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735.5

Verordnung über die Zuständigkeit zur Beurteilung von Schadenersatzansprüchen nach Art. 15 des eidgenössischen Enteignungsgesetzes

vom 24.12.1955 (Stand 02.11.2005)

Präambel

Landammann und Regierungsrat des Kantons St.Gallen

erlassen

in Anwendung von Art. 15 Abs. 2 des Bundesgesetzes über die Enteignung vom 20. Juni 1930[1] und gestützt auf die Verordnung des Bundesgerichtes über die Beurteilung von Schadenersatzansprüchen nach Art. 15 des Enteignungsgesetzes vom 22. Mai 1931[2]

als Verordnung:

[3]

Art. 1

Zur Feststellung des Schadens aus vorbereitenden Handlungen nach Art. 15 des eidgenössischen Enteignungsgesetzes[4] ist der Kreisgerichtspräsident zuständig.

Art. 2

Zur Behandlung von Nichtigkeitsbeschwerden gegen Entscheide des Kreisgerichtspräsidenten ist ein Einzelrichter des Kantonsgerichtes zuständig.

Art. 3

Der Regierungsratsbeschluss betreffend die Bezeichnung der Schätzer nach Art. 15 des eidgenössischen Enteignungsgesetzes vom 20. Juni 1930 und über Aufgaben des Grundbuchverwalters bei Verteilung der Enteignungs- und Brandentschädigungen vom 24. Juli 1931[5] wird aufgehoben.

Egress

nGS GS 20, 1120

* Änderungstabelle - Nach Bestimmung

Bestimmung

Änderungstyp

nGS-Fundstelle

Erlassdatum

Vollzugsbeginn

Erlass

Grunderlass

GS 20, 1120

24.12.1955

24.12.1955

Art. 1

geändert

40–67

02.11.2005

keine Angabe

Art. 2

geändert

26–40

05.02.1991

keine Angabe

* Änderungstabelle - Nach Erlassdatum

Erlassdatum

Vollzugsbeginn

Bestimmung

Änderungstyp

nGS-Fundstelle

24.12.1955

24.12.1955

Erlass

Grunderlass

GS 20, 1120

05.02.1991

keine Angabe

Art. 2

geändert

26–40

02.11.2005

keine Angabe

Art. 1

geändert

40–67