Lexipedia

633.030

Gegenrechtsvereinbarung zwischen den Kantonen Wallis und Aargau über die Befreiung von Zuwendungen von der Erbschafts- und Schenkungssteuer

Präambel

Gegenrechtsvereinbarung

zwischen den Kantonen Wallis und Aargau über die

Befreiung von Zuwendungen von der Erbschafts-

und Schenkungssteuer

Vom 14. Juni und 14. August 1978

Der Staatsrat des Kantons Wallis,

Art. 112

gestützt auf der Regierung lit. d des Steuergesetzes vom 10. März 1976, und srat des Kantons Aargau,

Art. 5

gestützt auf des Steuergesetzes vom 17. Mai 19661) , vereinbaren:

. Im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen werden Zuwendungen an die nachstehenden Empfänger von der kantonalen oder kommunalen Erbschafts- und Schenkungssteuer oder diesen entsprechenden Abgaben weitmöglichst befreit:

  1. Empfänger im Kanton Wallis aa) der Kanton bb) die Munizipal-, Burger- und staatlich anerkannten Kirchgemein- den cc) juristische Personen, die sich, ohne Erwerbs- oder Selbsthilfe- zwecke zu verfolgen, gemeinnützigen oder wohltätigen Zwecken widmen und sie im Kanton oder im allgemein schweizerischen Interesse erfüllen
  2. Empfänger im Kanton Aargau AGS Bd. 9 S. 591

Art. 4

AGS Bd. 6 S. 401; der genannten Bestimmung entspricht heute Steuergesetzes vom 13. Dezember 1983, in Kraft seit 1. Juli des 1984 (SAR

.100).

.030 Erbschafts- und Schenkungssteuer

aa) der Kanton und seine Anstalten, soweit sie öffentlichen Zwecken dienen bb) die Einwohnergemeinden und ihre Anstalten, soweit sie öffentli- chen Zwecken dienen cc) ausschliesslich gemeinnützige juristische Personen, sofern eine zweckwidrige Verwendung ausgeschlossen ist.

. Diese Vereinbarung tritt mit beidseitiger Unterzeichnung in Kraft und wird rückwirkend ab 1. Januar 1978 angewendet.

. Jede Regierung kann diese Vereinbarung unter Einhaltung einer Frist von 6 Monaten auf Ende eines Kalenderjahres kündigen. Sitten, den 14. Juni 1978 Staatsrat Wallis Präsident: GENOUD Staatskanzler: MOULIN Aarau, den 14. August 1978 Regierungsrat Aargau Landammann: SCHMID Staatsschreiber: SIEBER