse Das Projekt von Prof. Ueli Grossniklaus zielt darauf ab, die Rolle epi- genetischer Kontrolle der Genexpression und deren Bedeutung für die pflanzliche Entwicklung und die Evolution von Arten besser zu ver- stehen. Eine Hauptfrage, die das Projekt zu beantworten sucht, ist die- jenige nach dem Mechanismus der dauerhaften Resistenz von solchen Genen. Das Ziel des Projekts von Prof. Beat Keller ist es, die Mechanis- men der Krankheitsresistenz von Weizen gegen pathogene Pilze besser zu verstehen. Das bessere Verständnis der molekularen Mechanismen der Resistenz von Weizen gegen Pilze ist sowohl für die Grundlagen- forschung wie auch die angewandte Pflanzenzüchtung von grossem Interesse. Um mit den ERC-Projekten beginnen zu können, ist der beantragte Umbau des Lichtraums BOT P3/43 notwendig. Der ganze Raum soll als ein Grossraumlabor genutzt werden. Die bestehende Gebäudehülle hat einen grossen Glasanteil und bedarf deshalb einer neuen Planung und Realisierung der konstruktiven Fassadenteile.

Tabelle 9: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre – 2010 2010–2011

Tabelle 10: Investitionen 2010 2011 2012 2013 2014 Total Investitionskosten in Franken 70 000 730 000 – – – 800 000 Das Projekt ist im KEF 2010–2013 (RRB Nr. 689/2009) bzw. in der Realisierungsreihenfolge für den KEF 2011–2014 (RRB Nr. 1101/2010) nicht enthalten. Die Finanzierung wird durch die Verschiebung von an- deren Projekten innerhalb der Leistungsgruppe Nr. 7401, Universität, sichergestellt und erfolgt im Rahmen des KEF 2011–2014.

2.4 Universität Zürich, Irchel, Anatomisches Institut, Einrichten eines Clinical Skill Lab Ausgangslage Seitens des medizinischen Personals der Universität besteht ein gros- ser Bedarf an Training von Operationsverfahren oder zum Entwickeln neuer Operationstechniken an ausgewählten anatomischen Präparaten. Darüber hinaus benötigen die Universitätskliniken häufig Präparate von Körperspenderinnen und -spendern für Forschungsarbeiten. Das Anatomische Institut der Universität Zürich (UZH) ist die einzige Ein- richtung des Kantons Zürich, welche die Annahme von Körperspenden zum Zwecke der ärztlichen Aus- und Fortbildung ermöglicht und die, anhand dieser gespendeten Körper, die Ausbildung angehender Ärztin- nen und Ärzte auf hohem Niveau sicherstellt. Darüber hinaus ist die ärztliche Aus-, Fort- und Weiterbildung, besonders in den chirurgischen Disziplinen, ein Schwerpunkt der Ausbildungsaufgaben des Anatomi- schen Instituts. Zur Erfüllung dieser Aufgaben soll ein Skill Lab einge- richtet werden, das dem ärztlichen Personal der zur UZH gehörenden Kliniken Zugang zu ausgewählten anatomischen Präparaten des Insti- tuts in einem besonders für die Durchführung von operativen Eingrif- fen zu Ausbildung-, Trainings- und Forschungszwecken eingerichteten Raum ermöglicht. Projektziele Das Clinical Skill Lab ist als Funktionseinheit des Anatomischen Instituts geplant. Es soll gemeinsam von der Abteilung Makroskopische Anatomie und dem zum Anatomischen Institut gehörenden Zentrum für evolutionäre Medizin (ZEM) betrieben werden. Das Clinical Skill Lab stellt dem ärztlichen Personal der UZH Räumlichkeiten und Infra- struktur für das Training von operativen Eingriffen und für die Entwick- lung und Erprobung von neuen Operationstechniken zur Verfügung.

Nutzwertanalyse Die Kosten für den Laborumbau belaufen sich auf rund Fr. 300 000. Durch die vorgesehenen baulichen Massnahmen erhält der Raum Y42- F-42 eine wesentliche Wertsteigerung und einen besseren Nutzungs- grad. Da der Raum bereits eine Grundausstattung der erforderlichen Infrastruktur enthält und die für den Betrieb des Skill Labs verbunde- ne Logistik sehr gut gelegen ist, stellt dieser die bestmögliche Lösung zur Schaffung dieser Einrichtung dar. Bauliche Risiken sowie Risiken bezüglich Raumnutzung und Folgekosten sind keine zu erwarten. Tabelle 11: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre – 2010 2010–2011

Tabelle 12: Investitionen 2010 2011 2012 2013 2014 Total Investitionskosten in Franken 30 000 270 000 – – – 300 000 Das Projekt ist im KEF 2010–2013 (RRB Nr. 689/2009) bzw. in der Realisierungsreihenfolge für den KEF 2011–2014 (RRB Nr. 1101/2010) nicht enthalten. Die Finanzierung wird durch die Verschiebung von an- deren Projekten innerhalb der Leistungsgruppe Nr. 7401, Universität, sichergestellt und erfolgt im Rahmen des KEF 2011–2014.

2.5 Universität Zürich, Irchel, Functional Genomics Center Zurich (FGCZ), Laboranpassungen Ausgangslage Seit 2005 bietet das FGCZ neben dem User-Lab-Konzept, das den direkten Einbezug der Forschenden der verschiedenen Fakultäten und Institute in die Omics-Analysen zum zentralen Anliegen hat, auch analytische Dienstleistungen an. Bedingt durch die hohe Komplexität der analytischen Technologien sowie der Forschungsprojekte und Fra- gestellungen ist ein klassisches Angebot im Bereich der RNA- und DNA-Analytik nicht möglich. Seit der Einrichtung der «Analytical Services» am FGCZ 2005 sind die Nachfrage und Komplexität der Infrastruktur und die Anzahl der in diesem Bereich beschäftigten Mit- arbeitenden angestiegen. Die Anzahl der analytischen Systeme stieg von zwei Microarray-Plattformen auf vier, diejenigen der angebotenen Analyseprotokolle von drei auf bis zu 17 im entsprechenden Zeitraum. Ebenso wurden ab 2008 zwei DANN Sequenziersysteme der nächsten Generation (Next Generation Sequencing oder Ultra Deep Sequen- cing) am Zentrum in Betrieb genommen. Diese Zahl soll sich in den kommenden zwei Jahren um mindestens zwei weitere Systeme (ein

System 2nd Generation, ein System 3rd Generation) erhöhen. Da die Nachfrage nach Microarray-Analysen vor allem aus der angewandten und klinischen Forschung nach wie vor sehr gross ist und der Bedarf an Next Generation Sequencing in Zürich deutlich über den vorhande- nen Kapazitäten liegt, bestehen Engpässe für die Durchführung von Service-Analysen aufgrund von zu geringen Instrumenten-, Personal-, und Raumressourcen. Durch den Erwerb und die Inbetriebnahme von zwei weiteren Systemen soll die Instrumentenkapazität vergrössert werden. Um diese erweiterten Mittel am FGCZ auch effizient und zeit- nah zugunsten der Forschungsgruppen nutzen zu können, fehlt dem FGCZ der geeignete Labor- und Büroraum. Da im näheren Umfeld des FGCZ keine weiteren Flächen zur Verfügung stehen, können die benö- tigten Raumressourcen nur durch eine Verdichtung der Arbeitsabläufe und Geräteplatzierungen auf der bestehenden Fläche gebildet werden. Die entsprechende Nutzung soll durch einen geeigneten Umbau vor- handener Laborflächen ermöglicht werden. Projektziele Durch interne Reorganisation von Arbeitsabläufen im Bereich des Proteomics User Labs wird ein Grossraumlabor am FGCZ (Y32- H-78) frei für die Nutzung durch die Genomics/Transcriptomics Ser- vices. Um für Geräte und Personal geeignete Arbeitsbedingungen zu schaffen, soll die vorhandene offene Fläche von knapp 88 m2 unterteilt und mit einer Klima-Infrastruktur für den Betrieb von temperatursen- sitiven und wärmeproduzierenden analytischen Geräten ausgerüstet werden. Auf diesem Weg soll jeweils ein Drittel der Räumlichkeiten für ein bis zwei neue Next Generation Sequencing Systeme, ein bis zwei umgezogene Massenspektrometer und für Büroarbeitsplätze der ent- sprechenden Mitarbeitenden nutzbar gemacht werden. Im Detail wer- den die Phasenfreigaben für folgende Umbauten beantragt: Y32-H-78 Einbau von zwei Trennwänden mit Zugangstüren, Einbau von Umluft- Kühlgeräten für die zwei technischen Teilräume, Anpassung der Daten- netzwerk-Infrastruktur und Anpassung der allgemeinen Laborinfra- struktur in allen Teilräumen. Nutzwertanalyse Die Kosten für den Laborumbau belaufen sich auf rund Fr. 500 000. Durch die vorgesehenen baulichen Massnahmen erhält der Raum Y32- H-78 eine wesentliche Wertsteigerung und einen besseren Nutzungs- grad. Die beantragten Umbaumassnahmen erlauben dem FGCZ einen weiterhin effizienten Betrieb und die umfassende Unterstützung der Forschungsgruppen der Life Science Fakultäten der Universität Zürich. Aufgrund der hohen Dringlichkeit soll der Umbau bis Anfang 2011 erfolgen.

Tabelle 13: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre – 2010 2011

Tabelle 14: Investitionen 2010 2011 2012 2013 2014 Total Investitionskosten in Franken 50 000 450 000 – – – 500 000 Das Projekt ist im KEF 2010–2013 (RRB Nr. 689/2009) bzw. in der Realisierungsreihenfolge für den KEF 2011–2014 (RRB Nr. 1101/2010) nicht enthalten. Die Finanzierung wird durch die Verschiebung von an- deren Projekten innerhalb der Leistungsgruppe Nr. 7401, Universität, sichergestellt und erfolgt im Rahmen des KEF 2011–2014.

2.6 Universität Zürich, Irchel, Geographisches Institut, Laboranpassungen Ausgangslage Das Geographische Institut, das sich auf dem Campus Irchel im Ge- bäude Y25 befindet, ist das grösste seiner Art in der Schweiz. Es deckt durch seine natur-, sozial-, wirtschafts- und ingenieurwissenschaftliche Ausrichtung in Forschung und Lehre ein ausserordentlich breites Gebiet ab. Gleichzeitig wird hoch spezialisiert gearbeitet. Eine Beson- derheit ist die starke Gewichtung der geografischen Informations- wissenschaft und der Fernerkundung sowie die Computerlabore für geografische Informationsverarbeitung und Fernerkundung mit ins- gesamt 52 Clients und Computerarbeitsplätzen für die Studierenden. Allgemein stellen die Arbeitsweisen am Institut sehr hohe Anforde- rungen an die EDV-Infrastruktur (z. B. hohes Datenvolumen mit stetig steigender Tendenz, Rechnerkapazitäten, Geschwindigkeit und Sicher- heit der Server und des Datennetzes, 24-h-Verfügbarkeit). Im Zentrum stehen die beiden Serverräume Y25L97 und Y25K47b, die redundant betrieben werden und Anpassungen im Bereich der Lüftungs- und Klimainfrastruktur benötigen. Die einzelnen Massnahmen sind: – Verbesserung der Raumgeometrie des Serverraums und Installation einer Raumkühlung – Anpassung der Lüftung im Raum Y25-J-41 und der Beleuchtung im Projektziele Zentrales Ziel ist die Sicherstellung des Betriebs der IT-Infrastruk- tur, der für die Lehre und Forschung am Institut von existentieller Bedeutung ist, durch die Verbesserung der Raumgeometrie des Server-

raums. Die anderen Massnahmen (Anpassung Lüftung und Beleuch- tung) ermöglichen dem Institut ein effizienteres und intensiveres Nut- zen von technischen Räumen. Nutzwertanalyse Die Kosten für die Laboranpassungen belaufen sich auf rund Fr. 200 000. Durch die vorgesehenen baulichen Massnahmen erhalten die Räume eine Wertsteigerung und einen besseren Nutzungsgrad. Bauliche Risiken sowie Risiken bezüglich Raumnutzung und Folge- kosten sind keine zu erwarten. Aufgrund der hohen Dringlichkeit wird eine Fertigstellung auf Ende 2010 angestrebt. Tabelle 15: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre – 2010 2011

Tabelle 16: Investitionen 2010 2011 2012 2013 2014 Total Investitionskosten in Franken 20 000 180 000 – – – 200 000 Das Projekt ist im KEF 2010–2013 (RRB Nr. 689/2009) bzw. in der Realisierungsreihenfolge für den KEF 2011–2014 (RRB Nr. 1101/2010) nicht enthalten. Die Finanzierung wird durch die Verschiebung von an- deren Projekten innerhalb der Leistungsgruppe Nr. 7401, Universität, sichergestellt und erfolgt im Rahmen des KEF 2011–2014.

2.7 Berufsbildungsschule Winterthur, feuerpolizeiliche Anpassungen im Treppenhaus 6.OG Ausgangslage Im 6. Obergeschoss des Schulhauses Wülflingerstrasse 17 befinden sich nahe dem Treppenaufgang Getränkeautomaten, die im Brandfall ein Sicherheitsrisiko darstellen. Gemäss Feuerpolizei dürfen Getränke- automaten nicht frei im Erschliessungsbereich aufgestellt werden. Brandabschnitte sollen im Brandfall die Fluchtwege sichern. Das 6. Obergeschoss dient den Schülerinnen und Schülern als Auf- enthaltsraum während den Pausen und über Mittag. Gleichzeitig wird die Dachterrasse direkt von diesem Geschoss erschlossen. Der Standort der Automaten ist deshalb sinnvoll und wird von den Schülerinnen und Schülern geschätzt und gut besucht.

Projektziele Durch einen Glasabschluss entlang dem Treppenhausausschnitt wird nicht nur ein Brandabschnitt für die Automaten errichtet, sondern der Raum ist zukünftig auch für den Schulbetrieb und besondere An- lässe nutzbar. Der heutige Standort der Automaten kann beibehalten werden. Nutzwertanalyse Durch die baulichen Massnahmen werden die Auflagen der Feuerpo- lizei erfüllt und somit die Sicherheit im Brandfall erhöht. Der Raum wird zukünftig flexibel nutzbar. Die Kosten belaufen sich gemäss Anga- ben des Hochbauamtes vom 31. Mai 2010 auf Fr. 90 000. Tabelle 17: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre – 2010 2010

Tabelle 18: Investitionen 2010 2011 2012 2013 2014 Total Investitionskosten in Franken 90 000 – – – – 90 000 Die Ausgabe für die Phase Projektierung von rund Fr. 10 000 geht zulasten der Investitionsrechnung der Leistungsgruppe Nr. 7303, Berufs- fachschulen und Lehrabschlussprüfungen. Sie gilt als Vorleistung für eine Ausgabenbewilligung. Das Projekt ist im KEF 2010–2013 (RRB Nr. 689/2009) bzw. in der Realisierungsreihenfolge für den KEF 2011–2014 (RRB Nr. 1101/2010) nicht enthalten. Die Finanzierung wird durch die Verschiebung von anderen Projekten innerhalb der Leistungsgruppe Nr. 7303, Berufsfach- schulen und Lehrabschlussprüfungen, sichergestellt und erfolgt im Rahmen des KEF 2011–2014.

2.8 Kantonsschulen Freudenberg und Enge Zürich, Sanierung der Südostfassade des Pavillons Mediothek Ausgangslage Der Pavillon beherbergt die Mediothek der Kantonsschulen Freu- denberg und Enge und war ursprünglich als Provisorium für zehn Jahre vorgesehen. Aufgrund der geplanten befristeten Nutzung wurde beim Bau im Jahre 1993 auf konstruktiv aufwendige Lösungen verzichtet. Die Südostfassade ist in einem schlechten Zustand, Wasser und Feuch- te haben diese im Laufe der Zeit stark angegriffen. Die Fensterrahmen sind teilweise beschädigt und die Farbe bröckelt. Eine Beschattung durch Markisen ist nur noch bei wenigen Fenstern gewährleistet.

Projektziele/Nutzwertanalyse Mit dem Projekt sollen die Fassade und vor allem die Fenster repa- riert und neu gestrichen werden. Gleichzeitig wird der Sonnenschutz instand gestellt, wodurch sich auch das Raumklima verbessern wird. Durch die baulichen Massnahmen werden kostenintensivere Folge- schäden verhindert und die weitere Nutzung des Pavillons sicher- gestellt. Die Kosten belaufen sich gemäss Angaben des Hochbauamtes vom 17. März 2010 auf Fr. 103 000. Tabelle 19: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre – 2011 2011

Tabelle 20: Investitionen 2010 2011 2012 2013 2014 Total Investitionskosten in Franken – 103 000 – – – 103 000 Die Ausgabe für die Phase Projektierung von rund Fr. 10 000 geht zulasten der Investitionsrechnung der Leistungsgruppe Nr. 7301, Mittel- schulen. Sie gilt als Vorleistung für eine Ausgabenbewilligung. Das Projekt ist in der Realisierungsreihenfolge für den KEF 2011– 2014 (RRB Nr. 1101/2010) nicht enthalten. Die Finanzierung wird durch die Verschiebung von anderen Projekten innerhalb der Leistungs- gruppe Nr. 7301, Mittelschulen, sichergestellt und erfolgt im Rahmen des KEF 2011–2014.

2.9 Kantonsschule Glattal, Dübendorf, Neubau Schulhaus- provisorium in Uster Ausgangslage Am 7. Februar 2005 hat der Kantonsrat den Grundsatzentscheid ge- troffen, in Uster eine Kantonsschule zu errichten und die Filiale Glattal der Kantonsschule Zürcher Oberland in Dübendorf aufzuheben. Die Schülerinnen und Schüler der heutigen Kantonsschule Glattal werden seit der Gründung 1974 hauptsächlich in Provisorien in Dübendorf un- terrichtet. Acht Schulzimmer befinden sich in Pavillons in Dübendorf, sieben Schulzimmer und die Lehrerzimmer sind im Primarschulhaus Stägenbuck in Dübendorf untergebracht, zwei Schulzimmer sind in der Weiterbildungskurse WBK Dübendorf an der Beetlistrasse und sieben Schulzimmer befinden sich in Pavillons bereits in Uster. Unter Vorbehalt der Bewilligung des entsprechenden Objektkredites durch den Kantonsrat kann mit den Bauarbeiten der Kantonsschule in Uster frühestens im Herbst 2012 begonnen werden. Der Bezug wird voraussichtlich 2015–2016 erfolgen können.

Die Räumlichkeiten der Kantonsschule Glattal im Schulhaus Stägen- buck wurden inzwischen auf Juli 2012 gekündigt. Wegen Eigenbedarfs der Primarschule Dübendorf besteht keine Möglichkeit, auf diese Kün- digung zurückzukommen. Weder in Dübendorf noch im heutigen Bil- dungszentrum Uster bestehen Möglichkeiten für eine Übergangslösung nach 2012 bis zum Bezug der neuen Schulanlage. Projektziele Da nach den Sommerferien 2012 die Nutzung der heutigen Räum- lichkeiten in Dübendorf nicht mehr möglich ist, muss eine Übergangs- lösung gefunden werden. Es ist geplant, ein Provisorium als Pavillon- Anlage auf Sommer 2012 zu erstellen. Von der Lage her wird das süd- liche Grundstück bei der heutigen Schulanlage in Uster bevorzugt, da sich dieses im Finanzvermögen des Kantons Zürich befindet. Die Nähe zu den bereits heute genutzten provisorischen Pavillons in Uster (sieben Schulzimmer) sowie die Möglichkeit, je nach Baufortschritt die Turn- hallen und allenfalls andere Räumlichkeiten des bestehenden Bildungs- zentrums zu nutzen, sind zusätzliche Vorteile, die für diesen Standort sprechen. Nutzwertanalyse Mit der Erstellung einer provisorischen Schulanlage in Uster auf Sommer 2012 wird der Schulbetrieb der Kantonsschule Glattal weiter- hin sichergestellt. Die Übergangslösung für die Kantonsschule Glattal in einem Schulhausprovisorium neben dem bestehenden Bildungszent- rum Uster hat gegenüber einer Mietlösung den Vorteil, dass flexibel auf den Terminplan reagiert werden kann. Tabelle 21: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre – 2010–2011 2011–2012

Tabelle 22: Investitionen 2010 2011 2012 2013 2014 Total Investitionskosten in Franken 100 000 875 000 3 270 000 – – 4 245 000 Die Ausgabe für die Phase Projektierung von rund Fr. 650 000 geht zulasten der Investitionsrechnung der Leistungsgruppe Nr. 7301, Mit- telschulen. Sie gilt als Vorleistung für eine Ausgabenbewilligung. Das Projekt ist im KEF 2010–2013 (RRB Nr. 689/2009) bzw. in der Realisierungsreihenfolge für den KEF 2011–2014 (RRB Nr. 1101/2010) nicht enthalten. Die Finanzierung wird durch die Verschiebung von anderen Projekten innerhalb der Leistungsgruppe Nr. 7301, Mittelschu- len, sichergestellt und erfolgt im Rahmen des KEF 2011–2014.

Auf Antrag der Bildungsdirektion und der Baudirektion beschliesst der Regierungsrat: I. Folgende Projektanträge werden genehmigt und freigegeben für:

1. die Phase Vorstudie, die Erweiterung und Sanierung, Bildungszent- rum Zürichsee, Horgen;

2. die Phase Projektierung der Instandsetzung Fenster, Prorektorat Geistes- und Naturwissenschaften und Thomas Mann Archiv, Uni- versität Zürich;

3. die Phase Projektierung der Fernwärme-Übergabestation Wässer- wiese, Ersatz Umformer Dampf/HW, Universität Zürich;

4. die Phase Projektierung zur Instandsetzung des Lichtraumes und Umbau zu Laborraum im Botanischen Garten, Universität Zürich;

5. die Phase Projektierung der Einrichtung eines Clinical Skill Lab am Anatomischen Institut, Irchel, Universität Zürich;

6. die Phase Projektierung von Laboranpassungen am Functional Genomics Center Zurich (FGCZ), Irchel, Universität Zürich;

7. die Phase Projektierung, der Laboranpassungen am Geographischen Institut, Irchel, Universität Zürich;

8. die Phase Projektierung, die feuerpolizeilichen Anpassungen im Treppenhaus 6. OG, Berufsbildungsschule Winterthur;

9. die Phase Projektierung, die Sanierung der Südostfassade des Pavil- lons Mediothek, Kantonsschulen Freudenberg und Enge Zürich;

10. die Phase Projektierung, Neubau Schulhausprovisorium in Uster, Kantonsschule Glattal Dübendorf. II. Mitteilung an die Finanzdirektion, die Bildungsdirektion und die Baudirektion.

Vor dem Regierungsrat Der Staatsschreiber:

Husi

Projektanträge der Bildungsdirektion im Rahmen des Standardprozesses der Immobilienverordnung, 3. Quartal 2010, Freigabe | Lexipedia | Lexipedia