Zentrale Gegenpartei (CCP)
Eine CCP tritt zwischen Handelsparteien, wird Käuferin für jeden Verkäufer und Verkäuferin für jeden Käufer und steuert Clearingrisiken.
Eine zentrale Gegenpartei (CCP) cleart Geschäfte, indem sie durch Novation oder eine vergleichbare Einschaltung zwischen die Parteien tritt. Sie verringert bilaterale Gegenparteirisiken durch Margen, Ausfallfonds, Netting und Regeln für den Ausfallfall, bündelt aber Risiken in einer Marktinfrastruktur. In der Schweiz gehören CCPs zur Finanzmarktinfrastruktur und unterstehen Bewilligungs-, Aufsichts- und Risikomanagementanforderungen. Grenzüberschreitende Anerkennung ist wichtig, weil Schweizer Teilnehmende häufig über ausländische CCPs Derivate und Effekten clearen.