AS 2002 791
Verordnung über kosmetische Mittel
Verordnung über kosmetische Mittel (VKos)
Änderung vom 27. März 2002
Das Eidgenössische Departement des Innern verordnet:
I Die Verordnung vom 26. Juni 19951 über kosmetische Mittel wird wie folgt geändert:
Titel Verordnung des EDI über kosmetische Mittel (VKos)
II Die Anhänge 1–3 erhalten die neue Fassung gemäss Beilage.
III
Übergangsbestimmung Kosmetische Mittel dürfen noch bis zum 30. April 2004 nach bisherigem Recht an Konsumentinnen oder Konsumenten abgegeben werden.
IV Diese Änderung tritt am 1. Mai 2002 in Kraft.
11780 Ruth Dreifuss
1 SR 817.042.1
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Verordnung über kosmetische Mittel AS 2002
Anhang 1 (Art. 1 Abs. 1)
Liste der Farbstoffe, die in kosmetischen Mitteln enthalten sein dürfen2 Anwendungsbereich Spalte 1 = Farbstoffe, die für alle kosmetischen Mittel zugelassen sind. Spalte 2 = Farbstoffe, die für alle kosmetischen Mittel zugelassen sind, mit Aus- nahme derjenigen kosmetischen Mittel, die in der Nähe der Augen auf- getragen werden, namentlich der Schmink- und Abschminkmittel für die Augen. Spalte 3 = Farbstoffe, die nur in kosmetischen Mitteln verwendet werden dürfen, welche nicht mit Schleimhäuten in Berührung kommen sollen. Spalte 4 = Farbstoffe, die nur in kosmetischen Mitteln verwendet werden dürfen, welche nur kurz mit der Haut in Berührung kommen sollen.
Colour-Index- Farbton Anwendungsbereich Weitere Einschränkungen und nummer oder Anforderungen3 Bezeichnung
1 2 3 4
10020 grün x
10316* gelb x
12010 rot x
12085* rot x 3% max. im Fertigerzeugnis
12700 gelb x
2 Lacke und Salze dieser Farbstoffe, in denen nicht durch Anhang 3 verbotene Stoffe ver- wendet werden, sind ebenfalls zugelassen. 3 Farbstoffe, welche mit einer E-Nummer versehen sind, müssen die Anforderungen an Lebensmittelfarbstoffe erfüllen.
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Verordnung über kosmetische Mittel AS 2002
Colour-Index- Farbton Anwendungsbereich Weitere Einschränkungen und nummer oder Anforderungen3 Bezeichnung
1 2 3 4
14815 rot x E 125
15510* orange x
15620 rot x
15630* rot x 3% max. im Fertigerzeugnis
15800 rot x
15850* rot x 15865* rot x
15980 orange x E 111
15985* gelb x E 110
16230 orange x
16255* rot x E 124
16290 rot x E 126
17200* rot x
18965 gelb x
19140* gelb x E 102
20040 gelb x Höchstgehalte 5 ppm 3,3’-Dimethyl-
benzidin im Farbstoff
21100 gelb x Höchstgehalte 5 ppm 3,3’-Dichlorbenzi-
din im Farbstoff
24790 rot x
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Verordnung über kosmetische Mittel AS 2002
Colour-Index- Farbton Anwendungsbereich Weitere Einschränkungen und nummer oder Anforderungen3 Bezeichnung
1 2 3 4
26100 rot x Reinheitsanforderungen:
Anilin ≤ 0,2% 2-Naphtol ≤ 0,2% 4-Aminoazobenzol ≤ 0,1% 1(-Phenylazo)-2-naphtol ≤ 3% 1-[2-(Phenylazo)-phenylazo]-2-naphtha- lenol ≤ 2% 27290* rot x
42045 blau x
42051* blau x E 131
45350 gelb x 6% max. im Fertigerzeugnis
45370* orange x Nicht mehr als 1% Fluoreszein und 2% Monobromfluoreszein 45380* rot x idem
45396 orange x Bei Verwendung in Lippenstiften darf
der Farbstoff nur als freie Säure mit einer Höchstkonzentration von 1% verwendet werden
45405 rot x Nicht mehr als 1% Fluoreszein und 2%
Monobromfluoreszein 45410* rot x idem
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Verordnung über kosmetische Mittel AS 2002
Colour-Index- Farbton Anwendungsbereich Weitere Einschränkungen und nummer oder Anforderungen3 Bezeichnung
1 2 3 4
45425 rot x Nicht mehr als 1% Fluoreszein und 3%
Monojodeszein 45430* rot x E 127 idem
77000 weiss x E 173
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Verordnung über kosmetische Mittel AS 2002
Colour-Index- Farbton Anwendungsbereich Weitere Einschränkungen und nummer oder Anforderungen3 Bezeichnung
1 2 3 4
77267 schwarz x
77268:1 schwarz x E 153
77947 weiss x
Lactoflavin gelb x E 101 Zuckerkulör braun x E 150 Capsanthin, orange x E 160 c Capsorubin Beetenrot, rot x E 162 Betanin Anthocyane rot x E 163 Aluminium-, weiss x Zink-, Magnesium- und Calciumstearat
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Verordnung über kosmetische Mittel AS 2002
Colour-Index- Farbton Anwendungsbereich Weitere Einschränkungen und nummer oder Anforderungen3 Bezeichnung
1 2 3 4
Bromthy- blau x molblau Bromokre- Grün x solgrün Acid red 195 Rot x
* Unlösliche Barium, Strontium- und Zirkoniumlacke, -pigmente und -salze dieser Farb- stoffe sind ebenfalls zugelassen.
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Verordnung über kosmetische Mittel AS 2001
Anhang 2 (Art. 1 Abs. 2) Liste der Stoffe, die kosmetische Mittel nur unter Einhaltung der angegebenen Einschränkungen und sonstigen Bedingungen enthalten dürfen
Name Verwendungszweck max. Gebrauchskonzentration spezielle Anforderungen/Warnhinweise (kursiv) a b c d
3-Acetyl-6-methyl-2,4-(3H)-pyrandion und Salze (siehe Dehydracetsäure) Alkalihydroxide a. Nagelhautentferner 5,0% als NaOH a und b: «Enthält Alkali. Kontakt mit den Augen (KOH; NaOH) vermeiden; Erblindungsgefahr. » b. Haarentkräuselung 2,0% als NaOH Publikumsprodukte: «Nicht in Reichweite von Kin- dern aufbewahren.» Gewerbliche Verwendung. c. Haarentfernung 4,5% als NaOH c: «Nicht in Reichweite von Kindern aufbewahren. pH-Regulierung bis pH 12,7 Kontakt mit den Augen vermeiden.» d. übriges, pH-Regulierung bis pH 11 Alkalisulfide Haarentfernungsmittel 2,0% als S «Darf nicht in Hände von Kindern gelangen. Kon- pH ≤ 12,7 takt mit den Augen vermeiden.» N-Alkyl(C12-22)-trimethyl-ammoniumbromid antimikrobiell wirksam 0,5% Nur in Mitteln, die ausgespült werden. und -chlorid (+) antistatisch 3,0% Aluminium-Zirkonium-hydroxochlorid- Antiperspirant 20,0% als wasserfreies 1. Das Verhältnis der Al- zu den Zr-Atomen muss hydrate AlxZr (OH)yC1znH2O und ihre AlZr-hydroxo- zwischen 2 und 10 liegen. Komplexe mit Glycin chlorid 2. Das Verhältnis der (Al + Zr)-Atome zu den Chlo- 5,4% berechnet als Zr ratomen muss zwischen 0,9 und 2,1 liegen.
3. In Aerosolen verboten.
«Nicht auf gereizter oder verletzter Haut verwen- den.» Ameisensäure und Natriumsalz (+) antimikrobiell wirksam 0,5% als Säure 1,6-bis(Amidino-2-bromphenoxy)-n-hexan «Erzeugnis kann eine allergische Reakktion her- und Salze (siehe Dibromhexamidin) vorrufen»
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Verordnung über kosmetische Mittel AS 2002
Name Verwendungszweck max. Gebrauchskonzentration spezielle Anforderungen/Warnhinweise (kursiv) a b c d
Aminexil; Haarpflegemittel 1,5% 2,4-Diaminopyrimidin-3-oxid 4-Aminobenzoesäure UV-Filtersubstanz 5,0% 4-Aminobenzoesäure-ethylester, ethoxyliert UV-Filtersubstanz 10,0% Ammoniak 6,0% als NH3 Über 2%: «Enthält Ammoniak.» Amyl-4-methoxycinnamat (siehe Isopentyl-4- methoxycinnamat, Isomerengemisch) Anisotriazine (siehe [2,4-bis-[4-(2-Ethylhexyloxy)-2- hydroxy]-phenyl-6-(4-methoxyphenyl)- (1,3,5)-triazin] Arbutin; Arbutosid (siehe Hydrochinon- mono-β-D-glucopyranosid) Benzalkoniumchlorid, -bromid, antimikrobiell wirksam 0,1% Als Benzalkonium- Für Intimpflegemittel und Produkten, welche auf -saccharinat (+) chlorid der Haut verbleiben antistatisch 3,0% Für Haarpflegemittel, die abgespült werden. Benzethoniumchlorid antimikrobiell wirksam 0,1% Nur in Mitteln, die ausgespült werden. Benzoesäure, Salze und Ester (+) antimikrobiell wirksam 0,5% als Säure Benzophenon-3 (siehe Oxybenzon) Benzophenon-4; UV-Filtersubstanz 5,0% 2-Hydroxy-4-methoxybenzophenon-5- sulfonsäure; Sulisobenzone (INN) Benzophenon-5; UV-Filtersubstanz 5,0% Als Sulfonsäure 2-Hydroxy-4-methoxybenzophenon-5- natriumsulfonat
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Verordnung über kosmetische Mittel AS 2002
Name Verwendungszweck max. Gebrauchskonzentration spezielle Anforderungen/Warnhinweise (kursiv) a b c d
2-(2H-Benzotriazol-2-yl)-4-methyl-6- (2-methyl-3-(1,3,3,3-tetramethyl-1- (trimethylsilyl)-oxy)-disiloxanyl)-propyl)- phenol (siehe Drometrizol trisiloxan)
Benzylalkohol (+) Lösungsmittel für Riech- und Frei «Enthält Benzylalkohol» Aromastoffe Benzylbenzoat Insektenrepellent 8,0% 2-Benzyl-4-chlorphenol (siehe Chlorophen) Benzylhemiformal antimikrobiell wirksam 0,15% Nur in Mitteln, die ausgespült werden. Formal- dehydabspalter. (Siehe Anmerkungen auf der letzten Seite) 3-Benzylidencampher; UV-Filtersubstanz 2,0% 3-Benzyliden-bornan-2-on Benzyliden Campher Sulfonsäure (siehe α-(2-Oxoborn-3-yliden)-toluen-4- sulfonsäure) Bisymidazylate; UV-Filtersubstanz 10,0% Berechnet als Säure 2,2’-(1,4-Phenylen)-bis-1H-benzimidazol- 4,6-disulfonsäure, Natriumsalz Borsäure, Borate und Tetraborate a. Puder 5,0% Berechnet als % Nicht in Produkten für Kinder unter 3 Jahren. Borsäure «Nicht zur Pflege von Kindern unter 3 Jahren ver- wenden.», «Nicht auf irritierter oder verletzter Haut anwenden» b. Mundpflege 0,1% Berechnet als% Bor- Nicht in Produkten für Kinder unter 3 Jahren. säure «Nicht zur Pflege von Kindern unter 3 Jahren ver- wenden.»; «Hinunterschlucken vermeiden»
800
Verordnung über kosmetische Mittel AS 2002
Name Verwendungszweck max. Gebrauchskonzentration spezielle Anforderungen/Warnhinweise (kursiv) a b c d
c. andere Anwendungen 3,0% Berechnet als % Nicht in Produkten für Kinder unter 3 Jahren. (aus genommen Haarwell- und Borsäure «Nicht zur Pflege von Kindern unter 3 Jahren ver- Badeprodukte) wenden.», «Nicht auf irritierter oder verletzter Haut anwenden»; «Enthält Borate und Tetraborate» (Bei einem Gehalt von >1,5% löslichem Borat) Bromchlorophen (+); antimikrobiell wirksam 0,1% 2,2’-Methylen-bis(6-brom-4-chlorphenol) 5-Brom-5-nitro-1,3-dioxan antimikrobiell wirksam 0,1% Nur in Mitteln, die ausgespült werden. Nitrosamin- bildung vermeiden. Bronopol (+); antimikrobiell wirksam 0,1% Nitrosaminbildung vermeiden. 2-Brom-2-nitropropandiol 3-(N-Butyl-N-acetyl)-aminopropionsäure- Insektenrepellent 20,0% ethylester 4-tert.-Butyl-4’-methoxy-dibenzoylmethan; UV-Filtersubstanz 5,0% 1-(4-tert.-Butylphenyl)-3-(4-methoxyphenyl) –propan-1,3-dion Calciumhydroxid Mittel zur Haarentkräuselung 7,0% «Enthält Alkali. Kontakt mit den Augen vermeiden. aus 2 Komponenten: Ca(OH)2 + Erblindungsgefahr. Nicht in Reichweite von Kin- Guanidinsalzen dern aufbewahren.» pH-Regulierung in Haarent- ≤ pH 12,7 «Alkalihaltig; für Kinder unzugänglich aufbewah- fernungsmitteln ren; Kontakt mit den Augen vermeiden» pH-Regulierung in übrigen ≤ pH 11 Produkten Camphor Benzalkonium Methosulfate (siehe N,N,N-Trimethyl-4-(2-oxoborn-3 –ylidenmethyl)-aniliniummethylsulfat) Cetylpyridiniumchlorid antimikrobiell wirksam 0,05% In Zahn- und Mundpflegemitteln. 0,2% In Produkten, die auf der Haut verbleiben. 0,3% In Produkten, die ausgespült werden.
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Verordnung über kosmetische Mittel AS 2002
Name Verwendungszweck max. Gebrauchskonzentration spezielle Anforderungen/Warnhinweise (kursiv) a b c d
Chinin und seine Salze a. Shampoo 0,5% Als Chininbase. b. Haarlotion 0,2% Als Chininbase. 2-Chloracetamid antimikrobiell wirksam 0,3% «Enthält Chloracetamid.» Chloramine T; antimikrobiell wirksam 0,2%, Tosylchloramid Natrium Chlorate der Alkalimetalle a. Zahnpasten 5,0% b. übrige Anwendungen 3,0% Chlor-N,N-diethylbenzamid Insektenrepellent 12,0% 4-Chlor-3,5-dimethylphenol (+) antimikrobiell wirksam 0,5% Chlorhexidin, -acetat, -gluconat, antimikrobiell wirksam 0,3% als Chlorhexidin Nicht in Mundpflegemitteln. -hydrochlorid (+) 4-Chlor-m-kresol (+); antimikrobiell wirksam 0,2% Nicht in Mitteln, die mit den Schleimhäuten in Be- 4-Chlor-3-methylphenol rührung gelangen. 5-Chlor-2-methyl-3(2H)-isothiazolon + antimikrobiell wirksam 0,0015% 2-Methyl-3(2H)-isothiazolon, Mischung 3:1 mit Mg2Cl und Mg(NO3)2 1-(3-Chloroallyl)-3,5,7-triaza-1-azonia antimikrobiell wirksam 0,2% Formaldehydabspalter (siehe Anmerkungen auf der –adamantanchlorid [Quaternium-15] letzten Seite). Chlorobutanolum; antimikrobiell wirksam 0,5% «Enthält Chlorobutanolum.» 1,1,1-Trichlor-2-methyl-2-propanol In Aerosolen verboten. Chlorophen; antimikrobiell wirksam 0,2% 2-Benzyl-4-chlorphenol Chlorphenesin; antimikrobiell wirksam 0,3% p-Chlorphenylglycerylether
802
Verordnung über kosmetische Mittel AS 2002
Name Verwendungszweck max. Gebrauchskonzentration spezielle Anforderungen/Warnhinweise (kursiv) a b c d
Climbazol (+); antimikrobiell wirksam 0,5% 1-(4-Chlorphenoxy)-1(1H-imidazolyl) –3,3-dimethyl-2-butanon 2-Cyano-3,3-diphenyl-acrylsäure-2´-ethyl- hexylester (siehe Octocrylen) o-Cymen-5-ol (siehe 3-Methyl-4-(1-methylethyl)-phenol) 3-Decyloxy-2-hydroxy-1-aminopropan- antimikrobiell wirksam 0,5% hydrochlorid (Decominol, INN) Dehydracetsäure und Salze; antimikrobiell wirksam 0,6% als Säure In Aerosolen verboten. 3-Acetyl-6-methyl-2,4-(3H)-pyrandion Dialkanolamide, Fettsäure oberflächenaktive Stoffe Freies Dialkanolamin: Nicht mit nitrosierend wirkenden Stoffen zusammen verwenden. Nitrosodialkanolamine: max. 50 µg/kg Aufbewahrung in nitritfreien Gefässen. 1,6-Di-(4-amidinophenoxy)-n-hexan (siehe Hexamidin) Diaminophenole4 Oxidationshaarfärbemittel 10,0% Publikumsprodukte: «Erzeugnis kann eine allergi- sche Reaktion hervorrufen. Nicht zum Färben von Wimpern und Augenbrauen.» Gewerbliche Verwendung: «Nur für gewerbliche Verwendung. Geeignete Handschuhe tragen.» Nicht auf der Haut (zu Dekorationszwecken) 2,4-Diaminopyrimidin-3-oxid (siehe Aminexil)
4 Diese Stoffe können einzeln oder miteinander gemischt in einer Menge verwendet werden, dass die Summe des jeweiligen Gehaltes des kosmetischen Mittels an diesen Stoffen im Verhältnis zum zulässigen Höchstgehalt an jedem einzelnen dieser Stoffe die Einheit nicht überschreitet.
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Verordnung über kosmetische Mittel AS 2002
Name Verwendungszweck max. Gebrauchskonzentration spezielle Anforderungen/Warnhinweise (kursiv) a b c d
Diazolidinyl Harnstoff; antimikrobiell wirksam 0,5% Formaldehydabspalter (siehe Anmerkungen auf der N-(Hydroxy-methyl)-N-(1,3-dihydroxy- letzten Seite). methyl-2,5-dioxo-4-imidazolidinyl)-N’- (hydroxy-methyl) Harnstoff 1,2-Dibrom-2,4-dicyanobutan; antimikrobiell wirksam 0,1% Nicht über 0,025% in Sonnenschutzmitteln. Methyldibromo-glutaronitril Dibromhexamidin und Salze antimikrobiell wirksam 0,1% (einschl. Isethionat); 1,6-bis(4-Amidino-2-bromphenoxy) –n-hexan 2,4-Dichlorbenzylalkohol (+) antimikrobiell wirksam 0,15% Dichlorophenum antimikrobiell wirksam 0,5% «Enthält Dichlorophenum.» N,N-Diethylbenzamid Insektenrepellent 12,0% N,N-Diethylcaprylamid Insektenrepellent 10,0% N,N-Diethyl-3-toluamid Insektenrepellent 30% (Vol.) «Bei Kindern nur sparsam einsetzen.»
Dimethicodiethylbenzalmalonat UV-Filtersubstanz 10,0% Dimethoxymethan; in Aerosolen 30,0%, «Kann die Schleimhäute von Augen und Atemwe- Methylal gen reizen.» 4-Dimethylamino-benzoesäure-2-ethyl- hexylester (siehe 2-Ethyl-4-dimethylaminobenzoat) 4,4-((6-(((1,1-Dimethylethyl)-amino)- UV-Filtersubstanz 10,0% carbonyl)-phenyl)-amino)-1,3,5-triazin-2,4- diyl)-diamino)- bis,bis-(2-ethyl-hexyl)- benzoesäureester
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Verordnung über kosmetische Mittel AS 2002
Name Verwendungszweck max. Gebrauchskonzentration spezielle Anforderungen/Warnhinweise (kursiv) a b c d
Dimethylol-dimethylhydantoin; antimikrobiell wirksam 0,6% 1,3-bis(Hydroxymethyl) 5,5-dimethyl- 2,4-imidazolidindion [DMDM Hydantoin] 4,4-Dimethyl-1,3-oxazolidin antimikrobiell wirksam 0,1% pH im Endprodukt mind. 6 Dimethylpabamidolaurdimonium-tosylat UV-Filtersubstanz 2,0% Für Haarpflegemittel. Domiphenbromid; antimikrobiell wirksam 0,1% Auch in Zahn- und Mundpflegemitteln. Phenododeciniumbromid Drometrizol trisiloxan; UV-Filtersubstanz 10,0% «Augenkontakt vermeiden.» 2-(2H-Benzotriazol-2-yl)-4-methyl-6-(2- methyl-3- (1,3,3,3-tetramethyl-1- (trimethylsilyl)-oxy)-disiloxanyl)-propyl)- phenol Erdalkalisulfide Haarentfernungsmittel 6,0% als S «Darf nicht in Hände von Kindern gelangen. Kon- pH ≤ 12,7 takt mit den Augen vermeiden.» Etherische Öle und deren Bestandteile 3,0% einzeln oder in in Produkten, die auf der generell Mischungen Haut verbleiben; Massagemittel Ethyl-4-aminobenzoat, ethoxyliert; UV-Filtersubstanz 10,0% PEG-25 PABA 5-Ethyl-3,7-dioxa-1-azabicyclo[3,3,0]octan antimikrobiell wirksam 0,3% Nicht in Mitteln, die mit Schleimhäuten in Berüh- rung gelangen. 2-Ethyl-1,3-hexandiol Insektenrepellent 20,0% 2-Ethylhexyl-4-dimethylaminobenzoat UV-Filtersubstanz 8,0% (Octyl Dimethyl PABA)
805
Verordnung über kosmetische Mittel AS 2002
Name Verwendungszweck max. Gebrauchskonzentration spezielle Anforderungen/Warnhinweise (kursiv) a b c d
2-Ethylhexyl-4-methoxycinnamat UV-Filtersubstanz 10,0% Octylmethoxycinnamat [2,4-bis-[4-(2-Ethylhexyloxy)-2-hydroxy]- UV-Filtersubstanz 10,0% phenyl-6-(4-methoxyphenyl)-(1,3,5)-triazin]; Anisotriazine 2-Ethylhexylsalicylat; UV-Filtersubstanz 5,0% (Octyl Salicylate) Ethylquecksilberthiosalicylat (siehe Thiomersal, INN) Etidronsäure und Salze; a. Haarpflegemittel 1,5% als freie Säure 1-Hydroxy-ethyliden-diphosphonsäure b. Seifen 0,2% als freie Säure
Fettsäuren-dialkanolamide (siehe Dialkanolamide, Fettsäuren-)
806
Verordnung über kosmetische Mittel AS 2002
Name Verwendungszweck max. Gebrauchskonzentration spezielle Anforderungen/Warnhinweise (kursiv) a b c d
Fluorverbindungen: Mundpflege 0,15% als F; einzeln oder in «Enthält .....fluorid» (verwendete Fluorverbindung – Aluminiumfluorid Mischungen mit an- namentlich anführen). – Ammoniumfluorid deren zugelassenen – Ammoniummonofluorphosphat Fluorverbindungen – Ammonium-Silicofluorid – Calciumfluorid 0,025% Für Kinder bis zu 6 Jahren. – Calciummonofluorphosphat – Cetylamin-hydrofluorid (Hexadecylamin-hydrofluorid) – Kaliumfluorid – Kaliummonofluorphosphat – Kalium-silicofluorid – Magnesiumfluorid – Magnesium-silicofluorid – Natriumfluorid – Natriummonofluorphosphat – Natrium-silicofluorid – Nikomethanolfluorhydrat; β-Pyridyl-methanol – Oktadecenylaminhydrofluorid – Olaflur (bis-(Hydroxyethyl)-aminopropyl- N-hydroxyethyl-octadecylamin- dihydrofluorid) – N,N’,N’-Tri-(polyoexyethylen)- N-hexadecylpropylendiamin–dihydro- fluorid – Zinn-(II)-fluorid Formaldehyd antimikrobiell wirksam 0,2% als freies Formal- Nicht in Mundpflegemitteln (siehe Anmerkungen (Paraformaldehyd) dehyd auf der letzten Seite).
807
Verordnung über kosmetische Mittel AS 2002
Name Verwendungszweck max. Gebrauchskonzentration spezielle Anforderungen/Warnhinweise (kursiv) a b c d
Glutaraldehyd; antimikrobiell wirksam 0,1% In Aerosolen und Mundpflegemitteln verboten. Pentan-1,5-dial «Enthält Glutaraldehyd.» ab 0,05% freiem Glutaraldehyd. Hexamethylentetramin; antimikrobiell wirksam 0,15% Formaldehyd-Polymer (siehe Anmerkungen auf der [Methenamin] (+) letzten Seite); nicht in Mundpflegemitteln. Hexamidin und Salze (inkl. Isethionat antimikrobiell wirksam 0,1% und p-Hydroxybenzoat) (+) Hexetidin (INN) (+) antimikrobiell wirksam 0,1% Nicht in Mundpflegemitteln. Homosalate (INN) UV-Filtersubstanz 10,0% Hydrochinon Oxydationshaarfärbemittel 2,0% «Enthält Hydrochinon.» Gewerbliche und allgemeine Verwendung: «Bei Kontakt mit den Augen sofort ausspülen.» Publikumsprodukte: «Nicht zum Färben von Wim- pern und Augenbrauen.» Hydrochinon-mono-β-D-glucopyranosid; Hautaufhellungsmittel 0,04% Arbutin, Arbutosid Tyrosinasehemmer 4-Hydroxybenzoesäure, Salze und Ester (+) antimikrobiell wirksam 0,4% (als Säure) bei einem Ester 0,8% (als Säure) bei Estergemischen 2-Hydroxybiphenyl und Salze (siehe o-Phenylphenol) 8-Hydroxychinolin (siehe 8-Quinolinol) 1-Hydroxy-ethyliden-diphosphonsäure (siehe Etidronsäure)
808
Verordnung über kosmetische Mittel AS 2002
Name Verwendungszweck max. Gebrauchskonzentration spezielle Anforderungen/Warnhinweise (kursiv) a b c d
2-Hydroxyethyl-piperidin-isobutylcarbamat Insektenrepellent 20,0% Nicht geeignet für Säuglinge; sparsame Anwendung bei Kindern. «Augenkontakt vermeiden.» 2-Hydroxy-4-methoxybenzophenon-5-sulfon- säure, Natrium-Salz (siehe Benzo-phenon-4 resp.Benzophenon-5) Hydroxymethylaminoacetat (siehe Natrium hydroxymethylglycinat) N-(Hydroxymethyl)-N-(1,3-dihydroxy- methyl-2,5-dioxo-4-imidazolidinyl)-N’- (hydroxymethyl) Harnstoff (siehe Diazolidinyl Harnstoff) 1,3-bis(Hydroxymethyl)5,5-dimethyl-2,4- imidazolidindion (siehe Dimethylol-dimethylhydantoin) 1,3-bis(Hydroxymethyl)-imidazolidin-2- Haar- und Nagelbehandlung 2,0% In Aerosolen verboten. thion PH ≤ 4 zur Nagelbehandlung. 1-Hydroxy-4-methyl-6-(2,4,4-trimethyl- pentyl)-2-pyridon (siehe Pirocton olamin) α-Hydroxysäuren Hautschälmittel 10,0% pH > 3.5 berechnet als Glykolsäure Imidazolidinylharnstoff (+); antimikrobiell wirksam 0,6% Formaldehydabspalter (siehe Anmerkungen auf der 1,1’-Methylen-bis-3-(1-hydroxymethyl- letzten Seite). 2,4-dioxoimidazolidin-yl) Harnstoff 3-Iodo-2-propynyl-butyl-carbamat antimikrobiell wirksam 0,05% Nicht in Mundpflegemitteln. «Enthält Jod»
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Verordnung über kosmetische Mittel AS 2002
Name Verwendungszweck max. Gebrauchskonzentration spezielle Anforderungen/Warnhinweise (kursiv) a b c d
Isopentyl-4-methoxycinnamat, Isomerenge- UV-Filtersubstanzen 10,0% misch; Amyl-4-methoxycinnamat, Isoamyl-4- methoxycinnamat 4-Isopropylbenzylsalicylat UV-Filtersubstanz 4,0% 4-Isopropyl-m-cresol (siehe 3-Methyl-4-(1-methylethyl)-phenol) Lithiumhydroxid Haarentkräuselung 4,5% (a) Allein oder in a. Gewerbliche Verwendung 1,2% (b) Gemischen mit b. Publikumsprodukte NaOH und KOH a. Nur für gewerbliche Verwendung (ausgedrückt als a und b: «Enthält Alkali. Kontakt mit den Augen NaOH-Gewicht) vermeiden. Erblindungsgefahr.» b. «Nicht in Reichweite von Kindern aufbewahren.» pH-Regulierung in Haarent- ≤pH 12,7 «Enthält Alkali» «Nicht in Reichweite von Kindern fernungsmitteln aufbewahren.» «Kontakt mit den Augen vermeiden» pH-Regulierung in übrigen ≤pH 11 Nur in Mitteln, die ausgespült werden Produkten Methenamin (siehe Hexamethylentetramin) 4-Methyoxyzimtsäureamylester und Isomere (siehe Isopentyl-4-methoxycinnamat) Methylalkohol Denaturierungsmittel für 5,0% in % des Ethyl- und Ethyl- und Isopropylalkohol Isopropylalkohols 3-(4’-Methylbenzyliden)-dl-campher; UV-Filtersubstanz 4,0% 3-(4’-Methylbenzyliden)-bornan-2-on 6-Methylcumarin Mundpflege 0,003% Methyldibromo-glutaronitril (siehe 1,2-Dibromo-2,4-dicyanobutan)
810
Verordnung über kosmetische Mittel AS 2002
Name Verwendungszweck max. Gebrauchskonzentration spezielle Anforderungen/Warnhinweise (kursiv) a b c d
2,2’-Methylen-bis-(6-(2H-benzotriazol-2-yl)- UV-Filtersubstanz 10,0% 4,1,1,3,3-tetramethylbutyl)phenol; Methylene bis-Benzotriazolyl Tetrame- thylbutylphenol
2,2’-Methylen-bis(6-brom-chlorphenol) (siehe Bromchlorophen) Methylenchlorid 35,0% Höchstens 0,2% an Verunreinigung.
1,1’-Methylen-bis-3-(1-hydroxymethyl- 2,4-dioxoimidazolidin-yl) Harnstoff (siehe Imidazolidinylharnstoff) 3-Methyl-4-(1-methylethyl)-phenol; antimikrobiell wirksam 0,1% o-Cymen-5-ol; 4-Isopropyl-m-cresol Monoalkanolamine Oberflächenaktive Stoffe Reinheit mindestens 99%. Gehalt an Dialkanolamin und weiteren sekundären Aminen max. 0,5% (im Rohstoff). Nicht mit nitrosierend wirkenden Stoffen zusammen verwenden. Nitrosodialkanolamine: max. 50 µg/kg Aufbewahrung in nitritfreien Gefässen. α-Naphthol Oxidationshaarfärbemittel 1,0% «Erzeugnis kann eine allergische Reaktion hervor- rufen» Nicht auf der Haut (zu Dekorationszwecken) ver- wenden Natrium-N-(hydroxymethyl)-glycinat; antimikrobiell wirksam 0,1% Hydroxymethylaminoacetat Natriumiodat antimikrobiell wirksam 0,1% Nur in Mitteln, die ausgespült werden.
811
Verordnung über kosmetische Mittel AS 2002
Name Verwendungszweck max. Gebrauchskonzentration spezielle Anforderungen/Warnhinweise (kursiv) a b c d
Natriumnitrit Korrosionsinhibitor 0,2% Nicht zusammen mit sekundären und/oder tertiären Aminen oder sonstigen Nitrosamine bildenden Sub- stanzen verwenden. Nitromethan Korrosionsinhibitor 0,3% Nicht zusammen mit sekundären und/oder tertiären Aminen oder sonstigen Nitrosamine bildenden Sub- stanzen verwenden. Nitromoschusverbindungen Riechstoffe Moschusketon 50 mg/kg Hautpflegeprodukte in Emulsionsform
300 mg/kg Lotions, After-Shaves, Deodorants, sowie Produkte,
die ausgespült werden («Rinse-off’s»)
4000 mg/kg Eaux de Toilette, Eaux de Parfum, Talcums
10000mg/kg Parfums, Extraits Moschusxylol 50 mg/kg Hautpflegeprodukte in Emulsionsform
300 mg/kg Lotions, After-Shaves, Deodorants, sowie Produkte,
die ausgespült werden («Rinse-off’s»)
500 mg/kg Eaux de Toilette, Eaux de Parfum, Talcums
10000mg/kg Parfums, Extraits Octocrylen; UV-Filtersubstanz 10,0% als Säure 2-Cyano-3,3-diphenyl-acrylsäure-2´ -ethylhexylester Bis-Octoxyphenol-methoxyphenyl-triazin UV-Filtersubstanz 10,0% Octyl-dimethyl PABA (siehe 2-Ethylhexyl-4-dimethylaminoben-zoat) Octyl-methoxy-cinnamat (siehe 2-Ethylhexyl-4-methoxycinnamat) Octyl Salicylate (siehe 2-Ethylhexylsalicylat)
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Name Verwendungszweck max. Gebrauchskonzentration spezielle Anforderungen/Warnhinweise (kursiv) a b c d
Octyltriazon; UV-Filtersubstanz 5,0% 2,4,6-Trianilino(4-carbo-2’-ethylhexyl- 1’-oxy)-1,3,5-triazin Oxalsäure, Ester und Alkalisalze Haarpflege 5,0% «Nur für gewerbliche Verwendung.» N-(2 und 4)-[(2-Oxoborn-3-yliden)- UV-Filtersubstanz 6,0%, methyl]-benzyl-acrylamid Polymer; Polyacrylamidomethyl Benzyliden Campher α-(2-Oxoborn-3-yliden)-toluen-4 UV-Filtersubstanz 6,0% als Säure –sulfonsäure und Salze, Benzyliden Campher Sulfonsäure Oxybenzon (INN); UV-Filtersubstanz 10,0% «Enthält Oxybenzon.» (ausgenommen, wenn <0,5% Benzophenon-3 verwendet werden und die Substanz nur zur Produk- tesicherung dient). PEG-25 PABA (siehe Ethyl-4-aminobenzoat, ethoxyliert) Petroleumfraktionen [Petroleum Distillates] In Handreinigungsmitteln für 40,0% Benzolgehalt im Nur in Mitteln, die abgespült werden. («White Spirits») Industrie und Gewerbe Fertigprodukt: «Enthält White Spirits / organische Lösungsmittel» max.100 mg/kg Phenododeciniumbromid) (siehe Domiphenbromid) Phenol und Alkalisalze 1,0% In Seifen und Shampoos: «Enthält Phenol.»
Phenol, 2-(2H-Benzotriazol-2-yl)-4-methyl-6- (2-methyl-3-(1,3,3,3-tetramethyl-1- (trimethylsilyl)-oxy)-disiloxanyl)-propyl)- (siehe Drometrizol trisiloxan) 2-Phenoxy-ethanol (+) antimikrobiell wirksam 1,0% Lösungsvermittler 5,0% In Haarfärbemitteln und direktziehenden Tönungs- mitteln
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Name Verwendungszweck max. Gebrauchskonzentration spezielle Anforderungen/Warnhinweise (kursiv) a b c d
3-Phenoxy-1-propanol antimikrobiell wirksam 2,0% Nur in Mitteln, die ausgespült werden. 1,0% Als Konservierungsmittel. 2-Phenylbenzimidazol-5-sulfonsäure, UV-Filtersubstanz 8,0% als Säure Kalium-, Natrium- und Triethanolaminsalze 2,2’-(1,4-Phenylen)-bis-1H-benzimidazol- 4,6-disulfonsäure, Natriumsalz (siehe Bisymidazylate) m-, p-Phenylendiamine, N-substituierte Oxidationshaarfärbemittel 6,0% als freie Base Publikumsprodukte und gewerbliche Verwendung: Derivate und Salze «Enthält Phenylendiamine.Erzeugnis kann eine N-substituierte Derivate des o-Phenylen- allergische Reaktion hervorrufen.» diamins 5 Publikumsprodukte: «Nicht zum Färben von Wim- pern und Augenbrauen verwenden.» Gewerbliche Verwendung: «Nur für gewerbliche Verwendung. Geeignete Handschuhe tragen.» Nicht auf der Haut (zu Dekorationszwecken) ver- wenden 3,3’-(1,4-Phenylendimethylidyn)-bis- UV-Filtersubstanz 10,0% als Säure (7,7-dimethyl-2-oxo-bicyclo[2,2,1]- heptyl-methansulfonsäure) und Salze; Terephthalydene Dicamphor Sulfonic Acid o-Phenylphenol und Salze (+); antimikrobiell wirksam 0,2% als Phenol 2-Hydroxybiphenyl
5 Diese Stoffe können einzeln oder miteinander gemischt in einer Menge verwendet werden, dass die Summe des jeweiligen Gehaltes an diesen Stoffen im Ver- hältnis zum zulässigen Höchstgehalt an jedem dieser Stoffe die Einheit nicht überschreitet.
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Name Verwendungszweck max. Gebrauchskonzentration spezielle Anforderungen/Warnhinweise (kursiv) a b c d
Phenylquecksilber und Salze (inkl. Borat) antimikrobiell wirksam 0,007% als Hg; einzeln Nur in Augendekorationsmitteln und Produkten zu oder in Mischun- deren Entfernung. gen mit anderen «Enthält Phenylquecksilberverbindungen.» zugelassenen Hg-Verbindungen Phenylsalicylat antimikrobiell wirksam 2,5% In Zahn- und Mundpflegemitteln. Piroctonolamin und Monoethanolaminsalz); antimikrobiell wirksam 1,0% Nur in Mitteln, die ausgespült werden. 1-Hydroxy-4-methyl-6-(2,4,4-trim- Antischuppenmittel 0,5% Mittel, die auf der Haut verbleiben. ethylpentyl)-2-pyridon (+) Polyhexamethylenbiguanid, Chlorid (+) antimikrobiell wirksam 0,3% Polyacrylamide: 0,1 mg/kg In Produkten, die auf der Haut verbleiben Restgehalt an Monomer Acrylamid 0,5 mg/kg In Produkten, die abgespült werden Polyacrylamidomethyl Benzyliden Campher (siehe N-(2 und 4)-[(2-Oxoborn-3-yliden)- methyl]-benzyl-acrylamid Polymer) Propionsäure und Salze (+) antimikrobiell wirksam 2,0% als Säure Pyrithion-Zink (+) antimikrobiell wirksam 0,5% Nur in Mitteln, die ausgespült werden. Antischuppenmittel Quaternium-15; (siehe 1-(3-Chloroallyl)-3,5,7-triaza-1- azonia-adamantanchlorid) 8-Quinolinol und Salze; Stabilisator für Wasserstoff 0,3% als Base In Haarbehandlungsmitteln, die ausgespült werden. 8-Hydroxychinolin peroxid 0,03% als Base In Haarbehandlungsmitteln, die nicht ausgespült werden.
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Name Verwendungszweck max. Gebrauchskonzentration spezielle Anforderungen/Warnhinweise (kursiv) a b c d
Resorcin 6 a. Oxidationshaarfärbemittel 5,0% «Enthält Resorcin.» Publikumsprodukte: «Bei Kontakt mit den Augen sofort ausspülen. Nicht zum Färben von Wimpern und Augenbrauen verwenden. Nach Gebrauch die Haare spülen.» Gewerbliche Verwendung: «Bei Kontakt mit den Augen sofort ausspülen.» b. Haarlotions und Shampoos 0,5% Retinaldehyd; 0,05%,05, Nicht in Mundpflegemitteln. Retinal 05 Salicylsäure und Salze (+) antimikrobiell wirksam 0,5% als Säure Nicht in Mitteln für Kinder unter 3 Jahren verwen- den, ausgenommen Shampoos. «Nicht zur Pflege von Kindern unter 3 Jahren ver- wenden.» in Produkten, welche auf der Haut ver- bleiben und die zur Kinderpflege verwendet werden könnten. Keratolytikum 2,0% als Säure Antischuppenmittel 3,0% als Säure Nur in Mitteln, die ausgespült werden. Silberchlorid/Titandioxid Addukt antimikrobiell wirksam 0,02% Nicht in Produkten für Kinder unter 3 Jahren; nicht (20% AgCl + 80% TiO2 m/m) in Lippen- und Mundpflegemitteln oder Produkten zur Pflege der Augenpartie. Silbernitrat Färbemittel für Wimpern und 4,0% «Bei Kontakt mit den Augen sofort ausspülen.» Augenbrauen Sorbinsäure und Salze (+) antimikrobiell wirksam 0,6% als Säure Strontiumhydroxid pH-Regulierung in Haar- 3,5% als Sr «Nicht in Reichweite von Kindern aufbewahren. entfernungsmitteln pH ≤ 12,7 Augenkontakt vermeiden.»
6 Diese Stoffe können einzeln oder miteinander gemischt in einer Menge verwendet werden, dass die Summe des jeweiligen Gehaltes des kosmetischen Mittels an diesen Stoffen im Verhältnis zum zulässigen Höchstgehalt an jedem dieser Stoffe 2 Einheiten nicht überschreitet.
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Name Verwendungszweck max. Gebrauchskonzentration spezielle Anforderungen/Warnhinweise (kursiv) a b c d
Strontiumperoxid Haarbehandlungsmittel 6,0% Gebrauchsfertig Für Mittel, die ausgespült werden. 4,5% als Sr Nur für gewerbliche Verwendung. Die Erzeugnisse müssen die für Wasserstoffperoxid festgelegten Anforderungen erfüllen. – «Gewerbliche Verwendung.» – «Augenkontakt vermeiden.» – «Bei Augenkontakt sofort mit viel Wasser aus- spülen.» – «Geeignete Handschuhe tragen.» Sulfite und Bisulfite anorganisch (+) antimikrobiell wirksam 0,2% als freies SO2 Sulisobenzon (INN) (siehe Benzophenon-4) Talk, Magnesiumsilikat a. in Kinderpuder frei a: «Puder von Nase und Mund des Kindes fernhal- b. in anderen Produkten frei ten.» Terephthalydene Dicamphor Sulfonic Acid (siehe 3,3’-(1,4-Phenylendimethylidyn)- bis-(7,7-dimethyl-2-oxo-bicyclo [2,2,1]- heptyl-methansulfonsäure) und Salze) Tetraborate a) Badeprodukte 18,0% Nicht in Produkten für Kinder unter 3 Jahren. «Nicht zur Pflege von Kindern unter 3 Jahren ver- wenden.» b) Haarwellprodukte 8,0% Sorgfältig ausspülen
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Name Verwendungszweck max. Gebrauchskonzentration spezielle Anforderungen/Warnhinweise (kursiv) a b c d
Thioglykolsäure und Salze a. Dauerwellen- und Haarent- 11,0% gebrauchsfertig, Gewerbliche Verwendung: «Nur für gewerbliche kräuselungsmittel pH 7–9,5; als Säure Verwendung.» Weitere Packungsaufschriften und Warnungen siehe Publikumsprodukte. gebrauchsfertig, 8,0% pH 7–9,5; als Säure Publikumsprodukte: «Enthält Salze der Thioglykolsäure. Gebrauchsan- weisung befolgen. Nicht in Reichweite von Kindern aufbewahren.» Die Gebrauchsanweisung muss Folgendes enthalten: – «Augenkontakt vermeiden.» – «Bei Augenkontakt sofort mit viel Wasser aus- gebrauchsfertig, spülen und einen Arzt aufsuchen.» pH 7–12,5; – «Geeignete Handschuhe tragen.» b. Enthaarungsmittel 5,0% als Säure Dito (ausgenommen Hinweis auf Tragen von Hand- schuhen). gebrauchsfertig, pH 7–9,5; als Säure c. andere Haarbehandlungs- 2,0% mittel, die ausgespült werden
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Name Verwendungszweck max. Gebrauchskonzentration spezielle Anforderungen/Warnhinweise (kursiv) a b c d
Thioglykolsäureester Dauerwellen- und Haarent- 11,0% gebrauchsfertig, Gewerbliche Verwendung: «Nur für gewerbliche kräuselungsmittel pH 6–9,5; als Säure Verwendung.» 8,0% gebrauchsfertig, Publikumsprodukte und gewerbliche Verwendung: pH 6–9,5; als Säure Die Gebrauchsanweisung muss folgendes enthalten: «Enthält Ester der Thioglykolsäure. Gebrauchsan- weisung befolgen. Nicht in Reichweite von Kindern aufbewahren.» – «Kann bei Hautkontakt eine Sensibilisierung hervorrufen.» – «Augenkontakt vermeiden.» – «Bei Augenkontakt sofort mit viel Wasser aus- spülen und einen Arzt aufsuchen.» – «Geeignete Handschuhe tragen.» Thiomersal, INN; antimikrobiell wirksam 0,007% als Hg; einzeln oder Nur in Augendekorationsmitteln und Produkten zu Ethylquecksilberthiosalicylat in Mischungen mit deren Entfernung. anderen zugelasse- «Enthält Thiomersal.» nen Hg-Verbin- dungen o-, m-, p-Toluylendiamine7 und N-substituierte Oxidationshaarfärbemittel 10,0% berechnet als freie Publikumsprodukte: «Erzeugnis kann eine allergi- Derivate und Salze (exkl. Base sche Reaktion hervorrufen. Nicht zum Färben von m-Toluylendiamin, Nr. 364, Anhang 3) Wimpern und Augenbrauen verwenden.» Gewerbliche Verwendung: – «Nur für gewerbliche Verwendung. Geeignete Handschuhe tragen.» – «Kann bei Hautkontakt eine Sensibilisierung hervorrufen.» Nicht auf der Haut (zu Dekorationszwecken) ver- wenden
7 Diese Stoffe können einzeln oder miteinander gemischt in einer Menge verwendet werden, dass die Summe des jeweiligen Gehaltes des kosmetischen Mittels an diesen Stoffen im Verhältnis zum zulässigen Höchstgehalt an jedem dieser Stoffe 2 Einheiten nicht überschreitet.
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Name Verwendungszweck max. Gebrauchskonzentration spezielle Anforderungen/Warnhinweise (kursiv) a b c d
Tosylchloramid Natrium (siehe Chloramin-T) Trialkanolamine Oberflächenakitve Stoffe 2,5% In Produkten, die nicht ausgespült werden. Reinheit mindestens 99%. Nicht mit nitrosierenden Stoffen zusammen verwen- den. N-Nitrosodialkanolaminen: max. 50 µg/kg Aufbewahrung in nitritfreien Gefässen. 2,4,6-Trianilino-(p-carbo-2’-ethylhexyl- 1’-oxy)-1,3,5-triazin (siehe Octyltriazon) Triclocarban (+) antimikrobiell wirksam 0,2% Reinheitskriterien: – 3,3’,4,4’-Tetrachloroazobenzol ≤ 1 mg/kg; – 3,3’,4,4’-Tetrachloroazoxybenzol ≤ 1 mg/kg. Triclosan (+) antimikrobiell wirksam 0,3% N,N,N-Trimethyl-4-(2-oxoborn-3 UV-Filtersubstanz 6,0% -ylidenmethyl)-aniliniummethylsulfat; Camphor Benzalkonium Methosulfate 10-Undecylensäure, Salze und Ester (+) antimikrobiell wirksam 0,2% als Säure Wasserstoffperoxid oder andere H2O2-frei- a. Haarbehandlungsmittel 12,0% (Vol.) a, b, c: «Enthält Wasserstoffperoxid.» setzende Verbindungen oder Mischungen, b. Hautpflegemittel 4,0% gebunden oder a: «Geeignete Handschuhe tragen.» einschl. Harnstoffperoxid oder Zinkperoxid c. Nagelpflege 2,0% freigesetzt a, b, c: «Augenkontakt vermeiden. Bei Augenkon- d. Mundpflegemittel 0,1% takt sofort ausspülen.» White Spirits (siehe Petroleum Fraktionen) Wismut (III) subgallat und –subnitrat metallische Haarfärbemittel 2,0% Wismut (III) subzitrat metallisches Haarfärbemittel 0,5%
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Name Verwendungszweck max. Gebrauchskonzentration spezielle Anforderungen/Warnhinweise (kursiv) a b c d
Zinkphenolsulphonat Adstringens, Antiperspirant, 6,0% als Anhydrid «Augenkontakt vermeiden.» Deodorant Zinksalze, wasserlöslich, ausgenommen Zink- 1,0% als Zink phenolsulphonat und Zink-Pyrithion
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Anmerkungen: Antimikrobiell wirksame Stoffe (Konservierungsmittel) 1. Antimikrobiell wirksame Stoffe im Sinne dieses Anhangs sind Substanzen, die kosmetischen Mitteln hauptsächlich beigefügt werden, um die Entwicklung von Mikroorganismen in diesen Mitteln zu hemmen (Konservierungsmittel). 2. Die mit dem Zeichen (+) versehenen Stoffe können kosmetischen Mitteln zu sonstigen spezifischen Zwecken, die sich aus der Aufma- chung des Erzeugnisses ergeben, auch in anderen als den in diesen Listen vorgesehenen Konzentrationen zugefügt werden, z. B. als Des- odorierungsmittel zu Seifen oder als Antischuppenmittel zu Shampoos. Das Bundesamt ist entsprechend zu informieren. 3. Es können auch andere zur Herstellung kosmetischer Mittel verwendete Stoffe keimtötende Eigenschaften besitzen und daher zur Konser- vierung beitragen (z.B. viele etherische Öle und bestimmte Alkohole). Sie werden in diesem Anhang nicht aufgeführt.
4. Im Sinne dieses Anhangs sind:
– Salze: Salze der Kationen Natrium, Kalium, Calcium, Magnesium, Ammonium und Ethanolaminen. Salze der Anionen Chlorid, Bromid, Sulfat, Acetat. – Ester: Methyl-, Ethyl-, Propyl-, Isopropyl-, Butyl-, Isobutyl- und Phenylester. 5. Auf allen Endprodukten, die Formaldehyd oder Stoffe dieses Anhanges enthalten, die Formaldehyd abspalten, muss der Hinweis «Enthält Formaldehyd.» angebracht werden, sofern die Formaldehyd-Konzentration im Endprodukt 0,05 Prozent überschreitet.
UV-Filtersubstanzen UV-Filtersubstanzen im Sinne dieses Anhangs sind die in kosmetischen Sonnenschutzmitteln enthaltenen Stoffe, die besonders dazu bestimmt sind, UV-Strahlen zu filtern, um die Haut vor bestimmten schädlichen Einwirkungen dieser Strahlen zu schützen. In den Grenzen und unter den Voraussetzungen dieses Anhangs können solche UV-Filtersubstanzen auch anderen kosmetischen Mitteln zugesetzt werden. UV-Filtersubstanzen, die in kosmetischen Mitteln nur zum Schutz der Erzeugnisse gegen UV-Strahlen verwendet werden, sind in diesem Anhang nicht aufgeführt.
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Anhang 3 (Art. 1 Abs. 3)
Liste der Stoffe, die in kosmetischen Mitteln nicht enthalten sein dürfen EU-Nr.8 Substanzname
362. Acetylethyltetramethyltetralin oder AETT, (3’-Ethyl-5’,6’,7’,8’-tetrahydro-
5’,6’,8’,8’-tetramethyl-2’-aceto-naphthon oder Tetramethyl-1,1,4,4-ethyl-6-acetyl-7- tetrahydronaphthalin-1,2,3,4)
18. Allylisothiocyanat, (Allylsenföl)
132. Ambenonii, z. B. chloridum*, (N,N’-bis-(Diethyl)-N,N’-bis-(o-chlorbenzyl)-N,N’- (4,5-dioxo-3,6-diaza-octamethylen)-diammonium-Salze)
31. 4-Amino-salicylsäure und ihre Salze
167. p-Aminobenzoesäure und Ester, mit freier Aminogruppe, ausgenommen den in An- hang 2 genannten 22. Aminobenzol, (Anilin), seine Salze und seine halogenierten und sulfonierten Derivate 32. Aminotoluole, (Toluidine), Isomere, ihre Salze, ihre halogenierten und ihre sulfo- nierten Derivate 33. Aminoxylol, (Xylidin), Isomere, ihre Salze, ihre halogenierten und ihre sulfonierten Derivate
50. Amylocain und seine Salze, (D,L-(1-Dimenthylaminomethyl-1-methyl-propyl)-
benzoat)
8 EU = Europäische Union
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EU-Nr. Substanzname
42. Apomorphin und seine Salze, (5,6,6a,7-Tetrahydro-6-methyl-4H-dibenzo [de,g]
chinolin-10,11-diol)
238. Arecolin
365. Aristolochiasäure und ihre Salze, sowie Aristolochia ssp. und ihre Zubereitungen
286. Azacyclonolum* und seine Salze
Azelainsäure, (Nonandionsäure)
220. Barbitursäure, ihre Derivate und Salze
46. Bariumsalze, ausgenommen Bariumsulfat, Bariumsulfid, unter den in Anhang 1 an- gegebenen Bedingungen sowie Lacke, Pigmente und Salze
415. Benzethoniumchlorid (Diisobutyl-phenoxy-ethoxy-ethyl-dimethyl-
benzylammoniumchlorid,); in Produkten, die auf der Haut verbleiben
54. Beryllium und seine Verbindungen, (Glucinium)
306. Betäubungsmittel: Jeder Stoff, der in den Tabellen I und II des am 30. März 1961 in New York unterzeichneten Einheitsübereinkommens über Betäubungsmittel aufge- zählt ist. Ausgenommen sind Hanf und Hanfprodukte, vorausgesetzt der Gehalt an THC (∆-9-Tetrahydrocannabinol) beträgt < 50 mg/kg im Fertigprodukt
26. 4,4’-Biphenyldiamin, (Benzidin)
824
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EU-Nr. Substanzname
108. N-Butyl-N’-(N-crotonoyl-sulfanilyl)-harnstoff
p-tert. Butyl-phenol und seine Derivate
78. Chlor, elementar
77. Chloralhydrat, (2,2,2-Trichloracetaldehydhydrat oder 2,2,2-Trichlorethan-1,1-diol)
168. Cholin und Methylcholin, Ester und ihre Salze
825
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EU-Nr. Substanzname
104. Colchicum autumnale L. und seine Zubereitungen
357. Coniferylbenzoate, ausgenommen normale Gehalte in natürlichen etherischen Ölen
234. Cyclocumarol, (3,4-Dihydro-2-methoxy-2-methyl-4-phenyl-2H,5H-pyrano[3,2-c]
[1]benzopyran-5-on)
126. Dichlorethylene, (Ethylendichloride)
826
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EU-Nr. Substanzname
415. Diisobutyl-phenoxy-ethoxy-ethyl-dimethyl-benzylammoniumchlorid, (Benze-
thoniumchlorid); in Produkten zur Mundpflege uns solchen, die auf der Haut verbleiben
163. Emetin, seine Salze und Derivate
196. Endrin, (1,2,3,4,10,10-Hexachlor-6,7-epoxy-1,4,4a,5,6,7,8,8a-octahydro-1,4-endo- 5,8-endo-dimethano-naphthalin)
406. 4-Ethoxy-m-phenylendiamin und seine Salze
204. Ethyl biscoumacetat und die Salze der nicht veresterten Säure, (Ethyl-2,2-bis-(4-hy- droxy-3-cumarinyl)-acetat)
182. Ethylenoxid
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EU-Nr. Substanzname
Ethylenglykol-monoethylether
272. Ethylphenacemidum*
362. 3’-Ethyl-5’,6’,7’,8’-tetrahydro-5’,6’,8’,8’-tetramethyl-2’-aceto-naphthon, (Acetyl- ethyltetramethyltetralin oder AETT oder Tetramethyl-1,1,4,4-ethyl-6-acetyl-7-tetrahy- dronaphthalin-1,2,3,4)
190. Fluorouracilum*
191. Fluorwasserstoffsäure, ihre Salze, ihre Komplexverbindungen und Fluoride, ausge- nommen die in Anhang 2 aufgeführten
358. Furocumarine [z. B. Trioxysalenum*, 5- und 8-Methoxypsoralen] ausgenommen
normale Gehalte in natürlichen etherischen Ölen. In tagsüber anzuwendenden Pflege- und Sonnenschutzprodukten max. 0,1 mg/kg Fertigprodukte; etherische Öle mit na- türlichen Gehalten sind entsprechend zu dosieren.
329. Gallamini triethiodidum*
Germanium und seine Verbindungen anorganischer und organischer Herkunft
300. Glucocorticoide
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EU-Nr. Substanzname
419. Gewebe und Flüssigkeit aus
a. Schädel, einschliesslich Gehirn und Augen, Mandeln, sowie Rückenmark – von über 12 Monate alten Rindern, – von Schafen und Ziegen, die über 12 Monate alt sind oder bei denen ein per- manenter Schneidezahn das Zahnfleisch durchbrochen hat, sowie deren Deri- vate b. Milz von Schafen und Ziegen sowie deren Derivate. Talgerzeugnisse dürfen jedoch verwendet werden, wenn bei ihrer Herstellung folgen- de Verfahren angewandt und vom Hersteller genau zertifiziert wurden: – Umesterung oder Hydrolyse bei mindestens 200°C, 40 bar (40 000 hPa) während
20 Minuten (Glyzerin, Fettsäuren, Fettsäureester).
– Verseifung mit 12- molarem NaOH (Glyzerin und Seife): – diskontinuierlicher Prozess bei 95°C während 3 Stunden oder – kontinuierlicher Prozess bei 140°C, 2 bar (2000 hPa) während 8 Minuten oder gleichwertige Bedingungen.
201. Hydrazin, seine Derivate und ihre Salze
423. Hydrochinon und Derivate (synthetischer und natürlicher Herkunft, wie z.B. Arbutin) in Hautbleichmitteln, ausser den in Anhang 2 genannten Fällen
243. 4-Hydroxy-3-(1-naphthyl)-cumarin
5. 4-(4-Hydroxy-3-jod-phenoxy)-3,5-dijod-phenylessigsäure, (3,3’,5-Trijodthyroessig- säure) und ihre Salze
198. Isodrin, (1,2,3,4,10,10-Hexachlor-1,4,4a,5,8,8a-hexahydro-1,4,5,8-endo-
endo-dimethanonaphthalin)
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Verordnung über kosmetische Mittel AS 2002
EU-Nr. Substanzname
29. Isoladol (DCF) und seine Salze, (L-2-Amino-1,2-bis-(4-methoxyphenyl)-ethanol, Evadol)
156. Isopropamidi, z. B. iodidum*, (N-(4-Amino-4-oxo-3,3-diphenyl-butyl)-N,N-di-
isopropyl-N-methylammonium-Salze)
148. Isosorbidii dinitras*
213. Jod, elementar und jodhaltige Verbindungen, ausgenommen die in Anhang 1 und 2 angeführten Stoffe
74. Katalase
Kojisäure
359. Laurus nobilis L., Öl der Samen (Oleum Lauri)
284. Levophacetoperan und seine Salze, ((-)-L-threo-α-Phenyl-2-piperidinmethanol acetat)
292. Metyraponum*
372. Minoxidil seine Salze und Derivate, (6-(Piperidinyl)-2,4-pyrimidindiamin-3-oxid)
96. Monochlorethan, (Ethylchlorid)
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Verordnung über kosmetische Mittel AS 2002
EU-Nr. Substanzname
209. Nitroxolinum* und seine Salze
Nonandionsäure, (Azelainsäure)
265. Pentaerythrityli tetranitras*
120. Pentamethonii, z. B. bromidum*, (Pentamethylen-bis-(trimethylammonium)-Salze)
269. Phenacemidum*
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Verordnung über kosmetische Mittel AS 2002
EU-Nr. Substanzname
137. Piprocurarii iodidum*
420. Pix lithanthracis, (Pix ex carbonis, Steinkohlenteer und andere benzpyrenhaltige Pro- dukte
138. Propyphenazonum*
291. Prunus laurocerasus L., wässriges Destillat der Blätter (Kirschlorbeerwasser)
369. Pyrithion-Natrium, (1-Hydroxy-1H-2-pyridinthion)
396. Pyrithiondisulfid + Magnesiumsulfat, (2,2’-Dithio-bis (pyridin-1-oxid), Anlagerungs- produkt mit Magnesiumsulfat-Trihydrat)
221. Quecksilber und seine Verbindungen, ausser den in Anhang 2 genannten Fällen
395. 8-Quinolinol (8-Hydroxychinolin) und sein Sulfat mit Ausnahme der Verwendungen von Anhang 2.
832
Verordnung über kosmetische Mittel AS 2002
EU-Nr. Substanzname
15. Rauwolfia serpentina, Alkaloide und ihre Salze
360. Safrol, ausgenommen normale Gehalte in natürlichen etherischen Ölen, unter der Voraussetzung, dass die Konzentration im Fertigprodukt folgende Werte nicht über- schreitet: l00 mg/kg und 50 mg/kg bei Zahn- und Mundpflegemitteln. Kinderzahn- pasten müssen safrolfrei sein.
155. Sulfinpyrazonum*
307. Sulfonamide, (p-Aminobenzolsulfonamid und seine durch Substitution eines oder mehrerer H-Atome in einer der beiden NH2-Gruppen erhaltenen Derivate) und ihre Salze
308. Sultiamum*
21. Sympathomimetische Amine mit Wirkung auf das zentrale Nervensystem: alle Stoffe der in der Entschliessung AP (69) 2 des Europarats enthaltenen Liste rezeptpflichtiger Arzneimittel
9 Im Sinne der Strahlenschutzverordnung vom 22. Juni 1994 (SR 814.501)
833
Verordnung über kosmetische Mittel AS 2002
EU-Nr. Substanzname
362. Tetramethyl-1,1,4,4-ethyl-6-acetyl-7-tetrahydronaphthalin-1,2,3,4, (3’-Ethyl- 5’,6’,7’,8’-tetrahydro-5’,6’,8’,8’-tetramethyl-2’-aceto-naphthon oder Acetyl- ethyltetramethyltetralin oder AETT)
317. Thallium und seine Verbindungen
THC (∆-9-Tetrahydrocannabinol) siehe Betäubungsmittel
392. Tyrothricin
215. Uragoga ipecacuanha Baill. und verwandte Arten, Wurzeln und ihre Zubereitungen
418. Urocansäure (3-Imidazol-4-ylacrylsäure), und Ethylester
323. Vaccine, Toxine oder Seren, die als solche im Anhang zur zweiten Richtlinie des Rates vom 29. Mai 197510 zur Angleichung der Rechts- und Verwaltungsvorschriften über Arzneispezialitäten aufgeführt sind
10 ABI. Nr. L 147 vom 9.6.1975, S. 13; der Text dieser Richtlinie kann beim Bundesamt für Gesundheit eingesehen oder beim BBL, Vertrieb Publikationen, 3003 Bern, bezogen werden.
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Verordnung über kosmetische Mittel AS 2002
EU-Nr. Substanzname
416. Zellen, Gewebe oder Erzeugnisse menschlichen Ursprungs
135. Xanthinol, (7-2-Hydroxy-3-[N-(2-hydroxyethyl)-N-methyl-amino]-propyltheophyllin)
337. Yohimbin und seine Salze
391. Zirkonium und seine Derivate mit Ausnahme der in Anhang 2 genannten Komplexe u. d. Zirkoniumlacke, -pigmente oder -salze der mit dem Hinweis11 von Anhang 1 aufgeführten Farbstoffe.
24. Zoxazolaminum*
* Die in diesem Anhang mit einem * versehenen Bezeichnungen entsprechen dem «Computer Printout 1975, International Nonproprietary Names (INN) for pharmaceu- tical products, Lists 1–33 of proposed INN», veröffentlicht von der Weltgesundheits- organisation, Genf, August 1975.
11780
11 ABI. Nr. L 147 vom 9.6.1975, S. 13; der Text dieser Richtlinie kann beim Bundesamt für Gesundheit eingesehen oder beim BBL, Vertrieb Publikationen, 3003 Bern, bezogen werden.
835