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AS 2015 315

Kernenergiehaftpflichtverordnung

Kernenergiehaftpflichtverordnung (KHV)

Änderung vom 14. Januar 2015

Der Schweizerische Bundesrat verordnet:

I Die Kernenergiehaftpflichtverordnung vom 5. Dezember 19831 wird wie folgt geändert:

Art. 4 Abs. 1 Bst. abis und ater

1 Der private Versicherer darf gegenüber dem Geschädigten von der Deckung aus-

schliessen: abis. Nuklearschäden zwischen 500 Millionen und 1 Milliarde Franken, die durch terroristische Gewaltakte verursacht werden; ater. Nuklearschäden zwischen 500 Millionen und 1 Milliarde Franken, die ent- stehen, obwohl die jeweils geltenden Grenzwerte für Radioaktivität einge- halten worden sind.

Art. 5 Abs. 1

1 Die Beiträge der Haftpflichtigen (Art. 14 des Gesetzes) betragen:

Franken

a. für die Kernkraftwerke Beznau I+II 2 307 000 b. für das Kernkraftwerk Mühleberg 1 359 000 c. für das Kernkraftwerk Gösgen 1 734 000 d. für das Kernkraftwerk Leibstadt 1 734 000 e. für den Universitätsreaktor Basel 3 500 f. für das Zwischenlager Würenlingen 248 000

1 SR 732.441

2013-1797 315

Kernenergiehaftpflichtverordnung AS 2015

II Diese Verordnung tritt am 15. Februar 2015 in Kraft.

14. Januar 2015 Im Namen des Schweizerischen Bundesrates Die Bundespräsidentin: Simonetta Sommaruga Die Bundeskanzlerin: Corina Casanova

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