Projektanträge im Rahmen des Standardprozesses der Immobilienverordnung, 3. Quartal 2008, Freigabe
Auszug aus dem Protokoll des Regierungsrates des Kantons Zürich Sitzung vom 17. Dezember 2008
2039. Projektanträge der Bildungsdirektion im Rahmen des Standardprozesses der Immobilienverordnung, 3. Quartal 2008
A. Standardprozess Nettoinvestitionen Hochbau Die Immobilienverordnung vom 24. Januar 2007 (ImV) regelt die Planung und Steuerung des Bestandes und der Nutzung der Betriebs- liegenschaften des Kantons, die Abwicklung von Nettoinvestitionen im Hochbau, die solche Liegenschaften betreffen, und die Bewirtschaftung der Liegenschaften (§ 1 ImV). Für die Abwicklung von Investitionspro- jekten im Hochbau gilt der Standardprozess, wie er in den §§ 8 ff. ImV beschrieben ist. Die vorliegenden Projektanträge halten die Ergebnisse der Projektskizzenprüfung und der Nutzwertanalyse fest. Die gegen- wärtige Gewichtung der Kriterien der Nutzwertanalyse wurde mit RRB Nr. 427/2008 festgelegt. Stimmt der Regierungsrat den Projektanträgen zu, werden die Pro- jekte für die nachfolgende Phase des Standardprozesses freigegeben. Über die weitere Entwicklung der Projekte wird gemäss Zuständigkeit nach dem allgemeinen Finanzhaushaltsrecht im Rahmen von Projektie- rungs- und Objektkreditanträgen entschieden.
B. Projektanträge Gemäss § 15 ImV entscheidet der Regierungsrat über die Projektan- träge von Projekten der Klasse 1 und 2. Damit werden diese Vorhaben für die nächste Phase des Standardprozesses (Vorstudie) freigegeben. In der Phase Vorstudie wird das Projekt weiterentwickelt. In einzelnen Fällen, insbesondere bei Kleinvorhaben und Ersatzinvestitionen, ist die Phase Vorstudie weder erforderlich noch zweckmässig. Dann wird das Vorhaben direkt für die Phase Projektierung freigegeben. In dieser Phase wird das Projekt zur Baureife entwickelt. Sämtliche nachstehend aufgeführten Projektanträge haben die vor- gängige Nutzwertanalyse gemäss § 12 ImV mit einem genügend hohen Nutzwert abgeschlossen. Der Nutzwert bildet die Grundlage für die Er- mittlung der Realisierungsreihenfolge.
Tabelle 1: Projektanträge Investitionsvorhaben Klasse 1 gemäss § 10 Abs. 1 lit. a ImV Objekt Projekt Realisierung Investitionen Hochbau davon Projektierung Vorstudie Nutzer Schule Fr. Fr. Fr.
1.1 Zürich, Ackerstrasse 30 Gesamtsanierung 2010–2013 11 000 000 noch nicht 520 000 Mittelschul- und Berufsbildungsamt Berufsschule Mode und Gestaltung bestimmt
1.2 Zürich, Plattenstrasse 22+24 Wirtschaftwissenschaftliche Fakultät 2011–2013 13 000 000 noch nicht 500 000 Hochschulamt Abbruch und Neubau Bürogebäude bestimmt Universität Zürich
Tabelle 2: Projektanträge Investitionsvorhaben Klasse 2 gemäss § 10 Abs. 1 lit. b ImV Objekt Projekt Realisierung Nettoinvestitionen Hochbau davon Projektierung Vorstudie Nutzer Schule Fr. Fr. Fr.
2.1 Winterthur, Tösstalstrasse 26 Aufstockung 2011–2013 8 300 000 450 000 – Mittelschul- und Berufsbildungsamt Schulhaus Mühletal Berufsfachschule Winterthur
2.2 Winterthur, Rennweg Aufstockung Garderobentrakt 2011–2012 3 700 000 noch nicht 350 000 –2– Mittelschul- und Berufsbildungsamt Turnhallen Rennweg bestimmt Berufsbildungsschule Winterthur
2.3 Rüti, Sonnenplatz 1 Aufstockung für Mehrzweckraum/Aula 2011–2013 3 500 000 noch nicht 350 000 Mittelschul- und Berufsbildungsamt Berufsschule Rüti bestimmt
2.4 Zürich, Schrennengasse 7 Sanierung Mensa / Erneuerung 2010 2 400 000 215 000 – Mittelschul- und Berufsbildungsamt von haustechnischen Installationen Kantonsschule Wiedikon
2.5 Zürich, Minervastrasse 14 Sanierung der Zimmer für die 2009–2010 1 300 000 60 000 – Mittelschul- und Berufsbildungsamt Fachschaft Chemie und Biologie Kantonsschule Hottingen
2.6 Winterthur, Rychenbergstrasse 140 Sanierung Turnhalle C mit Garderoben, 2009–2011 2 500 000 260 000 – Mittelschul- und Berufsbildungsamt Duschen und WC-Anlagen. Kantonsschule Im Lee
2.7 Affoltern am Albis, Schwandenstrasse Sanierung der Haushaltungsschule 2009 1 500 000 100 000 – Mittelschul- und Berufsbildungsamt Hauswirtschaftsschule
Projektanträge Investitionsvorhaben Klasse 1 gemäss § 10 Abs. 1 lit. a ImV
1.1 Gesamtsanierung Berufsschule Mode und Gestaltung, Ackerstrasse 30, Zürich Ausgangslage Das Schulhaus Ackerstrasse 30 wurde Anfang der 1960er-Jahre er- stellt und in Betrieb genommen. Bald fünfzig Jahre nach Bezug ist eine umfassende Sanierung in verschiedenen Bereichen unumgänglich. Die Gebäudehülle entspricht nicht mehr den heute geltenden ener- getischen Standards. Zur Beschattung stehen lediglich manuell bedien- bare innere Sonnenstoren zur Verfügung. Die alten Schiebefenster aus den 1960er-Jahren sind undicht. In den Sommermonaten steigen die Raumtemperaturen stark an, sodass der Unterricht nur noch einge- schränkt erteilt werden kann. Die hohen Raumtemperaturen sind eine nicht mehr länger hinnehmbare Erschwernis bei den Prüfungen. In den Wintermonaten gibt es einen kritischen Temperaturabfall im Bereich der Fassade. Ein Ersatz der Fenster und Heizkörper sowie eine Verbes- serung der Wärmedämmung sind dringend erforderlich. Projektziele Die Aussenhülle und die Haustechnik werden erneuert, und die Wär- medämmung wird den heutigen Normen angepasst. Nutzwertanalyse Durch die Gesamtsanierung wird die Energieeffizienz des Gebäudes massgeblich gesteigert. Der CO2-Ausstoss und die Heizkosten werden gesenkt. Die Nutzung der Klassenzimmer kann aufgrund des verbesser- ten Raumklimas optimiert werden. Tabelle 3: Termine Phase Vorstudie, Wettbewerb Projektierung Realisierung Jahre 2009 2010 2010–2013
Tabelle 4: Investitionen 2009 2010 2011 2012 2013 Total Investitionskosten in Fr. – 1 000 000 3 000 000 4 000 000 3 000 000 11 000 000
Der Aufwand für die Phase Vorstudie von rund Fr. 520 000 geht zu- lasten der Erfolgsrechnung der Leistungsgruppe Nr. 7303, Berufsfach- schulen und Lehrabschlussprüfungen. Das Projekt ist in der Realisierungsreihenfolge für den Konsolidier- ten Entwicklungs- und Finanzplan (KEF) 2009–2012 enthalten (RRB Nr. 1158/2008).
1.2 Abbruch und Neubau Bürogebäude, Universität Zürich, Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät, Plattenstrasse 22+24, Zürich Ausgangslage Die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der Universität Zürich zählt nach den internationalen Rankings zu den besten Europas und gehört in einzelnen Forschungsbereichen zur Weltspitze. Durch die Arrondierung der betriebswirtschaftlichen Institute am Standort Plat- tenstrasse können wissenschaftliche Synergien entstehen. Die Liegenschaft an der Plattenstrasse 24, Baujahr 1938, ist in einem baulich und technisch schlechten Zustand und wird derzeit zu Wohn- zwecken genutzt. Eine Instandsetzung ist aus wirtschaftlichen Gründen nicht sinnvoll. Die Liegenschaft liegt innerhalb des im kantonalen Richtplan «Hochschulgebiet Zürich-Zentrum» festgelegten Perimeters für Hochschulnutzungen. Projektziele Mit dem Projekt kann dem zunehmenden Flächenmangel der Insti- tute, bedingt durch höhere Studierendenzahlen und eine Intensivierung der Forschung durch Drittmittelprojekte, entgegengewirkt werden. Durch den Abbruch der bestehenden Gebäude und den Neubau Plattenstrasse 22+24 entstehen zusätzlich 2100 m2 Nutzflächen. Zusam- men mit den Liegenschaften Plattenstrasse 14+20 stehen den Instituten gesamthaft 5750 m2 Nutzflächen zur Verfügung: 3465 m2 Büroflächen, 115 m2 Seminarräume, 1870 m2 Bibliothek und Archivräume sowie 300 m2 für die bereits bestehenden Cafeteria- und Ladenflächen. Das betriebs- wirtschaftliche Zentrum der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät kann damit an der Plattenstrasse den Kernbestand aller betriebswirt- schaftlichen Fachinstitute aufnehmen. Mit der Anwendung des Minergie-Standards soll die Energieeffi- zienz unter gleichzeitiger Verminderung des Bedarfs fossiler Brennstoffe für den Standort Plattenstrasse verbessert werden. Nutzwertanalyse Das Vorhaben erfüllt sowohl strategische (Sicherung des Wissenschafts- standortes, weniger Energieverbrauch) als auch qualitative Kriterien (verbesserte und flexible Nutzungen, geringere Betriebskosten). Das Projekt führt bei der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät zu einem Flächenzuwachs von insgesamt rund 1300 m2. Tabelle 5: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre 2009 2009–2010 2011–2013
Tabelle 6: Investitionen 2009 2010 2011 2012 2013 Total Investitionskosten in Fr. 100 000 500 000 600 000 2 400 000 9 400 000 13 000 000
Der Aufwand für die Phase Vorstudie von rund Fr. 500 000 geht zulas- ten der Erfolgsrechnung der Leistungsgruppe Nr. 9600, Universität. Das Projekt ist in der Realisierungsreihenfolge für den KEF 2009– 2012 (RRB Nr. 1158/2008) enthalten. Projektanträge Investitionsvorhaben Klasse 2 gemäss § 10 Abs. 1 lit. b ImV
2.1 Aufstockung Schulhaus Mühletal, Berufsfachschule Winterthur, Tösstalstrasse 26, Winterthur Ausgangslage Die Berufsfachschule Winterthur ist das kantonale Kompetenzzent- rum für die Ausbildung «Fachperson Betreuung» (FaBe). Die Berufs- fachschule hatte in den vergangenen Jahren folgende Neuzugänge zu verzeichnen: Schuljahr 2006/07: 20 Klassen, Schuljahr 2007/08: 28 Klas- sen, Schuljahr 2008/09: 31 Klassen. Derzeit werden 79 FaBe-Klassen unterrichtet. Insgesamt werden 132 Klassen (mit Detailhandel, Dental- assistentinnen) geführt. Bei den FaBe ist für die nächsten Jahre mit einem weiteren Zuwachs von über 20 Klassen zu rechnen, was einem zusätzlichen Raumbedarf von zehn Klassenzimmern entspricht. Bereits 2003 liess das Hochbauamt mittels eines Studienauftrags Er- weiterungsmöglichkeiten bei der Schulanlage an der Tösstalstrasse 24/26 prüfen. Die Studie zeigte auf, dass die Aufstockung des Schul- hauses Tösstalstrasse 26 architektonisch, wirtschaftlich und schulbe- trieblich die beste Lösung darstellt, um den zusätzlichen Raumbedarf der Berufsfachschule zu decken. Projektziele Der zusätzliche Bedarf an Schulräumen (zehn Klassenzimmer und zugehörige Vorbereitungszimmer) wird auf dem Schulareal an der Tösstalstrasse 24/26 gedeckt. Für das zu erwartende Wachstum der Be- rufsfachschule Winterthur wird der nötige Schulraum geschaffen. Die Schulräume sind so zu gestalten, dass sie auch für den Unterricht von anderen Berufsgruppen geeignet wären. Nutzwertanalyse Eine höhere Ausnutzung der gut erschlossenen Schulliegenschaft an der Tösstalstrasse in Winterthur ist für die Weiterentwicklung der Be- rufsbildung sinnvoll.
Tabelle 7: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre 2006 2009–2010 2011–2013
Tabelle 8: Investitionen 2009 2010 2011 2012 2013 Total Investitionskosten in Fr. 200 000 250 000 2 500 000 4 600 000 750 000 8 300 000
Die Ausgabe für die Phase Projektierung von rund Fr. 450 000 geht zulasten der Investitionsrechnung der Leistungsgruppe Nr. 7303, Be- rufsfachschulen und Lehrabschlussprüfungen. Das Projekt ist in der Realisierungsreihenfolge für den KEF 2009– 2012 (RRB Nr. 1158/2008) enthalten.
2.2 Aufstockung Garderobentrakt Turnhallen, Berufsbildungsschule Winterthur, Rennweg, Winterthur Ausgangslage Die Sportanlage am Rennweg ist Anfang der 1980er-Jahre von der Stadtgemeinde Winterthur erstellt worden. Die Räume im Annexbau vermögen die Bedürfnisse des Schulbetriebs seit Jahren nicht mehr be- friedigend abzudecken. Die Turnhallen sind durch die Berufsbildungsschule Winterthur zu 100% ausgelastet. Immer mehr junge Frauen ergreifen sogenannte Männerberufe, was vermehrt zu gemischten Klassen führt. Um der Ge- schlechtertrennung Rechnung tragen zu können, sind zusätzliche Garde- roben und Duschräume zu schaffen. Auch im Lehrerarbeitsbereich müssen die Platzverhältnisse verbes- sert werden. Dieser wurde für zwölf Lehrkräfte entwickelt. Heute teilen sich 24 Personen den Arbeits-, Aufenthalts- und Garderobenbereich, wobei der Garderoben- und Duschenbereich für die Sportlehrkräfte nicht nach Geschlechtern getrennt ist. Die Turnhallen sind überdies mit einem Theorieraum sowie einem Raum für Kraft- und Ausdauertrai- ning zu ergänzen, damit die Anlage den heutigen Anforderungen an einen zeitgemässen Sportunterricht genügt. Projektziele Mit dem Projekt kann der Sportunterricht in der voll ausgelasteten Sportanlage in Zukunft besser gewährleistet werden. Nutzwertanalyse Das Raumangebot bei den bereits heute intensiv genutzten Renn- weg-Turnhallen wird verbessert. Die geplante Dachsanierung entfällt durch die Aufstockung des Garderobentraktes.
Tabelle 9: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre 2009 2010 2011–2012
Tabelle 10: Investitionen 2009 2010 2011 2012 2013 Total Investitionskosten in Fr. – 200 000 1 000 000 2 500 000 – 3 700 000
Der Aufwand für die Phase Vorstudie von rund Fr. 350 000 geht zulas- ten der Erfolgsrechnung der Leistungsgruppe Nr. 7303, Berufsfachschu- len und Lehrabschlussprüfungen. Das Projekt ist in der Realisierungsreihenfolge für den KEF 2009– 2012 (RRB Nr. 1158/2008) enthalten.
2.3 Aufstockung für Mehrzweckraum /Aula, Berufsschule Rüti, Sonnenplatz 1, Rüti Ausgangslage An der Berufsfachschule Rüti werden rund 1000 Lernende unterrich- tet. Die Schulräume sind sehr gut ausgelastet. Die Berufsfachschule ver- fügt über keinen grossen Raum, der für die Durchführung grösserer Anlässe wie beispielsweise Workshops in den Bereichen Maschinenbau und Dienstleistungen/Detailhandel, Orientierungsveranstaltungen für Ausbildnerinnen und Ausbildner und Einstufungstests benützt werden könnte. Die grössten Räume sind derzeit die Klassenzimmer. Projektziele Ein grosser Mehrzweckraum ergänzt das bestehende Angebot von kleineren Schulräumen. Neu sollen auch regelmässige Anlässe mit einem grösseren Personenkreis durchgeführt werden können. Nutzwertanalyse Ein grosser Mehrzweckraum übernimmt die Funktion einer Aula. Er ermöglicht eine bestmögliche Nutzung im Berufsschulunterricht und bei zahlreichen Anlässen, welche die Schulentwicklung und -kultur för- dern. Tabelle 11: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre 2009 2010 2011–2013
Tabelle 12: Investitionen 2009 2010 2011 2012 2013 Total Investitionskosten in Fr. – 300 000 800 000 1 700 000 700 000 3 500 000
Der Aufwand für die Phase Vorstudie von rund Fr. 350 000 geht zulas- ten der Erfolgsrechnung der Leistungsgruppe Nr. 7303, Berufsfachschu- len und Lehrabschlussprüfungen. Das Projekt ist in der Realisierungsreihenfolge für den KEF 2009– 2012 (RRB Nr. 1158/2008) enthalten.
2.4 Sanierung Mensa / Erneuerung von haustechnischen Installationen, Kantonsschule Wiedikon, Schrennengasse 7, Zürich Ausgangslage Das Gebäude Schrennengasse 7 der Kantonsschule Wiedikon wurde 1973 erbaut. Die Mensa ist weitgehend im Originalzustand. Aufgrund der veralteten Kücheninfrastruktur sind die Möglichkeiten für eine vielseitige und ausgewogene Zubereitung der Speisen beschränkt. Die Speiseausgabe kann vom Gästeraum nicht abgetrennt werden, sodass die Schülerschaft freien Zugang zum Buffet hat. Um Diebstählen vor- zubeugen, wird die Mensa bereits am Nachmittag geschlossen. Künftig soll die Mensa auch als Schülerarbeitsraum genutzt werden können. Mit RRB Nr. 998/2008 wurde die Sanierung der Mensa für die Phase Projektierung genehmigt und freigegeben. Während der Projektierung hat sich gezeigt, dass zwingend auch die haustechnischen Installationen erneuert und den heutigen Vorschriften angepasst werden müssen. Als Folge davon sind die Dachaufbauten für die Lüftungsanlagen wesentlich zu vergrössern. Projektziele Das Buffet wird vom Ess- und künftigen Arbeitsraum baulich ge- trennt. Dadurch kann der Aufenthaltsbereich ausserhalb der Mensa- öffnungszeiten als Arbeitsraum genutzt werden. Die das Gesamtbild störenden Getränkeautomaten, die den Raum aufteilen, werden in den Ausgabenbereich der Speisen verlegt. Mit dieser Massnahme wir der Raum geöffnet und die Lichtverhältnisse verbessert. Die Speiseausgabe und die Einrichtung der Küche werden zwecks Verkürzung der Warte- zeiten neu gestaltet und die Kücheneinrichtung im Hinblick auf ein breiteres Speiseangebot modernisiert. Mit dieser Massnahme soll die tägliche Menüausgabe von 50 auf 100 bis 150 Menüs gesteigert werden. Insgesamt wird angestrebt, 300 Personen pro Tag bedienen zu können, was einem Drittel der Schülerzahl entspricht. Die haustechnischen Installationen für den Bereich der Mensa wer- den erneuert. Die Lüftungsanlage muss den heutigen Vorschriften ent- sprechend leistungsfähiger und mit einer Wärmerückgewinnung verse- hen sein.
Nutzwertanalyse Der vorhandene Raum kann durch eine bestmögliche Ausnutzung für mehrere Zwecke genutzt werden. Die Modernisierung der Küche sowie die Neugestaltung der Speiseausgabe ermöglichen ein vielfältige- res und breiteres Speiseangebot sowie eine effizientere Bedienung. Durch die Erneuerung der Lüftungsanlage können energetische Ein- sparungen erreicht werden. Tabelle 13: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre 2008 2009–2010 2010
Tabelle 14: Investitionen 2009 2010 2011 2012 2013 Total Investitionskosten in Fr. 100 000 2 300 000 – – – 2 400 000
Die Ausgabe für die Phase Projektierung von rund Fr. 215 000 geht zulasten der Investitionsrechnung der Leistungsgruppe Nr. 7301, Mittel- schulen. Dieses Projekt ersetzt das Projekt Ziff. 2.3 «Sanierung Mensa, Kan- tonsschule Wiedikon, Zürich» des Projektantrags der Bildungsdirektion des 1. Quartals 2008 (RRB Nr. 998/2008). Die bisher entstandenen Kos- ten für die Projektierung sind im ausgewiesenen Betrag von Fr. 215 000 für die Phase Projektierung enthalten. Das Projekt ist in der Realisierungsreihenfolge für den KEF 2009– 2012 (RRB Nr. 1158/2008) enthalten.
2.5 Sanierung der Zimmer für die Fachschaft Chemie und Biologie, Kantonsschule Hottingen, Minervastrasse 14, Zürich Ausgangslage An der Kantonsschule Hottingen, Zürich, wurden im Laufe der letz- ten Jahre alle Unterrichtsräume mit Ausnahme der Zimmer für die Fachschaft Chemie und Biologie saniert. Diese befinden sich im Erd- geschoss des Haupttraktes. Insgesamt umfasst die Fachschaft Chemie und Biologie folgende Zimmer: – Unterrichtszimmer Biologie – Chemie Praktikum – Chemie/Biologie Vorbereitung – Chemie Unterricht – Büro Chemie/Biologie – Chemie/Biologie Sammlung Es drängen sich verschiedene bauliche und sicherheitstechnische Massnahmen sowie eine Anpassung an die veränderten Nutzungsbe- dürfnisse der Schule auf.
Projektziele Um einen zeitgemässen und den heutigen Sicherheitsanforderungen entsprechenden Chemieunterricht erteilen zu können, müssen das Che- mielabor und das dazugehörende Vorbereitungszimmer vollständig er- neuert werden. Das Chemielabor muss mit mindestens sechs Abzügen versehen werden. Dazu sind die Lüftung und die Belichtung neu zu ge- stalten. Die weiteren Zimmer der Fachschaft Chemie und Biologie be- nötigen verschiedene Anpassungen und eine zweckmässige Einrichtung. Nutzwertanalyse Das Projekt setzt notwendige bauliche und sicherheitstechnische Massnahmen um und verbessert die künftige Raumnutzung. Gleichzei- tig können energetische Verbesserungen im haustechnische Bereich vorgenommen werden. Tabelle 15: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre – 2009 2009–2010
Tabelle 16: Investitionen 2009 2010 2011 2012 2013 Total Investitionskosten in Fr. 1 000 000 300 000 – – – 1 300 000
Die Ausgabe für die Phase Projektierung von rund Fr. 60 000 geht zu- lasten der Investitionsrechnung der Leistungsgruppe Nr. 7301, Mittel- schulen. Das Projekt ist in der Realisierungsreihenfolge für den KEF 2009– 2012 (RRB Nr. 1158/2008) nicht enthalten. Durch Verschiebung von anderen Projekten der Bildungsdirektion, Mittelschul- und Berufsbil- dungsamt, wird das Nettoinvestitionsvolumen Hochbauten 2009–2012 eingehalten.
2.6 Sanierung Turnhalle C mit Garderoben, Duschen und WC-Anlagen, Kantonsschule Im Lee, Rychenbergstrasse 140, Winterthur Ausgangslage Das Hauptgebäude der Kantonsschule Im Lee, Winterthur, wurde 1928 von den Gebrüdern Pfister erbaut. Das Gebäude ist im Wesentli- chen im ursprünglichen Zustand erhalten und steht unter kantonalem Denkmalschutz. Im Laufe der Zeit wurden verschiedene Bereiche saniert und den Anforderungen und Bedürfnissen angepasst. Im Zentrum des Untergeschossvorbaus befindet sich die Turnhalle C. Auf der Westseite der Turnhalle sind die dazugehörenden Garderoben, Duschen und WC-Anlagen. Die Turnhalle und der Sanitärbereich sind weitestgehend im ursprünglichen Zustand der Erbauungszeit erhalten
und sind entsprechend erneuerungsbedürftig. Die räumliche Einteilung der Garderoben, Duschen und WC-Anlagen entspricht nicht den heuti- gen Anforderungen. Die haustechnischen Installationen sind in einem schlechten Zustand. Die Boden- und Wandbeläge sind schadhaft und müssen dringend ersetzt werden. Die beschädigten Stellen an den Oberflächen sind eine Verletzungsgefahr für die Schülerinnen und Schüler und genügen den Hygieneanforderungen nicht. Projektziele Um einen zeitgemässen Turnunterricht gemäss den heutigen Sicher- heits- und Hygieneanforderungen erteilen zu können, müssen die Turn- halle und der Bereich der Garderoben, Duschen und WC-Anlagen voll- ständig saniert werden. Die räumliche Aufteilung des Sanitärbereiches soll neu gestaltet werden. Die Garderoben und Duschenanlagen kön- nen auf die Normgrössen verkleinert werden. Die Installationen der Haustechnik müssen ersetzt werden, insbesondere die Lüftungsanlage muss gemäss den energetischen Vorschriften neu erstellt werden. Nutzwertanalyse Das Projekt setzt notwendige bauliche, sicherheitstechnische und hygienische Massnahmen um. Das vorhandene Raumvolumen wird verbessert. Gleichzeitig können energetische Einsparungen im haus- technischen Bereich erreicht werden. Finanzielle, technische oder politi- sche Risiken sind zum heutigen Zeitpunkt keine erkennbar. Die Turn- halle mit Garderoben, Duschen und WC-Anlagen befindet sich in einem renovationsbedürftigen Zustand. Die Umsetzung der Sanie- rungsmassnahmen ist daher dringend. Tabelle 17: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre – 2009 2009–2011
Tabelle 18: Investitionen 2009 2010 2011 2012 2013 Total Investitionskosten in Fr. 700 000 1 500 000 300 000 – – 2 500 000
Die Ausgabe für die Phase Projektierung von rund Fr. 260 000 geht zulasten der Investitionsrechnung der Leistungsgruppe Nr. 7301, Mit- telschulen. Das Projekt ist in der Realisierungsreihenfolge für den KEF 2009– 2012 (RRB Nr. 1158/2008) enthalten.
2.7 Sanierung Haushaltungsschule, Hauswirtschaftsschule, Schwandenstrasse, Affoltern am Albis Ausgangslage Im Rahmen des Sanierungsprogramms 2004 hat der Regierungsrat die Abschaffung der Hauswirtschaftskurse an Mittelschulen beschlos- sen (RRB Nr. 585/2003). Die Abschaffung zog im Wesentlichen folgen- de Massnahmen nach sich: – Aufgabe der sechs Internatsliegenschaften einschliesslich Liquida- tion des Mobiliars – Abbau von 25,3 Vollzeitstellen bzw. 45 Lehrpersonen – Auflösung der verwaltungsinternen Organisationsstrukturen (Schul- leitung, Sekretariat und Hausdienst). Am 1. November 2004 wurde die Volksinitiative zur Weiterführung der Hauswirtschaftskurse an kantonalen Mittelschulen «Ja zur Husi» eingereicht. Der Regierungsrat beantragte dem Kantonsrat, die Volks- initiative zur Ablehnung zu empfehlen. Am 2. Juli 2007 beschloss der Kantonsrat durch eine Änderung des Mittelschulgesetzes, die Haus- wirtschaftskurse an Mittelschulen wieder einzuführen. Mit Ausnahme eines Teils der Liegenschaften (ohne Mobiliar), auf die zurückgegriffen werden kann, bedarf es eines vollständigen Neuaufbaus der Hauswirt- schaftskurse an Mittelschulen. Da die Hauswirtschaftskurse neu auch an Kurzzeitgymnasien durchzuführen sind, ist gegenüber früher mit einer Verdoppelung der Anzahl jährlicher Kurse von bisher rund 65 auf neu rund 135 zu rechnen. Dies hat zur Folge, dass bis zur Überführung der Kurse in den Regelbetrieb im Vergleich zu früher mehr Liegen- schaften beschafft und Lehrpersonen angestellt werden müssen. Im Rahmen einer Pilotphase soll der erste Kurs im Mai 2009 beginnen. Projektziele Damit der erste Pilotkurs im Mai 2009 beginnen kann, muss das kan- tonseigene Gebäude der Hauswirtschaftsschule in Affoltern am Albis rasch saniert und bereitgestellt werden. Dieses Gebäude steht seit vier Jahren leer, ist aber grundsätzlich noch in einem guten Zustand. Ent- sprechend muss es nur sanft saniert werden. Nutzwertanalyse Die Hauswirtschaftskurse sollen in erster Priorität in der vorhande- nen Liegenschaft im Verwaltungsvermögen durchgeführt werden kön- nen. Tabelle 19: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre – 2008–2009 2009
Tabelle 20: Investitionen 2009 2010 2011 2012 2013 Total Investitionskosten in Fr. 1 200 000 300 000 – – – 1 500 000
Die Ausgabe für die Phase Projektierung von rund Fr. 100 000 geht zulasten der Investitionsrechnung der Leistungsgruppe Nr. 7301, Mit- telschulen. Das Projekt ist in der Realisierungsreihenfolge für den KEF 2009– 2012 (RRB Nr. 1158/2008) nicht enthalten. Durch Verschiebung von anderen Projekten der Bildungsdirektion, Mittelschul- und Berufsbil- dungsamt, wird das Nettoinvestitionsvolumen Hochbauten 2009–2012 eingehalten.
Auf Antrag der Bildungsdirektion und der Baudirektion beschliesst der Regierungsrat: I. Folgende Projektanträge werden genehmigt und freigegeben für:
1. die Phase Vorstudie, die Gesamtsanierung, Berufsschule Mode und Gestaltung, Ackerstrasse 30, Zürich;
2. die Phase Vorstudie, den Abbruch und Neubau Bürogebäude, Wissen- schaftliche Fakultät, Plattenstrasse 22+24, Universität Zürich;
3. die Phase Projektierung, die Aufstockung Schulhaus Mühletal, Berufs- fachschule Winterthur, Tösstalstrasse 26, Winterthur;
4. die Phase Vorstudie, die Aufstockung Garderobentrakt, Berufsbildungs- schule Winterthur (Turnhallen Rennweg), Rennweg, Winterthur;
5. die Phase Vorstudie, die Aufstockung für Mehrzweckraum/Aula, Be- rufsschule, Sonnenplatz 1, Rüti;
6. die Phase Projektierung, die Sanierung Mensa / Erneuerung von haustechnischen Installationen, Kantonsschule Wiedikon, Schrennen- gasse 7, Zürich;
7. die Phase Projektierung, die Sanierung der Zimmer für die Fachschaft Chemie und Biologie, Kantonsschule Hottingen, Minervastrasse 14, Zürich;
8. die Phase Projektierung, die Sanierung der Turnhalle C mit Gardero- ben, Duschen und WC-Anlagen, Kantonsschule Im Lee, Rychen- bergstrasse 140, Winterthur;
9. die Phase Projektierung, die Sanierung der Haushaltungsschule, Schwandenstrasse, Affoltern am Albis, für die Hauswirtschaftskurse der Gymnasien im Kanton Zürich.
II. Mitteilung an die Finanzdirektion, die Bildungsdirektion und die Baudirektion.
Vor dem Regierungsrat Der Staatsschreiber:
Husi