Projektanträge der Bildungsdirektion im Rahmen des Standardprozesses der Immobilienverordnung, 4. Quartal 2010, Freigabe
Auszug aus dem Protokoll des Regierungsrates des Kantons Zürich Sitzung vom 22. Dezember 2010
1879. Projektanträge der Bildungsdirektion im Rahmen des Standardprozesses der Immobilienverordnung, 4. Quartal 2010
A. Standardprozess Nettoinvestitionen Hochbau Die Immobilienverordnung vom 24. Januar 2007 (ImV) regelt die Planung und Steuerung des Bestandes und der Nutzung der Betriebs- liegenschaften des Kantons, die Abwicklung von Nettoinvestitionen im Hochbau, die solche Liegenschaften betreffen, und die Bewirtschaftung der Liegenschaften (§ 1 ImV). Für die Abwicklung von Investitionspro- jekten im Hochbau gilt der Standardprozess, wie er in den §§ 8 ff. ImV beschrieben ist. Die vorliegenden Projektanträge halten die Ergebnisse der Projektskizzenprüfung und der Nutzwertanalyse fest. Die gegen- wärtige Gewichtung der Kriterien der Nutzwertanalyse wurde mit RRB Nr. 429/2009 festgelegt. Stimmt der Regierungsrat den Projektanträgen zu, werden die Pro- jekte für die nachfolgende Phase des Standardprozesses freigegeben. Über die weitere Entwicklung der Projekte wird gemäss Zuständigkeit nach dem allgemeinen Finanzhaushaltsrecht im Rahmen von Ausga- benbewilligungen entschieden.
B. Projektanträge Gemäss § 15 ImV entscheidet der Regierungsrat über die Projektan- träge von Projekten der Klasse 1 und 2. Damit werden diese Vorhaben für die nächste Phase des Standardprozesses (Vorstudie) freigegeben. In der Phase Vorstudie wird das Projekt weiterentwickelt. In einzelnen Fällen (insbesondere bei Kleinvorhaben und Ersatzinvestitionen) ist die Phase Vorstudie weder erforderlich noch zweckmässig. Dann wird das Vorhaben direkt für die Phase Projektierung freigegeben. In dieser Phase wird das Projekt zur Baureife entwickelt. Sämtliche nachstehend aufgeführten Projektanträge haben die vorgängige Nutzwertanalyse gemäss § 12 ImV mit einem genügend hohen Nutzwert abgeschlossen. Der Nutzwert bildet die Grundlage für die Ermittlung der Realisie- rungsreihenfolge. Die aufgeführten Nettoinvestitionssummen zu den einzelnen Projekten sind als erste, der aktuellen Phase entsprechende, Kostenannahmen zu interpretieren.
Tabelle 1: Projektanträge Investitionsvorhaben Klasse 2 gemäss § 10 Abs. 1 lit. b ImV Objekt Projekt Realisierung Nettoinvestitionen Hochbau davon Projektierung Vorstudie Nutzer Schule Fr. Fr. Fr. 1 ZHAW: Ersatz Heizanlage 2012 900 000 100 000 – Wädenswil, Grüentalstrasse 14, Campus Grüental Gebäude GA, Hochschulamt 2 ZHAW: Umnutzung Internatszimmer 2012 350 000 30 000 – Wädenswil, Grüentalstrasse 14, in Büroarbeitsplätze Gebäude GD, Hochschulamt 3 ZHAW: Umnutzung Labors 2011 650 000 70 000 – Winterthur, Technikumstrasse 9, in Unterrichtsräume Gebäude TL, Hochschulamt 4 Zürich Universität, Institut für Mathematik, 2011 310 000 15 000 – Winterthurerstrasse 190, Akustikmassnahmen im Atrium Bau Y 27, Hochschulamt –2– 5 Zürich Universität, Lernzentrum Hauptbibliothek, 2011–2012 5 400 000 310 000 – Winterthurerstrasse 190, Umbau/Sanierung Bau Y 63, Hochschulamt 6 Zürich Universität, Cafeteria Brunnenhof, 2011 1 200 000 100 000 – Winterthurerstrasse 190, Anpassung Buffet Bau Y 13/34, Hochschulamt 7 Zürich Universität, Sportanlage ASVZ, 2011 920 000 50 000 – Winterthurerstrasse 190, Neubau temporäre Traglufthalle Bau Y 30, Hochschulamt 8 Zürich Universität, Anatomisches Institut, 2011 960 000 150 000 – Winterthurerstrasse 190, Einrichtung Zentrum für Mikroskopie Bau Y 42, Hochschulamt und Bildanalyse ZMB
Objekt Projekt Realisierung Nettoinvestitionen Hochbau davon Projektierung Vorstudie Nutzer Schule Fr. Fr. Fr. 9 Zürich Universität, Anatomisches Institut, Einrichtung 2011 860 000 130 000 – Winterthurerstrasse 190, Zentrum für Evolutionäre Medizin ZEM Bau Y 42, Hochschulamt 10 Zürich Universität, Medizinische Fakultät, Ausbau Labors 2011 950 000 45 000 – Winterthurerstrasse 190, Bau Y 36, Hochschulamt 11 Zürich Universität, Instandsetzung und Erneuerung 2011–2012 2 100 000 120 000 – Künstlergasse 15a, Gartenpavillon Stockargut Hochschulamt 12 Zürich Universität, Instandsetzung Brunnen 2011 100 000 10 000 – Künstlergasse 15, und Stützmauer Hochschulamt 13 Zürich Universität, Vetsuisse-Fakultät/Tierspital, 2011–2012 3 600 000 270 000 – –3– Winterthurerstrasse 260, Ersatzneubau für Bürocontainer- Hochschulamt provisorium 14 Berufsschulen: Umbau Verwaltungstrakt 2011 310 000 60 000 – Bülach, Schwerzgrueb- Berufsschule Bülach strasse 28, Mittelschul- und Berufsbildungsamt 15 Mittelschulen: Sanierung Flachdach Garderobentrakt 2011 160 000 30 000 – Zürich, Mühlebachstrasse 112 Bildungszentrum für Erwachsene, Zürich Mittelschul- und Berufsbildungsamt 16 Mittelschulen: Elektroanlagen: Ersatz Hauptverteilung 2011 560 000 79 000 – Zürich, Rämistrasse 56/58 und Energieleitsystem Mittelschul- und Kantonsschulen Rämibühl, Zürich Berufsbildungsamt
Projektanträge Investitionsvorhaben Klasse 2 gemäss § 10 Abs. 1 lit. b ImV
1. ZHAW, Grüentalstrasse 14, Wädenswil, Gebäude GA, Ersatz Heizanlage Ausgangslage Das Hauptgebäude mit Heizzentrale wurde 1983 erbaut. Die Anlage besteht aus zwei Heizkesseln mit je 580 kW Leistung sowie der Haupt- verteilung, Pumpen und verschiedenen Steuerungen. Die beiden Öl- brenner wurden 1999 durch Gasbrenner ersetzt. Der Öltank wurde 2003 ausser Betrieb gesetzt. Die Heizzentrale versorgt die Gebäude des gesamten Campus Grüental mit Wärme für die Raumheizung. Die Warmwasseraufbereitung der verschiedenen Gebäude erfolgt dezen- tral mit Gasboilern. Projektziele Neben dem Ersatz der Heizkessel werden die beiden Ölbrenner durch Gasbrenner ersetzt. Ebenso müssen die Pumpen, Armaturen und die Steuerung erneuert werden. Die Wärmeversorgung auf dem Cam- pus Grüental muss für weitere Jahre sichergestellt werden. Damit wer- den die Störanfälligkeit vermindert und die Unterhaltskosten gesenkt. Die Verbesserung der Energieeffizienz mit Wärmerückgewinnung be- wirkt eine Energieeinsparung von rund 10% (262 000 kWh/a), was rund Fr. 23 000 pro Jahr entspricht. Die neue Anlage soll derart konzipiert werden, dass sie mit den absehbaren energetischen Sanierungsmass- nahmen auf dem Areal Schritt halten kann. In Übereinstimmung mit den energiepolitischen Zielen des Kantons Zürich soll der CO2-Aus- stoss der neuen Anlage im Rahmen der wirtschaftlichen Verhältnismäs- sigkeit spürbar gesenkt werden. Nutzwertanalyse Mit dem Projekt werden notwendige bauliche und energetische Massnahmen zu einer wirtschaftlichen und umweltfreundlichen Wär- meerzeugungsanlage umgesetzt. Betriebs- und Unterhaltskosten wer- den gesenkt und die Verfügbarkeit der Anlage erhöht. Tabelle 2: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre – 2011 2012
Tabelle 3: Investitionen 2010 2011 2012 2013 2014 Total Investitionskosten in Franken 100 000 800 000 900 000
Das Projekt ist im Konsolidierten Entwicklungs- und Finanzplan (KEF) 2011–2014 bzw. in der Realisierungsreihenfolge für den KEF 2011–2014 (RRB Nr. 1101/2010) nicht enthalten. Die Finanzierung wird durch die Verschiebung von anderen Projekten innerhalb der Leis- tungsgruppe Nr. 7406, Zürcher Fachhochschule, sichergestellt und er- folgt im Rahmen des vom Regierungsrat festgelegten KEF 2011–2014.
2. ZHAW, Hochschule Wädenswil, Grüentalstrasse 14, Gebäude GD, Umbau Internatszimmer in Büroarbeitsplätze Ausgangslage Die Nutzung für Internatszimmer durch das Berufsbildungszentrum Wädenswil (BZW) wird 2012 aufgehoben. Das Internat des BZW wird an der Waisenhausstrasse in Wädenswil einen neuen Standort beziehen. Da sich das Departement N der ZHAW in einem starken Wachstum befindet, benötigt es als kurzfristige Massnahme zusätzliche Arbeits- plätze für ihre Mitarbeitenden. Das Wachstum ist gemäss Entwick- lungsbericht Hochschulstandort Wädenswil ausgewiesen. Projektziele 18 Internatszimmer werden zu Büroarbeitsplätzen umgebaut. Jede zweite Wand wird entfernt, damit eine bessere Nutzung entsteht. Die dazugehörende Infrastruktur wie Elektroinstallationen, Bodenbeläge, Oberflächenbehandlungen und Büromobiliar ist in den Kosten ent- halten. Nutzwertanalyse Die zusätzlichen Arbeitsplätze für die Mitarbeitenden können kos- tengünstig teilweise am Standort Grüental untergebracht werden. Tabelle 4: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre – 2012 2012
Tabelle 5: Investitionen 2010 2011 2012 2013 2014 Total Investitionskosten in Franken 350 000 – – 350 000 Das Projekt ist im KEF 2011–2014 bzw. in der Realisierungsreihen- folge für den KEF 2011–2014 (RRB Nr. 1101/2010) nicht enthalten. Die Finanzierung wird durch die Verschiebung von anderen Projekten in- nerhalb der Leistungsgruppe Nr. 7406, Zürcher Fachhochschule, sicher- gestellt und erfolgt im Rahmen des vom Regierungsrat festgelegten KEF 2011–2014.
3. ZHAW, Technikumstrasse 9, Winterthur, Gebäude TL, Umnutzung Labors in Unterrichtsräume Ausgangslage Nach dem Wegzug des Studienganges Chemie nach Wädenswil wer- den auf dem Campus Technikumstrasse in Winterthur deutlich weniger Laborräume benötigt. Aufgrund des Entwicklungsplanungsberichts (steigende Studierenden- und Mitarbeitendenzahlen) besteht bei der School of Engineering ein grosser Bedarf an zusätzlichen Unterrichts- räumen und Studierendenarbeitsplätzen. Dieser zukünftige Bedarf kann mit dem derzeitigen Raumbestand auf dem Campus Technikum- strasse nicht mehr gedeckt werden. Projektziele Ziel des Umbaus der Laborräumlichkeiten ist es, das Gebäude TL wieder den Anforderungen der Nutzenden anzupassen und die Eng- pässe bei den Unterrichtsräumen und Studierendenarbeitsplätzen auf dem Campus Technikumstrasse bis zur Gesamtsanierung des Techni- kum-Areals zu entschärfen. Nutzwertanalyse Das Vorhaben erfüllt sowohl strategische als auch qualitative Krite- rien. Die zunehmenden Studierendenzahlen können auf weiteren Flä- chen am Standort Technikum unterrichtet werden. Tabelle 6: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre – 2011 2011
Tabelle 7: Investitionen 2010 2011 2012 2013 2014 Total Investitionskosten in Franken 650 000 – – – 650 000 Das Projekt ist im KEF 2011–2014 bzw. in der Realisierungsreihen- folge für den KEF 2011–2014 (RRB Nr. 1101/2010) nicht enthalten. Die Finanzierung wird durch die Verschiebung von anderen Projekten innerhalb der Leistungsgruppe Nr. 7406, Zürcher Fachhochschule, sichergestellt und erfolgt im Rahmen des vom Regierungsrat festgeleg- ten KEF 2011–2014.
4. Universität Zürich, Irchel Y27, Institut für Mathematik, Akustikmassnahmen im Atrium Ausgangslage Das Gebäude Y27 wurde 2006 für das Mathematische Institut umge- baut. Auf die ursprünglich geplanten Massnahmen zur Verbesserung der Raumakustik im Korridor- und Atriumbereich wurde aus Termin- und Kostengründen dabei verzichtet. Bei der Abnahme und Übergabe an die Nutzenden wurde der Mangel im Abnahmeprotokoll als Pendenz erwähnt. Es hat sich gezeigt, dass die in diesem Bereich unter- gebrachten Studierendenarbeitsplätze rege genutzt werden und eine Verbesserung der akustischen Verhältnisse (Verringerung der Nach- hallzeit) notwendig ist. Der Verbindungsgang zum Hörsaalzentrum auf dem Geschoss G wurde ursprünglich lediglich als Anlieferung für das Institut für In- formatik gebaut. Das Institut für Mathematik nutzt ihn als Hauptver- bindung für Mitarbeitende und Studierende. Er mündet direkt in die Korridorzone der im Jahre 1994 eingebauten Cafeteria III und soll den neuen Bedürfnissen und dem neuen Raumkonzept entsprechend an- gepasst werden. Projektziele/Nutzwertanalyse Die geplanten schalltechnischen Massnahmen führen zu einer besse- ren Nutzung des Gebäudes, da die Studierendenarbeitsplätze aufgewer- tet werden und die Eingriffe auf dem Geschoss G die Anbindung zum Hörsaalzentrum verbessern. Durch den Eingriff können die 2006 ein- gebauten Studierendenarbeitsplätze ohne Einschränkungen genutzt werden. Mit diesen Massnahmen kann das Institut seinen Auftrag (Lehre und Forschung) besser erfüllen. Sie leisten zudem einen Beitrag an die Substanzerhaltung des Gebäudes. Tabelle 8: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre – 2011 2011
Tabelle 9: Investitionen 2010 2011 2012 2013 2014 Total Investitionskosten in Franken – 310 000 – – – 310 000 Das Projekt ist im KEF 2011–2014 bzw. in der Realisierungsreihen- folge für den KEF 2011–2014 (RRB Nr. 1101/2010) nicht enthalten. Die Finanzierung wird durch die Verschiebung von anderen Projekten innerhalb der Leistungsgruppe Nr. 7401, Universität, sichergestellt und erfolgt im Rahmen des vom Regierungsrat festgelegten KEF 2011–2014.
5. Universität Zürich, Irchel Y63, Lernzentrum Hauptbibliothek, Umbau/Sanierung Ausgangslage Die Studienbibliothek der Universität stellt die Infrastruktur und die Medien für die Studierenden zur Verfügung. Der Ausbau der Univer- sität Zürich-Irchel von 1978 bis 1999 führte zunehmend zu Raumknapp- heit im Bereich des studentischen Lernens. Gemeinsames Lernen in Kleingruppen ist heute an der Universität Zürich-Irchel nicht möglich. Das Verhältnis der Anzahl vorhandener Studienarbeitsplätze zur Zahl der Studierenden an der Universität Zürich verschlechtert sich ständig. Der Bedarf an weiteren Arbeitsplätzen ist unbestritten. Der Regie- rungsrat genehmigte bereits 1990 mit Beschluss Nr. 489/1990 ein Raum- programm zum Weiterausbau der noch nicht umgebauten Räume zu einem studentischen Lernzentrum. Im August 2004 beschloss die Uni- versitätsleitung die Wiederaufnahme des Projektes für ein Lernzen- trum. Die Machbarkeitsstudie führte am 19. April 2005 zu einem Pro- jektierungskredit von Fr. 520 000 für die Erstellung eines Projekts mit Kostenvoranschlag. Projekt und Kostenvoranschlag liegen seit Oktober 2005 vor. Der Antrag an den Regierungsrat für den Objektkredit von Fr. 4 870 000 (Preisstand 1. April 2005, 929,5 Punkte) wurde im Rahmen des Massnahmenplans Haushaltsgleichgewicht 06 zurückgestellt. Der Kreditbedarf beläuft sich auf Fr. 5 400 000 (Preisstand 1. April 2010, 1030,7 Punkte). Bauprojekt und Kostenvoranschlag werden nach der Wiederaufnahme in die Projektliste vom Hochbauamt mit allen Betei- ligten überprüft werden. Projektziele/Nutzwertanalyse Mit dem Projekt wird die Aufrechterhaltung und Förderung des Lehrbetriebs, insbesondere das Selbststudium in Gruppen ermöglicht. Der Umbau der Studienbibliothek Irchel soll den Studierenden in erster Linie weitere, dringend benötigte Arbeitsplätze für das Selbst- studium bereitstellen. Das Projekt ermöglicht, die zusätzlichen Selbst- studienplätze bei Bedarf auch separat, z. B. mit längeren Öffnungs- zeiten, zugänglich zu machen. Gleichzeitig können am Gebäude, das teilweise in einem äusserst schlechten Zustand ist, dringend notwendige Sanierungsarbeiten vorgenommen werden (Rollstuhlgängigkeit, Erfül- lung Brandschutz, Energetische Verbesserung, Heizungserneuerung, Ersatz alter Sanitäranlagen sowie Erneuerung, Ersatz und Anpassung der Elektroinstallationen).
Tabelle 10: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre – 2011 2011–2012
Tabelle 11: Investitionen 2010 2011 2012 2013 2014 Total Investitionskosten in Franken – 1 000 000 4 400 000 – – 5 400 000 Das Projekt ist im KEF 2011–2014 bzw. in der Realisierungsreihen- folge für den KEF 2011–2014 (RRB Nr. 1101/2010) nicht enthalten. Die Finanzierung wird durch die Verschiebung von anderen Projekten innerhalb der Leistungsgruppe Nr. 7401, Universität, sichergestellt und erfolgt im Rahmen des vom Regierungsrat festgelegten KEF 2011–2014.
6. Universität Zürich, Irchel Y13/Y34, Cafeteria Brunnenhof, Anpassung Buffet Ausgangslage Die Cafeteria Brunnenhof befindet sich in der 1. Bauetappe der Universität Irchel zwischen dem Gebäude Y13 und Y34 im Geschoss G in der öffentlichen Verkehrsfläche angrenzend zum Treppenhaus. Sie ist eine der meistfrequentierten Cafeterias im Areal Irchel. Dadurch entstehen in den Stosszeiten lange Warteschlangen, die den Fluchtbe- reich im Treppenhaus und Flur blockieren. Entlang der Fensterfront stehen Kisten und Wagen mit gelieferten Lebensmitteln aus der Haupt- küche, die den Fluchtweg vor den Labors versperren. Die Feuerpolizei hat mehrfach die Lage der Cafeteria im Fluchtbereich bemängelt. Die Installation von Geräten und Möbeln birgt ein erhebliches Risiko- potenzial. Projektziele Das Projekt sieht eine Verbesserung vor, welche die betrieblichen Abläufe berücksichtigt und die Auflagen der Feuerpolizei erfüllt. Für die Erfüllung der betrieblichen Massnahmen werden die Vorratskühl- schränke zusammengelegt, die Gastrogeräte ausgetauscht, die Kassen- anlage optimiert und ergänzt, die Waschstation in einen abgeschlosse- nen Raum verlegt, das Salatbuffet sowie die Kücheninsel in die Theke integriert, eine zusätzliche Kaffeemaschine installiert, die freistehende Theke in den festen Thekenbereich eingebaut und zusätzlicher Lager- raum für Material geschaffen. Die feuerpolizeilichen Auflagen betref- fen die Sicherung der Fluchtwege, den Einbau von Rauchschürzen, die Anbringung von Brandschutzabschlüssen bei der Automatenzone so- wie die Verbesserung betrieblicher Abläufe der Cafeteria.
Nutzwertanalyse Die feuerpolizeilichen Auflagen lassen sich durch die vorgesehenen Massnahmen erfüllen. Die Funktionalität wird gesteigert und die Nut- zung durch die Zusammenlegung der Geräte optimiert. Die Kundenfre- quenz kann durch optimierte Abläufe und eine zusätzliche Kasse erhöht werden. Tabelle 12: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre 2010 2011 2011
Tabelle 13: Investitionen 2010 2011 2012 2013 2014 Total Investitionskosten in Franken – 1 200 000 – – – 1 200 000 Das Projekt ist im KEF 2011–2014 bzw. in der Realisierungsreihen- folge für den KEF 2011–2014 (RRB Nr. 1101/2010) nicht enthalten. Die Finanzierung wird durch die Verschiebung von anderen Projekten in- nerhalb der Leistungsgruppe Nr. 7401, Universität, sichergestellt und erfolgt im Rahmen des vom Regierungsrat festgelegten KEF 2011–2014.
7. Universität Zürich, Irchel, Sportanlage ASVZ, Neubau temporäre Traglufthalle Ausgangslage Der Akademische Sportverband Zürich (ASVZ) betreibt auf dem Irchel-Campus eine Tennisanlage. Wegen der fehlenden Infrastruktur ist im Winter eine Abendauslastung nicht möglich. Das Angebot muss trotz sehr hoher Nachfrage um über 50% verkleinert werden. Mit dem Betrieb einer Traglufthalle im Winter könnten die Engpässe zu einem grossen Teil behoben werden. Durch die Erstellung bzw. den Betrieb einer solchen Einrichtung könnte auf eine kostspielige externe Lösung verzichtet werden. Projektziele Durch die Installation einer Traglufthalle kann der ASVZ im Winter das Tennistraining im gleichen Umfang wie im Sommer anbieten und so eine bessere Kontinuität seines Angebots erreichen. Für die Installation einer Traglufthalle werden bauliche Vorkehrungen wie die stabilen Ver- ankerungsmöglichkeiten der Hülle in Form eines Betonriegels auf dem bestehenden Tennisplatz getroffen. Heiz-, Lüftungs- und Elektroinstal- lationen sowie Anpassungen an der bestehenden Einzäunung und Um- gebungsarbeiten sind weitere notwendige Massnahmen.
Nutzwertanalyse Der gesteigerten Nachfrage nach Spielmöglichkeiten kann mit einer Traglufthalle im Winter besser nachgekommen werden. Die neue Infra- struktur könnte zusätzlich auch für weitere ASVZ-Sportangebote wie Fussball, Basketball, Unihockey genutzt werden und die Attraktivität sowie die Beliebtheit der Anlage auf dem Irchel steigern. Bauliche Risi- ken sowie Risiken bezüglich Raumnutzung und Folgekosten sind keine zu erwarten. Die gesamten Kosten für die Planung, den Erwerb und die Erstellung der Halle belaufen sich auf rund Fr. 920 000. Der ASVZ ver- pflichtet sich, die Investitionen für die mobilen Teile der Traglufthalle zu übernehmen. Die betrieblichen Nebenkosten für den alljährlichen Auf- und Abbau sowie das Einlagern werden vom ASVZ übernommen. Die Betriebskosten für Energie und Unterhalt finanziert die Universität über die laufende Rechnung. Eine Kostenzusammenstellung des ASVZ vom 28. Mai 2010 zeigt, dass der Betriebsaufwand durch die Einnahmen der Platzmieten gedeckt werden kann. Tabelle 14: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre 2011 2011
Tabelle 15: Investitionen 2010 2011 2012 2013 2014 Total Investitionskosten in Franken – 920 000 – – – 920 000 Das Projekt ist im KEF 2011–2014 bzw. in der Realisierungsreihen- folge für den KEF 2011–2014 (RRB Nr. 1101/2010) nicht enthalten. Die Finanzierung wird durch die Verschiebung von anderen Projekten in- nerhalb der Leistungsgruppe Nr. 7401, Universität, sichergestellt und erfolgt im Rahmen des vom Regierungsrat festgelegten KEF 2011–2014.
8. Universität Zürich, Irchel Y42, Anatomisches Institut, Einrichtung Zentrum für Mikroskopie und Bildanalyse (ZMB) Ausgangslage Die Universitätsleitung hat dem Antrag des Zentrums für Mikro- skopie und Bildanalyse (ZMB) zugestimmt, die zwei Standorte des Zentrums an einem Standort zu konzentrieren. Diese Zusammen- legung mit Bildung eines fakultären Zentrums geschieht aufgrund der geplanten Instandsetzung des Laborgebäudes Gloriastrasse 30 und bie- tet deutliche Vorteile: effizienterer Betrieb, Konzentration am Standort Irchel mit einem grossen Bedarf an bildgebenden Methoden, Bereit- stellung der nötigen Ressourcen in der Elektronenmikroskopie, die mit
zu kleiner Kapazität am Irchel vorhanden war, gemeinsamer Betrieb der Höchstleistungs-Elektronenmikroskope und kleinere Flächenut- zung. Durch Raumrochaden, eine dichtere Nutzung der Laborflächen sowie die gleichzeitige Umsiedlung und Erneuerung der Laborinfra- struktur kann die Umsetzung des Konzepts und die Optimierung ein- zelner Arbeitsabläufe ermöglicht werden. Projektziele Die Räume Y42 F64-68 für die Elektronenmikroskopie werden für die Nutzung mit Klimatisierung, Anschlüsse für Medien wie Druckluft, Stickstoffgas, Kühlwasser sowie Elektrizität ausgerüstet. Die zum Be- trieb der Elektronenmikroskope nötigen Vakuumpumpen werden in einem schallgedämmten Schrank untergebracht. Um eine möglichst hohe Nutzungsdichte in den Räumen zu erreichen, ist teilweise vorge- sehen, mehrere Elektronenmikroskope in einem Raum zu platzieren. Auf dem Geschoss H sind in verschiedenen Räumen Trennwände ein- zubauen, um eine unterschiedliche Nutzung bzw. eine Nutzung durch mehrere Personen zu erlauben. Zwei weitere Räume werden für die In- stallation von Rasterelektronenmikroskopen vorbereitet. Ein Raum dient der verstärkten Nutzung als Zellkulturlabor mit entsprechender Klimatisierung. Nutzwertanalyse Durch die vorgesehenen baulichen Massnahmen erhalten die Räume eine Wertsteigerung und einen höheren Nutzungsgrad. Bauliche Risi- ken sowie Risiken bezüglich Raumnutzung und Folgekosten sind keine zu erwarten. Tabelle 16: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre 2011 2011
Tabelle 17: Investitionen 2010 2011 2012 2013 2014 Total Investitionskosten in Franken – 960 000 – – – 960 000 Das Projekt ist im KEF 2011–2014 bzw. in der Realisierungsreihen- folge für den KEF 2011–2014 (RRB Nr. 1101/2010) nicht enthalten. Die Finanzierung wird durch die Verschiebung von anderen Projekten in- nerhalb der Leistungsgruppe Nr. 7401, Universität, sichergestellt und erfolgt im Rahmen des vom Regierungsrat festgelegten KEF 2011–2014.
9. Universität Zürich, Irchel Y42, Anatomisches Institut, Einrichtung Zentrum für Evolutionäre Medizin (ZEM) Ausgangslage Die Universität hat 2009 von der Mäxi-Stiftung in Zürich eine Zu- wendung von 10 Mio. Franken für den Aufbau und Betrieb eines Zen- trums für Evolutionäre Medizin (ZEM) erhalten. Am 11. Februar 2010 haben die Universitätsleitung und die Mäxi-Stiftung eine Vereinbarung abgeschlossen, die ermöglicht, dass das ZEM am Anatomischen Institut aufgebaut wird und die ersten sechs Jahre aus den Zuwendungen be- trieben werden kann. Für diesen Zweck werden durch die UZH ent- sprechende Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt. Die Vereinbarung wurde am 8. März 2010 vom Universitätsrat genehmigt. Die Einbindung des ZEM in das Anatomische Institut ist eine Bedingung der Verein- barung. Projektziele Mit dem Aufbau des ZEM kann die UZH weltweit eine Pionierrolle im Forschungsgebiet der evolutionären Medizin und Paläopathologie einnehmen. Zusammen mit weltweit führenden Partnern wie der Har- vard University Boston sowie dem Deutschen Krebsforschungszen- trum Heidelberg soll in diesem Pioniergebiet geforscht werden. Es ist vorgesehen, langfristig weitere namhafte Drittmittelsummen einzuwer- ben, um die Forschung nach dem Auslaufen der Startfinanzierung wei- terführen zu können. Nutzwertanalyse Durch die vorgesehenen baulichen Massnahmen können die Räume intensiver genutzt werden und erhalten damit eine Wertsteigerung. Die kostenintensiven Grossgeräte stehen auch anderen Forschungsgruppen der UZH und externen Forschenden zur Verfügung. Bauliche und finanzielle Risiken sind keine zu erwarten. Da nach Ablauf der verein- barten Frist die gespendeten Mittel verfallen, sind die Laboranpassun- gen bis zum Frühjahr 2011 umzusetzen. Tabelle 18: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre 2011 2011
Tabelle 19: Investitionen 2010 2011 2012 2013 2014 Total Investitionskosten in Franken – 860 000 – – – 860 000
Das Projekt ist im KEF 2011–2014 bzw. in der Realisierungsreihen- folge für den KEF 2011–2014 (RRB Nr. 1101/2010) nicht enthalten. Die Finanzierung wird durch die Verschiebung von anderen Projekten in- nerhalb der Leistungsgruppe Nr. 7401, Universität, sichergestellt und erfolgt im Rahmen des vom Regierungsrat festgelegten KEF 2011–2014.
10. Universität Zürich, Irchel, Y36, Medizinische Fakultät, Ausbau Labors Ausgangslage Die Geschosse L und M im Gebäude Y36 (ehemals Büros des Mathe- matischen Instituts) wurden 2008 in Labors für die Medizinische Fakul- tät umgebaut. Etwas mehr als drei viertel der Fläche wurden für Bedürf- nisse des Instituts für Virologie ausgebaut und eingerichtet. Das Institut ist 2009 von der Gloriastrasse 30 in die neuen Räume eingezogen. Die verbleibende Labor- und Bürofläche auf dem Geschoss L wurde noch nicht fertig ausgebaut und provisorisch zeitweise als Apparateraum genutzt. Sie soll mit einer Standardausstattung ausgerüstet werden. Projektziele/Nutzwertanalyse Für die anstehenden Raumbedürfnisse im Irchel soll kurzfristig ver- fügbare Laborfläche bereitgestellt werden, damit nicht optimal genutz- ter Raum wieder intensiver belegt werden kann. Finanziell und tech- nisch sind keine Risiken zu erwarten, da entsprechende Erfahrungen vom Ausbau für das Institut für Virologie genutzt werden können. Tabelle 20: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre – 2011 2011
Tabelle 21: Investitionen 2010 2011 2012 2013 2014 Total Investitionskosten in Franken – 950 000 – – – 950 000 Das Projekt ist im KEF 2011–2014 bzw. in der Realisierungsreihen- folge für den KEF 2011–2014 (RRB Nr. 1101/2010) nicht enthalten. Die Finanzierung wird durch die Verschiebung von anderen Projekten in- nerhalb der Leistungsgruppe Nr. 7401, Universität, sichergestellt und erfolgt im Rahmen des vom Regierungsrat festgelegten KEF 2011–2014.
11. Universität Zürich, Zentrum, Instandsetzung und Erneuerung Gartenpavillon Stockargut Ausgangslage Der Gartenpavillon wurde 1740 erstellt und befindet sich im Inven- tar der kantonalen Denkmalpflege. Er gehört zum Ensemble des Herrensitzes Stockargut. 1906 erwarb der Kanton die Bauten samt Gartengelände. 1977–1979 wurde eine Gesamterneuerung des für Zü- rich einzigartigen Pavillons durchgeführt. Seit diesem Zeitpunkt wur- den am Gebäude nur die notwendigsten Unterhaltsarbeiten durch- geführt. Der Pavillon hat drei Geschosse, die zurzeit als Büro- und Be- sprechungsfläche genutzt werden. Verschiedene Räume können heute nicht optimal genutzt werden. Das Gebäude befindet sich weitgehend im Originalzustand. Der barocke Hauptraum im Erdgeschoss wird als Besprechungsraum und Zugang zu den Büroräumen in den beiden Ge- bäudeflügeln genutzt. Der Gewölbekeller ist übermässig feucht, mine- ralische Ausblühungen sind sichtbar und teilweise blättert der Verputz ab. Die Wände der Toilette sind feucht. Projektziele Die Instandsetzungsmassnahmen dienen vorab der Erhaltung der wertvollen historischen Bausubstanz. Bei einer Ausführung der Mass- nahmen zum jetzigen Zeitpunkt lassen sich weitere teure Feuchtigkeits- schäden vermeiden und erhaltenswerte Bauteile wie Fenster und Holz- werk erhalten. Die Räume sollen künftig intensiver und entsprechend der speziellen Raumqualitäten auch für repräsentativere Nutzungen genutzt werden. Das gesamte Ensemble des Pavillons mit der Sand- steintreppe und den geschmiedeten Geländern in dem barocken Gar- ten soll saniert werden. Die Haustechnikinstallationen müssen erneuert werden. Die WC-Anlage soll so positioniert werden, dass der Zugang nicht über den Aussenbereich führt. Nutzwertanalyse Durch die Instandsetzungsmassnahmen können die erhaltenswerte Bausubstanz langfristig gesichert und hohe Folgekosten vermieden werden. Die Erneuerungsmassnahmen ermöglichen eine verbesserte Nutzung. Die Gesamtinvestitionskosten können ohne bauphysikali- sches Gutachten zum Feuchtigkeitsproblem und dessen Lösung schwer abgeschätzt werden. Es wird von einer Instandsetzung mit einem mass- vollen Umbau für eine neue Nutzung ausgegangen. Anhand von Ver- gleichsobjekten und der Erfahrungswerte wird mit Kosten von rund 2,1 Mio. Franken gerechnet.
Tabelle 22: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre 2010 2011 2011–2012
Tabelle 3: Investitionen 2010 2011 2012 2013 2014 Total Investitionskosten in Franken – 150 000 1 950 000 – – 2 100 000 Das Projekt ist im KEF 2011–2014 bzw. in der Realisierungsreihen- folge für den KEF 2011–2014 (RRB Nr. 1101/2010) nicht enthalten. Die Finanzierung wird durch die Verschiebung von anderen Projekten in- nerhalb der Leistungsgruppe Nr. 7401, Universität, sichergestellt und erfolgt im Rahmen des vom Regierungsrat festgelegten KEF 2011–2014.
12. Universität Zürich, Zentrum, Instandsetzung Brunnen und Stützmauer Ausgangslage Das ehemalige Wohnhaus Stockargut (Baujahr 1630) ist ein Inven- tarobjekt von kantonaler Bedeutung. Der auf dem Vorplatz des Ge- bäudes liegende historische Brunnen und die zugehörige rückseitige Stützmauer befinden sich in einem schlechten baulichen Zustand und müssen instand gesetzt werden. Der Brunnen und die Stützmauer stellen baulich und gestalterisch eine Einheit dar, weswegen die Mass- nahmen zusammenhängend getroffen werden sollen. Der barocke, achteckige Brunnentrog ist an den Stossfugen der Steinplatten beschä- digt und undicht. Er weist grobe Risse und Abplatzungen am Brunnen- rand auf. Die Stützmauer hinter dem Brunnen ist teilweise baufällig und bedarf an diesen Stellen einer Erneuerung durch Austausch einzelner Sandsteinblöcke. Die Erneuerung der Mauerkrone mit Sandstein ist ebenfalls fällig. Projektziele/Nutzwertanalyse Die Instandsetzung des Brunnens und der zugehörigen Stützmauer dient dem Erhalt historischer Bausubstanz und des Gesamterschei- nungsbildes der Anlage sowie der Wiederherstellung von Funktion und Gebrauchstauglichkeit des Brunnens. Erfolgt keine Instandsetzung, werden die bestehenden Undichtigkeiten und Schäden am Brunnen- trog weiter zunehmen und wird die historische Substanz tiefer gehend bedroht. Zudem kann die Funktion des Brunnens nicht sichergestellt werden.
Der bauliche Zustand der von der Brunnenanlage wegführenden Abwasserleitung konnte vorab nicht geprüft und erhoben werden. Da- mit besteht ein Restrisiko, das in der Ausgabenbewilligung als Reserve abzudecken sein wird. Tabelle 24: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre – 2010 2011
Tabelle 25: Investitionen 2010 2011 2012 2013 2014 Total Investitionskosten in Franken 100 000 – – – 100 000 Das Projekt ist im KEF 2011–2014 bzw. in der Realisierungsreihen- folge für den KEF 2011–2014 (RRB Nr. 1101/2010) nicht enthalten. Die Finanzierung wird durch die Verschiebung von anderen Projekten in- nerhalb der Leistungsgruppe Nr. 7401, Universität, sichergestellt und erfolgt im Rahmen des vom Regierungsrat festgelegten KEF 2011–2014.
13. Universität Zürich, Vetsuisse-Fakultät/Tierspital, Ersatzneubau für Bürocontainerprovisorium Ausgangslage Die Vetsuisse-Fakultät hat zu wenige Büroflächen. Aus diesem Grund wurden Bürocontainer mit einer provisorischen Nutzungsbewilligung aufgestellt. Eine weitere Verlängerung des Provisoriums ist nicht mehr möglich, weshalb ein Elementneubau errichtet werden muss. Gegen- wärtig fehlen für Büroarbeitsplätze rund 1350 m2 HNF. Davon kann ein Teil der Büroflächen in verschiedenen Gebäuden untergebracht wer- den: in der neuen Kleintierklinik 250 m2, in der alten Kleintierklinik etwa 85 m2 und im Zusammenhang mit dem Projekt Agrovet auf dem Areal Lindau entstehen Büroflächen von rund 370 m2. Nicht abgedeckt sind noch rund 650 m2. Durch den geforderten Rückbau der vorhande- nen Büroprovisorien fallen zudem 350 m2 weg. Der Büroflächenbedarf liegt somit bei rund 1000 m2. Der steigende Flächenbedarf ist auf den steigenden Bedarf an Gruppenarbeitsräumen, Drittmittelprojekte und das erhöhte Angebot in Forschung und Dienstleistung im Zusammen- hang mit dem Spitalbetrieb zurückzuführen. Projektziele/Nutzwertanalyse Die Qualität der neuen Räumlichkeiten und deren Ausstattungen soll auf eine mittelfristige Nutzungsdauer ausgelegt sein und einfache universitäre Standards erfüllen. Durch die Schaffung der neuen Räume werden bestehende Arbeitsplätze und die erreichten Standards der For- schung und Entwicklung gesichert.
Tabelle 26: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre – 2011 2011–2012
Tabelle 27: Investitionen 2010 2011 2012 2013 2014 Total Investitionskosten in Franken – 2 650 000 950 000 – – 3 600 000 Das Projekt ist im KEF 2011–2014 bzw. in der Realisierungsreihen- folge für den KEF 2011–2014 (RRB Nr. 1101/2010) nicht enthalten. Die Finanzierung wird durch die Verschiebung von anderen Projekten in- nerhalb der Leistungsgruppe Nr. 7401, Universität, sichergestellt und erfolgt im Rahmen des vom Regierungsrat festgelegten KEF 2011–2014.
14. Berufsschule Bülach, Umbau Verwaltungstrakt Ausgangslage Im Erdgeschoss des Schulhauses sind das Rektoratsbüro, das Schul- sekretariat, das Lehrerzimmer und der Kopierraum untergebracht. Die Büros der Abteilungsleitenden befinden sich in einem benachbarten Pavillon. Für den Schulbetrieb ist es ungünstig, dass sich die Abteilungs- leiterbüros ausserhalb des Schulhauses befinden. Andere Arbeits- und Aufenthaltsräume könnten eher im Pavillon untergebracht werden. Projektziele Die räumliche Struktur soll den Bedürfnissen der Nutzenden ange- passt werden, sofern sich dies mit dem Charakter des Schulhauses und mit den finanziellen Vorgaben vereinbaren lässt. Für die Schulleitung wird der Bürobereich umgebaut, sodass gute räumliche Voraussetzungen für die Führung und den Betrieb der Schule gewährleistet sind. Sämtliche Schulleitungsbüros sollen neu innerhalb des Schulhauses zu einem Verwaltungstrakt zusammengefasst werden. Andere Arbeits- und Aufenthaltsräume, wie z. B. Lehrerzimmer, Kopier- raum, Gruppen- bzw. Sitzungszimmer, sollen im nahe gelegenen Pavil- lon untergebracht werden. Nutzwertanalyse Das Hochbauamt schätzt die gesamten Baukosten auf Fr. 310 000, worin ein Betrag von Fr. 60 000 für die Vorstudie/Projektierung enthal- ten ist. Durch die räumliche Optimierung der Bürobereichs werden bes- sere Voraussetzungen für die Schulleitung geschaffen. Es bestehen keine besonderen bautechnischen Risiken.
Tabelle 28: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre – 2011 2011
Tabelle 29: Investitionen 2010 2011 2012 2013 2014 Total Investitionskosten in Franken – 310 000 – – – 310 000 Die Ausgabe für die Phase Projektierung von rund Fr. 60 000 geht zu- lasten der Investitionsrechnung der Leistungsgruppe Nr. 7303, Berufs- fachschulen und Lehrabschlussprüfungen. Sie gilt als Vorleistung für eine Ausgabenbewilligung. Das Projekt ist im KEF 2011–2014 bzw. in der Realisierungsreihen- folge für den KEF 2011–2014 (RRB Nr. 1101/2010) nicht enthalten. Die Finanzierung der Kosten wird durch die Verschiebung von anderen Pro- jekten innerhalb der Leistungsgruppe Nr. 7303, Berufsfachschulen und Lehrabschlussprüfungen, sichergestellt und erfolgt im Rahmen des vom Regierungsrat festgelegten KEF 2011–2014.
15. Bildungszentrum für Erwachsene Zürich, Sanierung Flachdach Garderobentrakt Ausgangslage Das Flachdach des Garderobentrakts ist defekt. Es dringt Wasser ein. Um weiteren Wasserschäden vorzubeugen, ist das Flachdach des Gar- derobentrakts zu sanieren. Projektziele/Nutzwertanalyse Mit der Sanierung wird auch die Wärmedämmung verbessert, was bezüglich Energiebezug zu Kosteneinsparungen führt. Die Kosten der Flachdachsanierung schätzt das Hochbauamt auf Fr. 160 000, worin ein Betrag von Fr. 30 000 für die Projektierung enthalten ist. Durch die Sanierung können aufwendige und kostspielige Reparaturarbeiten zu einem späteren Zeitpunkt vermieden werden. Tabelle 30: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre – 2011 2011
Tabelle 31: Investitionen 2010 2011 2012 2013 2014 Total Investitionskosten in Franken – 160 000 – – – 160 000
Die Ausgabe für die Phase Projektierung von rund Fr. 30 000 geht zu- lasten der Investitionsrechnung der Leistungsgruppe Nr. 7301, Mittel- schulen. Sie gilt als Vorleistung für eine Ausgabenbewilligung. Das Projekt ist im KEF 2011–2014 bzw. in der Realisierungsreihen- folge für den KEF 2011–2014 (RRB Nr. 1101/2010) nicht enthalten. Die Finanzierung der Kosten wird durch die Verschiebung von anderen Pro- jekten innerhalb der Leistungsgruppe Nr. 7301, Mittelschulen, sicher- gestellt und erfolgt im Rahmen des vom Regierungsrat festgelegten KEF 2011–2014.
16. Kantonsschulen Rämibühl Zürich, Elektroanlagen: Ersatz Hauptverteilung und Energieleitsystem Ausgangslage Die Schulanlage Rämibühl liegt oberhalb des Kunsthauses inmitten einer grosszügigen Parkanlage. Sie umfasst das Literar- (LG) und Real- gymnasium (RG), die in demselben Gebäude untergebracht sind, sowie das Mathematisch-Naturwissenschaftliche Gymnasium (MNG). Über die Niederspannungs-Hauptverteilung werden der gesamte Komplex der Kantonsschulen Rämibühl sowie ein Teil der Universität mit Strom versorgt. Die Komponenten (Schalter und Sicherungsautomaten) der Niederspannungs-Hauptverteilung stammen aus dem Jahr 1966. Sie haben die ordentliche Betriebsdauer erreicht und entsprechen nicht mehr den Normen. Mehrwöchige Ausfälle der Stromversorgung kön- nen nicht mehr ausgeschlossen werden. Die Anlage soll deshalb voll- ständig ersetzt werden. Zudem ist das Energieleitsystem für die Wärmeerzeugung und -ver- teilung, das den gesamten Betrieb der Heizungs- und Lüftungsanlagen (HLK-Anlagen) sicherstellt, veraltet. Ersatzteile sind nicht mehr erhält- lich. Ein Systemausfall hat einen längeren Unterbruch in der korrekten Funktionsfähigkeit der Heizungs- und Lüftungsanlagen zur Folge. Projektziele Um einem Totalausfall der Stromversorgung im ganzen Areal der Kantonsschulen Rämibühl vorzubeugen, soll die Niederspannungs- Hauptverteilung ersetzt werden. Die Ausführung soll während der Sommerferien 2011 erfolgen, da mit einem Unterbruch der gesamten Stromversorgung während vier bis sechs Arbeitstagen gerechnet wer- den muss. Gleichzeitig soll das Energieleitsystem für die Wärmeerzeu- gung und -verteilung ersetzt werden. Nutzwertanalyse Die Investition ist notwendig, da mit dieser Massnahme die Gefahr eines kompletten Stromunterbruchs oder eines längeren Unterbruchs der Heizungs- und Lüftungsanlagen beseitigt wird. Das Hochbauamt
schätzt die Kosten für den Ersatz der Niederspannungs-Hauptver- teilung im Haupttrakt auf Fr. 450 000, worin ein Betrag von Fr. 61 000 für die Projektierung enthalten ist. Für den Ersatz des Energieleit- systems für die Wärmeerzeugung und -verteilung schätzt das Hochbau- amt die Kosten auf Fr. 110 000, die einen Betrag von Fr. 18 000 für die Projektierung umfassen. Es ist angezeigt, die beiden Projekte gleichzei- tig auszuführen. Die gesamten Kosten werden somit auf Fr. 560 000, ein- schliesslich Fr. 79 000 für die Projektierung, geschätzt. Tabelle 32: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre – 2011 2011
Tabelle 33: Investitionen 2010 2011 2012 2013 2014 Total Investitionskosten in Franken – 560 000 – – – – Die Ausgabe für die Phase Projektierung von rund Fr. 79 000 geht zu- lasten der Investitionsrechnung der Leistungsgruppe Nr. 7301, Mittel- schulen. Sie gilt als Vorleistung für eine Ausgabenbewilligung. Das Projekt ist im KEF 2011–2014 bzw. in der Realisierungsreihen- folge für den KEF 2011–2014 (RRB Nr. 1101/2010) nicht enthalten. Die Finanzierung der Kosten wird durch die Verschiebung von anderen Projekten innerhalb der Leistungsgruppe Nr. 7301, Mittelschulen, sicher- gestellt und erfolgt im Rahmen des vom Regierungsrat festgelegten KEF 2011–2014.
Auf Antrag der Bildungsdirektion und der Baudirektion beschliesst der Regierungsrat: I. Folgende Projektanträge werden genehmigt und für die Phase Projektierung freigegeben:
1. Ersatz Heizanlage Gebäude GA, Zürcher Hochschule für ange- wandte Wissenschaften, Standort Wädenswil;
2. Umnutzung Internatszimmer in Büroarbeitsplätze, Gebäude GD, Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften, Standort Wädenswil;
3. Umnutzung von Labors in Unterrichtsräume, Gebäude TL, Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften, Standort Winterthur, Technikumsstrasse 9;
4. Akustikmassnahmen im Atrium, Institut für Mathematik, Irchel Y27, Universität Zürich;
5. Lernzentrum Hauptbibliothek, Irchel Y63, Universität Zürich;
6. Anpassung des Buffets, Cafeteria Brunnenhof, Irchel Y13+34, Uni- versität Zürich;
7. Ballonhalle, ASVZ, Irchel, Universität Zürich;
8. Einrichtung eines Zentrums für Mikroskopie und Bildanalyse (ZMB), Anatomisches Institut, Irchel Y42, Universität Zürich;
9. Einrichtung eines Zentrums für Evolutionäre Medizin (ZEM), Ana- tomisches Institut, Irchel Y42, Universität Zürich;
10. Ausbau Labor, Medizinische Fakultät, Irchel Y36, Universität Zürich;
11. Instandsetzung des Gartenpavillons Stockargut, Künstlergasse 15 a, Zentrum, Universität Zürich;
12. Instandsetzung von Brunnen und Stützmauer, Künstlergasse 15, Zentrum, Universität Zürich;
13. Ersatzneubau für Bürocontaineranlagen, Vetsuisse-Fakultät/Tier- spital, Universität Zürich;
14. Umbau des Verwaltungstrakts, Berufsschule Bülach;
15. Sanierung des Flachdachs Garderobentrakt, Bildungszentrum für Erwachsene Zürich;
16. Elektroanlagen; Ersatz Hauptverteilung und Energieleitsystem, Kantonsschulen Rämibühl Zürich. II. Mitteilung an die Finanzdirektion, die Bildungsdirektion und die Baudirektion.
Vor dem Regierungsrat Der Staatsschreiber:
Husi