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AS 2022 694

Verordnung 23
über Teuerungszulagen an Rentnerinnen und Rentner
der obligatorischen Unfallversicherung
vom 16. November 2022

Präambel

Der Schweizerische Bundesrat,

gestützt auf Artikel 34 Absatz 2 des Bundesgesetzes vom 20. März 19811
über die Unfallversicherung,

verordnet:

Art. 1

Die Bezügerinnen und Bezüger von Renten der obligatorischen Unfallversicherung erhalten eine Teuerungszulage, die sich auf 2,8 Prozent der bisherigen Rente beläuft; vorbehalten bleibt Absatz 2.

Die Teuerungszulagen auf Renten, die seit dem 1. Januar 2009 entstanden sind und auf Unfälle nach dem 1. Januar 2006 zurückgehen, werden nach der folgenden Tabelle festgesetzt:

Unfalljahr

Teuerungszulagen in Prozent der Rente

2006

6,6

2007

5,8

2008

2,8

2009

3,8

2010

3,5

2011

3,0

2012

3,4

2013

3,5

2014

3,5

2015

5,1

2016

5,3

2017

4,6

2018

3,5

2019

3,4

2020

4,2

2021

3,3

2022

0,0

Art. 2

Als Unfalljahr im Sinne von Artikel 1 Absatz 2 gilt:

  • a. bei Renten nach Artikel 24 Absatz 2 der Verordnung vom 20. Dezember 19822 über die Unfallversicherung (UVV): das Vorjahr des Rentenbeginns;

  • b. bei Renten nach Artikel 31 Absatz 2 UVV: das Jahr vor dem Beginn der Komplementärrente.

Art. 3

Die Verordnung 09 vom 29. Oktober 2008 über Teuerungszulagen an Rentnerinnen und Rentner der obligatorischen Unfallversicherung wird aufgehoben.

Art. 4

Diese Verordnung tritt am 1. Januar 2023 in Kraft.

16. November 2022

Im Namen des Schweizerischen Bundesrates

Der Bundespräsident: Ignazio Cassis
Der Bundeskanzler: Walter Thurnherr

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