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Projektanträge der Bildungsdirektion im Rahmen des Standardprozesses der Immobilienverordnung, 3. Quartal 2015, Freigabe

Auszug aus dem Protokoll des Regierungsrates des Kantons Zürich Sitzung vom 21. Oktober 2015

960. Projektanträge der Bildungsdirektion im Rahmen des Standardprozesses der Immobilienverordnung, 3. Quartal 2015

A. Standardprozess Nettoinvestitionen Hochbau Die Immobilienverordnung vom 24. Januar 2007 (ImV) regelt die Pla- nung und Steuerung des Bestandes und der Nutzung der Betriebsliegen- schaften des Kantons, die Abwicklung von Nettoinvestitionen im Hoch- bau, die solche Liegenschaften betreffen, und die Bewirtschaftung der Liegenschaften (§ 1 ImV). Für die Abwicklung von Investitionsprojek- ten im Hochbau gilt der Standardprozess, wie er in den §§ 8 ff. ImV be- schrieben ist. Die vorliegenden Projektanträge halten die Ergebnisse der Projektskizzenprüfung und der Nutzwertanalyse fest. Die gegenwärtige Gewichtung der Kriterien der Nutzwertanalyse wurde mit RRB Nr. 336/ 2011 festgelegt. Stimmt der Regierungsrat den Projektanträgen zu, werden die Pro- jekte für die nachfolgende Phase des Standardprozesses freigegeben. Über die weitere Entwicklung der Projekte wird gemäss Zuständigkeit nach dem allgemeinen Finanzhaushaltsrecht im Rahmen von Ausgabenbewilli- gungen entschieden.

B. Projektanträge Gemäss § 15 ImV entscheidet der Regierungsrat über die Projektan- träge von Projekten der Klasse 1 und 2. Damit werden diese Vorhaben für die nächste Phase des Standardprozesses (Vorstudie) freigegeben. In der Phase Vorstudie wird das Projekt weiterentwickelt. In einzelnen Fällen (insbesondere bei Kleinvorhaben und Ersatzinvestitionen) ist die Phase Vorstudie weder erforderlich noch zweckmässig. Dann wird das Vorha- ben direkt für die Phase Projektierung freigegeben. In dieser Phase wird das Projekt zur Baureife entwickelt. Sämtliche nachstehend aufgeführ- ten Projektanträge haben die vorgängige Nutzwertanalyse gemäss § 12 ImV mit einem genügend hohen Nutzwert abgeschlossen. Der Nutzwert bildet die Grundlage für die Ermittlung der Realisierungsreihenfolge. Die aufgeführten Nettoinvestitionssummen zu den einzelnen Projekten sind als erste, der aktuellen Phase entsprechende, Kostenannahmen zu interpretieren.

Tabelle 1: Projektanträge Investitionsvorhaben Klasse 2 gemäss § 10 Abs. 1 lit. b ImV Objekt Projekt Realisierung Nettoinvestitionen Hochbau davon Projektierung Vorstudie Nutzer Schule Fr. Fr. Fr.

1. Mittelschulen: Instandsetzung Mediotheksbereich 2017 1 530 000 250 000 Zürich, Minervastrasse 14 Mittelschul- und Kantonsschule Hottingen Berufsbildungsamt

2. Mittelschulen: Ersatz Liftanlagen 2016 632 000 32 000 – Zürich, Rämistrasse 56/58 Mittelschul- und Kantonsschulen Rämibühl Berufsbildungsamt

3. Mittelschulen: Ersatz Trafostation 2016 532 000 52 000 – Zürich, Rämistrasse 58 Mittelschul- und Kantonsschulen Rämibühl Berufsbildungsamt

Projektanträge Investitionsvorhaben Klasse 2 gemäss § 10 Abs. 1 lit. b ImV

1. Kantonsschule Hottingen, Zürich, Instandsetzung Mediotheksbereich Ausgangslage Der Mediotheksbereich der Kantonsschule Hottingen umfasst die Me- diothek, den Imbissraum, die Musikzimmer und die Toilettenanlagen. Die letzte Erneuerung dieses Bereichs wurde in den 80er-Jahren durchgeführt. Die Installationen in den Toilettenanlagen sowie die Einrichtungen und Oberflächen haben das Ende ihrer Nutzungsdauer erreicht und müssen instand gesetzt werden. Projektziele Mit der Umsetzung der Massnahmen wird der Mediotheksbereich auf die funktionalen Erfordernisse des Schulbetriebes abgestimmt. Der Prä- senzbestand an Medien wird verkleinert; es werden zusätzliche Arbeits- plätze und Besprechungsnischen für die Schülerinnen und Schüler erstellt. Nutzwertanalyse Mit den vorgesehenen Massnahmen werden die Räumlichkeiten und Anlagen erneuert und betriebliche Mängel beseitigt. Tabelle 2: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre 2015 2016 2017

Tabelle 3: Investitionen 2015 2016 2017 2018 2019 Total Investitionskosten in Franken 40 000 290 000 1 200 000 – – 1 530 000 Die Ausgaben für die Instandsetzungsmassnahmen im Mediotheks- bereich werden auf Fr. 1 530 000 geschätzt. Für die Projektierung wird mit Kosten von Fr. 250 000 gerechnet. Es handelt sich dabei um eine ge- bundene Ausgabe nach § 37 Abs. 2 lit. d CRG. Die Ausgabe für die Phase Projektierung geht zulasten der Investitionsrechnung der Leistungsgrup- pe Nr. 7050, Hochbauinvestitionen Bildungsdirektion. Das Vorhaben ist im Budget 2015 und im KEF 2016–2019 nicht eingestellt, die Finanzie- rung kann durch Verschieben anderer Projekte innerhalb der Leistungs- gruppe Nr. 7050, Hochbauinvestitionen Bildungsdirektion, sichergestellt werden.

2. Kantonsschule Rämibühl, Zürich, Ersatz Liftanlagen Ausgangslage Die aus dem Jahr 1966 stammenden Liftanlagen der Kantonsschule Rämibühl im Bereich des Literar- bzw. Realgymnasiums und der Mensa erfüllen die Anforderungen an die Betriebssicherheit und die kantona- len Vorschriften nicht mehr. Es bestehen Ausfallrisiken, da für die Steue- rungen der Liftanlagen keine Ersatzteile mehr erhältlich sind. Projektziele Mit der Umsetzung der Massnahmen werden die Liftanlagen zeit- und vorschriftsgemäss erneuert. Die bestehenden Sicherheitsmängel werden behoben. Der Ersatz der Liftanlagen soll in den Sommerferien 2016 er- folgen. Nutzwertanalyse Mit den vorgesehenen Massnahmen werden die Betriebssicherheit lang- fristig sichergestellt und die bestehenden Sicherheitsrisiken behoben. Tabelle 4: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre – 2015 2016

Tabelle 5: Investitionen 2015 2016 2017 2018 2019 Total Investitionskosten in Franken 32 000 600 000 – – – 632 000 Die Kosten für den Ersatz der Liftanlagen werden auf Fr. 632 000 ver- anschlagt. Für die Projektierung wird mit Kosten von Fr. 32 000 gerech- net. Es handelt sich dabei um eine gebundene Ausgabe nach § 37 Abs. 2 lit. d CRG. Die Ausgabe für die Phase Projektierung geht zulasten der Investitionsrechnung der Leistungsgruppe Nr. 7050, Hochbauinvestitio- nen Bildungsdirektion. Das Vorhaben ist im Budget 2015 und im KEF 2016–2019 nicht eingestellt; die Finanzierung kann durch Verschieben anderer Projekte innerhalb der Leistungsgruppe Nr. 7050, Hochbauin- vestitionen Bildungsdirektion, sichergestellt werden.

3. Kantonsschule Rämibühl, Zürich, Ersatz Trafostation Ausgangslage Die Kantonsschule Rämibühl und einzelne Universitätsgebäude wer- den aus der kantonseigenen Trafostation im Rämibühl mit elektrischer Energie versorgt. Die Trafos haben mit 50 Jahren das Ende ihres Lebens- zyklus erreicht. Die Schaltanlagen sind in einem schlechten Zustand und können jederzeit ausfallen. Zudem erfolgt durch das Elektrizitätswerk der Stadt Zürich (ewz) 2016 die Umstellung des Mittelspannungsnetzes von 11 kV auf 22 kV. Die bestehenden Anlagen können die neue Ein- gangsspannung nicht verarbeiten, ein Ersatz ist erforderlich. Projektziele Mit der Umsetzung der Massnahmen werden die bestehenden Män- gel bezüglich Betriebssicherheit und Leistungseffizienz behoben und die technische Infrastruktur zeitgemäss erneuert. Nutzwertanalyse Die vorgesehenen Massnahmen stellen die betrieblich notwendige Ver- sorgungssicherheit sicher und senken die Leistungsverluste. Tabelle 6: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre – 2015 2016

Tabelle 7: Investitionen 2015 2016 2017 2018 2019 Total Investitionskosten in Franken 52 000 480 000 – – – 532 000 Die Kosten für den Ersatz der Trafostation werden auf Fr. 532 000 ver- anschlagt. Für die Projektierung wird mit Kosten von Fr. 52 000 gerech- net. Es handelt sich dabei um eine gebundene Ausgabe nach § 37 Abs. 2 lit. d CRG. Die Ausgabe für die Phase Projektierung geht zulasten der Investitionsrechnung der Leistungsgruppe Nr. 7050, Hochbauinvestitio- nen Bildungsdirektion. Das Vorhaben ist im Budget 2015 und im KEF 2016–2019 nicht eingestellt, die Finanzierung kann durch Verschieben anderer Projekte innerhalb der Leistungsgruppe Nr. 7050, Hochbauin- vestitionen Bildungsdirektion, sichergestellt werden.

Auf Antrag der Bildungsdirektion und der Baudirektion beschliesst der Regierungsrat: I. Folgende Projektanträge werden genehmigt und für die Phase Pro- jektierung freigegeben:

1. Kantonsschule Hottingen, Zürich, Instandsetzung Mediotheksbereich

2. Kantonsschule Rämibühl, Zürich, Ersatz Liftanlagen

3. Kantonsschule Rämibühl, Zürich, Ersatz Trafostation II. Mitteilung an die Finanzdirektion, die Bildungsdirektion und die Baudirektion.

Vor dem Regierungsrat Der stv. Staatsschreiber:

Hösli

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