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AS 2001 322

Kernenergiehaftpflichtverordnung

Kernenergiehaftpflichtverordnung (KHV)

Änderung vom 4. Dezember 2000

Der Schweizerische Bundesrat verordnet:

I Die Kernenergiehaftpflichtverordnung vom 5. Dezember 19831 wird wie folgt ge- ändert:

Art. 3 Versicherungssummen, Verfahrenskosten

2 Die Grundbeträge von 1 Milliarde beziehungsweise 50 Millionen Franken (Art. 11

Abs. 1 und Art. 12 des Gesetzes) decken die Nuklearschäden mit Einschluss der Kosten für aussergerichtliche Expertisen, der Vertretungskosten der Geschädigten und der Rettungskosten nach Artikel 70 des Bundesgesetzes über den Versiche- rungsvertrag vom 2. April 19082.

3 Die Zusatzbeträge von 100 Millionen (Abs. 1 und Art. 12 des Gesetzes) bezie-

hungsweise 5 Millionen Franken (Art. 11 Abs. 1 des Gesetzes) decken insbesondere die folgenden Verfahrenskosten: a. die Verfahrenskosten des Inhabers der Kernanlage oder der Transportbe- willigung; b. die Kosten für die gerichtlich angeordneten Expertisen; c. die Gerichts-, Schiedsgerichts- und Vermittlungskosten; d. die Kosten für die Beweissicherung (Art. 22 des Gesetzes).

Art. 5 Abs. 1

1 Die Beiträge der Haftpflichtigen (Art. 14 des Gesetzes) betragen:

Franken

a. für die Kernkraftwerke Beznau I+II 2 000 000 b. für das Kernkraftwerk Mühleberg 1 180 000 c. für das Kernkraftwerk Gösgen 1 500 000