AS 2011 5699
Verordnung des WBF über die Produktion und das Inverkehrbringen von Futtermitteln, Zusatzstoffen für die Tierernährung und Diätfuttermitteln (Futtermittelbuch-Verordnung, FMBV)
Verordnung über die Produktion und das Inverkehrbringen von Futtermitteln, Futtermittelzusatzstoffen und Diätfuttermitteln (Futtermittelbuch-Verordnung, FMBV)
vom 26. Oktober 2011
Das Eidgenössische Volkswirtschaftsdepartement, gestützt auf die Artikel 7 Absatz 2, 8, 11, 15 Absatz 2, 16, 19 Absatz 3, 20, 21 Absatz 2, 25 Absätze 2 und 3, 27 Absatz 2, 30 Absatz 6, 31 Absatz 1, 32 Absatz 6,
36 Absätze 1 und 2, 42 Absätze 5 und 6, 43 Absatz 2, 58 Absätze 1
und 2 und 69 der Futtermittel-Verordnung vom 26. Oktober 20111 (FMV), verordnet:
1. Abschnitt: Einzelfuttermittel, Mischfuttermittel und Diätfuttermittel
Art. 1 Technische Anforderungen an Futtermittel Die Futtermittel müssen den technischen Bestimmungen über Verunreinigungen und andere chemische Eigenschaften nach Anhang 1.1 entsprechen.
Art. 2 In der Tierernährung verbotene oder eingeschränkte Stoffe Die in Anhang 4.1 aufgeführten Stoffe sind für das Inverkehrbringen und die Ver- wendung als Futtermittel verboten oder eingeschränkt.
Art. 3 Verstärkte Kontrollen 1 Anhang 4.2 Teil 1 enthält die Liste der Futtermittel, deren Einfuhr verstärkten Kontrollen nach Artikel 58 FMV unterliegt. Er gibt auch die jeweils spezifischen Kontrollen und Kontrollfrequenzen an, die je nach Produkt und Ursprungsland vorgeschrieben sind. 2 Die Futtermittel, die in Anhang 4.2 Teil 1 aufgeführt sind, dürfen nur auf Voran- meldung über die Flughäfen Genf und Zürich eingeführt werden, wenn sie aus Ländern ausserhalb der EU in die Schweiz eingeführt werden. 3 Bei der Freigabe der kontrollierten Ware wird ein Begleitpapier nach Anhang 4.2 Teil 2 von der Kontrollstelle ausgefüllt, das die Ware bis zur Endverbraucherin oder zum Endverbraucher begleiten muss.
SR 916.307.1 1 SR 916.307
2009-2465 5699
Futtermittelbuch-Verordnung AS 2011
Art. 4 Gehalt an Futtermittelzusatzstoffen
1 Unter Vorbehalt der in der Bewilligung festgelegten Verwendungsbedingungen
dürfen Einzelfuttermittel und Ergänzungsfuttermittel nicht mehr als das Einhundert- fache des entsprechenden festgelegten Höchstgehalts an Futtermittelzusatzstoffen in Alleinfuttermitteln oder das Fünffache dieses Gehalts im Falle von Kokzidiostatika und Histomonostatika enthalten. 2 Das Einhundertfache des entsprechenden festgelegten Höchstgehalts an Futtermit- telzusatzstoffen in Alleinfuttermitteln darf nur überschritten werden, wenn die Zusammensetzung der betreffenden Erzeugnisse den vorgesehenen besonderen Ernährungszweck nach Artikel 11 FMV erfüllt. Die Verwendungsbedingungen solcher Futtermittel werden in der Liste der Verwendungszwecke für Diätfuttermit- tel in Anhang 3 näher bestimmt.
Art. 5 Diätfuttermittel Das Verzeichnis der zugelassenen Verwendungszwecke von Futtermitteln für beson- dere Ernährungszwecke (Diätfuttermitteln) und von deren besonderen Ernährungs- merkmalen findet sich in Anhang 3.
2. Abschnitt:
Kennzeichnung und Aufmachung von Einzelfuttermitteln, Mischfuttermitteln und Diätfuttermitteln
Art. 6 Angaben 1 Die Kennzeichnung von Einzelfuttermitteln, Mischfuttermitteln oder Diätfuttermit- teln und die Aufmachung der Kennzeichnung dürfen die Aufmerksamkeit besonders auf das Vorhandensein oder Nichtvorhandensein eines Stoffes im Futtermittel, auf ein spezifisches nährstoffbezogenes Merkmal oder Verfahren oder auf eine spezifi- sche damit verbundene Funktion lenken, sofern folgende Bedingungen erfüllt sind: a. Die Angabe ist objektiv, durch das Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) nachprüfbar und für die Verwenderin oder den Verwender des Futtermittels verständlich. b. Der für die Kennzeichnung verantwortliche Betrieb legt auf Anfrage des BLW eine wissenschaftliche Begründung für die Angabe vor, entweder über öffentlich zugängliche wissenschaftliche Belege oder durch dokumentierte Forschungsarbeiten des Unternehmens. Die wissenschaftliche Begründung muss zu dem Zeitpunkt vorliegen, zu dem das Futtermittel in Verkehr gebracht wird. Die Käuferinnen und Käufer können dem BLW ihre Zweifel in Bezug auf die Richtigkeit einer Angabe mitteilen. Kommt das BLW zum Schluss, dass die wissenschaftliche Begründung für eine Angabe irreführend ist, so verlangt es die Entfernung der betreffenden Angabe.
2 Angaben über die Optimierung der Ernährung und die Unterstützung oder die
Sicherung physiologischer Bedürfnisse sind zulässig, sofern sie nicht eine in Absatz 3 Buchstabe a genannte Angabe enthalten.
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3 Durch die Kennzeichnung von Einzelfuttermitteln und Mischfuttermitteln und die
Aufmachung der Kennzeichnung darf nicht behauptet werden, dass das Einzelfut- termittel oder das Mischfuttermittel: a. eine Krankheit verhindert, behandelt oder heilt, mit Ausnahme von Kokzi- diostatika und Histomonostatika; allerdings gilt dieser Buchstabe nicht für Ernährungsimbalanzen betreffende Angaben, sofern damit kein pathologi- sches Symptom assoziiert wird; b. einem besonderen Ernährungszweck dient, der in der Liste der Verwen- dungszwecke in Anhang 3 aufgeführt ist, es sei denn, es erfüllt die darin festgelegten Bedingungen.
Art. 7 Mindestanforderungen an die Kennzeichnung von Futtermitteln
1 Die Angabe der Liste der Futtermittelzusatzstoffe muss den Anforderungen von
Anhang 8.2 Kapitel I beziehungsweise Anhang 8.3 Kapitel I entsprechen, es sei denn, die Kennzeichnungsvorschriften zur Bewilligung des entsprechenden Futter- mittelzusatzstoffes sehen etwas anders vor.
2 Der Wassergehalt ist nach Anhang 1.1 Ziffer 6 anzugeben.
3 Ergänzende Bestimmungen über die Kennzeichnung finden sich in Anhang 8.1.
Art. 8 Besondere Kennzeichnungsanforderungen für Einzelfuttermittel
1 Zusätzlich zu den Anforderungen nach Artikel 15 FMV muss die Kennzeichnung
von Einzelfuttermitteln folgende Angaben umfassen: a. die obligatorische Angabe entsprechend der jeweiligen Kategorie gemäss dem Verzeichnis in Anhang 1.2; oder b. die Angaben, die der Katalog nach Artikel 9 FMV für das betreffende Ein- zelfuttermittel vorsieht. 2 Die Kennzeichnung von Einzelfuttermitteln, die Futtermittelzusatzstoffe enthalten, muss folgende zusätzliche Angaben umfassen: a. die Tierarten oder Tierkategorien, für die die Einzelfuttermittel bestimmt sind, wenn die betreffenden Futtermittelzusatzstoffe nicht für alle Tierarten oder mit Höchstgrenzen für bestimmte Tierarten bewilligt sind; b. Hinweise für die sachgemässe Verwendung nach Anhang 8.1 Ziffer 4, wenn ein Höchstgehalt für die betreffenden Futtermittelzusatzstoffe festgelegt ist; c. die Mindesthaltbarkeitsdauer für Futtermittelzusatzstoffe, die keine techno- logischen Zusatzstoffe sind.
Art. 9 Besondere zwingende Kennzeichnungsanforderungen an Mischfuttermittel
1 Zusätzlich zu den Anforderungen nach Artikel 15 FMV muss die Kennzeichnung
von Mischfuttermitteln folgende Angaben umfassen: a. die Tierarten oder Tierkategorien, für die das Mischfuttermittel bestimmt ist;
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b. die nach Anhang 8.1 Ziffer 4 gestalteten Hinweise für die ordnungsgemässe Verwendung unter Angabe des Zwecks des Futtermittels; c. falls der Hersteller nicht der für die Kennzeichnung verantwortliche Betrieb ist:
1. Name oder Firma und Adresse des Herstellers, oder
2. die Zulassungs- oder Registrierungsnummer des Herstellers;
d. die Mindesthaltbarkeitsdauer nach den folgenden Bestimmungen:
1. «spätestens zu verbrauchen bis …» gefolgt vom Datum eines bestimm-
ten Tages bei aufgrund von Abbauprozessen leicht verderblichen Fut- termitteln,
2. «mindestens haltbar bis …» gefolgt von der Angabe eines bestimmten
Monats bei anderen Futtermitteln, oder
3. «… (Zeitangabe in Tagen oder Monaten) nach dem Datum der Herstel-
lung», wenn das Herstellungsdatum in der Kennzeichnung ausgewiesen wird; e. das Verzeichnis der Einzelfuttermittel, aus denen das Futtermittel besteht, unter der Überschrift «Zusammensetzung», wobei die Bezeichnungen der einzelnen Einzelfuttermittel gemäss Artikel 8 Absatz 1 Buchstabe a oder b in absteigender Reihenfolge nach Gewicht angegeben werden, welches auf der Basis des Wassergehalts im Mischfuttermittel berechnet wird; dieses Ver- zeichnis kann die Angabe in Gewichtsprozenten umfassen; f. die obligatorischen Angaben nach Anhang 8.2 Kapitel II beziehungsweise Anhang 8.3 Kapitel II.
2 Das Verzeichnis nach Absatz 1 Buchstabe e muss die folgenden Anforderungen
erfüllen: a. Die Bezeichnung und der Gewichtsprozentsatz eines Einzelfuttermittels sind anzugeben, sofern das Vorhandensein des Einzelfuttermittels durch die Kennzeichnung in Worten, Bildern oder Grafiken betont ist. b. Werden die Gewichtsprozentsätze der Einzelfuttermittel, die in Mischfut- termitteln für Nutztiere enthalten sind, in der Kennzeichnung nicht angege- ben, so liefert der für die Kennzeichnung verantwortliche Betrieb der Käufe- rin oder dem Käufer, unbeschadet von Bestimmungen über das geistige Eigentum, auf Anfrage Informationen über die mengenmässige Zusam- mensetzung im Bereich von +/– 15 Prozent des Wertes gemäss der Futter- mittelformulierung. c. Bei Mischfuttermitteln für Heimtiere, mit Ausnahme von Pelztieren, kann die Angabe der spezifischen Bezeichnung des Einzelfuttermittels durch die Bezeichnung der Kategorie gemäss Anhang 1.3 ersetzt werden, zu der das Ausgangsprodukt zählt. 3 Für Mischfuttermittel nach Absatz 2 Buchstabe c enthält Anhang 1.3 eine Liste der Kategorien von Einzelfuttermitteln, die bei der Kennzeichnung von Futtermitteln für Heimtiere, mit Ausnahme von Pelztieren, anstatt der einzelnen Einzelfuttermittel angegeben werden können.
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Art. 10 Zusätzliche Kennzeichnungsanforderungen für Futtermittel für besondere Ernährungszwecke Zusätzlich zu den Anforderungen nach Artikel 15 Absatz 1 Buchstabe a FMV und den Artikeln 8 und 9 muss die Kennzeichnung von Futtermitteln für besondere Ernährungszwecke folgende Angaben umfassen: a. das Bestimmungswort «Diät-», das ausschliesslich Futtermitteln für beson- dere Ernährungszwecke vorbehalten ist, in Verbindung mit der Futtermittel- bezeichnung gemäss Artikel 15 Absatz 1 Buchstabe a FMV; b. die Angaben, die für den jeweiligen Verwendungszweck in den Spalten 1–6 der Liste der vorgesehenen Verwendungszwecke in Anhang 3 vorgeschrie- ben sind; c. die Angabe, dass vor Verwendung des Futtermittels oder vor Verlängerung seiner Verwendungsdauer der Rat eines Fütterungsexperten oder Tierarztes eingeholt werden sollte.
Art. 11 Zusätzliche Kennzeichnungsanforderungen für Heimtierfuttermittel Zusätzlich zu den Anforderungen nach Artikel 15 FMV und Artikel 9 ist auf dem Etikett von Heimtierfuttermitteln eine kostenfreie Telefonnummer oder ein anderes geeignetes Kommunikationsmittel anzugeben, durch das die Käuferin oder der Käufer zusätzliche Informationen verlangen kann über: a. die im Heimtierfuttermittel enthaltenen Futtermittelzusatzstoffe; und b. die enthaltenen Einzelfuttermittel, soweit deren Kategorie gemäss Artikel 9 Absatz 2 Buchstabe c angegeben ist.
Art. 12 Zusätzliche Kennzeichnungsanforderungen für nicht konforme Futtermittel Zusätzlich zu den Anforderungen nach Artikel 15 FMV und nach den Artikeln 8 und 9 ist ein Futtermittel, das den gesetzlichen Anforderungen nicht genügt, wie etwa kontaminierte Futtermittel, mit den besonderen Kennzeichnungsangaben nach Anhang 8.4 zu versehen.
Art. 13 Ausnahmen für die Kennzeichnung
1 Bei abgepackten Futtermitteln können die Angaben nach Artikel 15 Absatz 1
Buchstaben c, d und e FMV und Artikel 8 Absatz 2 Buchstabe c oder Artikel 9 Absatz 1 Buchstaben c, d und e auf der Verpackung ausserhalb des Etiketts gemäss Artikel 14 Absatz 1 FMV gemacht werden. In diesem Fall ist darauf hinzuweisen, wo diese Angaben zu finden sind.
2 Die obligatorischen Angaben nach Artikel 9 Absatz 1 Buchstabe f sind bei Mi-
schungen aus ganzen Pflanzenkörnern, Saaten und Früchten nicht erforderlich.
3 Bei Mischfuttermitteln aus höchstens drei Einzelfuttermitteln sind die Angaben
nach Artikel 9 Absatz 1 Buchstaben a und b nicht erforderlich, wenn aus der Beschreibung klar hervorgeht, welche Einzelfuttermittel verwendet worden sind.
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4 Bei Mengen von höchstens 20 kg Einzelfuttermitteln oder Mischfuttermitteln, die für die Endverwenderin oder den Endverwender bestimmt sind und lose verkauft werden, können die Angaben nach Artikel 15 FMV und nach den Artikeln 8 und 9 der Käuferin oder dem Käufer mittels eines geeigneten Hinweises an der Verkaufs- stelle zur Kenntnis gebracht werden. In diesem Fall werden die Angaben gemäss Artikel 15 Absatz 1 Buchstabe a FMV und Artikel 8 Absatz 1 beziehungsweise Artikel 9 Absatz 1 Buchstaben a und b der Käuferin oder dem Käufer spätestens auf oder mit der Rechnung übermittelt.
5 Bei Heimtierfuttermitteln, die in Verpackungen mit mehreren Behältnissen ver-
kauft werden, können die Angaben nach Artikel 15 Absatz 1 Buchstaben b, c, f und g FMV und Artikel 9 Absatz 1 Buchstaben b, c, e und f nur auf der äusseren Verpa- ckung anstatt auf jedem einzelnen Behältnis gemacht werden, sofern das kombinier- te Gesamtgewicht der Packung 10 kg nicht überschreitet.
6 Einzelfuttermittel, die von Betrieben der Primärproduktion an Unternehmen des
Tierproduktionssektors geliefert werden, unterstehen nicht den Kennzeichnungsvor- schriften nach Artikel 15 FMV und Artikel 8. 7 Das BLW kann für Futtermittel für Tiere, die zu wissenschaftlichen Zwecken oder Versuchszwecken gehalten werden, abweichende Bestimmungen anwenden, sofern dieser Zweck auf dem Etikett angegeben wird.
8 Die Angaben nach Artikel 15 Absatz 1 Buchstaben c, d, e und g FMV und Arti-
kel 9 Absatz 1 Buchstaben b und c sind nicht erforderlich, wenn die Käuferin oder der Käufer vor jedem Geschäftsvorgang schriftlich bestätigt hat, dass er diese Informationen nicht verlangt. Ein Geschäftsvorgang kann mehrere Sendungen umfassen.
9 Die Kennzeichnungsangaben können zusätzlich zu den Amtssprachen auch in
anderen Sprachen gemacht werden.
Art. 14 Freiwillige Kennzeichnung
1 Zusätzlich zu den zwingenden Kennzeichnungsanforderungen können bei der
Kennzeichnung von Einzelfuttermitteln und Mischfuttermitteln die folgenden frei- willigen Kennzeichnungsangaben gemacht werden, sofern die in diesem Kapitel enthaltenen allgemeinen Grundsätze eingehalten werden: a. der Nährwert von Mischfuttermitteln für Nutztiere b. der Nährwert von Mischfuttermitteln für Heimtiere.
2 DerNährwert von Mischfuttermitteln für Nutztiere berechnet sich nach den
Methoden nach Anhang 8.6.
3 Der Nährwert von Mischfuttermitteln für Heimtiere kann nach den Methoden nach
Anhang 8.6 oder nach anderen offiziell geltenden Methoden, die in der EU verwen- det werden, berechnet werden. Die angewandte Methode muss jeweils auf der Kennzeichnung erkennbar sein.
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3. Abschnitt: Futtermittelzusatzstoffe und Vormischungen
Art. 15 Voraussetzungen für die Verwendung von Futtermittelzusatzstoffen und Vormischungen Futtermittelzusatzstoffe und Vormischungen müssen die Voraussetzungen nach Anhang 6.2 und die in der Bewilligung für den Futtermittelzusatzstoff festgelegten Voraussetzungen für die Verwendung erfüllen, es sei denn die Bewilligung sehe etwas anderes vor.
Art. 16 Begehren und Gesuche
1 Begehren um Zulassung von Futtermittelzusatzstoffen und Gesuche um Bewilli-
gung müssen nach den Angaben nach Anhang 5 zusammengestellt werden.
2 Gesuche für Versuche mit Futtermittelzusatzstoffen nach Artikel 21 FMV müssen
den Anforderungen nach Anhang 5 Absatz 2 genügen.
Art. 17 Liste der zugelassenen Futtermittelzusatzstoffe 1 Die Liste der zugelassenen Futtermittelzusatzstoffe nach Artikel 20 Absatz 1 FMV findet sich in Anhang 2.
2 DieNomenklatur der Futtermittelzusatzstoff-Funktionsgruppen findet sich in
Anhang 6.1.
Art. 18 Besondere Kennzeichnungsanforderungen für Futtermittelzusatzstoffe und Vormischungen Zusätzlich zu den Informationen nach Artikel 32 Absatz 1 FMV müssen auf der Verpackung oder dem Behältnis eines Futtermittelzusatzstoffes aus einer Funktions- gruppe nach Anhang 8.5 oder einer Vormischung, die eine solche enthält, die Infor- mationen nach Anhang 8.5 sichtbar, deutlich lesbar und unzerstörbar angegeben sein.
4. Abschnitt: Unerwünschte Stoffe in der Tierernährung
Art. 19
1 Die Höchstgehalte an unerwünschten Stoffen in Futtermitteln sind in Anhang 10
Teil 1 aufgeführt.
2 Die Aktionsgrenzwerte für unerwünschte Stoffe und die spezifischen Massnahmen,
die im Fall einer Überschreitung der Auslösewerte in Futtermitteln getroffen werden müssen, sind in Anhang 10 Teil 2 aufgeführt. 3 Die Höchstgehalte für Rückstände von Pflanzenschutzmitteln in Futtermitteln sind in Anhang 10 Teil 3 aufgeführt.
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5. Abschnitt: Vorschriften für die Futtermittelhygiene
Art. 20
1 Die Futtermittelunternehmen müssen die Bestimmungen von Anhang 11 erfüllen,
soweit diese die genannten Vorgänge betreffen.
2 Die Futtermittelunternehmen der Primärproduktion, die nach Artikel 48 FMV eine
Zulassung brauchen, müssen die Bestimmungen von Anhang 11 erfüllen, soweit diese die genannten Vorgänge betreffen.
3 Futtermittelunternehmen müssen, wenn vorhanden:
a. spezifische mikrobiologische Kriterien einhalten; und b. Massnahmen treffen oder Verfahren einsetzen, um spezifische Zielvorgaben zu erfüllen.
4 Die Kriterien und spezifischen Zielvorgaben nach Absatz 3 Buchstaben a und b
können vom BLW festgelegt werden, im Einvernehmen mit der Futtermittelbranche.
6. Abschnitt:
Toleranzen, Probenahmen, Analysenmethoden und Transport
Art. 21
1 In Anhang 7 sind die zulässigen Toleranzen für Abweichungen zwischen den
Angaben über die Zusammensetzung eines Einzelfuttermittels oder eines Mischfut- termittels in der Kennzeichnung und den bei amtlichen Kontrollen ermittelten Wer- ten festgelegt.
2 Das Verfahren für die Probenahme und die Analysemethoden bei der amtlichen
Kontrolle von Futtermitteln richten sich nach den Vorschriften von Anhang 9. 3 Unverpackte Futtermittel für Nutztiere dürfen nicht in Fahrzeugen und Behältern befördert werden, die zum Transport von tierischen Nebenprodukten im Sinne von Artikel 3 Absatz 1 der Verordnung vom 23. Juni 20042 über die Entsorgung von tierischen Nebenprodukten verwendet werden.
7. Abschnitt: Schlussbestimmungen
Art. 22 Aufhebung bisherigen Rechts Die Futtermittelbuch-Verordnung vom 10. Juni 19993 wird aufgehoben.
2 SR 916.441.22 3 AS 1999 2084, 2002 4313, 2003 5467, 2005 981 6655, 2006 5213 5217, 2007 4477, 2008 3663, 2009 2853, 2010 381 2511
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Art. 23 Übergangsbestimmungen Futtermittel dürfen bis zum 31. Dezember 2012 nach bisherigem Recht gekenn- zeichnet und verpackt werden. Sie dürfen bis zur Erschöpfung der Bestände in Verkehr gebracht werden.
Art. 24 Inkrafttreten Diese Verordnung tritt am 1. Januar 2012 in Kraft.
26. Oktober 2011 Eidgenössisches Volkswirtschaftsdepartement: Johann N. Schneider-Ammann
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Anhang 1.1 (Art. 1 und 7)
Technische Bestimmungen über Verunreinigungen, Milchaustausch-Futtermittel, Einzelfuttermittel zur Bindung oder Denaturierung, den Asche- und Feuchtegehalt in Futtermitteln
1. Entsprechend der guten Praxis im Sinne von Artikel 41 FMV müssen Ein-
zelfuttermittel frei sein von chemischen Verunreinigungen, die sich aus ihrem Herstellungsverfahren ergeben, sowie von Verarbeitungshilfsstoffen, sofern nicht ein besonderer Höchstgehalt im Katalog gemäss Artikel 9 FMV festgelegt ist.
2. Die botanische Reinheit von Einzelfuttermitteln muss mindestens 95 Prozent
betragen, sofern nicht ein anderer Anteil im Katalog gemäss Artikel 9 FMV festgelegt ist. Zu den botanischen Verunreinigungen zählen Verunreinigun- gen mit Pflanzenmaterial ohne schädliche Auswirkungen auf die Tiere, z.B. Stroh und Samen von anderen Kulturen oder von Unkraut. Der Anteil an botanischen Verunreinigungen, wie etwa Rückständen anderer Ölsaaten oder Ölfrüchte, die aus einem vorangegangenen Herstellungsverfahren stammen, darf für jede Art Ölsaat oder Ölfrucht höchstens 0,5 Prozent betragen.
3. Der Eisengehalt in Milchaustausch-Futtermitteln für Kälber mit einer
Lebendmasse von höchstens 70 kg muss mindestens 30 Milligramm je Kilo- gramm des Alleinfuttermittels bei einem Feuchtegehalt von 12 Prozent betragen.
4. Werden Einzelfuttermittel dazu verwendet, andere Einzelfuttermittel zu de-
naturieren oder zu binden, kann das Erzeugnis weiterhin als Einzelfuttermit- tel gelten. Bezeichnung, Art und Menge des Einzelfuttermittels, das zur Bin- dung oder Denaturierung verwendet wird, sind anzugeben. Wird ein Einzelfuttermittel durch ein anderes Einzelfuttermittel gebunden, darf der Anteil des letzteren höchstens 3 Prozent des Gesamtgewichts betragen.
5. Der Gehalt an salzsäureunlöslicher Asche darf höchstens 2,2 Prozent der
Trockenmasse betragen. Der Gehalt von 2,2 Prozent darf jedoch überschrit- ten werden bei: – Einzelfuttermitteln; – Mischfuttermitteln mit zugelassenen Mineralbindemitteln; – Mineralfuttermitteln; – Mischfuttermitteln, die zu mehr als 50 Prozent aus Reis- oder Zucker- rübennebenerzeugnissen bestehen; – Mischfuttermitteln, die für Zuchtfische bestimmt sind und zu mehr als
15 Prozent aus Fischmehl bestehen;
sofern der Gehalt auf dem Etikett angegeben wird.
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6. Sofern im Anhang 1.2 oder im Katalog der Einzelfuttermittel kein anderer
Gehalt festgelegt ist, muss der Feuchtegehalt des Futtermittels angegeben werden, falls er folgende Werte übersteigt: – 5 Prozent bei Mineralfuttermitteln, die keine organischen Stoffe enthal- ten; – 7 Prozent bei Milchaustausch-Futtermitteln und anderen Mischfutter- mitteln mit einem Anteil eines Milcherzeugnisses von mehr als
40 Prozent;
– 10 Prozent bei Mineralfuttermitteln, die organische Stoffe enthalten; – 14 Prozent bei anderen Futtermitteln.
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Anhang 1.2 (Art. 8)
Obligatorische Angaben bei Einzelfuttermitteln
Kategorie von Einzelfuttermittel Obligatorische Angabe von
1. Grünfutter und Raufutter Rohprotein, wenn > 10 % Rohfaser
2. Getreidekörnern
3. Erzeugnissen und Nebenerzeugnissen Stärke, wenn > 20 %
aus Getreidekörnern Rohprotein, wenn > 10 % Rohölen und -fetten, wenn > 5 % Rohfaser
4. Ölsaaten, Ölfrüchten
5. Erzeugnissen und Nebenerzeugnissen Rohprotein, wenn > 10 %
von Ölsaaten, Ölfrüchten Rohölen und -fetten, wenn > 5 % Rohfaser
6. Körnerleguminosen
7. Erzeugnissen und Nebenerzeugnissen Rohprotein, wenn > 10 %
aus Körnerleguminosen Rohfaser
8. Knollen, Wurzeln
9. Erzeugnissen und Nebenerzeugnissen Stärke
aus Knollen und Wurzeln Rohfaser Salzsäureunlöslicher Asche, wenn > 3,5 % der Trockenmasse
10. Erzeugnissen und Nebenerzeugnissen aus Rohfaser, wenn > 15 % Gesamtzucker-
der zuckerrübenverarbeitenden Industrie gehalt, berechnet als Saccharose Salzsäureunlöslicher Asche, wenn > 3,5 % der Trockenmasse
11. Erzeugnissen und Nebenerzeugnissen aus Rohfaser, wenn > 15 % Gesamtzucker-
der zuckerrohrverarbeitenden Industrie gehalt, berechnet als Saccharose
12. Anderen Saaten und Früchten, deren Rohprotein
Erzeugnissen und Nebenerzeugnissen, mit Rohfaser Ausnahme der unter den Nummern 2–7 Rohölen und -fetten, wenn > 10 % aufgeführten Erzeugnisse
13. Anderen Pflanzen, deren Erzeugnissen und Rohprotein, wenn > 10 % Rohfaser
Nebenerzeugnissen, mit Ausnahme der unter den Nummern 8–11 aufgeführten Erzeugnisse
14. Milcherzeugnissen und -nebenerzeugnissen Rohprotein
Feuchtigkeit, wenn > 5 % Laktose, wenn > 10 %
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Kategorie von Einzelfuttermittel Obligatorische Angabe von
15. Erzeugnissen und Nebenerzeugnissen von Rohprotein, wenn > 10 %
Landtieren Rohölen und -fetten, wenn > 5 % Feuchtigkeit, wenn > 8 %
16. Fischen, anderen Meerestieren, deren Rohprotein, wenn > 10 %
Erzeugnissen und Nebenerzeugnissen Rohölen und -fetten, wenn > 5 % Feuchtigkeit, wenn > 8 %
17. Mineralstoffen Calcium
Natrium Phosphor Sonstigen relevanten Mineralstoffen
18. Verschiedenem Rohprotein, wenn > 10 %
Rohfaser Rohölen und -fetten, wenn > 10 % Stärke, wenn > 30 % Gesamtzuckergehalt, berechnet als Saccharose, wenn > 10 % Salzsäureunlöslicher Asche, wenn > 3,5 % der Trockenmasse
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Anhang 1.3 (Art. 9)
Kategorien von Einzelfuttermitteln zur Kennzeichnung von Mischfuttermitteln für Heimtiere
Kategorien von Ausgangsprodukten, deren Angabe die Nennung der spezifischen Bezeichnung eines oder mehrerer Ausgangsprodukte bei Mischfuttermitteln für Heimtiere ersetzt.
Kategorie Definition
1. Fleisch und tierische Alle Fleischteile geschlachteter warmblütiger Landtiere, frisch Nebenprodukte oder durch ein geeignetes Verfahren haltbar gemacht sowie alle Produkte und Nebenprodukte aus der Verarbeitung von Tier- körpern oder Teilen von Tierkörpern warmblütiger Landtiere
2. Milch und Molkerei- Alle Milchprodukte, frisch oder durch ein geeignetes Verfahren produkte haltbar gemacht, sowie die Nebenprodukte aus der Verarbei- tung
3. Eier und Eierprodukte Alle Eiprodukte, frisch oder durch ein geeignetes Verfahren haltbar gemacht , sowie die Nebenprodukte aus der Verarbei- tung
4. Öle und Fette Alle tierischen und pflanzlichen Öle und Fette
5. Hefen Alle Hefen, deren Zellen abgetötet und getrocknet worden sind
6. Fisch und Fischneben- Fische oder Fischteile, frisch oder durch ein geeignetes Verfah- produkte ren haltbar gemacht, sowie die Nebenprodukte aus der Verar- beitung
7. Getreide Alle Getreidearten, ganz gleich in welcher Aufmachung, und
die aus der Verarbeitung des Getreidemehlkörpers gewonnenen Produkte
8. Gemüse Alle Arten von Gemüse und Hülsenfrüchten, frisch oder durch
ein geeignetes Verfahren haltbar gemacht
9. Pflanzliche Neben- Nebenprodukte aus der Aufbereitung pflanzlicher Produkte, produkte insbesondere Getreide, Gemüse, Hülsenfrüchte, Ölfrüchte
10. Pflanzliche Eiweiss- Alle Produkte pflanzlichen Ursprungs, deren Proteine durch ein extrakte geeignetes Verfahren auf mindestens 50 % Rohprotein, bezo- gen auf die Trockenmasse, angereichert sind und umstruktu- riert (texturiert) sein können
11. Mineralstoffe Alle anorganischen Stoffe, die für die Tierernährung geeignet
sind
12. Zucker Alle Zuckerarten
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Kategorie Definition
13. Früchte Alle Arten von Früchten, frisch oder durch ein geeignetes
Verfahren haltbar gemacht
14. Nüsse Alle Kerne von Schalenfrüchten
15. Saaten Alle Saaten unzerkleinert oder grob gemahlen
16. Algen Alle Arten von Algen, frisch oder durch ein geeignetes Verfah-
ren haltbar gemacht
17. Weich- und Krebstiere Alle Arten von Weich- oder Krebstieren, Muscheln, frisch oder durch ein geeignetes Verfahren haltbar gemacht, sowie die Nebenprodukte aus ihrer Verarbeitung
18. Insekten Alle Arten von Insekten in allen Entwicklungsstadien
19. Bäckereiprodukte Alle Produkte aus der Backwarenherstellung, insbesondere
Brot, Kuchen, Kekse sowie Teigwaren
20. Kräuter Alle Arten von Kräutern, frisch oder durch ein geeignetes
Verfahren haltbar
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Anhang 2 (Art. 17)
Liste der zugelassenen Futtermittelzusatzstoffe (Zusatzstoffliste)
Teil 1: Liste der zugelassenen Futtermittelzusatzstoffe
1. Kategorie: Technologische Futtermittelzusatzstoffe
Funktionsgruppe: a) Konservierungsmittel
EG-Nr. Kate- Funktions- Futtermittelzusatzstoff Chemische Bezeichnung, Tierart oder Höchstalter Mindestgehalt Höchstgehalt Sonstige Bestimmungen gorie Gruppe Beschreibung Tierkategorie mg/kg des Alleinfuttermittels 1 2 3 4 5 6 7 8 9 E 200 1 a Sorbinsäure C6H8O2 Alle – – – Alle Futtermittel E 201 1 a Natriumsorbat C6H7O2Na Alle – – – Alle Futtermittel E 202 1 a Kaliumsorbat C6H7O2K Alle – – – Alle Futtermittel E 203 1 a Calciumsorbat C12H14O4Ca Alle – – – Alle Futtermittel E 214 1 a 4-Hydroxybenzoe- C9H10O3 Heimtiere – – – Alle Futtermittel säureethylester E 215 1 a 4-Hydroxybenzoe- C9H9O3Na Heimtiere – – – Alle Futtermittel säureethylester- Natriumsalz E 216 1 a 4-Hydroxybenzoe- C10H12O3 Heimtiere – – – Alle Futtermittel säurepropylester E 217 1 a 4-Hydroxybenzoe- C10H11O3Na Heimtiere – – – Alle Futtermittel säurepropylester- Natriumsalz
Futtermittelbuch-Verordnung AS 2011
EG-Nr. Kate- Funktions- Futtermittelzusatzstoff Chemische Bezeichnung, Tierart oder Höchstalter Mindestgehalt Höchstgehalt Sonstige Bestimmungen gorie Gruppe Beschreibung Tierkategorie mg/kg des Alleinfuttermittels 1 2 3 4 5 6 7 8 9 E 218 1 a 4-Hydroxybenzoe- C8H8O3 Heimtiere – – – Alle Futtermittel säuremethylester E 219 1 a 4-Hydroxybenzoe- C8H7O3Na Heimtiere – – – Alle Futtermittel säuremethylester- Natriumsalz E 222 1 a Natriumbisulfit NaHSO3 Hunde und Katzen – – 500, aus- Alle Futtermittel, gedrückt ausgenommen nicht in SO24 verarbeitetes Fleisch und nicht verarbeiteter Fisch E 223 1 a Natriummetabisulfit Na2S2O5 Hunde und Katzen – – 500, aus- Alle Futtermittel, gedrückt ausgenommen nicht in SO25 verarbeitetes Fleisch und nicht verarbeiteter Fisch E 236 1 a Ameisensäure CH2O2 Alle – – – Alle Futtermittel E 237 1 a Natriumformiat CHO2Na Alle – – – Alle Futtermittel E 238 1 a Calciumformiat C2H2O4Ca Alle – – – Alle Futtermittel E 240 1 a Formaldehyd CH2O Schweine 6 Monate – – Nur in Magermilch: Höchstgehalt: Alle – – – Nur für Silage
4 Allein oder zusammen mit Natriummetabisulfit.
5 Allein oder zusammen mit Natriumbisulfit.
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EG-Nr. Kate- Funktions- Futtermittelzusatzstoff Chemische Bezeichnung, Tierart oder Höchstalter Mindestgehalt Höchstgehalt Sonstige Bestimmungen gorie Gruppe Beschreibung Tierkategorie mg/kg des Alleinfuttermittels 1 2 3 4 5 6 7 8 9 E 250 1 a Natriumnitrit NaNO2 Hunde und Katzen – – 100 Nur bei Futtermit- teln mit einem Feuchtigkeitsgehalt von mehr als
20 Prozent
E 260 1 a Essigsäure C2H4O2 Alle – – – Alle Futtermittel E 261 1 a Kaliumacetat C2H3O2K Alle – – – Alle Futtermittel E 262 1 a Natriumdiacetat C4H7O4Na Alle – – – Alle Futtermittel E 263 1 a Calciumacetat C4H6O4Ca Alle – – – Alle Futtermittel E 270 1 a Milchsäure C3H6O3 Alle – – – Alle Futtermittel E 280 1 a Propionsäure C3H6O2 Alle – – – Alle Futtermittel E 281 1 a Natriumpropionat C3H5O2Na Alle – – – Alle Futtermittel E 282 1 a Calciumpropionat C6H10O4Ca Alle – – – Alle Futtermittel E 283 1 a Kaliumpropionat C3H5O2K Alle – – – Alle Futtermittel E 284 1 a Ammoniumpropionat C3H9O2N Alle – – – Alle Futtermittel E 285 1 a Methylpropionsäure C4H8O2 Wiederkäuer mit – 1000 4000 Alle Futtermittel Pansenfunktion E 295 1 a Ammoniumformiat CH5O2N Alle – – – Alle Futtermittel E 296 1 a DL-Apfelsäure C4H6O5 Alle – – – Alle Futtermittel E 297 1 a Fumarsäure C4H4O4 Alle – – – Alle Futtermittel E 325 1 a Natriumlactat C3H5O3Na Alle – – – Alle Futtermittel E 326 1 a Kaliumlactat C3H5O3K Alle – – – Alle Futtermittel E 327 1 a Calciumlactat C6H10O6Ca Alle – – – Alle Futtermittel
Futtermittelbuch-Verordnung AS 2011
EG-Nr. Kate- Funktions- Futtermittelzusatzstoff Chemische Bezeichnung, Tierart oder Höchstalter Mindestgehalt Höchstgehalt Sonstige Bestimmungen gorie Gruppe Beschreibung Tierkategorie mg/kg des Alleinfuttermittels 1 2 3 4 5 6 7 8 9 E 330 1 a Citronensäure C6H8O7 Alle – – – Alle Futtermittel E 331 1 a Natriumcitrate – Alle – – – Alle Futtermittel E 332 1 a Kaliumcitrate – Alle – – – Alle Futtermittel E 333 1 a Calciumcitrate – Alle – – – Alle Futtermittel E 334 1 a L-Weinsäure C4H6O6 Alle – – – Alle Futtermittel E 335 1 a L-Natriumtartrate – Alle – – – Alle Futtermittel E 336 1 a L-Kaliumtartrate – Alle – – – Alle Futtermittel E 337 1 a Natrium-Kaliumtartrat C4H4O6KNa 4H2O Alle – – – Alle Futtermittel E 338 1 a Orthophosphorsäure H3PO4 Alle – – – Alle Futtermittel E 490 1 a 1,2-Propandiol C3H8O2 Hunde – – 53000 Alle Futtermittel E 507 1 a Salzsäure HCl Alle – – – Nur für Silage E 513 1 a Schwefelsäure H2SO4 Alle – – – Alle Futtermittel
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1. Kategorie: Technologische Futtermittelzusatzstoffe
Funktionsgruppe: b) Antioxidationsmittel
EG-Nr. Kate- Funktions- Futtermittelzusatzstoff Chemische Bezeichnung, Tierart oder Höchstalter Mindestgehalt Höchstgehalt Sonstige Bestimmungen gorie Gruppe Beschreibung Tierkategorie mg/kg des Alleinfuttermittels 1 2 3 4 5 6 7 8 9 E 300 1 b L-Ascorbinsäure C6H8O6 Alle – – – Alle Futtermittel E 301 1 b Natrium-L-ascorbat C6H7O6Na Alle – – – Alle Futtermittel E 302 1 b Calcium-L-ascorbat C12H14O12Ca 2H2O Alle – – – Alle Futtermittel E 303 1 b 5,6-Diacetyl-L- C10H12O8 Alle – – – Alle Futtermittel Ascorbin-säure E 304 1 b 6-Palmityl-L-Ascorbin- C22H38O7 Alle – – – Alle Futtermittel säure E 306 1 b Stark tocopherolhaltige – Alle – – – Alle Futtermittel Extrakte natürlichen Ursprungs E 307 1 b Synthetisches C29H50O2 Alle – – – Alle Futtermittel Alpha-Tocopherol E 308 1 b Synthetisches C28H48O2 Alle – – – Alle Futtermittel Gamma-Tocopherol E 309 1 b Synthetisches Delta- C27H46O2 Alle – – – Alle Futtermittel Tocopherol E 310 1 b Propylgallat C10H12O5 Alle – – 1006 Alle Futtermittel E 311 1 b Octylgallat C15H22O5 Alle – – 1007 Alle Futtermittel
6 Maximal 100 mg/kg allein oder aus E 310, E 311 und E 312 kombiniert.
7 Maximal 100 mg/kg allein oder aus E 310, E 311 und E 312 kombiniert.
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EG-Nr. Kate- Funktions- Futtermittelzusatzstoff Chemische Bezeichnung, Tierart oder Höchstalter Mindestgehalt Höchstgehalt Sonstige Bestimmungen gorie Gruppe Beschreibung Tierkategorie mg/kg des Alleinfuttermittels 1 2 3 4 5 6 7 8 9 E 312 1 b Dodecylgallat C19H30O5 Alle – – 1008 Alle Futtermittel E 320 1 b Butylhydroxyanisol C11H16O2 Alle – – 1509 Alle Futtermittel (BHA) E 321 1 b Butylhydroxytoluol C15H24O Alle – – 15010 Alle Futtermittel (BHT) E 324 1 b Ethoxyquin C14H19ON Alle – 15011 Alle Futtermittel
8 Maximal 100 mg/kg allein oder aus E 310, E 311 und E 312 kombiniert.
9 Maximal 150 mg/kg allein oder aus E 320, E 321 und E 324 kombiniert.
10 Maximal 150 mg/kg allein oder aus E 320, E 321 und E 324 kombiniert.
11 Maximal 150 mg/kg allein oder aus E 320, E 321 und E 324 kombiniert.
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1. Kategorie: Technologische Futtermittelzusatzstoffe
Funktionsgruppe: c) Emulgatoren, d) Stabilisatoren, e) Verdickungsmittel und f) Geliermittel
EG-Nr. Kate- Funktions- Futtermittelzusatzstoff Chemische Bezeichnung, Tierart oder Höchstalter Mindestgehalt Höchstgehalt Sonstige Bestimmungen gorie Gruppe Beschreibung Tierkategorie mg/kg des Alleinfuttermittels 1 2 3 4 5 6 7 8 9 E 322 1 c; d; e; f Lecithine – Alle – – – Alle Futtermittel E 400 1 c; d; e; f Alginsäure – Alle – – – Alle Futtermittel E 401 1 c; d; e; f Natriumalginat – Alle – – – Alle Futtermittel E 402 1 c; d; e; f Kaliumalginat – Alle – – – Alle Futtermittel E 403 1 c; d; e; f Ammoniumalginat – Alle ausser – – – Alle Futtermittel Zierfischen E 404 1 c; d; e; f Calciumalginat – Alle – – – Alle Futtermittel E 405 1 c; d; e; f Propylenglycolalginat – Alle – – – Alle Futtermittel (1,2-Propandiol- Alginat) E 406 1 c; d; e; f Agar-Agar – Alle – – – Alle Futtermittel E 407 1 c; d; e; f Carrageen – Alle – – – Alle Futtermittel E 410 1 c; d; e; f Johannisbrotkernmehl – Alle – – – Alle Futtermittel E 412 1 c; d; e; f Guarkernmehl, – Alle – – – Alle Futtermittel Guargummi E 413 1 c; d; e; f Traganth – Alle – – – Alle Futtermittel E 414 1 c; d; e; f Gummi arabicum – Alle – – – Alle Futtermittel E 415 1 c; d; e; f Xanthangummi – Alle – – – Alle Futtermittel
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EG-Nr. Kate- Funktions- Futtermittelzusatzstoff Chemische Bezeichnung, Tierart oder Höchstalter Mindestgehalt Höchstgehalt Sonstige Bestimmungen gorie Gruppe Beschreibung Tierkategorie mg/kg des Alleinfuttermittels 1 2 3 4 5 6 7 8 9 E 418 1 c; d; e; f Gellangummi Polytetrasaccharid aus Hunde und Katzen – – – Nur bei Futtermit- Glucose, Gluconsäure teln mit einem und Rhamnose (2:1:1), Feuchtigkeitsgehalt aus Pseudomonas von mehr als elodea (ATCC 31466) 20 Prozent E 420 1 c; d; e; f Sorbit – Alle – – – Alle Futtermittel E 421 1 c; d; e; f Mannit – Alle – – – Alle Futtermittel E 422 1 c; d; e; f Glycerin – Alle – – – Alle Futtermittel E 432 1 c; d; e; f Polyoxyethylen(20)- – Alle – – 500012 Nur in Milchaus- Sorbitan-Monolaurat tauschfuttermitteln E 433 1 c; d; e; f Polyoxyethylen(20)- – Alle – – 500013 Nur in Milchaus- Sorbitan-Monooleat tauschfuttermitteln E 434 1 c; d; e; f Polyoxyethylen(20- – Alle – – 500014 Nur in Milchaus- Sorbitan-Monopalmitat tauschfuttermitteln E 435 1 c; d; e; f Polyoxyethylen(20)- – Alle – – 500015 Nur in Milchaus- Sorbitan-Monostearat tauschfuttermitteln E 436 1 c; d; e; f Polyoxyethylen(20)- – Alle – – 500016 Nur in Milchaus- Sorbitan-Tristearat tauschfuttermitteln E 440 1 c; d; e; f Pektine – Alle – – – Alle Futtermittel
12 Einzeln oder zusammen mit den anderen Polysorbaten (E 432, E 433, E 434, E 435, E 436). 13 Einzeln oder zusammen mit den anderen Polysorbaten (E 432, E 433, E 434, E 435, E 436). 14 Einzeln oder zusammen mit den anderen Polysorbaten (E 432, E 433, E 434, E 435, E 436). 15 Einzeln oder zusammen mit den anderen Polysorbaten (E 432, E 433, E 434, E 435, E 436). 16 Einzeln oder zusammen mit den anderen Polysorbaten (E 432, E 433, E 434, E 435, E 436).
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EG-Nr. Kate- Funktions- Futtermittelzusatzstoff Chemische Bezeichnung, Tierart oder Höchstalter Mindestgehalt Höchstgehalt Sonstige Bestimmungen gorie Gruppe Beschreibung Tierkategorie mg/kg des Alleinfuttermittels 1 2 3 4 5 6 7 8 9 E 450b(i) 1 c; d; e; f Pentanatriumtriphosphat – Hunde und Katzen – – 5000 Alle Futtermittel E 460 1 c; d; e; f Mikrokristalline – Alle – – – Alle Futtermittel Cellulose E 460(ii) 1 c; d; e; f Cellulosepulver – Alle – – – Alle Futtermittel E 461 1 c; d; e; f Methylcellulose – Alle – – – Alle Futtermittel E 462 1 c; d; e; f Ethylcellulose – Alle – – – Alle Futtermittel E 463 1 c; d; e; f Hydroxypropylcellulose – Alle – – – Alle Futtermittel E 464 1 c; d; e; f Hydroxypropylmethyl- – Alle – – – Alle Futtermittel cellulose E 465 1 c; d; e; f Methylethylcellulose – Alle – – – Alle Futtermittel E 466 1 c; d; e; f Carboxymethylcellulose – Alle – – – Alle Futtermittel (Natriumsalz des Cellulosecarboxy- methylethers) E 470 1 c; d; e; f Natrium-, Kalium- oder – Alle – – – Alle Futtermittel Calciumsalze der Speisefettsäuren, allein oder gemischt, die entweder aus Speise- fetten oder aus destil- lierten Speisefettsäuren gewonnen wurden E 471 1 c; d; e; f Mono- und Diglyceride – Alle – – – Alle Futtermittel von Speisefettsäuren
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EG-Nr. Kate- Funktions- Futtermittelzusatzstoff Chemische Bezeichnung, Tierart oder Höchstalter Mindestgehalt Höchstgehalt Sonstige Bestimmungen gorie Gruppe Beschreibung Tierkategorie mg/kg des Alleinfuttermittels 1 2 3 4 5 6 7 8 9 E 472 1 c; d; e; f Mono- und Diglyceride – Alle – – – Alle Futtermittel von Speisefettsäuren verestert mit: a) Essigsäure – Alle – – – Alle Futtermittel b) Milchsäure – Alle – – – Alle Futtermittel c) Zitronensäure – Alle – – – Alle Futtermittel d) Weinsäure – Alle – – – Alle Futtermittel e) Monoacetyl- und – Alle – – – Alle Futtermittel Diacetyl-Weinsäure E 473 1 c; d; e; f Zuckerester (Ester von – Alle – – – Alle Futtermittel Saccharose und Speise- fettsäuren) E 474 1 c; d; e; f Zuckerglyceride – Alle – – – Alle Futtermittel (Mischung aus Saccha- roseestern und Mono- und Diglyceriden von Speisefettsäuren) E 475 1 c; d; e; f Polyglycerinester von – Alle – – – Alle Futtermittel Speisefettsäuren E 477 1 c; d; e; f Monoester von – Alle – – – Alle Futtermittel Propylenglykol (1,2-Propandiol) und von Speisefettsäuren, allein oder mit Diestern gemischt E 480 1 c; d; e; f Stearyl-2-lactylsäure – Alle – – – Alle Futtermittel
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EG-Nr. Kate- Funktions- Futtermittelzusatzstoff Chemische Bezeichnung, Tierart oder Höchstalter Mindestgehalt Höchstgehalt Sonstige Bestimmungen gorie Gruppe Beschreibung Tierkategorie mg/kg des Alleinfuttermittels 1 2 3 4 5 6 7 8 9 E 481 1 c; d; e; f Natriumstearyllactyl-2- – Alle – – – Alle Futtermittel lactat E 482 1 c; d; e; f Calciumstearyllactyl-2- – Alle – – – Alle Futtermittel lactat E 483 1 c; d; e; f Stearyltartrat – Alle – – – Alle Futtermittel E 484 1 c; d; e; f Polyethylenglykol- – Alle – – – Alle Futtermittel glycerylricinoleat E 486 1 c; d; e; f Dextrane Alle Alle Futtermittel E 487 1 c; d; e; f Polyethylenglykol- – Kälber – – 6000 Nur in Milchaus- Sojaölfettsäureester tauschfuttermitteln E 488 1 c; d; e; f Polyethylenglykolglyce- – Kälber – – 5000 Nur in Milchaus- ryl-Talgfettsäureester tauschfuttermitteln E 489 1 c; d; e; f Polyglycerinether mit – Kälber – – 5000 Nur in Milchaus- den durch Reduktion tauschfuttermitteln von Ölsäure und Palmi- tinsäure erhaltenen Alkoholen E 490 1 c; d; e; f 1,2-Propandiol – Milchkühe – – 12000 Alle Futtermittel Mastrinder, Käl- – – 36000 Alle Futtermittel ber, Lämmer, Zicklein, Schwei- ne, Geflügel E 491 1 c; d; e; f Sorbitan-Monostearat – Alle – – – Alle Futtermittel E 492 1 c; d; e; f Sorbitan-Tristearat – Alle – – – Alle Futtermittel E 493 1 c; d; e; f Sorbitan-Monolaurat – Alle – – – Alle Futtermittel E 494 1 c; d; e; f Sorbitan-Monooleat – Alle – – – Alle Futtermittel
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EG-Nr. Kate- Funktions- Futtermittelzusatzstoff Chemische Bezeichnung, Tierart oder Höchstalter Mindestgehalt Höchstgehalt Sonstige Bestimmungen gorie Gruppe Beschreibung Tierkategorie mg/kg des Alleinfuttermittels 1 2 3 4 5 6 7 8 9 E 495 1 c; d; e; f Sorbitan-Monopalmitat – Alle – – – Alle Futtermittel E 496 1 c; d; e; f Polyethylenglykol 6000 – Alle – – 300 Alle Futtermittel E 497 1 c; d; e; f Polymere von – Alle – – 50 Alle Futtermittel Polyoxypropylen- polyoxyethylen (M.G. 6800–9000) E 498 1 c; d; e; f Teilpolyglycerinester – Hunde – – – Alle Futtermittel von polykondensierten Rizinusfettsäuren E 499 1 c; d; e; f Cassia-Gum – Hunde und Katzen – – 17600 Nur bei Futtermit- teln mit einem Feuchtigkeitsgehalt von mehr als
20 Prozent
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1. Kategorie: Technologische Futtermittelzusatzstoffe
Funktionsgruppe: g) Bindemittel und i) Trennmittel
EG-Nr. Kate- Funktions- Futtermittelzusatzstoff Chemische Bezeichnung, Tierart oder Höchstalter Mindestgehalt Höchstgehalt Sonstige Bestimmungen gorie Gruppe Beschreibung Tierkategorie mg/kg des Alleinfuttermittels 1 2 3 4 5 6 7 8 9 E 330 1 g; i Citronensäure C6H8O7 Alle – – – Alle Futtermittel E 470 1 g; i Natrium-, Kalium- und C18H35O2Na, Alle – – – Alle Futtermittel Calciumstearate C18H35O2K und E 516 1 g; i Calcium-Sulfat- CaSO4 · 2H2O* Alle – – 30000 Alle Futtermittel Dihydrat E 535 1 g; i Natriumferrocyanid Na4[Fe(CN)6] · 10H2O Alle Höchstgehalt: (berechnet als Ferrocyanidanion) E 536 1 g; i Kaliumferrocyanid K4[Fe(CN)6] · 3H2O Alle Höchstgehalt: (berechnet als Ferrocyanidanion) E 551a 1 g; i Kieselsäure, gefällt und –* Alle – – – Alle Futtermittel getrocknet E 551b 1 g; i Kolloidales –* Alle – – – Alle Futtermittel Siliciumdioxid E 551c 1 g; i Kieselgur –* Alle – – – Alle Futtermittel (Diatomeenerde, gereinigt) E 552 1 g; i Calcium-Silikat, –* Alle – – – Alle Futtermittel synthetisch
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EG-Nr. Kate- Funktions- Futtermittelzusatzstoff Chemische Bezeichnung, Tierart oder Höchstalter Mindestgehalt Höchstgehalt Sonstige Bestimmungen gorie Gruppe Beschreibung Tierkategorie mg/kg des Alleinfuttermittels 1 2 3 4 5 6 7 8 9 E 554 1 g; i Natriumaluminium- –* Alle – – – Alle Futtermittel silikat, synthetisch Paraf. 1 g; i Paraffinöl Medizinisches Weissöl Alle – – 50000 In Zusatzstoffvor- mischungen und in Mineralfuttermit- teln E 558 1 g; i Bentonit – Montmoril- –* Alle – – 20000 Alle Futtermittel lonit Mischung mit Zusatzstoffen der Gruppen «Zusatz- stoffe zur Ver- hütung der Kokzi- diose und der Histomoniasis» sind unzulässig, ausser Monensin-Natrium, Narasin, Lasalocid- Natrium, Salinomy- cin-Natrium, Robenidin. >> Angabe auf der Etikette: spezifische Bezeichnung des Zusatzstoffes
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EG-Nr. Kate- Funktions- Futtermittelzusatzstoff Chemische Bezeichnung, Tierart oder Höchstalter Mindestgehalt Höchstgehalt Sonstige Bestimmungen gorie Gruppe Beschreibung Tierkategorie mg/kg des Alleinfuttermittels 1 2 3 4 5 6 7 8 9 E 559 1 g; i Kaolinit-Tone, Natürliche Mischungen Alle – – – Alle Futtermittel asbestfrei von tonartigen Minera- lien mit einem Gehalt von mindestens 65 % komplexen wasserhal- tigen Aluminiumsilika- ten, deren Hauptbe- standteil Kaolinit ist* E 560 1 g; i Steatit, chlorithaltig Natürliche Mischungen Alle – – – Alle Futtermittel (natürliche Mischungen) von Steatit und Chlorit, asbestfrei – Mindestreinheit der Mischungen: 85 % E 561 1 g; i Vermiculit Natürliches Magnesi- Alle – – – Alle Futtermittel um-Aluminium-Eisen- Silikat, hitzeexpandiert, asbestfrei Höchstgehalt an Fluor: 0,3 %* E 562 1 g; i Sepiolit Wasserhaltiges Magne- Alle – – 20000 Alle Futtermittel sium-Silikat sedimen- tärer Herkunft mit min.
60 % Sepiolit und max.
30 % Montmorillonit,
asbestfrei E 565 1 g; i Ligninsulfonate –* Alle – – – Alle Futtermittel
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EG-Nr. Kate- Funktions- Futtermittelzusatzstoff Chemische Bezeichnung, Tierart oder Höchstalter Mindestgehalt Höchstgehalt Sonstige Bestimmungen gorie Gruppe Beschreibung Tierkategorie mg/kg des Alleinfuttermittels 1 2 3 4 5 6 7 8 9 E 566 1 g; i Natrolith-Phonolith Natürliche Mischungen Alle – – 25000 Alle Futtermittel von Alumosilikaten (alkali- und erdalkali- haltig) und Alumo- hydrosilikaten, Natro- lith (43–46,5 %) und Feldspat* E 567 1 g; i Klinoptilolith vulkani- Calcium-Alumosilikat- Schweine, Kanin- – – 20000 Alle Futtermittel schen Ursprungs hydrat vulkanischen chen, Geflügel Ursprungs mit einem Mindestgehalt von
85 % Klinoptilolith und
einem Höchstgehalt von 15 % Feldspat, Glimmer und Lehm, frei von Fasern und Quarz Höchstgehalt an Blei: E 568 1 g; i Klinoptilolith sedimen- Calcium-Alumosilikat- Mastschweine, – – 20000 Alle Futtermittel tären Ursprungs hydrat sedimentären Masthühner, Ursprungs mit einem Masttruthühner, Mindestgehalt von Rinder, Lachs
80 % Klinoptilolith und
einem Höchstgehalt von 20 % Lehm, frei von Fasern und Quarz
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EG-Nr. Kate- Funktions- Futtermittelzusatzstoff Chemische Bezeichnung, Tierart oder Höchstalter Mindestgehalt Höchstgehalt Sonstige Bestimmungen gorie Gruppe Beschreibung Tierkategorie mg/kg des Alleinfuttermittels 1 2 3 4 5 6 7 8 9 E 598 1 g; i Synthetische Calciuma- Mischungen von Geflügel, Kanin- – – 20000 Alle Futtermittel luminate Calciumaluminaten, die chen und Schweine zwischen 35 und 51 % Milchkühe, Mast- – – 8000 Alle Futtermittel AI2O3 enthalten rinder, Kälber, Höchstgehalt an Schaf- und Ziegen- Molybdän: 20 mg/kg* lämmer E 599 1 g; i Perlit Natürliches Natrium- Alle – – – Alle Futtermittel Aluminium-Silikat, hitzeexpandiert, asbestfrei*
* Höchstgehalt an Dioxinen: 500 pg WHO-PCDD/F-TEQ/kg. Der Dioxingehalt ist die Summe polychlorierter Dibenzo-para-dioxine (PCDD) und polychlorierter Dibenzofurane (PCDF), ausgedrückt in toxischen Äquivalenten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) unter Anwendung der WHO-TEF (Toxizitäts- äquivalenzfaktoren). Der Gehalt ist als Höchstgehalt auszudrücken, d.h. bei der Berechnung der Gehalte ist davon auszugehen, dass alle unter der Nachweis- grenze liegenden Werte aller gleichartigen Verbindungen der Nachweisgrenze entsprechen.
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1. Kategorie: Technologische Futtermittelzusatzstoffe
Funktionsgruppe: j) Säureregulatoren
EG-Nr. Kate- Funktions- Futtermittelzusatzstoff Chemische Bezeichnung, Tierart oder Höchstalter Mindestgehalt Höchstgehalt Sonstige Bestimmungen gorie Gruppe Beschreibung Tierkategorie mg/kg des Alleinfuttermittels 1 2 3 4 5 6 7 8 9 E 170 1 j Calciumcarbonat Hunde und Katzen – – – – E 210 1 j Benzoesäure Mastschweine - 5000 10000 In der Gebrauchs- anweisung ist Fol- gendes anzugeben: «Ergänzungsfut- termittel, die Benzoesäure enthalten, dürfen nicht als alleiniges Futter für Mast- schweine vertrieben werden.» «Zur Anwender- sicherheit: Im Hinblick auf die Anwendersicherheit sollten Massnah- men ergriffen werden, um die Entstehung von einatembarem Staub durch diesen Wirkstoff zu minimieren. Sicher- heitsdatenblätter (SDB) sind verfüg- bar.»
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EG-Nr. Kate- Funktions- Futtermittelzusatzstoff Chemische Bezeichnung, Tierart oder Höchstalter Mindestgehalt Höchstgehalt Sonstige Bestimmungen gorie Gruppe Beschreibung Tierkategorie mg/kg des Alleinfuttermittels 1 2 3 4 5 6 7 8 9 E 296 1 j DL- und L-Apfelsäure Hunde und Katzen – – – – – 1 j Ammoniumdihydro- Hunde und Katzen – – – – genorthophosphat – 1 j Diammoniumhydro- Hunde und Katzen – – – – genorthophosphat E 339(i) 1 j Natriumdihydrogen- Hunde und Katzen – – – – orthophosphat E 339(ii) 1 j Dinatriumhydrogen- Hunde und Katzen – – – – orthophosphat E 339(iii) 1 j Trinatriumortho- Hunde und Katzen – – – – phosphat E 340(i) 1 j Kaliumdihydrogen- Hunde und Katzen – – – – orthophosphat E 340(ii) 1 j Dikaliumhydrogen- Hunde und Katzen – – – – orthophosphat E 340(iii) 1 j Trikaliumorthophosphat Hunde und Katzen – – – – E 341(i) 1 j Calciumtetrahydro- Hunde und Katzen – – – – orthophosphat E 341(ii) 1 j Calciumhydrogenortho- Hunde und Katzen – – – – phosphat E 342(i) 1 j Ammonium- Hunde und Katzen – – – – Dihydrogen-Ortho- phosphat E 342(ii) 1 j Diammonium-Hydrogen Hunde und Katzen – – – – Orthophosphat
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EG-Nr. Kate- Funktions- Futtermittelzusatzstoff Chemische Bezeichnung, Tierart oder Höchstalter Mindestgehalt Höchstgehalt Sonstige Bestimmungen gorie Gruppe Beschreibung Tierkategorie mg/kg des Alleinfuttermittels 1 2 3 4 5 6 7 8 9 E 350(i) 1 j Natriummalat (Salz der Hunde und Katzen – – – – DL- oder L-Apfelsäure) E 450a(i) 1 j Dinatriumdihydrogen- Hunde und Katzen – – – – diphosphat E 450a(iii) 1 j Tetranatriumphosphat Hunde und Katzen – – – – E 450b(iv) 1 j Tetrakaliumdiphosphat Hunde und Katzen – – – – E 450b(i) 1 j Pentanatriumtriphosphat Hunde und Katzen – – – – E 450b(ii) 1 j Pentakaliumtriphosphat Hunde und Katzen – – – – E 500(i) 1 j Dinatriumcarbonat Hunde und Katzen – – – – E 500(ii) 1 j Natriumhydrogen- Hunde und Katzen – – – – carbonat E 500(iii) 1 j Natriumsesquicarbonat Hunde und Katzen – – – – E 501(ii) 1 j Kaliumhydrogen- Hunde und Katzen – – – – carbonat E 503(i) 1 j Ammoniumcarbonat Hunde und Katzen – – – – E 503(ii) 1 j Ammoniumhydrogen- Hunde und Katzen – – – – carbonat E 507 1 j Salzsäure Hunde und Katzen – – – – E 510 1 j Ammoniumchlorid Hunde und Katzen – – – – E 513 1 j Schwefelsäure Hunde und Katzen – – – – E 524 1 j Natriumhydroxid Hunde und Katzen – – – – E 525 1 j Kaliumhydroxid Hunde und Katzen – – – – E 526 1 j Calciumhydroxid Hunde und Katzen – – – –
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EG-Nr. Kate- Funktions- Futtermittelzusatzstoff Chemische Bezeichnung, Tierart oder Höchstalter Mindestgehalt Höchstgehalt Sonstige Bestimmungen gorie Gruppe Beschreibung Tierkategorie mg/kg des Alleinfuttermittels 1 2 3 4 5 6 7 8 9 E 529 1 j Calciumoxid Hunde und Katzen – – – – E 540 1 j Dicalciumdiphosphat Hunde und Katzen – – – – Milchkühe, Mast- – – 8000 – rinder, Kälber, Schaf- und Ziegen- lämmer
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1. Kategorie: Technologische Futtermittelzusatzstoffe
Funktionsgruppe: k) Silierzusatzstoffe
Code Kate- Funktions- Futtermittelzusatzstoff Untergruppe Bezeichnung Verwendung Sonstige Bestimmungen gorie gruppe
E 240 1 k Formaldehyd Chemische Substanzen Silagekonservierung
1 k Hexamethylentetramin Chemische Substanzen Silagekonservierung
1 k Natriumbenzoat Chemische Substanzen Silagekonservierung
1 k Natriumbisulphat Chemische Substanzen Silagekonservierung
E 223 1 k Natriummetabisulphit Chemische Substanzen Silagekonservierung EU: keine Reevaluation E 250 1 k Natriumnitrit Chemische Substanzen Silagekonservierung 1 k Natriumthiosulphat Chemische Substanzen Silagekonservierung EU: keine Reevaluation 1 k Alpha-amylase EC 3.2.1.1 aus Bacillus amyloliquefaciens Enzyme Silagekonservierung
1 k Alpha-amylase EC 3.2.1.1 aus Bacillus subtilis Enzyme Silagekonservierung
1 k Beta-glucanase EC 3.2.1.6 aus Aspergillus niger Enzyme Silagekonservierung
1 k Cellulase EC 3.2.1.4 aus Aspergillus niger Enzyme Silagekonservierung
1 k Cellulase EC 3.2.1.4 aus Trichoderma longibrachiatum Enzyme Silagekonservierung
1 k Hemicellulase EC 3.2.1.8 aus Aspergillus niger Enzyme Silagekonservierung
1 k Pectinase EC 3.2.1.15 aus Aspergillus niger Enzyme Silagekonservierung EU: keine Reevaluation 1 k Xylanase EC 3.2.1.8 aus Trichoderma longibrachiatum Enzyme Silagekonservierung
1 k Bacillus subtilis MBS-BS-01 Mikroorganismen Silagekonservierung
1 k Enterococcus faecium BIO 34 Mikroorganismen Silagekonservierung
1 k Enterococcus faecium CCM 6226 Mikroorganismen Silagekonservierung
1 k Enterococcus faecium CNCM I-3236 / ATCC 19434 Mikroorganismen Silagekonservierung
1 k Enterococcus faecium M74 NCIMB 11181 Mikroorganismen Silagekonservierung
1 k Enterococcus faecium NCIMB 10415 Mikroorganismen Silagekonservierung
1 k Enterococcus faecium NCIMB 11181 Mikroorganismen Silagekonservierung
Futtermittelbuch-Verordnung AS 2011
Code Kate- Funktions- Futtermittelzusatzstoff Untergruppe Bezeichnung Verwendung Sonstige Bestimmungen gorie gruppe
1 k Enterococcus faecium NCIMB 30122 Mikroorganismen Silagekonservierung EU: keine Reevaluation 1 k Enterococcus faecium SF202 DSM 4788 ATCC 53519 Mikroorganismen Silagekonservierung 1 k Enterococcus faecium SF301 DSM 4789 ATCC 55593 Mikroorganismen Silagekonservierung
1 k Lactobacillus brevis DSM 12835 Mikroorganismen Silagekonservierung
1 k Lactobacillus brevis IFA 92 Mikroorganismen Silagekonservierung
1 k Lactobacillus buchneri 40177 Mikroorganismen Silagekonservierung
1 k Lactobacillus buchneri CCM 1819 Mikroorganismen Silagekonservierung
1 k Lactobacillus buchneri DSM 12856 Mikroorganismen Silagekonservierung
1 k Lactobacillus buchneri DSM 13573 Mikroorganismen Silagekonservierung
1 k Lactobacillus buchneri DSM 16774 Mikroorganismen Silagekonservierung
1 k Lactobacillus buchneri KKP. 907 Mikroorganismen Silagekonservierung
1 k Lactobacillus buchneri LN4637 ATCC PTA-2494 Mikroorganismen Silagekonservierung
1 k Lactobacillus buchneri NCIMB 30139 Mikroorganismen Silagekonservierung
1 k Lactobacillus buchneri NCIMB 40788 Mikroorganismen Silagekonservierung
1 k Lactobacillus casei ATCC 7469 Mikroorganismen Silagekonservierung
1 k Lactobacillus casei LC 32909 Mikroorganismen Silagekonservierung
1 k Lactobacillus cellobiosus Q1 Mikroorganismen Silagekonservierung
1 k Lactobacillus collinoides DSMZ 16680 Mikroorganismen Silagekonservierung
1 k Lactobacillus paracasei 30151 Mikroorganismen Silagekonservierung
1 k Lactobacillus paracasei DSM 16245 Mikroorganismen Silagekonservierung
1 k Lactobacillus paracasei DSM 16773 Mikroorganismen Silagekonservierung
1 k Lactobacillus paracasei NCIMB 30151 Mikroorganismen Silagekonservierung
1 k Lactobacillus pentosus DSM 14025 Mikroorganismen Silagekonservierung
1 k Lactobacillus plantarum 16627 Mikroorganismen Silagekonservierung
1 k Lactobacillus plantarum 24011 Mikroorganismen Silagekonservierung
Futtermittelbuch-Verordnung AS 2011
Code Kate- Funktions- Futtermittelzusatzstoff Untergruppe Bezeichnung Verwendung Sonstige Bestimmungen gorie gruppe
1 k Lactobacillus plantarum Aber F1 NCIMB 41028 Mikroorganismen Silagekonservierung 1 k Lactobacillus plantarum AK 5106 DSM 20174 Mikroorganismen Silagekonservierung
1 k Lactobacillus plantarum ATCC 8014 Mikroorganismen Silagekonservierung
1 k Lactobacillus plantarum C KKP/788/p Mikroorganismen Silagekonservierung
1 k Lactobacillus plantarum CNCM I-3235 / ATCC 8014 Mikroorganismen Silagekonservierung
1 k Lactobacillus plantarum DSM 11520 Mikroorganismen Silagekonservierung
1 k Lactobacillus plantarum DSM 11672 = Lactobacillus Mikroorganismen Silagekonservierung plantarum CNCM MA 18/5U
1 k Lactobacillus plantarum DSM 12836 Mikroorganismen Silagekonservierung
1 k Lactobacillus plantarum DSM 12837 Mikroorganismen Silagekonservierung
1 k Lactobacillus plantarum DSM 16565 Mikroorganismen Silagekonservierung
1 k Lactobacillus plantarum DSM 16568 Mikroorganismen Silagekonservierung
1 k Lactobacillus plantarum DSM 3676 Mikroorganismen Silagekonservierung
1 k Lactobacillus plantarum DSM 3677 Mikroorganismen Silagekonservierung
1 k Lactobacillus plantarum IFA 96 Mikroorganismen Silagekonservierung
1 k Lactobacillus plantarum K KKP/593/p Mikroorganismen Silagekonservierung
1 k Lactobacillus plantarum L-256 NCIMB 30084 Mikroorganismen Silagekonservierung
1 k Lactobacillus plantarum L54 NCIMB 30148 Mikroorganismen Silagekonservierung
1 k Lactobacillus plantarum LP286 DSM 4784 ATCC 53187 Mikroorganismen Silagekonservierung 1 k Lactobacillus plantarum LP287 DSM 5257 ATCC 55058 Mikroorganismen Silagekonservierung
1 k Lactobacillus plantarum LP318 DSM 4785 Mikroorganismen Silagekonservierung
1 k Lactobacillus plantarum LP319 DSM 4786 Mikroorganismen Silagekonservierung
1 k Lactobacillus plantarum LP329 DSM 5258 ATCC 55942 Mikroorganismen Silagekonservierung 1 k Lactobacillus plantarum LP346 DSM 4787 ATCC 55943 Mikroorganismen Silagekonservierung 1 k Lactobacillus plantarum LP347 DSM 5284 ATCC 55944 Mikroorganismen Silagekonservierung
Futtermittelbuch-Verordnung AS 2011
Code Kate- Funktions- Futtermittelzusatzstoff Untergruppe Bezeichnung Verwendung Sonstige Bestimmungen gorie gruppe
1 k Lactobacillus plantarum LSI NCIMB 30083 Mikroorganismen Silagekonservierung
1 k Lactobacillus plantarum MBS-LP-01 Mikroorganismen Silagekonservierung
1 k Lactobacillus plantarum MiLAB 393 LMG-21295 Mikroorganismen Silagekonservierung
1 k Lactobacillus plantarum NCIMB 30094 Mikroorganismen Silagekonservierung
1 k Lactobacillus plantarum NCIMB 40027 Mikroorganismen Silagekonservierung
1 k Lactobacillus plantarum PL14D/CSL Mikroorganismen Silagekonservierung
1 k Lactobacillus plantarum VTT E-78076 Mikroorganismen Silagekonservierung
1 k Lactobacillus rhamnosus NCIMB 30121 Mikroorganismen Silagekonservierung
1 k Lactobacillus salivarius CNCM I-3238 / ATCC 11741 Mikroorganismen Silagekonservierung
1 k Lactococcus lactis CCM 4754, NCIMB 30117 Mikroorganismen Silagekonservierung
1 k Lactococcus lactis lactis 30044 Mikroorganismen Silagekonservierung
1 k Lactococcus lactis lactis NCIMB 30044 Mikroorganismen Silagekonservierung
1 k Lactococcus lactis NCIMB 30160 Mikroorganismen Silagekonservierung
1 k Lactococcus lactis SR 3.54 NCIMB 30117 Mikroorganismen Silagekonservierung
1 k Pediococcus acidilactici 30005 Mikroorganismen Silagekonservierung
1 k Pediococcus acidilactici 33-06 NCIMB 30086 Mikroorganismen Silagekonservierung 1 k Pediococcus acidilactici 33-11 NCIMB 30085 Mikroorganismen Silagekonservierung 1 k Pediococcus acidilactici CNCM I-3237 / ATCC 8042 Mikroorganismen Silagekonservierung
1 k Pediococcus acidilactici CNCM MA 18/5M Mikroorganismen Silagekonservierung
1 k Pediococcus acidilactici DSM 11673 Mikroorganismen Silagekonservierung
1 k Pediococcus acidilactici DSM 16243 Mikroorganismen Silagekonservierung
1 k Pediococcus pentosaceus DSM 12834 Mikroorganismen Silagekonservierung
1 k Pediococcus pentosaceus DSM 14021 Mikroorganismen Silagekonservierung
1 k Pediococcus pentosaceus DSM 16244 Mikroorganismen Silagekonservierung
1 k Pediococcus pentosaceus MBS-PP-01 Mikroorganismen Silagekonservierung
Futtermittelbuch-Verordnung AS 2011
Code Kate- Funktions- Futtermittelzusatzstoff Untergruppe Bezeichnung Verwendung Sonstige Bestimmungen gorie gruppe
1 k Pediococcus pentosaceus NCIMB 12455 Mikroorganismen Silagekonservierung
1 k Pediococcus pentosaceus NCIMB 30068 Mikroorganismen Silagekonservierung
1 k Pediococcus pentosaceus NCIMB 30089 Mikroorganismen Silagekonservierung
1 k Pediococcus pentosaceus NCIMB 30168 Mikroorganismen Silagekonservierung
1 k Pediococcus pentosaceus NCIMB 30171 Mikroorganismen Silagekonservierung
1 k Propionibacterium acidipropionici CNCM MA 26/4U Mikroorganismen Silagekonservierung 1 k Rhodopseudomonas palustris ATTC 17001 Mikroorganismen Silagekonservierung EU: keine Reevaluation
1 k Saccharomyces cerevisiae IFO 0203 Mikroorganismen Silagekonservierung
Futtermittelbuch-Verordnung AS 2011
2. Kategorie: Sensorische Futtermittelzusatzstoffe
Funktionsgruppe: a) Farbstoffe
EG-Nr. Kate- Funktions- Futtermittelzusatzstoff Chemische Bezeichnung, Tierart oder Höchstalter Mindestgehalt Höchstgehalt Sonstige Bestimmungen gorie Gruppe Beschreibung Tierkategorie mg/kg des Alleinfuttermittels 1 2 3 4 5 6 7 8 9 E 102 2 a (iii)17 Tartrazin C16H9N4O9S2Na3 Zierfische – – – – Körnerfressende – – 150 – Ziervögel Kleinnager – – 150 – E 110 2 a (iii) Gelborange S C16H10N2O7S2Na2 Zierfische – – – – (Sunsetgelb FCF) Körnerfressende – – 150 – Ziervögel Kleinnager – – 150 – E 124 2 a (iii) Ponceau 4 R C20H11N2O10S3Na3 Zierfische – – – – E 127 2 a (iii) Erythrosin C20H6I6O5Na2H2O Zierfische – – – – E 131 2 a (iii) Patentblau V Calciumsalz der 5- Alle ausser Hunde, – – – Nur in Futtermitteln Hydroxy-4’, 4”-Bis- Katzen, körner- zugelassen aufgrund (Diethylamino)- fressende Ziervö- der Verarbeitung Triphenyl-Carbinol- gel und Kleinnager von 2,4-Disulfonsäure I) Lebensmittel- abfällen II) denaturiertem Getreide
17 i) Stoffe, die einem Futtermittel Farbe geben oder die Farbe in einem Futtermittel wiederherstellen; ii) Stoffe, die bei Verfütterung an Tiere Lebensmitteln tierischen Ursprungs Farbe geben; iii) Stoffe, die die Farbe von Zierfischen und -vögeln positiv beeinflussen.
Futtermittelbuch-Verordnung AS 2011
EG-Nr. Kate- Funktions- Futtermittelzusatzstoff Chemische Bezeichnung, Tierart oder Höchstalter Mindestgehalt Höchstgehalt Sonstige Bestimmungen gorie Gruppe Beschreibung Tierkategorie mg/kg des Alleinfuttermittels 1 2 3 4 5 6 7 8 9 III) Tapiokamehl oder sonstigem Ausgangsmate- rial, das mit die- sen Stoffen dena- turiert oder zum Zweck einer in- nerbetrieblichen notwendigen Identitätssiche- rung bei der technischen Fer- tigung gefärbt worden ist E 131 2 a (iii) Patentblau V Calciumsalz der Hunde und Katzen – – – 5-Hydroxy-4’, 4”-Bis- Körnerfressende – – 150 (Diethylamino)- Ziervögel Triphenyl-Carbinol- 2,4-Disulfonsäure Kleinnager – – 150 E 132 2 a (iii) Indigotin C16H8N2O8S2Na2 Zierfische – – – – E 141 a (iii) Chlorophyll-Kupfer- – Zierfische – – – – Komplex Körnerfressende – – 150 – Ziervögel Kleinnager – – 150 – E 142 2 a(iii) Brillantsäuregrün BS Natriumsalz der Alle ausser Hun- – – – Nur in Futtermitteln (Lisamingrün) 4,4’-Bis (Dymethyla- den, Katzen und zugelassen aufgrund mino) Diphenylmethy- Zierfische der Verarbeitung len-2-Naphtol-3,6- von Disulfonsäure
Futtermittelbuch-Verordnung AS 2011
EG-Nr. Kate- Funktions- Futtermittelzusatzstoff Chemische Bezeichnung, Tierart oder Höchstalter Mindestgehalt Höchstgehalt Sonstige Bestimmungen gorie Gruppe Beschreibung Tierkategorie mg/kg des Alleinfuttermittels 1 2 3 4 5 6 7 8 9 I) Lebensmittel- abfällen II) denaturiertem Getreide III) Tapiokamehl oder sonstigem Ausgangsmate- rial, das mit die- sen Stoffen denaturiert oder zum Zweck einer innerbetrieb- lichen notwendi- gen Identitäts- sicherung bei der technischen Fer- tigung gefärbt worden ist E 142 2 a (iii) Brillantsäuregrün BS Natriumsalz der 4,4’- Hunde, Katzen und – – – (Lisamingrün) Bis (Dymethylamino) Zierfische Diphenylmethylen-2- Naphtol-3,6- Disulfonsäure E 153 2 a (iii) Kohlenschwarz C Zierfische – – – – E 160a 2 a (iii) Beta-Karotin C40H56 Kanarienvögel – – – – E 160b 2 a (iii) Bixin C25H30O4 Zierfische – – – –
Futtermittelbuch-Verordnung AS 2011
EG-Nr. Kate- Funktions- Futtermittelzusatzstoff Chemische Bezeichnung, Tierart oder Höchstalter Mindestgehalt Höchstgehalt Sonstige Bestimmungen gorie Gruppe Beschreibung Tierkategorie mg/kg des Alleinfuttermittels 1 2 3 4 5 6 7 8 9 E 160c 2 a Capsanthin C40H56O3 Geflügel – – 8018 – E 160e 2 a Beta-Apo-8’-Carotinal C30H40O Geflügel – – 8019 – E 160f 2 a Beta-Apo-8’- C32H44O2 Geflügel – – 8020 – Carotinsäure-Ethylester E 161b 2 a Lutein C40H56O2 Geflügel – – 8021 – E 161c 2 a Kryptoxanthin C40H56O Geflügel – – 8022 – E 161g 2 a Canthaxanthin C40H52O2 anderes Geflügel – – 25 Die Mischung von als Legehennen Canthaxanthin mit Legehennen – – 8 anderen Carotinoi- den und Xantho- phyllen ist zulässig, sofern die Gesamt- konzentration der Mischung 80 mg/kg im Alleinfuttermit- tel nicht übersteigt. Höchstwert für Le- bensmittel beachten Lachse, Forellen – – 25 Verabreichung nur ab dem Alter von
18 Einzeln oder zusammen mit den anderen Carotinoiden und Xanthophyllen (E 160c, E 160e, E 160f, E 161b, E 161 c, E 161g, E 161h, E 161i). 19 Einzeln oder zusammen mit den anderen Carotinoiden und Xanthophyllen (E 160c, E 160e, E 160f, E 161b, E 161 c, E 161g, E 161h, E 161i). 20 Einzeln oder zusammen mit den anderen Carotinoiden und Xanthophyllen (E 160c, E 160e, E 160f, E 161b, E 161 c, E 161g, E 161h, E 161i). 21 Einzeln oder zusammen mit den anderen Carotinoiden und Xanthophyllen (E 160c, E 160e, E 160f, E 161b, E 161 c, E 161g, E 161h, E 161i). 22 Einzeln oder zusammen mit den anderen Carotinoiden und Xanthophyllen (E 160c, E 160e, E 160f, E 161b, E 161 c, E 161g, E 161h, E 161i).
Futtermittelbuch-Verordnung AS 2011
EG-Nr. Kate- Funktions- Futtermittelzusatzstoff Chemische Bezeichnung, Tierart oder Höchstalter Mindestgehalt Höchstgehalt Sonstige Bestimmungen gorie Gruppe Beschreibung Tierkategorie mg/kg des Alleinfuttermittels 1 2 3 4 5 6 7 8 9
6 Monaten zulässig
Die Mischung von Canthaxanthin mit Astaxanthin ist zugelassen unter der Bedingung, dass die Gesamtmenge der Mischung Alleinfuttermittel nicht überschreitet. Hunde, Katzen – – – – sowie Zierfische Heim- und Zier- – – – – vögel E 161h 2 a Zeaxanthin C40H56O2 Geflügel – – 8023 – E 161i 2 a Citranaxanthin C33H44O Legehennen – – 8024 – E 161j 2 a Astaxanthin C40H52O4 Lachse und – – 100 Verabreichung nur Forellen ab dem Alter von
6 Monaten zulässig.
Die Mischung von Astaxanthin mit Canthaxanthin ist zugelassen unter der
23 Einzeln oder zusammen mit den anderen Carotinoiden und Xanthophyllen (E 160c, E 160e, E 160f, E 161b, E 161 c, E 161g, E 161h, E 161i). 24 Einzeln oder zusammen mit den anderen Carotinoiden und Xanthophyllen (E 160c, E 160e, E 160f, E 161b, E 161 c, E 161g, E 161h, E 161i).
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EG-Nr. Kate- Funktions- Futtermittelzusatzstoff Chemische Bezeichnung, Tierart oder Höchstalter Mindestgehalt Höchstgehalt Sonstige Bestimmungen gorie Gruppe Beschreibung Tierkategorie mg/kg des Alleinfuttermittels 1 2 3 4 5 6 7 8 9 Bedingung, dass die Gesamtmenge der Mischung Alleinfuttermittel nicht überschreitet Zierfische – – – – E 172 2 a (iii) Eisenoxidrot Fe2O3 Zierfische – – – – Alle Stoffe, die zur Färbung von Alle Nur in Futtermitteln Lebensmitteln zugelassen sind, ausser zugelassen aufgrund Patentblau V, Brillantsäuregrün und der Verarbeitung Canthaxanthin von: I) Lebensmittel- abfällen II) sonstigem Ausgangsmate- rial, das mit die- sen Stoffen dena- turiert oder zum Zweck einer in- nerbetrieblichen notwendigen Identitäts- sicherung bei der technischen Fer- tigung gefärbt worden ist Hunde und Katzen – – – –
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2. Kategorie: Sensorische Futtermittelzusatzstoffe
Funktionsgruppe: b) Aromastoffe
EG-Nr. Kate- Funktions- Futtermittelzusatzstoff Chemische Bezeichnung, Tierart oder Höchstalter Mindestgehalt Höchstgehalt Sonstige Bestimmungen gorie Gruppe Beschreibung Tierkategorie mg/kg des Alleinfuttermittels 1 2 3 4 5 6 7 8 9 E 954(i) 2 b Saccharin C7H5NO3S Ferkel 4 Monate – 150 – E 954(ii) 2 b Saccharincalcium C7H3NCaO3S Ferkel 4 Monate – 150 – E 954(iii) 2 b Saccharinnatrium C7H4NNaO3S Ferkel 4 Monate – 150 – E 959 2 b Neohesperidin- C28H36O15 Ferkel 4 Monate – 35 – Dihydrochalcon Hunde – – 35 – Schafe – – 30 – Kälber – – 30 – – Alle natürlichen Pro- Alle – – – – dukte und synthetischen Produkte die ähnlich sind
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3. Kategorie: Ernährungsphysiologische Futtermittelzusatzstoffe
Funktionsgruppe: a) Vitamine, Provitamine und chemisch definierte Stoffe mit ähnlicher Wirkung
Kenn- Kate- Funktions- Futtermittelzusatz- Chemische Bezeichnung, Tierart oder Tierkategorie Höchstalter Höchstgehalt pro kg Sonstige Bestimmungen nummer gorie gruppe stoff Beschreibung Alleinfuttermittel mit
12 % Feuchtigkeits-
gehalt 1 2 3 4 5 6 7 8 9 E 672 3 a Vitamin A – Masthühner – 13500 IE Alle Futtermittel mit Mastenten Ausnahme der Masttruthühner Futtermittel für Mastlämmer Jungtiere Mastschweine Mastrinder Mastkälber – 25000 IE Nur in Milchaus- tauschfuttermitteln Andere Tierarten oder – – Alle Futtermittel Tierkategorien E 670 3 a Vitamin D2 – Ferkel – 10000 IE Nur in Milchaus- Gleichzeitige Kälber tauschfuttermitteln Verabreichung von Vitamin D3 unzulässig Rinder – 4000 IE – " Schafe Equiden Sonstige Tierarten – 2000 IE – " oder Tierkategorien, ausser Geflügel und Fische
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Kenn- Kate- Funktions- Futtermittelzusatz- Chemische Bezeichnung, Tierart oder Tierkategorie Höchstalter Höchstgehalt pro kg Sonstige Bestimmungen nummer gorie gruppe stoff Beschreibung Alleinfuttermittel mit
12 % Feuchtigkeits-
gehalt 1 2 3 4 5 6 7 8 9 E 671 3 a Vitamin D3 – Ferkel – 10000 IE Nur in Milchaus- Gleichzeitige Kälber tauschfuttermitteln Verabreichung von Vitamin D2 unzulässig Rinder – 4000 IE – " Schafe Equiden Masthühner und – 5000 IE – " Truthühner Sonstiges Geflügel – 3000 IE – " und Fische Sonstige Tierarten – 2000 IE – " oder Tierkategorien 3a670a 3 a 25-Hydroxy- Zusammensetzung Masthühner – 0,100 mg 1. Der Zusatzstoff cholecalciferol des Zusatzstoffs: Sonstiges Geflügel – 0,080 mg wird Futtermitteln Stabilisierte Form als Vormischung von 25-Hydroxy- Masttruthühner – 0,100 mg beigegeben. cholecalciferol Schweine – 0,050 mg 2. Höchstgehalt der Charakterisierung Kombination des Wirkstoffs: 25-Hydroxychole 25-Hydroxy- calciferol/ cholecalciferol, Vitamin D3 (Cho- C27H44O2.H2O, lecalciferol) je kg CAS-Nummer: Alleinfuttermittel 63283-36-3 (40 IE Vit. D3 = 0,001 mg):
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Kenn- Kate- Funktions- Futtermittelzusatz- Chemische Bezeichnung, Tierart oder Tierkategorie Höchstalter Höchstgehalt pro kg Sonstige Bestimmungen nummer gorie gruppe stoff Beschreibung Alleinfuttermittel mit
12 % Feuchtigkeits-
gehalt 1 2 3 4 5 6 7 8 9 Reinheitsanforderun- – ≤ 0,125 mg gen: 25-Hydroxy- (5000 IE Vi- cholecalciferol tamin D3) für > 94 % Masthühner und Masttrut- Sonstige verwandte hühner; Sterole jeweils < 1 % – ≤ 0,080 mg für Erythrosin < 5 mg/kg sonstiges Ge- Analysemethode: flügel; Bestimmung von – ≤ 0,050 mg für 25-Hydroxycholecal- Schweine. ciferol: Hoch- 3. Gleichzeitige leistungsflüssig- Verabreichung chromatographie mit von Vitamin D2 Massenspektro- unzulässig metrie-Kopplung (HPLC-MS) Bestimmung von 4. Ethoxyquingehalt Vitamin D3 in ist auf dem Eti- Alleinfuttermittel: kett anzugeben. Reverse-Phase-HPLC 5. Sicherheit: Es ist mit UV-Detektion bei Atemschutz zu
265 nm tragen.
[EN 12821:2000] – Alle Stoffe der Gruppe, Alle – – Alle Futtermittel ausgenommen Vitamin A und Vitamin D
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3. Kategorie: Ernährungsphysiologische Futtermittelzusatzstoffe
Funktionsgruppe: b) Verbindungen von Spurenelementen
Kenn- Kate- Funktions- Element Futtermittelzusatzstoff Chemische Bezeichnung Höchstgehalt des Elementes in Sonstige Bestimmungen nummer gorie gruppe mg/kg des Alleinfuttermittels mit
12 % Feuchtigkeitsgehalt
1 2 3 4 5 6 7 8 E1 3 b Eisen – Fe Eisen-(II)-carbonat FeCO3 Schafe 500 (insgesamt) – Tetrahydrat (insgesamt) Eisen-(III)-chlorid, FeCl3 · 6H2O Ferkel bis zu 1 Woche vor – Hexahydrat dem Absetzen 250 mg/Tag Hexahydrat (insgesamt) Eisen-(II)-fumarat FeC4H2O4 andere Tierarten 750 – (insgesamt) Trihydrat Monohydrat Heptahydrat Hydrat von Aminosäuren aus Soja- proteinen, hydrolysiert) Molekulargewicht unter 1500 des synthetischen Glycins)
Futtermittelbuch-Verordnung AS 2011
Kenn- Kate- Funktions- Element Futtermittelzusatzstoff Chemische Bezeichnung Höchstgehalt des Elementes in Sonstige Bestimmungen nummer gorie gruppe mg/kg des Alleinfuttermittels mit
12 % Feuchtigkeitsgehalt
1 2 3 4 5 6 7 8 E2 3 b Jod – I Calciumjodat, Hexahydrat Ca(IO3)2 · 6H2O Equiden: 4 (insgesamt); – Jod – I Calciumjodat, wasserfrei Ca(IO3)2 Milchkühe und Lege- – hennen 5 (insgesamt); Natriumjodid NaI Fische: 20 (insgesamt) – Kaliumjodid KI andere Tierarten oder – Tierkategorien: 10 (insgesamt) E3 3 b Kobalt – Co Kobalt (II)-acetat, Co(CH3COO)2 · 4H2O 2 (insgesamt) – Tetrahydrat carbonat, Monohydrat Hexahydrat Heptahydrat Monohydrat Hexahydrat
Futtermittelbuch-Verordnung AS 2011
Kenn- Kate- Funktions- Element Futtermittelzusatzstoff Chemische Bezeichnung Höchstgehalt des Elementes in Sonstige Bestimmungen nummer gorie gruppe mg/kg des Alleinfuttermittels mit
12 % Feuchtigkeitsgehalt
1 2 3 4 5 6 7 8 E4 3 b Kupfer – Cu Kupfer-(II)-acetat, Cu(CH3COO)2 · H2O Schweine* Folgende Erklärungen sind Monohydrat – Ferkel bis zu 12 Wo- auf dem Etikett und in den Basisches Kupfer-(II)- CuCO3 · Cu(OH)2 · H2O chen: 170 (insgesamt) Begleitpapieren anzubrin- carbonat, Monohydrat – sonstige Schweine: 25 gen: (insgesamt) * Mischfuttermittel für Kupfer-(II)-chlorid, CuCl2 · 2H2O Rinder** Schweine: Deklaration Dihydrat – Milchaustauschfutter- von Cu obligatorisch. Kupfer-(II)-Methionat Cu(C5H10NO2S)2 mittel und sonstige ** Bei Rindern nach Alleinfuttermittel für Beginn des Wieder- Kupfer-(II)-oxid CuO Rinder vor dem Wie- käueralters: Kupfer-(II)-sulfat, CuSO4 · H2O derkäueralter 15 (insge- Sofern der Kupfergehalt Monohydrat samt) in Futtermitteln weniger – Sonstige Rinder 35 als 20 mg/kg beträgt: Kupfer-(II)-sulfat, CuSO4 · 5H2O «Der Kupfergehalt die- Pentahydrat (insgesamt) ses Futtermittels kann Schafe*** 15 (insgesamt) bei Rindern, die auf Aminosäuren-Kupferchelat, Cu(x)1–3 · nH2O Hydrat (x = Anion von Aminosäuren Fische 25 (Insgesamt) Weiden mit hohem aus hydrolisiertem Soja- Molybdän- oder Schwe- Schalentiere 50 felgehalt gehalten wer- protein) Molekulargewicht (insgesamt) höchstens 1500 den, zu Kupfermangel sonstige Tierarten 25 führen». Glycin-Kupferchelat-Hydrat Cu(x)1–3 · nH2O (insgesamt) *** Bei Schafen: Sofern (x = Anion des synthetischen der Gehalt an Kupfer in Glycins) Futtermitteln 10 mg/kg übersteigt: «Der Kup- fergehalt dieses Futter- mittels kann bei bestimmten Schafrassen zu Vergiftungen füh- ren».
Futtermittelbuch-Verordnung AS 2011
Kenn- Kate- Funktions- Element Futtermittelzusatzstoff Chemische Bezeichnung Höchstgehalt des Elementes in Sonstige Bestimmungen nummer gorie gruppe mg/kg des Alleinfuttermittels mit
12 % Feuchtigkeitsgehalt
1 2 3 4 5 6 7 8 E5 3 b Mangan – Mangan-(II)-carbonat MnCO3 Fische 100 (insgesamt) – Mn Mangan-(II)-chlorid, MnCl2 · 4H2O sonstige Tierarten 150 – Tetrahydrat (insgesamt) phosphat, Trihydrat Mangan-(II)-oxid MnO – Tetrahydrat Monohydrat Hydrat von Aminosäuren aus hydro- lisiertem Sojaprotein) Mole- kulargewicht höchstens 1500 Glycin-Manganchelat- Mn (x)1–3 · nH2O (x = Anion – Hydrat des synthetischen Glycins) E6 3 b Zink – Zn Zinklactat, Trihydrat Zn(C3H5O3)2 · 3H2O Heimtiere 250 (insgesamt) – Zinkacetat, Dihydrat Zn(CH3 COO)2 · 2H2O Fische 200 (insgesamt) – Zinkcarbonat ZnCO3 Milchaustauschfuttermittel –
200 (insgesamt)
sonstige Tierarten 150 Zinkoxid ZnO (insgesamt) – Zinksulfat, Heptahydrat ZnSO4 · 7H2O Bleigehalt max. 600 mg/kg
Futtermittelbuch-Verordnung AS 2011
Kenn- Kate- Funktions- Element Futtermittelzusatzstoff Chemische Bezeichnung Höchstgehalt des Elementes in Sonstige Bestimmungen nummer gorie gruppe mg/kg des Alleinfuttermittels mit
12 % Feuchtigkeitsgehalt
1 2 3 4 5 6 7 8 Aminosäuren-Zinkchelat, Zn(x)1–3 · nH2O – Hydrat (x = Anion von Aminosäuren aus hydrolisiertem Soja- protein), Molekulargewicht höchstens 1500 (x = Anion des synthetischen Glycins) E7 3 b Molybdän – Ammoniummolybdat (NH4)6Mo7O24 · 4H2O 2,5 (insgesamt) – Mo Natriummolybdat Na2MoO4 · 2H2O – E8 3 b Selen – Se Natriumselenit Na2SeO3 0,5 (insgesamt) – Natriumselenat Na2SeO4 – 3b8.10 3 b Selen Selen in organischer Form Selen in organischer Form, 0,5 (insgesamt) Der Zusatzstoff soll in (E 8.1) aus Saccharomyces hauptsächlich Selenmethionin Form einer Vormischung cerevisiae CNCM I-3060 (63 %), und Selenverbindun- Bestandteil von Misch- (inaktivierte Selenhefe) gen mit niedrigem Molekular- futtermitteln sein. gewicht (34–36 %) mit einem Zur Sicherheit der Anwen- Gehalt von 2000–2400 mg der: Atemschutz, Schutz- Se/kg brille und Handschuhe (97–99 % Selen in organischer während der Handhabung. Form) Analysemethode25: Zeeman-Graphitrohrofen-
25 Ausführliche Informationen zu den Analysemethoden sind auf der Homepage des gemeinschaftlichen Referenzlabors unter www.irmm.jrc.be/html/crlfaa/ abrufbar.
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Kenn- Kate- Funktions- Element Futtermittelzusatzstoff Chemische Bezeichnung Höchstgehalt des Elementes in Sonstige Bestimmungen nummer gorie gruppe mg/kg des Alleinfuttermittels mit
12 % Feuchtigkeitsgehalt
1 2 3 4 5 6 7 8 Atomabsorptionsspektrometrie (AAS) oder Hydrid-AAS 3b8.11 3 b Se Alcosel 2000 Charakterisierung des Wirk- Alle Tierarten 1. Der Zusatzstoff wird Selenmethionin aus Saccha- stoffs: 0,5 (insgesamt) Futtermitteln als Vor- romyces cerevisiae NCYC Selen in organischer Form, mischung beigegeben. R397 (inaktivierte Selen- hauptsächlich Selenmethionin 2. Zur Sicherheit der hefe) (63 %) Inhalt von 2000–2400 Anwender: Atemschutz, mg Se/kg (97–99 % Selen in Schutzbrille und Hand- organischer Form) schuhe während der Analysemethode: Handhabung. Zeeman-Graphitrohrofen- Atomabsorptionsspektrometrie (AAS) oder Hydrid-AAS 3b8.12 3 b Se Selsaf Charakterisierung des Zusatz- Alle Tierarten 1. Der Zusatzstoff wird Selenmethionin aus Saccha- stoffs: 0,5 (insgesamt) Futtermitteln als Vor- romyces cerevisiae CNCM Selen in organischer Form, mischung beigegeben. I-3399 (inaktivierte hauptsächlich Selenmethionin 2. Zur Sicherheit der Selenhefe) (63 %) Inhalt von 2000– Anwender: Atemschutz,
2400 mg Se/kg (97–99 % Schutzbrille und Hand-
Selen in organischer Form) schuhe während der Charakterisierung des Wirk- Handhabung. stoffs: Selenmethionin aus Saccha- romyces cerevisiae CNCM I-3399 (inaktivierte Selenhefe) Analysemethode: Zeeman-Graphitrohrofen- Atomabsorptionsspektrometrie (AAS) oder Hydrid-AAS
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3. Kategorie: Ernährungsphysiologische Futtermittelzusatzstoffe
Funktionsgruppe: c) Aminosäuren, deren Salze und Analoge
Nr. Ka- Funkti- Futtermittelzusatzstoff Beschreibung Obligatorische Fakult. Anforderungen hinsichtlich der Zusam- Bemerkung tego- ons- Angaben Ang mensetzung (in der Originalsubstanz) rie. Gruppe
1 2 3 4 5 6 7 8 9
3.1.1 3 c DL-Methionin DL-Methionin, technisch Wasser DL-Methionin min. 98 %
rein DL-Methio- CH3S(CH2)2-CH(NH2)- nin COOH 3.1.3 3 c Zink-Methionin für Zink-Methionin, technisch Wasser DL-Methionin min. 80 % Rinder, Schafe und rein DL-Methio- Zink max. 18,5 % Ziegen mit Pansen- [CH3S(CH2)2-CH(NH2)- nin funktion (Zink- COO]2Zn Methionin)
3.1.4 3 c DL-Methionin- DL-Methionin-Natrium- Wasser DL-Methionin min. 40 %
Natrium-Kon- Konzentrat, flüssig, tech- DL-Methio- Natrium min. 6,2 % zentrat, flüssig nisch rein nin [CH3S(CH2)2-CH(NH2)- COO]Na
3.1.5 3 c DL-Methionin, DL-Methionin, technisch Wasser
pansengeschützt, rein, geschützt durch DL-Methio- für Wiederkäuer Copolymere Vinylpyridi- nin (DL-Methionin, nestyrene pansengeschützt)
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Nr. Ka- Funkti- Futtermittelzusatzstoff Beschreibung Obligatorische Fakult. Anforderungen hinsichtlich der Zusam- Bemerkung tego- ons- Angaben Ang mensetzung (in der Originalsubstanz) rie. Gruppe
1 2 3 4 5 6 7 8 9
3.1.6 3 c DL-2-Hydroxy-4- DL-2-Hydroxy-4-methyl- Wasser Gesamtsäure min. 85 % Angabe auf Etikette methyl-mercapto- mercapto-buttersäure Gesamtsäure Monomere min. 65 % oder Verpackung von buttersäure für CH3-S-(CH2)2-CH(OH)- Säure Mischfuttermitteln alle Tierarten Monomere COOH Säure Bezeichnung des (Hydroxy-Analog Produktes gemäss von Methionin) Spalte 4 Gehalt an monomerer Säure und Gesamtsäure Anteil des Produktes im Futtermittel 3.1.7 3 c Calciumsalz der Calciumsalz der DL-2- Wasser Monomere min. 83 % Angabe auf Etikette DL-2-Hydroxy-4- Hydroxy-4-methyl- Monomere Säure oder Verpackung von methyl-mercapto- mercapto-buttersäure Calcium min. 12 % Mischfuttermitteln buttersäure für Säure [CH3-S-(CH2)2-CH(OH)- Bezeichnung des alle Tierarten COO]2 Ca Produktes gemäss (Calciumsalz des Spalte 4 Hydroxy-Analogs von Methionin) Gehalt an monomerer Säure Anteil des Produktes im Futtermittel
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Nr. Ka- Funkti- Futtermittelzusatzstoff Beschreibung Obligatorische Fakult. Anforderungen hinsichtlich der Zusam- Bemerkung tego- ons- Angaben Ang mensetzung (in der Originalsubstanz) rie. Gruppe
1 2 3 4 5 6 7 8 9
3.1.8 3 c Methionin-analoge Isopropylester des Methio- Wasser Monomere min 90 % Auf der Etikette oder ninhydroxyanalogs Ester Ester26 der Verpackung des CH3-S-CH2-C(OH)HCOO- Feuchtigkeits- max. 1 % Produkts anzugeben: CH-(CH3)2 gehalt: – Isopropylester der 2-Hydroxy-4 me- thylthiobuttersäure Auf dem Etikett oder der Verpackung des Mischfuttermittels anzugeben: – Methioninanalog: Isopropylester der 2- Hydroxy-4-methyl- thio-Buttersäure – Prozentsatz des Methioninanalogge- halts im Futtermittel
3.2.1 3 c L-Lysin L-Lysin, technisch rein Wasser L-Lysin min. 98 %
NH2-(CH2)4-CH(NH2)- L-Lysin COOH
26 in der Trockensubstanz
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Nr. Ka- Funkti- Futtermittelzusatzstoff Beschreibung Obligatorische Fakult. Anforderungen hinsichtlich der Zusam- Bemerkung tego- ons- Angaben Ang mensetzung (in der Originalsubstanz) rie. Gruppe
1 2 3 4 5 6 7 8 9
3.2.2 3 c L-Lysin-Konzen- Basisches L-Lysin-Konzen- Wasser L-Lysin min. 60 %
trat, flüssig trat, flüssig, aus der Fer- L-Lysin mentation von Saccharose, Melasse, Stärkeprodukten und ihren Hydrolysaten NH2-(CH2)4-CH(NH2)- COOH
3.2.3 3 c L-Lysin-Monohyd- L-Lysin-Monohydrochlo- Wasser L-Lysin min. 78 %
rochlorid rid, technisch rein L-Lysin (L-Lysin-HCl) NH2-(CH2)4-CH(NH2)- COOH · HCI
3.2.4 3 c L-Lysin- L-Lysin-Monohydrochlo- Wasser L-Lysin min. 22,4 %
Monohydro- rid-Konzentrat, flüssig, aus L-Lysin chlorid-Konzentrat, der Fermentation flüssig (L-Lysin- von Saccharose, Melasse, HCl, flüssig) Stärkeprodukte und ihren Hydrolysaten NH2-(CH2)4-CH(NH2)- COOH · HCI
3.2.5 3 c L-Lysin-Sulfat L-Lysin-Sulfat und seine Wasser L-Lysin min. 40 %
und seine Neben- Nebenprodukte aus der L-Lysin produkte aus der Fermentation von Zucker- Fermentation sirup, Melasse, Getreide, (L-Lysin-Sulfat mit Stärkeprodukten und ihren Fermentationspro- Hydrolysaten mit Coryne- dukten) bacterium glutamicum [NH2-(CH2)4-CH(NH2)-
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Nr. Ka- Funkti- Futtermittelzusatzstoff Beschreibung Obligatorische Fakult. Anforderungen hinsichtlich der Zusam- Bemerkung tego- ons- Angaben Ang mensetzung (in der Originalsubstanz) rie. Gruppe
1 2 3 4 5 6 7 8 9
3.3.1 3 c L-Threonin L-Threonin, Wasser L-Threonin min. 98 %
technisch rein L-Threonin CH3-CH(OH)-CH(NH2)- COOH 3c3.7.1 3 c L-Valin Zusammensetzung des Wasser Zusatzstoffs: L-Val in mit L-Valin einem Reinheitsgrad von mindestens 98 % (in der Trockensubstanz), herge- stellt aus Escherichia coli ABP-10640 Charakterisierung des Wirkstoffs: Analysemethode: Gemeinschaftliche Metho- de zur Bestimmung des Gehalts an Aminosäuren (Verordnung (EG ) Nr. 152/2009 der Kommission
3.4.1 3 c L-Tryptophan L-Tryptophan, Wasser L-Tryptophan min. 98 %
technisch rein L-Tryptophan (C8H5NH)-CH2-CH-COOH
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3. Kategorie: Ernährungsphysiologische Futtermittelzusatzstoffe
Funktionsgruppe: d) Harnstoff und seine Derivate
Nr. Kate- Funktions- Futtermittelzusatzstoff Beschreibung Obligatorische Fakult. Anforderungen hinsichtlich der Zusam- Bemerkung gorie Gruppe Angaben Ang. mensetzung (in der Originalsubstanz) 1 2 3 4 5 6 7 8 9 2.1.1. 3 d Harnstoff für Harnstoff, technisch rein Stickstoff Harnstoff min. 97 % Angabe auf Etikett Rinder, Schafe und CO(NH2)2 oder Verpackung von Ziegen mit Pansen- Mischfuttermitteln funktion (Harnstoff) – Bezeichnung des Produktes gemäss Spalte 4 – Anteil des Produk- tes im Futtermittel – Anteil an Nichtei- weissstickstoff aus- gedrückt in Rohpro- tein (in % bezogen auf Gesamtrohpro- tein) 2.1.2. 3 d Biuret für Rinder, Biuret, technisch rein Stickstoff Biuret min. 97 % Angabe auf Etikett Schafe und Ziegen (CONH2)2-NH oder Verpackung von mit Pansenfunktion Mischfuttermitteln (Biuret) – Bezeichnung des Produktes gemäss Spalte 4 – Anteil des Produk- tes im Futtermittel – Anteil an Nichtei- weissstickstoff aus- gedrückt in Rohpro- tein (in % bezogen auf Gesamtrohpro- tein)
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Nr. Kate- Funktions- Futtermittelzusatzstoff Beschreibung Obligatorische Fakult. Anforderungen hinsichtlich der Zusam- Bemerkung gorie Gruppe Angaben Ang. mensetzung (in der Originalsubstanz) 1 2 3 4 5 6 7 8 9 2.1.3. 3 d Harnstoffphosphat Harnstoffphosphat, Stickstoff Stickstoff min. 16,5 % Angabe auf Etikett für Rinder, Schafe technisch rein Phosphor Phosphor min. 18 % oder Verpackung von und Ziegen mit CO(NH2)2 · H3PO4 Mischfuttermitteln Pansenfunktion – Bezeichnung des (Harnstoffphosphat) Produktes gemäss Spalte 4 – Anteil des Produk- tes im Futtermittel – Anteil an Nichtei- weissstickstoff aus- gedrückt in Rohpro- tein (in % bezogen auf Gesamtroh- protein) 2.1.4. 3 d Isobutylidendi- Isobutylidendiharnstoff, Stickstoff Stickstoff min. 30 % Angabe auf Etikett harnstoff für technisch rein Isobutyr- min. 35 % oder Verpackung von Rinder, Schafe und (CH3)2-(CH)2- aldehyd Mischfuttermitteln Ziegen mit Pansen- (NHCONH2)2 – Bezeichnung des funktion (Isobutyli- Produktes gemäss dendiharnstoff) Spalte 4 – Anteil des Produk- tes im Futtermittel – Anteil an Nichtei- weissstickstoff aus- gedrückt in Rohpro- tein (in % bezogen auf Gesamtroh- protein)
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4. Kategorie: Zootechnische Futtermittelzusatzstoffe27
5. Kategorie: Kokzidiostatika und Histomonostatika28
27 Die Listen der bewilligten Futtermittelzusatzstoffe der 4. Kategorie sind auf der Homepage von ALP unter www.alp.admin.ch, in den Dokumenten 2.4a und 2.4b einsehbar. 28 Die Liste der bewilligten Futtermittelzusatzstoffe der 5. Kategorie ist auf der Homepage von ALP unter www.alp.admin.ch, im Dokument 2.4d einsehbar.
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Anhang 3 (Art. 5, 6 und 10)
Liste der zugelassenen Verwendungen von Futtermitteln für besondere Ernährungszwecke (Diätfuttermittelliste)
Das Verzeichnis der zugelassenen Verwendungszwecke für Diätfuttermittel sowie die entsprechenden Ernährungsmerkmale entsprechen den Vorschriften von An- hang 1 der Richtlinie 2008/38/EG29.
29 Richtlinie 2008/38/EG der Kommission vom 5. März 2008 mit dem Verzeichnis der Verwendungen von Futtermitteln für besondere Ernährungszwecke, ABl. L 62 vom 6.3.2008, S. 9; zuletzt geändert durch Verordnung (EU) Nr. 1070/2010, ABl. L 306 vom 23.11.2010, S. 42.
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Anhang 4.1 (Art. 2)
Liste der Stoffe, deren Inverkehrbringen oder Verwendung in der Tierernährung eingeschränkt oder verboten ist
Teil 1 Die folgenden Stoffe dürfen nicht an Tiere verfüttert und nicht als Futtermittel für Tiere in Verkehr gebracht werden: a. Kot, Urin sowie durch die Entleerung oder Entfernung abgetrennter Inhalt des Verdauungstraktes, ohne Rücksicht auf jegliche Art der Verarbeitung oder Beimischung; b. behandelte Häute, einschliesslich Leder und Abfälle davon; c. Saat, Pflanz- und anderes Vermehrungsgut, das nach der Ernte im Hinblick auf seine Zweckbestimmung einer besonderen Behandlung mit Pflanzen- schutzmitteln unterzogen wurde, sowie jegliche daraus gewonnenen Neben- erzeugnisse; d. mit Holzschutzmitteln behandeltes Holz und Sägemehl sowie daraus ge- wonnene Nebenerzeugnisse; e. alle Abfälle, die in den verschiedenen Phasen aus der Behandlung von kommunalem, häuslichem oder industriellem Abwasser gewonnen wurden, unabhängig davon, ob diese Abfälle weiter verarbeitet wurden und unabhän- gig vom Ursprung des Abwassers; f. feste kommunale Abfälle wie Haushaltsabfälle; g. unbehandelte Abfälle aus Restaurationsbetrieben, ausgenommen Nahrungs- mittel pflanzlichen Ursprungs, die aufgrund ihres Frischegrades als für den menschlichen Verzehr ungeeignet angesehen wurden; h. Verpackungen und Verpackungsteile, die aus der Verwendung von Erzeug- nissen der Agrar- und Ernährungswirtschaft stammen; i. auf n-Alkanen gezüchtete Hefen der Art «Candida»; j. alle Abfälle, die in den verschiedenen Phasen der Behandlung von kommu- nalem, häuslichem oder industriellem Abwasser, unabhängig davon, ob die- se Abfälle weiter verarbeitet wurden, und unabhängig vom Ursprung des Abwassers.30
30 Der Begriff «Abwasser» bezieht sich nicht auf «Prozesswasser», d.h. Wasser aus unab- hängigen Leitungen in Lebensmittel- oder Futtermittelbetrieben; sofern in diesen Leitun- gen Wasser geführt wird, darf zur Tierernährung nur genusstaugliches und sauberes Was- ser geführt werden. Prozesswasser darf nur dann in der Tierernährung verwendet werden, wenn es Futtermittel- oder Lebensmittel-Ausgangserzeugnisse enthält und technisch frei von Reinigungs- und Desinfektionsmitteln sowie sonstigen Stoffen ist, die in den Vor- schriften über Tierernährung nicht zugelassen sind.
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Teil 2 Die folgenden Produkte dürfen nicht zur Produktion von Futtermitteln für Nutztiere, nicht als Futtermittel für Nutztiere in Verkehr gebracht und nicht an Nutztiere ver- füttert werden: a. Blutmehl, Blutplasma und Blutzellen von Wiederkäuern (Produkte, die durch Trocknen – evtl. nach mechanischer Separation – von Blut geschlach- teter Tiere gewonnen werden); b. Federmehl (Produkt, das durch Hydrolyse, Trocknen und Mahlen von Geflügelfedern gewonnen wird); c. Tierfett, das aus gesundheitsschädlichen Teilen des Schlachttierkörpers ext- rahiert wurde (Produkt, das als Nebenprodukt bei der Gewinnung von Fleischmehl anfällt); d. Gelatine aus Abfällen von Wiederkäuern (Produkt, das durch teilweise Hyd- rolyse des Kollagens von Haut, Bindegewebe und Knochen gewonnen wird); e. Fleischknochenmehl (Produkt, das durch Trocknen und Mahlen sowie Teil- entfetten von knochenreichen Fleischteilen warmblütiger Landtiere aus Schlachthöfen und Fleischverarbeitungsbetrieben gewonnen wird); f. Fleischmehl (Produkt, das durch Trocknen, Mahlen und Teilentfetten von Abfällen von Schlachthöfen und der Fleischindustrie gewonnen wird); g. Futterknochenschrot (Produkt, das durch Trocknen und Zerkleinern von weitgehend entfetteten Knochen warmblütiger Landtiere gewonnen wird); h. Geflügelschlachtabfälle getrocknet (Produkt, das durch Trocknen und Mah- len von Abfällen von geschlachtetem Geflügel gewonnen wird); i. Griebenkuchen (Produkt aus den Rückständen der Talg- und Fettgewinnung aus tierischen Produkten); j. Griebenmehl (Produkt, das aus Rückständen der Fettgewinnung aus tieri- schen Produkten gewonnen wird); k. Knochenfuttermehl (Produkt, das durch Mahlen von entfetteten, entleimten und sterilisierten Knochen gewonnen wird; l. Hanf oder Produkte davon in jeder Form oder Art.
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Anhang 4.2 (Art. 3) Teil 1
Futtermittel nichttierischen Ursprungs, die verstärkten amtlichen Kontrollen unterliegen Vorgesehener KN-Code31 Herkunftsland Gefahr Häufigkeit von Waren- Verwendungszweck: untersuchungen und Futtermittel Nämlichkeitskontrollen (%)
…
Teil 2
Begleitpapier für die Freigabe der verstärkten Kontrolle
1 DasBegleitpapier für die Freigabe der verstärkten Kontrollen muss nach den
Angaben nach Anhang II der Verordnung (EG) Nr. 669/200932 erstellt werden.
2 In dieser Verordnung sind die Begriffe nach Absatz 1 wie folgt zu verstehen:
a. «Schweiz» anstatt «Europäische Gemeinschaft»; b. GDE als «schweizerisches Dokument für die Einfuhr».
31 Sind nur bestimmte Erzeugnisse mit demselben KN-Code Kontrollen zu unterziehen und ist dieser Code in der Warennomenklatur nicht weiter unterteilt, so wird der KN-Code mit dem Zusatz «ex-» wiedergegeben (beispielsweise «ex10 06 30»: Sollte nur für Basmati- reis zum unmittelbaren menschlichen Verzehr gelten. 32 Verordnung (EG) Nr. 669/2009 der Kommission vom 24. Juli 2009 zur Durchführung der Verordnung (EG) Nr. 882/2004 des Europäischen Parlaments und des Rates im Hinblick auf verstärkte amtliche Kontrollen bei der Einfuhr bestimmter Futtermittel und Lebens- mittel nicht tierischen Ursprungs und zur Änderung der Entscheidung 2006/504/EG, ABl. L 194 vom 25.7.2009, S. 11; zuletzt geändert durch Durchführungsverordnung (EU) Nr.799/2011 vom 9.8.2011, ABl. L 205 vom 10.8.2011, S. 15–21.
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Anhang 5 (Art. 16)
Durchführungsbestimmungen hinsichtlich der Erstellung und Vorlage von Anträgen sowie der Bewertung und Zulassung von Futtermittelzusatzstoffen 1 Ein Antrag auf Zulassung eines Futtermittelzusatzstoffs muss die folgenden Anga- ben und Beilagen beinhalten: a. Datum; b. Betreff: Antrag auf Zulassung eines Futtermittelzusatzstoffs; c. Art der Zulassung (Neue, neue Verwendung, Erneuerung, Änderung, Ver- längerung, dringender Fall); d. Vollständige Adresse des Antragstellers oder seines Vertreters; e. Identifizierung und Merkmale des Zusatzstoffs:
1. Bezeichnung (Merkmale des Wirkstoffs/Wirkorganismus bzw. der
Wirkstoffe/Wirkorganismen),
2. Handelsbezeichnung (falls zutreffend),
3. Kategorie und Funktionsgruppe,
4. Zieltierart,
5. Wenn zutreffend: Name des bestehenden Zulassungsinhabers, bereits
existierende Nummer, Kategorie,
6. Angaben über die Lebensmittelzulassung (wenn zutreffend),
7. Falls das Produkt aus einem gentechnisch veränderten Organismus
(GVO) besteht, einen solchen enthält oder daraus hergestellt wird: spe- zifischer Erkennungsmarker, Einzelheiten,
8. Anwendungsbedingungen in Alleinfuttermitteln oder im Wasser: Tier-
arten oder Tierkategorien, Höchstalter oder Höchstgewicht, falls zutref- fend Mindest- und Höchstdosis,
9. Besondere Anwendungsbedingungen (falls zutreffend),
10. Besondere Bedingungen oder Einschränkungen für die Handhabung
(falls zutreffend),
11. Rückstandshöchstmenge (falls zutreffend): Markerrückstand, Tierart
oder Tierkategorie, Zielgewebe oder Zielprodukte, Rückstandshöchst- menge in Geweben oder Produkten (in μg/kg), Wartezeit; f. Eine Probe des Futtermittelzusatzstoffes mit Angaben von:
1. Partie- oder Chargennummer,
2. Herstellungsdatum,
3. Haltbarkeitsdauer,
4. Wirkstoffgehalt,
5. Gewicht,
6. Beschreibung der Beschaffenheit,
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7. Beschreibung der Verpackung,
8. Lagerbedingungen;
g. Beantragte Änderung (falls zutreffend); h. Vollständiges Dossier nach Absatz 2.
2 Das Dossier für einen Antrag auf Zulassung eines Futtermittelzusatzstoffs muss
den Anforderungen Anhangs II, III und IV der Verordnung (EG) Nr. 429/200833 genügen.
33 Verordnung (EG) Nr. 429/2008 der Kommission vom 25. April 2008 mit Durchführungs- bestimmungen zur Verordnung (EG) Nr. 1831/2003 des Europäischen Parlaments und des Rates hinsichtlich der Erstellung und Vorlage von Anträgen sowie der Bewertung und Zulassung von Futtermittelzusatzstoffen, ABl. L 133 vom 22.5.2008, S. 1.
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Anhang 6.1 (Art. 17)
Nomenklatur der Futtermittelzusatzstoff-Funktionsgruppen
1 In die Kategorie «1. Technologische Zusatzstoffe» werden folgende Funktions-
gruppen aufgenommen: a. Konservierungsmittel: Stoffe oder gegebenenfalls Mikroorganismen, die Futtermittel vor den schädlichen Auswirkungen von Mikroorganismen oder deren Metaboliten schützen; b. Antioxidationsmittel: Stoffe, welche die Haltbarkeit von Futtermitteln und Futtermittel-Ausgangsprodukten verlängern, indem sie sie vor den schädli- chen Auswirkungen der Oxidation schützen; c. Emulgatoren: Stoffe, die es ermöglichen, die einheitliche Dispersion zweier oder mehrerer nicht mischbarer Phasen in einem Futtermittel herzustellen oder aufrecht zu erhalten; d. Stabilisatoren: Stoffe, die es ermöglichen, den physikalisch-chemischen Zustand eines Futtermittels aufrecht zu erhalten; e. Verdickungsmittel: Stoffe, welche die Viskosität eines Futtermittels erhö- hen; f. Geliermittel: Stoffe, die einem Futtermittel durch Gelbildung eine verfestigte Form geben; g. Bindemittel: Stoffe, welche die Tendenz der Partikel eines Futtermittels, haf- ten zu bleiben, erhöhen; h. Stoffe zur Beherrschung einer Kontamination mit Radionukliden: Stoffe, welche die Absorption von Radionukliden verhindern oder ihre Ausschei- dung fördern; i. Trennmittel: Stoffe, welche die Tendenz der einzelnen Partikel eines Fut- termittels, haften zu bleiben, herabsetzen; j. Säureregulatoren: Stoffe, die den pH-Wert eines Futtermittels regulieren; k. Silierzusatzstoffe: Stoffe, einschliesslich Enzyme oder Mikroorganismen, die Futtermitteln zugesetzt werden, um die Silageerzeugung zu verbessern; l. Vergällungsmittel: Stoffe, die, wenn sie bei der Herstellung verarbeiteter Futtermittel verwendet werden, den Herkunftsnachweis für bestimmte Lebensmittel oder Futtermittel-Ausgangsprodukte ermöglichen; m. Stoffe zur Verringerung der Kontamination von Futtermitteln mit Mykoto- xinen: Stoffe, die die Aufnahme von Mykotoxinen unterdrücken oder ver- ringern, ihre Ausscheidung fördern oder ihre Wirkungsweise verändern kön- nen.
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2 In die Kategorie «2. Sensorische Zusatzstoffe» werden folgende Funktionsgruppen aufgenommen: a. Farbstoffe: i. Stoffe, die einem Futtermittel Farbe geben oder die Farbe in einem Futtermittel wiederherstellen, ii. Stoffe, die bei der Verfütterung an Tiere Lebensmitteln tierischen Ursprungs Farbe geben, iii. Stoffe, welche die Farbe von Zierfischen und -vögeln positiv beeinflus- sen; b. Aromastoffe: Stoffe, deren Zusatz zu Futtermitteln deren Geruch oder Schmackhaftigkeit verbessert.
3 Indie Kategorie «3. Ernährungsphysiologische Zusatzstoffe» werden folgende
Funktionsgruppen aufgenommen: a. Vitamine, Provitamine und chemisch definierte Stoffe mit ähnlicher Wir- kung; b. Verbindungen von Spurenelementen; c. Aminosäuren, deren Salze und Analoge; d. Harnstoff und seine Derivate. 4 In die Kategorie «4. Zootechnische Zusatzstoffe» werden folgende Funktionsgrup- pen aufgenommen: a. Verdaulichkeitsförderer: Stoffe, die bei der Verfütterung an Tiere durch ihre Wirkung auf bestimmte Futtermittel-Ausgangsprodukte die Verdaulichkeit der Nahrung verbessern; b. Darmflorastabilisatoren: Mikroorganismen oder andere chemisch definierte Stoffe, die bei der Verfütterung an Tiere eine positive Wirkung auf die Darmflora haben; c. Stoffe, welche die Umwelt günstig beeinflussen; d. Sonstige zootechnische Zusatzstoffe.
5 In die Kategorie «5. Kokzidiostika und Histomonostika» werden folgende Funk-
tionsgruppen aufgenommen: a. bestimmte Substanzen mit kokzidiostatischer und histomonostatischer Wir- kung.
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Anhang 6.2 (Art. 15)
Allgemeine Verwendungsbedingungen für Futtermittelzusatzstoffe
1. Die Menge an Zusatzstoffen, die auch natürlicherweise in einigen Futtermit-
teln vorkommt, wird so berechnet, dass die Summe aus der hinzugefügten Menge und der natürlicherweise enthaltenen Menge den in der betreffenden Zulassungsverordnung vorgesehenen Höchstgehalt nicht überschreitet.
2. Das Einmischen von Zusatzstoffen in Vormischungen und Futtermitteln ist
nur zulässig bei chemisch-physikalischer und biologischer Verträglichkeit der Bestandteile des Gemisches im Hinblick auf das Zustandekommen der angestrebten Wirkung.
3. Ergänzungsfuttermittel, die wie angegeben verdünnt werden, dürfen keinen
höheren Gehalt an Zusatzstoffen aufweisen als den für Alleinfuttermittel festgelegten Gehalt.
4. Bei Silierzusatzstoffe enthaltenden Vormischungen muss das Etikett nach
dem Wort «VORMISCHUNG» in deutlich lesbarer Form die Worte «mit Silierzusatzstoffen» aufweisen.
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Anhang 7 (Art. 21)
Zulässige Toleranzen für die Angabe der Zusammensetzung von Einzelfuttermitteln oder Mischfuttermitteln
Teil A: Toleranzen für analytische Werte bei Einzel- und Mischfuttermittel 1 Die in diesem Teil festgelegten Toleranzen schliessen technische und analytische Abweichungen ein. Sobald analytische Toleranzen für Messungenauigkeiten und Verfahrensvarianten festgelegt sind, sollten die im Absatz 2 enthaltenen Werte entsprechend angepasst werden, damit sie nur die technischen Toleranzen betreffen. 2 Wenn festgestellt wird, dass die Zusammensetzung eines Einzelfuttermittels oder eines Mischfuttermittels von dem angegebenen Wert der analytischen Bestandteile gemäss Anhang 1.1, 1.2, 8.2 und 8.3 abweicht, gelten folgende Toleranzen: a. bei Rohölen und -fetten, Rohprotein und Rohasche: i. ±3 % der Gesamtmasse oder des Gesamtvolumens bei angegebenen Gehalten von 24 % oder mehr, ii. ±12,5 % des angegebenen Gehalts bei angegebenen Gehalten von 8 % bis weniger als 24 %, iii. ±1 % der Gesamtmasse oder des Gesamtvolumens bei angegebenen Gehalten von weniger als 8 %; b. bei Rohfaser, Zucker und Stärke: i. ±3,5 % der Gesamtmasse oder des Gesamtvolumens bei angegebenen Gehalten von 20 % oder mehr, ii. ±17,5 % des angegebenen Gehalts bei angegebenen Gehalten von 10 % bis weniger als 20 %, iii. ±1,7 % der Gesamtmasse oder des Gesamtvolumens bei angegebenen Gehalten von weniger als 10 %; c. bei Calcium, salzsäureunlöslicher Asche, Gesamtphosphor, Natrium, Kalium und Magnesium: i. ±1 % der Gesamtmasse oder des Gesamtvolumens bei angegebenen Gehalten von 5 % oder mehr, ii. ±20 % des angegebenen Gehalts bei angegebenen Gehalten von 1 % bis weniger als 5 %, iii. ±0,2 % der Gesamtmasse oder des Gesamtvolumens bei angegebenen Gehalten von weniger als 1 %;
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d. bei Feuchte: i. ±8 % des angegebenen Gehalts bei angegebenen Gehalten von 12,5 % oder mehr, ii. ±1 % der Gesamtmasse oder des Gesamtvolumens bei angegebenen Gehalten von 5 % bis weniger als 12,5 %, iii. ±20 % des angegebenen Gehalts bei angegebenen Gehalten von 2 % bis weniger als 5 %, iv. ±0,4 % der Gesamtmasse oder des Gesamtvolumens bei angegebenen Gehalten von weniger als 2 %; e. Toleranzen für die berechneten Nährwerte: beim Energiewert 5 % und beim Proteinwert 10 %.
3 Abweichend von Absatz 2 Buchstabe a ist bei Rohölen und -fetten sowie Rohpro-
tein in Heimtierfuttermitteln, für die der angegebene Gehalt weniger als 16 % be- trägt, eine Abweichung von ±2 % der Gesamtmasse oder des Gesamtvolumens zulässig.
4 Abweichend von Absatz 2 beträgt die zulässige Abweichung nach oben vom
angegebenen Gehalt bei Rohölen und -fetten, Zucker, Stärke, Calcium, Natrium, Kalium, Magnesium, Energiewert und Proteinwert das Doppelte der in den Absät- zen 2 und 3 festgelegten Toleranz.
5 Abweichend von Absatz 2 gelten die Toleranzen für salzsäureunlösliche Asche
und Feuchte nur nach oben, und es sind keine Begrenzungen für die Toleranzen nach unten festgelegt.
Übersicht der Toleranzen für analytische Werte bei Einzel- und Mischfuttermittel in einer Tabellenform
Analytischer Bestandteil Angegebener Gehalt Zulässige Abweichung
Prozent unterschreitend überschreitend
Rohprotein (ausgenommen unter 8 1,0 Einheiten 1,0 Einheiten Heimtierfuttermittel) 8 bis unter 24 12,5 % 12,5 %
24 und mehr 3,0 Einheiten 3,0 Einheiten
Rohprotein (Heimtierfutter- unter 16 2,0 Einheiten 2,0 Einheiten mittel) 16 bis unter 24 12,5 % 12,5 %
24 und mehr 3,0 Einheiten 3,0 Einheiten
Rohfett (ausgenommen unter 8 1,0 Einheiten 2,0 Einheiten Heimtierfuttermittel) 8 bis unter 24 12,5 % 25 %
24 und mehr 3,0 Einheiten 6,0 Einheiten
Rohfett (Heimtierfutter- unter 16 2,0 Einheiten 4,0 Einheiten mittel) 16 bis unter 24 12,5 % 25 %
24 und mehr 3,0 Einheiten 6,0 Einheiten
Futtermittelbuch-Verordnung AS 2011
Analytischer Bestandteil Angegebener Gehalt Zulässige Abweichung
Prozent unterschreitend überschreitend
Rohasche unter 8 1,0 Einheiten 1,0 Einheiten
8 bis unter 24 12,5 % 12,5 %
24 und mehr 3,0 Einheiten 3,0 Einheiten
Rohfaser unter 10 1,7 Einheiten 1,7 Einheiten
10 bis unter 20 17,5 % 17,5 %
20 und mehr 3,5 Einheiten 3,5 Einheiten
Gesamtzucker unter 10 1,7 Einheiten 3,4 Einheiten
10 bis unter 20 17,5 % 35 %
20 und mehr 3,5 Einheiten 7,0 Einheiten
Stärke unter 10 1,7 Einheiten 3,4 Einheiten
10 bis unter 20 17,5 % 35 %
20 und mehr 3,5 Einheiten 7,0 Einheiten
Calcium unter 1 0,2 Einheiten 0,4 Einheiten
1 bis unter 5 20 % 40 %
5 und mehr 1,0 Einheiten 2,0 Einheiten
Gesamtphosphor unter 1 0,2 Einheiten 0,2 Einheiten
1 bis unter 5 20 % 20 %
5 und mehr 1,0 Einheiten 1,0 Einheiten
Natrium unter 1 0,2 Einheiten 0,4 Einheiten
1 bis unter 5 20 % 40 %
5 und mehr 1,0 Einheiten 2,0 Einheiten
Kalium unter 1 0,2 Einheiten 0,4 Einheiten
1 bis unter 5 20 % 40 %
5 und mehr 1,0 Einheiten 2,0 Einheiten
Magnesium unter 1 0,2 Einheiten 0,4 Einheiten
1 bis unter 5 20 % 40 %
5 und mehr 1,0 Einheiten 2,0 Einheiten
salzsäureunlösliche Asche unter 1 Unterschreitung 0,2 Einheiten
1 bis unter 5 ist zulässig 20 %
5 und mehr 1,0 Einheiten
Wasser (Feuchtigkeit) unter 2 Unterschreitung 0,4 Einheiten
2 bis unter 5 ist zulässig 20 %
5 bis unter 12,5 1,0 Einheiten
12,5 und mehr 8%
Futtermittelbuch-Verordnung AS 2011
Analytischer Bestandteil Angegebener Gehalt Zulässige Abweichung
Prozent unterschreitend überschreitend
Energiewert sofern nicht durch 5% 10 % Proteinwert eine amtliche 10 % 20 % Methode anders vorgeschrieben
Teil B: Toleranzen für gemäss Anhang 1.1, 1.2, 8.2 und 8.3 angegebene Futtermittelzusatzstoffe 1 Die in diesem Teil festgelegten Toleranzen schliessen nur technische Abweichun- gen ein. Sie gelten für Futtermittelzusatzstoffe in der Liste der Futtermittelzusatz- stoffe und in der Liste der analytischen Bestandteile. 1b Hinsichtlich der als analytische Bestandteile aufgeführten Futtermittelzusatzstoffe gelten die Toleranzen für die Gesamtmenge, die als garantierte Menge am Ende der Mindesthaltbarkeitsdauer des Futtermittels angegeben ist. 1c Liegt der festgestellte Gehalt eines Futtermittelzusatzstoffs in einem Einzelfutter- mittel oder Mischfuttermittel unter dem angegebenen Gehalt, gelten folgende Tole- ranzen34: a. 10 % des angegebenen Gehalts, wenn der angegebene Gehalt 1000 Einheiten oder mehr beträgt; b. 100 Einheiten, wenn der angegebene Gehalt 500 bis weniger als 1000 Ein- heiten beträgt; c. 20 % des angegebenen Gehalts, wenn der angegebene Gehalt 1 bis weniger als 500 Einheiten beträgt; d. 0,2 Einheiten, wenn der angegebene Gehalt 0,5 bis weniger als 1 Einheit beträgt; e. 40 % des angegebenen Gehalts, wenn der angegebene Gehalt weniger als 0,5 Einheiten beträgt. 2 Wurde ein Mindest- und/oder Höchstgehalt eines Zusatzstoffs in einem Futtermit- tel im jeweiligen Rechtsakt zur Zulassung dieses Futtermittelzusatzstoffs festgelegt, gelten die in Absatz 1 enthaltenen technischen Toleranzen nur für Werte über einem Mindestgehalt bzw. unter einem Höchstgehalt.
3 Solange der festgelegte Höchstgehalt eines Zusatzstoffs gemäss Absatz 2 nicht
überschritten wird, kann die Abweichung nach oben vom angegebenen Gehalt bis zur dreifachen Höhe der Toleranz gemäss Absatz 1 gehen. Wenn jedoch bei zur Gruppe der Mikroorganismen zählenden Futtermittelzusatzstoffen ein Höchstgehalt im jeweiligen Rechtsakt zur Zulassung dieses Futtermittelzusatzstoffs festgelegt wurde, bildet der Höchstgehalt den oberen zulässigen Grenzwert.
34 1 Einheit bedeutet hier 1 mg, 1000 IU, 1 × 109 KBE bzw. 100 Enzymaktivitätseinheiten des entsprechenden Futtermittelzusatzstoffs je kg Futtermittel.
Futtermittelbuch-Verordnung AS 2011
Anhang 8.1 (Art. 7, 8 und 9)
Allgemeine Bestimmungen über die Kennzeichnung der Einzelfuttermittel und der Mischfuttermittel
1. Die angegebenen oder anzugebenden Gehalte oder Anteile beziehen sich auf
das Gewicht des Futtermittels, sofern nichts anderes angegeben ist.
2. Die numerische Angabe von Daten folgt der Reihenfolge Tag, Monat und
Jahr, und als Datumsformat ist in der Kennzeichnung Folgendes zu verwen- den: «TT/MM/JJ».
3. Synonyme Begriffe in bestimmten Sprachen:
Im Deutschen kann die Bezeichnung «Einzelfuttermittel» ersetzt werden durch «Futtermittel-Ausgangserzeugnis».
4. Bei den Hinweisen für eine ordnungsgemässe Verwendung von Ergänzungs-
futtermitteln und Einzelfuttermitteln, die einen höheren Gehalt an Futtermit- telzusatzstoffen aufweisen als die für Alleinfuttermittel festgelegten Höchst- gehalte, wird die Höchstmenge: – in Gramm oder Kilogramm oder Volumeneinheit Ergänzungsfuttermit- tel und Einzelfuttermittel je Tier je Tag; oder – als Prozentanteil der täglichen Ration; oder – je Kilogramm Alleinfuttermittel oder als Prozentanteil von Alleinfut- termittel; angegeben, um sicherzustellen, dass der jeweilige Höchstgehalt an Futter- mittelzusatzstoffen in der täglichen Ration eingehalten wird.
5. Unbeschadet der Analyseverfahren kann bei Futtermitteln für Heimtiere der
Ausdruck «Rohprotein» ersetzt werden durch «Protein», «Rohöle und Roh- fette» durch «Fettgehalt» und «Rohasche» durch «Ascherückstand» oder «anorganischer Stoff».
Futtermittelbuch-Verordnung AS 2011
Anhang 8.2 (Art. 7 und 9)
Kennzeichnungsangaben für Einzelfuttermittel und Mischfuttermittel für Nutztiere
Kapitel I: Kennzeichnung von Futtermittelzusatzstoffen
1. Folgende Zusatzstoffe sind mit ihrer spezifischen Bezeichnung gemäss dem
einschlägigen Rechtsakt zur Zulassung des betreffenden Futtermittelzusatz- stoffes, der zugesetzten Menge, der Kennnummer und der entsprechenden Bezeichnung der Funktionsgruppe gemäss Anhang 6.1 oder der Kategorie nach Artikel 25 FMV aufzuführen: a. Zusatzstoffe, für die ein Höchstgehalt für jede beliebige Zieltierart fest- gelegt ist; b. Zusatzstoffe der Kategorien «zootechnische Zusatzstoffe» sowie «Kok- zidiostatika und Histomonostatika»; c. Zusatzstoffe der Funktionsgruppe «Harnstoff und seine Derivate» der Kategorie «ernährungsphysiologische Zusatzstoffe» gemäss Anhang 6.1.
2. Die Bezeichnung gemäss den Zulassungsangaben und die zugesetzte Menge
des Futtermittelzusatzstoffs sind anzugeben, sofern sein Vorhandensein durch die Kennzeichnung in Worten, Bildern oder Grafiken betont ist.
3. Der für die Kennzeichnung verantwortliche Betrieb gibt auf Anfrage des
Käufers die Bezeichnungen, die Kennnummer und die Funktionsgruppe der Futtermittelzusatzstoffe an, die in Absatz 1 nicht aufgeführt sind.
4. In Absatz 1 nicht aufgeführte Futtermittelzusatzstoffe können freiwillig in
der in Absatz 1 genannten Form oder teilweise angegeben werden.
5. Wird ein sensorischer oder ernährungsphysiologischer Futtermittelzusatz-
stoff gemäss Anhang 6.1 freiwillig angegeben, ist auch die zugesetzte Men- ge anzugeben.
6. Zählt ein Futtermittelzusatzstoff zu mehr als einer Funktionsgruppe, ist die
Funktionsgruppe oder Kategorie anzugeben, die beim betreffenden Futter- mittel seiner Hauptfunktion entspricht.
Futtermittelbuch-Verordnung AS 2011
Kapitel II: Kennzeichnung der analytischen Bestandteile
1. Die analytischen Bestandteile von Mischfuttermitteln für Nutztiere sind wie
folgt zu kennzeichnen:
Futtermittel Analytische Bestandteile Zieltierarten und Gehalte
Alleinfuttermittel Rohprotein Alle Tierarten Rohfaser Alle Tierarten Rohöle und -fette Alle Tierarten Rohasche Alle Tierarten Lysin Schweine und Geflügel Methionin Schweine und Geflügel Calcium Alle Tierarten Natrium Alle Tierarten Phosphor Alle Tierarten
Mineralergänzungsfuttermittel Lysin Schweine und Geflügel Methionin Schweine und Geflügel Calcium Alle Tierarten Natrium Alle Tierarten Phosphor Alle Tierarten Magnesium Wiederkäuer
Sonstige Rohprotein Alle Tierarten Ergänzungsfuttermittel Rohfaser Alle Tierarten Rohöle und -fette Alle Tierarten Rohasche Alle Tierarten Lysin Schweine und Geflügel Methionin Schweine und Geflügel Calcium ≥ 5 % Alle Tierarten Natrium Alle Tierarten Phosphor ≥ 2 % Alle Tierarten Magnesium ≥ 0,5 % Wiederkäuer
2. Wenn Aminosäuren, Vitamine und/oder Spurenelemente unter der Über-
schrift «Analytische Bestandteile» aufgeführt sind, sind sie in ihrer Ge- samtmenge anzugeben.
Futtermittelbuch-Verordnung AS 2011
Anhang 8.3 (Art. 7 und 9)
Kennzeichnungsangaben für Einzelfuttermittel und Mischfuttermittel für Heimtiere
Kapitel I: Kennzeichnung von Futtermittelzusatzstoffen
1. Folgende Zusatzstoffe werden mit ihrer spezifischen Bezeichnung gemäss
dem einschlägigen Rechtsakt zur Zulassung des betreffenden Futtermittelzu- satzstoffes und/oder der Kennnummer, der zugesetzten Menge und der ent- sprechenden Bezeichnung der Funktionsgruppe gemäss Anhang 6.1 oder der Kategorie nach Artikel 25 FMV aufzuführen: a. Zusatzstoffe, für die ein Höchstgehalt für jede beliebige Zieltierart fest- gelegt ist; b. Zusatzstoffe der Kategorien «zootechnische Zusatzstoffe» sowie «Kok- zidiostatika und Histomonostatika»; c. Zusatzstoffe der Funktionsgruppe «Harnstoff und seine Derivate» der Kategorie «ernährungsphysiologische Zusatzstoffe» gemäss Anhang 6.1.
2. Abweichend von Absatz 1 kann für Zusatzstoffe der Funktionsgruppen
«Konservierungsmittel», «Antioxidationsmittel» und «Farbstoffe» gemäss Anhang 6.1. lediglich die betreffende Funktionsgruppe angegeben werden. In diesem Fall werden die Angaben gemäss Absatz 1 von dem für die Kenn- zeichnung verantwortlichen Betrieb auf Anfrage des Käufers mitgeteilt.
3. Die Bezeichnung gemäss dem einschlägigen Rechtsakt zur Zulassung des
betreffenden Futtermittelzusatzstoffes und die zugesetzte Menge des Futter- mittelzusatzstoffs sind anzugeben, sofern sein Vorhandensein durch die Kennzeichnung in Worten, Bildern oder Grafiken betont ist.
4. Der für die Kennzeichnung verantwortliche Betrieb teilt auf Anfrage des
Käufers die Bezeichnungen, die Kennnummer und die Funktionsgruppe der Futtermittelzusatzstoffe mit, die in Absatz 1 nicht aufgeführt sind.
5. In Absatz 1 nicht aufgeführte Futtermittelzusatzstoffe können freiwillig in
der in Absatz 1 festgelegten Form oder teilweise angegeben werden.
6. Wird ein sensorischer oder ernährungsphysiologischer Futtermittelzusatz-
stoff gemäss Anhang 6.1 freiwillig angegeben, ist auch die zugesetzte Men- ge anzugeben.
7. Zählt ein Futtermittelzusatzstoff zu mehr als einer Funktionsgruppe, ist die
Funktionsgruppe oder Kategorie anzugeben, die beim betreffenden Futter- mittel seiner Hauptfunktion entspricht.
Futtermittelbuch-Verordnung AS 2011
8. Der für die Kennzeichnung verantwortliche Betrieb stellt den zuständigen
Behörden alle Informationen über die Zusammensetzung oder die behaupte- ten Eigenschaften des Futtermittels zur Verfügung, das sie in den Verkehr bringt, so dass die Richtigkeit der durch die Kennzeichnung gemachten Angaben, einschliesslich der vollständigen Angaben über alle verwendeten Futtermittelzusatzstoffe, überprüft werden kann.
Kapitel II: Kennzeichnung der analytischen Bestandteile
1. Die analytischen Bestandteile von Mischfuttermitteln für Heimtiere sind wie
folgt zu kennzeichnen:
Futtermittel Analytische Bestandteile Zieltierarten
Alleinfuttermittel Rohprotein Katzen, Hunde und Pelztiere Rohfaser Katzen, Hunde und Pelztiere Rohöle und -fette Katzen, Hunde und Pelztiere Rohasche Katzen, Hunde und Pelztiere
Mineralergänzungs- Calcium Alle Tierarten futtermittel Natrium Alle Tierarten Phosphor Alle Tierarten
Sonstiges Rohprotein Katzen, Hunde und Pelztiere Ergänzungsfuttermittel Rohfaser Katzen, Hunde und Pelztiere Rohöle und -fette Katzen, Hunde und Pelztiere Rohasche Katzen, Hunde und Pelztiere
2. Wenn Aminosäuren, Vitamine und/oder Spurenelemente unter der Über-
schrift «Analytische Bestandteile» aufgeführt sind, sind sie in ihrer Gesamt- menge anzugeben.
Futtermittelbuch-Verordnung AS 2011
Anhang 8.4 (Art. 12)
Sonderbestimmungen für die Kennzeichnung von nicht konformen Futtermitteln
1. Kontaminierte Materialien sind zu kennzeichnen als «[Futtermittel mit zu
hohem Gehalt an … (Bezeichnung des/der unerwünschten Stoffe(s) gemäss Anhang 10); als Futtermittel erst nach Entgiftung durch einen zugelassenen Betrieb zu verwenden]». Die Zulassung solcher Betriebe erfolgt gemäss Artikel 37 FMV.
2. Soll die Kontamination des Futtermittels durch Reinigung verringert oder
beseitigt werden, ist zusätzlich folgende Kennzeichnungsangabe zu machen: «[Futtermittel mit zu hohem Gehalt an … (Bezeichnung des/der uner- wünschten Stoffe(s) gemäss Anhang 10; als Futtermittel erst nach ausrei- chender Reinigung zu verwenden]».
Futtermittelbuch-Verordnung AS 2011
Anhang 8.5 (Art. 18)
Besondere Kennzeichnungsvorschriften für Vormischungen und bestimmte Futtermittelzusatzstoffe
Die folgenden zusätzlichen Kennzeichnungen müssen für die erwähnten Futtermit- telzusatzstoffe, sowie für die Vormischungen, die sie enthalten, angegeben werden: a. Zootechnische Zusatzstoffe und Kokzidiostatika und Histomonostatika: – Ablaufdatum für die Gewährleistung bzw. Haltbarkeitsdauer ab dem Herstellungsdatum, – Gebrauchsanleitung, und – Wirkstoffgehalt; b. Enzyme, zusätzlich zu vorstehenden Angaben: – genaue Bezeichnung des Wirkstoffs bzw. der Wirkstoffe entsprechend ihrer enzymatischen Wirkung gemäss der erteilten Zulassung, – Kennnummer der International Union of Biochemistry, und – statt des Wirkstoffgehalts die Einheiten der Wirksamkeit (Einheiten der Wirksamkeit je Gramm oder Einheiten der Wirksamkeit je Milliliter); c. Mikroorganismen: – Ablaufdatum der Garantie oder Haltbarkeitsdauer ab dem Herstellungs- datum, – Gebrauchsanleitung, – Stammidentifizierungsnummer, und – Anzahl koloniebildender Einheiten per Gramm; d. ernährungsphysiologische Zusatzstoffe: – Wirkstoffgehalt, und – Ablaufdatum der Garantie dieses Gehalts oder Haltbarkeitsdauer ab dem Herstellungsdatum; e. technologische und sensorische Zusatzstoffe mit Ausnahme von Aromastof- fen: – Wirkstoffgehalt; f. Aromastoffe: – Zusatzmenge in Vormischungen.
Futtermittelbuch-Verordnung AS 2011
Anhang 8.6 (Art. 14)
Nährwert von Mischfuttermitteln
Der Nährwert von Mischfuttermitteln wird nach den folgenden Gleichungen berech- net:
1. Wiederkäuer
1.1 Energie
Nettoenergie Laktation (NEL)
Nettoenergie Wachstum (NEV)
Gültigkeitsbereich der Regressionen: RF maximal 180 g/kg OS RL maximal 100 g/kg OS Angabe der Rohnährstoffgehalte in g/kg OS
1.2 Protein
Absorbierbares Protein im Darm (APD) (Korrektur der APD-Formel am 29. August 2008) a. Für Mischfuttermittel mit einem Rohproteingehalt von 100 bis 200 g/kg TS:
b. Für Mischfuttermittel mit einem Rohproteingehalt höher als 200 g/kg TS bis maximal 500 g/kg TS:
Angabe der Rohnährstoffgehalte in g/kg OS, Angabe von aRP in Prozent
Futtermittelbuch-Verordnung AS 2011
2. Schweine
Verdauliche Energie Schweine (VES) a. Rohproteingehalt maximal 240 g/kg TS
Gültigkeitsbereich der Regression: RP 100 bis 240 g/kg TS b. Rohproteingehalt höher als 240 g/kg TS
Gültigkeitsbereich der Regression: RP 241 bis 500 g/kg TS Angabe der Nährstoffe in kg pro kg Trockensubstanz
3. Geflügel
Umsetzbare Energie Geflügel (UEG)
Angabe der Rohnährstoffe in g/kg Futtermittel
4. Pferde
Verdauliche Energie Pferde (VEP)
Angabe der Rohnährstoffe in g/kg OS
Futtermittelbuch-Verordnung AS 2011
5. Mastkälber
Umsetzbare Energie Kalb (UEK)
* MDS = 0,98 NfE; nur bei Milchprodukten zu berücksichtigen, falls MDS 80 g/kg TS In Milchaustauschfuttermitteln: In Einzelfuttermitteln: Vollmilch frisch: vE = 0,97 Magermilch und Schotte, frisch oder Pulver: vE = 0,96 Buttermilch, frisch oder Pulver, Vollmilchpulver: vE = 0,95 Angabe der Rohnährstoffe in g/kg Frischsubstanz oder in g/kg OS
6. Hunde und Katzen
a. Metabolische Energie (MEHK) der Mischfuttermittel für Hunde und Katzen, ausgenommen Mischfuttermittel für Katzen mit einem Wassergehalt von mehr als 14 %
b. Metabolische Energie (MEHK) der Mischfuttermittel für Katzen mit einem Wassergehalt von mehr als 14 %
Angabe der Rohnährstoffgehalte in g/kg Futtermittel
Die Angabe der Energiegehalte in Mischfuttermitteln wird mit 1 Dezimalstelle gemacht.
Futtermittelbuch-Verordnung AS 2011
Abkürzungen OS = Organische Substanz (TS minus RA) RA = Rohasche RP = Rohprotein RL = Rohfett (Rohlipide) RF = Rohfaser MDS = Mono- und Disaccharide N = Stickstoff NfE = Stickstofffreie Extraktstoffe TS = Trockensubstanz St = Stärke Zuck = Gesamtzucker, berechnet als Saccharose aRP = Abbaubarkeit des Rohproteins vE = Verdaulichkeit der Energie
Futtermittelbuch-Verordnung AS 2011
Anhang 9 (Art. 21)
Probenahmeverfahren und Analysemethoden für die Futtermittelkontrolle
Die Probenahmeverfahren und Analysemethoden für die Futtermittelkontrolle ent- sprechen den Anforderungen der Anhänge I–VIII der Verordnung (EG) Nr. 152/200935.
35 Verordnung (EG) Nr. 152/2009 der Kommission vom 27. Jan. 2009 zur Festlegung der Probenahmeverfahren und Analyseverfahren für die amtliche Untersuchung von Futter- mitteln, ABl. L 54 vom 26.2.2009, S. 1.
Futtermittelbuch-Verordnung AS 2011
Anhang 10 (Art. 19)
Unerwünschte Stoffe in Futtermitteln
Teil 1 Höchstgehalte für unerwünschte Stoffe in Futtermitteln Die Höchstkonzentrationen an unerwünschten Stoffen in Futtermitteln entsprechen den Vorschriften von Anhang I der Verordnung (EU) Nr. 574/201136.
Teil 2 Aktionsgrenzwerte (Auslösewerte) für unerwünschte Stoffe in Futtermitteln Die für Futtermittel geltenden Auslösewerte entsprechen den Vorschriften von Anhang II der Verordnung (EU) Nr. 574/2011 der Kommission37. Die Kolonne 4 dieses Anhangs enthält die Massnahmen, die im Fall einer Überschreitung der Auslösewerte zu treffen sind.
Teil 3 Höchstgehalte für Rückstände von Pflanzenschutzmitteln Die Höchstkonzentrationen an Rückständen von Pflanzenschutzmitteln, die im Anhang Ziffer 1 der Verordnung des EDI vom 26. Juni 199538 über Fremd- und Inhaltsstoffe in Lebensmitteln (Fremd- und Inhaltsstoffverordnung, FIV) aufgeführt sind, gelten auch, wenn diese Produkte in der Tierernährung verwendet werden. Vorbehalten bleiben die Ausnahmen nach den EU-Bestimmungen, auf die im Anhang Ziffer 1 FIV verwiesen wird. Spezifische Höchstgehalte für Produkte, die nur als Futtermittel verwendet werden, sind in der folgenden Tabelle aufgeführt:
… … …
…
36 Verordnung (EU) Nr. 574/2011 der Kommission vom 16. Juni 2011 zur Änderung des Anhangs I der Richtlinie 2002/32/EG des Europäischen Parlaments und des Rates hinsichtlich der Höchstgehalte für Nitrit, Melamin, Abrosia spp. und der Verschleppung bestimmter Kokzikiostatika und Histomonostatika sowie zur Konsolidierung der Anhänge I und II derselben, ABl. L 159 vom 17.6.2011, S. 7.
37 ABl. L 159 vom 17.6.2011, S. 9
38 SR 817.021.23
Futtermittelbuch-Verordnung AS 2011
Anhang 11 (Art. 20)
Anforderungen an die Futtermittelunternehmen, die sich nicht auf der Stufe der Futtermittelprimärproduktion befinden oder sich in der Primärproduktion befinden und nach den Artikeln 47 und 48 FMV registriert oder zugelassen sein müssen
Einrichtungen und Ausrüstungen
1. Futtermittelverarbeitungs- und -lagereinrichtungen, Ausrüstungen, Behälter,
Transportkisten und Fahrzeuge sowie ihre unmittelbare Umgebung sind sau- ber zu halten und es sind wirksame Schädlingsbekämpfungsprogramme ein- zurichten.
2. Die Einrichtungen und Ausrüstungen müssen so konzipiert, angelegt, gebaut
und bemessen sein, dass: a. sie eine angemessene Reinigung und/oder Desinfektion ermöglichen; b. das Risiko von Fehlern möglichst gering gehalten und Kontaminatio- nen, Kreuzkontaminationen und ganz allgemein schädliche Auswirkun- gen auf Sicherheit und Qualität der Erzeugnisse vermieden werden. Maschinen, die mit Futtermitteln in Kontakt kommen, sind nach allen Nassreinigungen zu trocknen.
3. Einrichtungen und Ausrüstungen für Misch- und/oder Herstellungsvorgänge
müssen einer angemessenen und regelmässigen Prüfung nach den Verfah- rensbeschreibungen unterzogen werden, die vom Hersteller im Voraus für die Herstellung der Erzeugnisse schriftlich erstellt worden sind: a. sämtliche bei der Herstellung von Futtermitteln verwendeten Waagen und Messgeräte müssen für die Skala der zu ermittelnden Gewichte oder Volumen geeignet sein und regelmässig auf Genauigkeit geprüft werden; b. sämtliche bei der Herstellung von Futtermitteln verwendeten Mischan- lagen müssen für die Skala der zu mischenden Gewichte oder Volumen geeignet und in der Lage sein, angemessene homogene Mischungen und homogene Verdünnungen herzustellen. Die Unternehmer müssen die Wirksamkeit der Mischanlagen in Bezug auf die Homogenität nachweisen.
4. Die Einrichtungen müssen mit ausreichender natürlicher und/oder künstli-
cher Beleuchtung ausgestattet sein.
5. Ableitungssysteme müssen zweckdienlich und so konzipiert und gebaut sein,
dass jedes Risiko der Kontamination von Futtermitteln vermieden wird.
6. Bei der Herstellung von Futtermitteln verwendetes Wasser muss für Tiere
geeignet sein; die Wasserleitungen müssen aus inertem Material sein.
Futtermittelbuch-Verordnung AS 2011
7. Abwässer, Abfälle und Regenwasser sind so zu beseitigen, dass die Ausrüs-
tungen sowie Sicherheit und Qualität der Futtermittel nicht beeinträchtigt werden. Verunreinigungen und Staubansammlungen sind zu kontrollieren, um das Eindringen von Schädlingen zu verhindern.
8. Fenster und sonstige Öffnungen müssen, sofern erforderlich, schädlings-
sicher sein. Türen müssen dicht schliessen und in geschlossenem Zustand schädlingssicher sein.
9. Decken und Deckenstrukturen müssen, soweit erforderlich, so gestaltet,
gebaut und endbearbeitet sein, dass Schmutzansammlungen vermieden und Kondensationswasserbildung, Schimmelbefall sowie das Ablösen von Mate- rialteilchen, die die Sicherheit und Qualität der Futtermittel beeinträchtigen können, vermindert werden.
Personal Die Futtermittelunternehmen müssen über ausreichend Personal verfügen, das die zur Herstellung der betreffenden Erzeugnisse erforderlichen Kenntnisse und Quali- fikationen besitzt. Es ist ein Organisations- und Stellenplan mit Angabe der jeweili- gen Befähigung (allfällige Abschlüsse, spezifische Berufserfahrung) und der Ver- antwortungsbereiche des leitenden Personals zu erstellen und den zuständigen Behörden, die mit der Kontrolle beauftragt sind, vorzulegen. Das gesamte Personal ist schriftlich eindeutig über seine Aufgaben, Verantwortungsbereiche und Befug- nisse zu informieren, insbesondere bei jeder Änderung, damit die gewünschte Quali- tät der betreffenden Erzeugnisse erreicht wird.
Herstellung
1. Es ist eine für die Herstellung verantwortliche Fachkraft zu bezeichnen.
2. Die Futtermittelunternehmer müssen gewährleisten, dass die verschiedenen
Produktionsvorgänge nach vorher schriftlich erstellten Verfahrensbeschrei- bungen und Anweisungen durchgeführt werden, damit die kritischen Punkte des Herstellungsverfahrens ermittelt, überprüft und beherrscht werden kön- nen.
3. Es müssen technische oder organisatorische Massnahmen getroffen werden,
um Kreuzkontaminationen und Fehler zu vermeiden oder gegebenenfalls zu minimieren. Es müssen ausreichende und geeignete Mittel verfügbar sein, um während des Herstellungsvorgangs Kontrollen durchführen zu können.
4. Das Vorhandensein von verbotenen Futtermitteln, im Hinblick auf den
Schutz der Gesundheit von Mensch oder Tier, unerwünschten Stoffen sowie anderen Kontaminanten ist zu überwachen und es sind geeignete Kontroll- strategien zur Gefahrenminimierung vorzusehen.
Futtermittelbuch-Verordnung AS 2011
5. Abfälle und Stoffe, die nicht als Futtermittel geeignet sind, sollten isoliert und identifiziert werden. Derartige Stoffe, die gefährliche Mengen von Tier- arzneimitteln, Kontaminanten oder sonstigen gefährlichen Stoffen enthalten, sind auf geeignete Weise zu beseitigen und dürfen nicht als Futtermittel verwendet werden.
6. Die Futtermittelunternehmer müssen durch angemessene Massnahmen ge-
währleisten, dass die Erzeugnisse auf jeden Fall zurückverfolgt werden kön- nen.
Qualitätskontrolle
1. Im Bedarfsfall ist eine für die Qualitätskontrolle verantwortliche Fachkraft
zu bezeichnen.
2. Die Futtermittelunternehmen müssen im Rahmen eines Qualitätskontrollsys-
tems Zugang zu einem Labor mit geeignetem Personal und angemessener Ausrüstung haben. 3. Es ist ein schriftlicher Qualitätskontrollplan zu erstellen und durchzuführen, der insbesondere die Kontrolle der kritischen Punkte des Herstellungspro- zesses, die Verfahren der Stichprobenentnahme und deren Häufigkeit, die Methoden und die Häufigkeit der Analysen sowie die Beachtung der Spezi- fikationen von der Verarbeitung der Ausgangserzeugnisse bis zu den Ender- zeugnissen – und den Verbleib bei Nichtübereinstimmung mit den Spezifi- kationen – umfasst.
4. Vom Hersteller müssen Unterlagen über die im Endprodukt verwendeten
Rohstoffe geführt werden, um die Rückverfolgbarkeit sicherzustellen. Diese Unterlagen müssen für die zuständigen Behörden während eines Zeitraums verfügbar sein, der dem Verwendungszweck der Erzeugnisse, für den sie in Verkehr gebracht werden, angemessen ist. Ausserdem müssen Proben der Bestandteile und jeder Partie der Erzeugnisse, die hergestellt und in Verkehr gebracht werden, oder jedes festgelegten Teils der Erzeugung (bei kontinu- ierlicher Herstellung) nach einem vom Hersteller vorher festgelegten Ver- fahren in ausreichender Menge entnommen und aufbewahrt werden, um die Rückverfolgbarkeit sicherzustellen (regelmässig in dem Fall, dass die Her- stellung nur für den Eigenbedarf des Herstellers erfolgt). Die Proben werden versiegelt und so gekennzeichnet, dass sie leicht zu identifizieren sind; sie sind unter Lagerbedingungen aufzubewahren, die anomale Änderungen der Zusammensetzung der Probe oder Veränderungen der Probe ausschliessen. Sie müssen für die zuständigen Behörden während eines Zeitraums ver- fügbar sein, der dem Verwendungszweck der Futtermittel, für den sie in Verkehr gebracht werden, angemessen ist. Im Falle von Futtermitteln für Heimtiere muss der Futtermittelhersteller nur Proben des Enderzeugnisses aufbewahren.
Futtermittelbuch-Verordnung AS 2011
Lagerung und Beförderung
1. Verarbeitete Futtermittel sind von nicht verarbeiteten Futtermittel-Aus-
gangserzeugnissen und -zusatzstoffen getrennt zu halten, um eine Kreuzkon- tamination der verarbeiteten Futtermittel zu vermeiden; es ist geeignetes Verpackungsmaterial zu verwenden.
2. Futtermittel sind in geeigneten Behältern zu lagern und zu befördern. Sie
müssen an Orten gelagert werden, die so gestaltet, angepasst und instand- gehalten werden, damit gute Lagerungsbedingungen gewährleistet sind, und zu denen nur von den Futtermittelunternehmern ermächtigte Personen Zutritt haben. 3. Die Futtermittel sind so zu lagern und zu befördern, dass sie leicht zu identi- fizieren sind, damit keine Verwechslung oder Kreuzkontamination möglich ist und keine Veränderung auftritt.
4. Die Behälter und Ausrüstungen für die Beförderung, Lagerung, innerbetrieb-
liche Förderung, Handhabung und Wiegearbeiten von Futtermitteln sind sauber zu halten. Dazu sind Reinigungsprogramme aufzustellen und es ist dafür zu sorgen, dass Rückstände von Reinigungs- und Desinfektionsmitteln minimiert werden.
5. Verunreinigungen sind so gering zu halten, dass ein Eindringen von Schäd-
lingen möglichst eingeschränkt wird.
6. Die Temperatur ist gegebenenfalls so niedrig wie möglich zu halten, damit
Kondenswasserbildung und Verunreinigungen vermieden werden.
Dokumentation
1. Alle Futtermittelunternehmer, auch wenn sie ausschliesslich als Händler tä-
tig sind, ohne dass sich die Erzeugnisse jemals auf ihrem Betriebsgelände befinden, müssen in einem Register Aufzeichnungen führen, die entspre- chende Daten einschliesslich von Angaben über Ankauf, Herstellung und Verkauf für eine wirksame Rückverfolgung von Erhalt und Auslieferung einschliesslich Ausfuhr bis zum Endverbraucher enthalten.
2. Die Futtermittelunternehmer, mit Ausnahme derjenigen, die nur als Händler
tätig sind, ohne dass sich die Erzeugnisse jemals auf ihrem Betriebsgelände befinden, müssen in einem Register Folgendes aufbewahren: a. Unterlagen über das Herstellungsverfahren und Kontrollen Die Futtermittelunternehmen müssen über ein Dokumentationssystem verfügen, das sowohl dazu dient, die kritischen Punkte des Herstel- lungsprozesses zu identifizieren und zu beherrschen, als auch dazu, einen Qualitätskontrollplan zu erstellen und durchzuführen. Sie müssen die Ergebnisse der entsprechenden Kontrollen aufbewahren. Diese Unterlagen müssen aufbewahrt werden, damit der Werdegang einer jeden in Verkehr gebrachten Partie des Erzeugnisses zurückverfolgt und damit bei Beschwerden festgestellt werden kann, wer die Verantwor- tung getragen hat.
Futtermittelbuch-Verordnung AS 2011
b. Unterlagen über die Rückverfolgbarkeit, und zwar insbesondere in Bezug auf i. Futtermittelzusatzstoffe: – Art und Menge der hergestellten Zusatzstoffe, jeweiliges Her- stellungsdatum und gegebenenfalls Nummer der Partie oder der Teilpartie bei kontinuierlicher Herstellung, – Name und Anschrift des Betriebs, der mit dem Futtermittel- zusatzstoff beliefert wurde, Art und Menge der gelieferten Zusatzstoffe sowie gegebenenfalls Nummer der Partie oder der Teilpartie bei kontinuierlicher Herstellung; ii. Vormischungen: – Name und Anschrift der Hersteller oder Lieferanten von Zusatzstoffen, Art und Menge der verwendeten Zusatzstoffe sowie gegebenenfalls Nummer der Partie oder der Teilpartie bei kontinuierlicher Herstellung, – Herstellungsdatum der Vormischung, gegebenenfalls Num- mer der Partie, – Name und Anschrift des Betriebs, der mit der Vormischung beliefert wird, Datum der Lieferung und Art und Menge der gelieferten Vormischung sowie gegebenenfalls Nummer der Partie; – Name und Anschrift der Hersteller oder Lieferanten von Futtermittelzusatzstoffen/Vormischungen, Art und Menge der verwendeten Vormischung, gegebenenfalls Nummer der Partie, – Name und Anschrift der Lieferanten der Futtermittelaus- gangserzeugnisse und Ergänzungsfuttermittel und Lieferda- tum, – Art, Menge und Zusammensetzung des Mischfuttermittels, – Art und Menge der hergestellten Futtermittel-Ausgangs- erzeugnisse oder Mischfuttermittel, mit Herstellungsdatum, sowie Name und Anschrift des Käufers (z.B. Landwirte, sons- tige Futtermittelunternehmer).
Beanstandungen und Produktrückruf
1. Die Futtermittelunternehmer richten ein System zur Aufzeichnung und
Überprüfung von Beanstandungen ein.
2. Sie führen erforderlichenfalls ein System zum schnellen Rückruf von
Erzeugnissen im Verteilungsnetzwerk ein. Sie müssen den Verbleib der zurückgerufenen Erzeugnisse schriftlich festhalten; diese Erzeugnisse müs- sen vor einem etwaigen erneuten Inverkehrbringen durch eine Qualitätskon- trolle erneut beurteilt werden.
Futtermittelbuch-Verordnung AS 2011
Zur Übereinstimmung der Seitenzahlen in allen Amtssprachen der AS bleibt diese Seite leer.
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5796-5802