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785.131

Verordnung über den Schutz der einheimischen Pflanzen- und Tierwelt und ihrer Lebensräume

Naturschutzverordnung

Präambel

Verordnung

über den Schutz der einheimischen Pflanzen- und Tierwelt

und ihrer Lebensräume (Naturschutzverordnung)

Vom 17. September 1990 (Stand 1. Januar 2010)

Der Regierungsrat des Kantons Aargau,

Art. 18

gestützt auf 1. Juli 1966 ff. des Bundesgesetzes über den Natur- und Heimatschutz vom 1)

Art. 23

und 26. des Dekretes über den Natur- und Landschaftsschutz vom Februar 1985 2) , beschliesst:

. Allgemeine Bestimmungen

Art. 1 Zweck

Diese Verordnung bezweckt die Erhaltung und Förderung der einheimischen wild wachsenden Pflanzen und frei lebenden Tiere, insbesondere deren seltener oder ge- fährdeter Arten, mit ihren Lebensräumen und Lebensbedingungen.

Die eidgenössischen und kantonalen Bestimmungen über Jagd- und Vogelschutz sowie über die Fischerei bleiben vorbehalten.

Art. 2 Mittel der Erhaltung

Die Erhaltung wird verwirklicht durch

  1. Bestimmungen des Artenschutzes;
  2. Schutz der Lebensräume (Biotopschutz);
  3. Massnahmen des ökologischen Ausgleichs.

Art. 3 Sammeln und Fangen zu Erwerbszwecken

Bewilligungen für das Sammeln wildwachsender Pflanzen und für das Fangen frei-

Art. 19

lebender Tiere zu Erwerbszwecken gemäss tur- und Heimatschutz werden vom Departe weit erteilt, als der Weiterbestand eine des Bundesgesetzes über den Na- ment Bau, Verkehr und Umwelt nur so r Art am betreffenden Ort nicht gefährdet wird. *

Das organisierte Sammeln oder Fangen sowie die Werbung dafür sind verboten.

. Artenschutz

Art. 4 Geschützte Pflanzenarten

Die in Anhang A aufgeführten Pflanzenarten sind geschützt.

Es ist untersagt, Pflanzen dieser Arten zu beeinträchtigen oder in ihrem Bestand zu vermindern, namentlich zu pflücken, auszugraben, auszureissen, wegzuführen, anzu- bieten, zu verkaufen, zu kaufen oder sonst wie zu vernichten.

Art. 5 Geschützte Tierarten

Die in Anhang B aufgeführten Tierarten sind geschützt, zusätzlich zu den in der Jagd- und Fischereigesetzgebung des Bundes und des Kantons geschützten Arten.

Es ist untersagt

  1. Tiere dieser Arten zu töten oder zu fangen sowie ihre Eier, Larven, Puppen, Nester oder Brutstätten zu beschädigen, zu zerstören oder wegzunehmen;
  2. Tiere dieser Arten lebend oder tot, einschliesslich der Eier, Larven, Puppen und Nester, mitzuführen, zu versenden, anzubieten, auszuführen, andern zu überlassen, zu erwerben, in Gewahrsam zu nehmen oder bei solchen Handlun- gen mitzuwirken.

Art. 6 Schutz in Naturschutzzonen

In den Naturschutzzonen unterstehen alle Pflanzen und nicht jagdbaren Tiere den Bestimmungen des Artenschutzes. Vorbehalten bleiben notwendige Pflege- und Überwachungsmassnahmen.

… *

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Art. 7 * Ausnahmebewilligungen

Ausnahmebewilligungen für das Sammeln und Ausgraben geschützter Pflanzen und für das Fangen geschützter Tiere zu wissenschaftlichen sowie zu Lehr- und

Art. 22

Heilzwecken gemäss matschutz können vo werden, als der Wei 3. Schutz von Leben Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Natur- und Hei- m Departement Bau, Verkehr und Umwelt nur so weit erteilt terbestand einer Art am betreffenden Ort nicht gefährdet wird. sräumen (Biotopschutz)

Art. 8 Zweck

Der Biotopschutz bezweckt die Erhaltung natürlicher Lebensräume und -bedingun- gen für die wild wachsenden Pflanzen und frei lebenden Tiere.

Art. 9 Schutzwürdigkeit der Biotope

Die Bezeichnung und Abgrenzung der Biotope richtet sich nach dem System öko- logischer Kennarten gemäss Anhang C sowie nach dem Vorkommen geschützter oder gefährdeter Pflanzen und Tiere. Es sind genügend Pufferflächen einzubeziehen.

Art. 6

Die Bewertung der Biotope richtet sich nach den Kriterien von Abs. 3 des De- kretes über den Natur- und Landschaftsschutz.

Art. 10 Verfahren

Biotope sind grundsätzlich in der Nutzungsplanung als Schutzzonen auszuschei- den, sofern nicht andere Schutzmassnahmen in Frage kommen. Ihr Schutz ist nöti-

Art. 9

genfalls mit vorsorglichen Massnahmen gemäss des Dekretes über den Natur- und Landschaftsschutz sicherzustellen.

Art. 11 Kennzeichnung im Gelände

Geschützte Biotope werden, soweit dies zweckmässig ist, im Gelände mit Markie- rungstafeln gemäss Anhang D gekennzeichnet.

Art. 12 Nutzung

Die Nutzung der Biotope richtet sich in erster Linie nach der massgebenden Nut- zungsordnung.

Soweit die Nutzungsordnung oder ein Bewirtschaftungsvertrag keine Ausnahmen vorsehen, darf in den geschützten Biotopen nichts vorgekehrt werden, was ihre Funktion als natürliche Lebensräume für Pflanzen und Tiere beeinträchtigen könnte.

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. Ökologischer Ausgleich

Art. 18b

Der ökologische Ausgleich nach tur- und Heimatschutz bezweckt a) den wild wachsenden Pflanzen schützter Biotope natürliche Le Abs. 2 des Bundesgesetzes über den Na- insbesondere und frei lebenden Tieren auch ausserhalb ge- bensbedingungen zu erhalten und womöglich zu schaffen;

  1. den biologischen Austausch zwischen Biotopen durch Vernetzung zu fördern;
  2. die Artenvielfalt zu bewahren und wenn möglich zu mehren;
  3. das Landschaftsbild naturnah zu beleben;
  4. die möglichst naturnahe und schonende Bodennutzung zu erreichen.

Art. 14 Umsetzung

Bei Planungen, Güterregulierungen, bei der Erteilung von Bewilligungen und bei Unterhaltungsarbeiten von Kanton, Gemeinden und anderen Körperschaften und

Art. 13

Anstalten des öffentlichen Rechts ist für Ausgleichsmassnahmen nach zu sor- gen.

. Vollzug

Art. 25

Kantonale Fachstelle gemäss und Heimatschutz ist die Abt Abs. 2 des Bundesgesetzes über den Natur- eilung Landschaft und Gewässer des Departements Bau, Verkehr und Umwelt.

Zuständig für alle gestützt auf das Bundesgesetz über Natur- und Heimatschutz und die Verordnung über den Natur- und Heimatschutz zu erteilenden Bewilligungen so-

Art. 24

wie für Wiederherstellungsverfügungen gemäss des genannten Gesetzes ist das Departement Bau, Verkehr und Umwelt.

Das Departement Bau, Verkehr und Umwelt kann durch Verfügung das Vorhan-

Art. 4

densein von geschützten Arten gemäss § und 5 feststellen.

Art. 16 Überwachungsorgane und freiwillige Hilfskräfte

Die Gemeinderäte, die Kantonspolizei, das Forstpersonal, die Jagd- und Fischerei- aufseher sowie das Unterhaltspersonal für Gewässer und Naturschutzgebiete wachen über die Befolgung dieser Verordnung und bringen Verstösse zur Anzeige.

Das Departement Bau, Verkehr und Umwelt kann freiwillige Hilfskräfte ausbilden und einsetzen, welche die Idee und Informationen über den Biotop- und Artenschutz verbreiten sowie im Vollzug der Vorschriften und bei der Kontrolle über die Ent- wicklung der einheimischen Pflanzen und Tiere mitwirken. Sie erhalten einen Aus- weis des Departements Bau, Verkehr und Umwelt. *

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Art. 17 Strafbestimmungen, Wiederherstellung

Verstösse gegen diese Verordnung oder gegen die gestützt auf sie ergangenen Ver-

Art. 24

fügungen werden gemäss –24d des Bundesgesetzes über den Natur- und Hei- matschutz bestraft.

Art. 24e

Unabhängig von einem Strafverfahren kann gemäss über den Natur- und Heimatschutz die Wiederherst des Bundesgesetzes ellung verlangt werden.

Art. 18 Inkrafttreten und Aufhebung bisherigen Rechts

Diese Verordnung ist mit den Anhängen A–D in der Gesetzessammlung zu publi- zieren. Sie tritt am 1. Januar 1991 in Kraft.

Die Verordnung über den Schutz der einheimischen Pflanzenwelt vom 20. März 1970 3) ist aufgehoben. Aarau, den 17. September 1990 Regierungsrat Aargau Landammann SIEGRIST Staatsschreiber SIEBER

Art. 2

.08.2005 01.09.2005 Abs. 2 geändert 2005 S. 439

Art. 3

.08.2005 01.09.2005 Abs. 1 geändert 2005 S. 439

Art. 7

.08.2005 01.09.2005 totalrevidiert 2005 S. 439

Art. 15

.08.2005 01.09.2005 totalrevidiert 2005 S. 439

Art. 16

.08.2005 01.09.2005 Abs. 2 geändert 2005 S. 440

Art. 6

.09.2009 01.01.2010 Abs. 2 aufgehoben 2009 S. 334

.131 Änderungstabelle - Nach Paragraph Element Beschluss Inkrafttreten Änderung AGS Fundstelle Erlass 17.09.1990 01.01.1991 Erstfassung Bd. 13 S. 305

Art. 2

Abs. 2 10.08.2005 01.09.2005 geändert 2005 S. 439

Art. 3

Abs. 1 10.08.2005 01.09.2005 geändert 2005 S. 439

Art. 6

Abs. 2 23.09.2009 01.01.2010 aufgehoben 2009 S. 334

Art. 7

.08.2005 01.09.2005 totalrevidiert 2005 S. 439

Art. 15

.08.2005 01.09.2005 totalrevidiert 2005 S. 439

Art. 16

Abs. 2 10.08.2005 01.09.2005 geändert 2005 S. 440

Anhang A 785.131 Anhang A Liste der geschützten Pflanzen Aconitum compactum Dichtblättriger Eisenhut Anthericum sp. Graslilie Anthyllis vulneraria Wundklee Aquilegia sp. Akelei Aster amellus Berg-Aster Betonica officinalis Echte Betonie Blechnum spicant Rippenfarn Buphthalmum salicifolium Gewöhnliches Ochsenauge Bupleurum sp. Hasenohr Butomus umbellatus Schwanenblume Campanula cochleariifolia Kleine Glockenblume Campanula glomerata Büschel-Glockenblume Campanula persicifolia Pfirsichblättrige Glockenblume Carlina acaulis Silberdistel Carlina vulgaris Gewöhnliche Eberwurz Centaurea montana Berg-Flockenblume Centaurea scabiosa Skabiosen-Flockenblume Centaurium sp. Tausendguldenkraut Chrysanthemum corymbosum Dolden Strauss-Margerite Cirsium acaule Stängellose Kratzdistel Cirsium tuberosum Knollige Kratzdistel Coronilla coronata Berg-Kronwicke Cyclamen europaeum Europäische Zyklame Cytisus sp. Geissklee Daphne mezereum Gewöhnlicher Seidelbast Dianthus sp.1) Nelke Digitalis sp. Fingerhut Drosera sp.1) Sonnentau Epilobium dodonaei Dodonaeus’ Weidenröschen Eriophorum sp. Wollgras Filipendula hexapetala Sechskronblättrige Rüsterstaude Galanthus nivalis Schneeglöcklein

.131 Anhang A Genista sp. Ginster Gentiana sp.1) Enzian Geranium palustre Sumpf-Storchschnabel Geranium sanguineum Blutroter Storchschnabel Globularia sp. Kugelblume Heleocharis sp. Sumpfbinse Helianthemum nummularium Gewöhnliches Sonnenröschen Hepatica triloba Dreilappiges Leberblümchen Hippocrepis comosa Hufeisenklee Hippuris vulgaris Tannenwedel Ilex aquifolium Stechpalme Inula salicina Weiden Alant Iris pseudacorus1) Gelbe Schwertlilie Iris sibirica1) Sibirische Schwertlilie Laserpitium siler Berg-Laserkraut Leucojum vernum Märzenglöcklein Lilium bulbiferum1) Feuerlilie Lilium martagon1) Türkenbund-Lilie Linum tenuifolium Feinblättriger Lein Lithospermum purpureo-coeruleum Blauer Steinsame Lunaria rediviva Ausdauernde Mondviole Lycopodium sp. Bärlapp Melampyrum arvense Acker-Wachtelweizen Melampyrum cristatum Kamm-Wachtelweizen Menyanthes trifoliata Fieberklee Muscari racemosum Traubige Bisamhyazinthe Narcissus pseudonarcissus Osterglocke Nuphar luteum1) Gelbe Teichrose Nymphaea alba1) Weisse Seerose Orchidaceae sp.1) Orchideen Ornithogalum sp. Milchstern Parnassia palustris Sumpf-Studentenröschen Phyllitis scolopendrium1) Hirschzunge Phyteuma orbiculare Rundköpfige Rapunzel Pinguicula sp. Fettblatt Polystichum sp.1) Schildfarn Potentilla verna Frühlings-Fingerkraut Primula auricula Aurikel

Anhang A 785.131 Primula farinosa Mehl-Primel Prunella grandiflora Grossblütige Brunelle Pulsatilla vulgaris1) Gewöhnliche Küchenschelle Pyrola sp. Wintergrün Ranunculus sp. Hahnenfuss (weissblühend) Saxifraga sp. Steinbrech Scabiosa columbaria Tauben-Skabiose Schoenoplectus lacustris Gewöhnliche Teichbinse Scilla bifolia Blaustern Sedum sp. Mauerpfeffer Seseli libanotis Hirschheil-Bergfenchel Serratula tinctoria Färber-Scharte Sorbus domestica1) Speierling Sparganium sp. Igelkolben Sphagnum sp. Torfmoos Stachys recta Aufrechter Ziest Succisa pratensis Wiesen-Abbisskraut Tetragonolobus siliquosus Spargelerbse Teucrium chamaedrys Echter Gamander Teucrium montanum Berg-Gamander Thalictrum sp. Wiesenraute Tofieldia calyculata Kelch-Liliensimse Trifolium alpestre Hügel-Klee Trifolium arvense Hasen-Klee Trifolium fragiferum Erdbeer-Klee Trifolium montanum Berg-Klee Trifolium rubens Purpur-Klee Tulipa silvestris1) Wilde Tulpe Typha sp. Rohrkolben Utricularia sp. Wasserschlauch Vaccinium uliginosum Echte Moorbeere Vaccinium vitis-idaea Preiselbeere Veronica teucrium Grosser Ehrenpreis

. Januar 2010 (AGS 2009 S. 334). Anhang C 785.131 Anhang C Kennarten geschützter Lebensräume Hochmoore, Zwischenmoore Andromeda polifolia Rosmarinheide Betula pubescens Moor-Birke Carex diandra Zweistaubblättrige Segge Carex fusca Braune Segge Carex lasiocarpa Behaartfrüchtige Segge Carex limosa Schlamm-Segge Carex rostrata Geschnäbelte Segge Eriophorum sp. * Wollgras Menyanthes trifoliata * Fieberklee Oxycoccus quadripetalus Vierkronblättrige Moosbeere Sphagnum sp. * Torfmoose Mergelböden, Quellsümpfe, Uferbereiche, Verlandungsgesellschaften und Flachmoore Alopecurus aequalis Kurzgranniger Fuchsschwanz Butomus umbellatus * Schwanenblume Carex acutiformis Scharfkantige Segge Carex davalliana Davalls Segge Carex elata Steife Segge Carex flava Gelbe Segge Carex gracilis Zierliche Segge Carex hostiana Hosts Segge Carex panicea Hirsenfrüchtige Segge Carex paniculata Rispen-Segge Carex paradoxa Sonderbare Segge Carex stellulata Stern-Segge Carex tomentosa Filzfrüchtige Segge Carex vesicaria Blasen-Segge

.131 Anhang C Ceratophyllum sp. Hornblatt Cirsium tuberosum * Knollige Kratzdistel Equisetum limosum Schlamm-Schachtelhalm Equisetum palustre Sumpf-Schachtelhalm Eriophorum sp. * Wollgras Geranium palustre * Sumpf-Storchschnabel Glyceria maxima Grosses Süssgras Heleocharis sp. * Sumpfbinse Hippuris vulgaris * Tannenwedel Inula salicina * Weiden-Alant Iris pseudacorus * Gelbe Schwertlilie Iris sibirica * Sibirische Schwertlilie Lastrea thelypteris Sumpf-Lappenfarn Molinia sp. Pfeifengras Myriophyllum sp. Tausendblatt Nuphar luteum * Gelbe Teichrose Nymphaea alba * Weisse Seerose Parnassia palustris * Sumpf-Studentenröschen Peucedanum palustre Sumpf-Haarstrang Phragmites-Bestände Schilf-Bestände Pinguicula sp. * Fettblatt Polygala amarella Sumpf-Kreuzblume Potamogeton-Bestände Laichkraut-Bestände Ranunculus sp. Hahnenfuss (weissblühend) Rorippa amphibia Teich-Kresse Salix aurita Ohr-Weide Salix repens * Kriechende Weide Schoenoplectus lacustris * Gewöhnliche Teichbinse Schoenus sp. Kopfbinse Scutellaria galericulata Sumpf-Helmkraut Senecio paludosus Sumpf-Kreuzkraut Serratula tinctoria * Färber-Scharte Sieglingia decumbens Liegender Dreizahn Sparganium sp. * Igelkolben Succisa pratensis * Wiesen-Abbiskraut Tetragonolobus siliquosus * Spargelerbse Tofieldia calyculata * Kelch-Liliensimse Typha sp. * Rohrkolben

Anhang C 785.131 Utricularia sp. * Wasserschlauch Veronica scutellata Schild-Ehrenpreis Magerwiesen Ajuga genevensis Genfer-Günsel Anthyllis vulgaris Gewöhnlicher Wundklee Anthyllis vulneraria * Echter Wundklee Aperula cynanchica Hügel-Meister Aster amellus * Berg-Aster Betonica officinalis * Echte Betonie Briza media Zittergras Bromus erectus Aufrechte Trespe Campanula glomerata * Büschel-Glockenblume Carex humilis Niedrige Segge Carex verna Frühlings-Segge Carlina acaulis Silberdistel Carlina simplex * Einfache Eberwurz Carlina vulgaris * Gewöhnliche Eberwurz Centaurea scabiosa * Skabiosen-Flockenblume Cirsium acaule * Stängellose Kratzdistel Dianthus carthusianorum * Karthäuser-Nelke Euphorbia verrucosa Warzen-Wolfsmilch Globularia sp. * Kugelblume Helianthemum nummularium * Gewöhnliches Sonnenröschen Hippocrepis comosa * Hufeisenklee Linum tenuifolium * Feinblättriger Lein Ononis sp. Hauhechel Phyteuma orbiculare * Rundköpfige Rapunzel Pimpinella saxifraga Kleine Bibernelle Potentilla verna * Frühlings-Fingerkraut Primula veris Frühlings-Schlüsselblume Prunella grandiflora * Grossblütige Brunelle Pulsatilla vulgaris * Gewöhnliche Küchenschelle Ranunculus bulbosus Knolliger Hahnenfuss Salvia pratgensis Wiesen-Salbei Scabiosa columbaria * Tauben-Skabiose

.131 Anhang C Sedum sexangulare * Falscher Mauerpfeffer Stachys recta * Aufrechter Ziest Teucrium chamaedrys * Echter Gamander Teucrium montanum * Berg-Gamander Trifolium montanum * Berg-Klee Veronica teucrium * Grosser Ehrenpreis Auenvegetation Anemone ranunculoides Hahnenfussähnliches Windröschen Epilobium dodonaei * Dodonaeus’ Weidenröschen Equisetum hiemale Überwinternder Schachtelhalm Ranunculus sp. Hahnenfuss (weissblühend) Salix alba Silber-Weide Salix elaeagnos Lavendel-Weide Salix triandra Mandel-Weide Stellaria aquatica Wasser-Sternmiere Thalictrum aquilegiifolium

  1. flavum * Wiesenrauten Trockene Wälder (Föhren, Flaumeichen, Traubeneichen usw.) und Gebüsche Acer opalus Schneeballblättriger Ahorn Amelanchier ovalis Felsenmispel Campanula persicifolia * Pfirsichblättrige Glockenblume Chrysanthemum corymbosum Dolden-Margerite Coronilla coronata * Berg-Kornwicke Cotoneaster integerrima Gewöhnliche Steinmispel Cotoneaster tomentosa Filzige Steinmispel Cytisus nigricans * Schwarzwerdender Geissklee Lathyrus niger * Schwarze Platterbse Lithospermum purpureo-coeruleum * Blauer Steinsame Ornithogalum pyrenaicum * Pyrenäen-Milchstern Prunus mahaleb Felsenkirsche Pyrola sp. * Wintergrün

Anhang C 785.131 Rosa sp. (ohne arvensis und canina) Rose (ohne Feldrose und Hundsrose) Sorbus aria Mehlbeerbaum Stellaria holostea Grossblumige Sternmiere Feuchte Wälder, Schluchtwälder, Wälder an Steilhängen usw. Actaea spicata Ähriges Christophskraut Alnus viridis Grün-Erle Blechnum spicant * Rippenfarn Carex elongata Langährige Segge Carex strigosa Magere Segge Chrysosplenium sp. Milzkraut Circaea alpina u. intermedia Alpen-Hexenkraut Lunaria rediviva * Ausdauernde Mondviole Lycopodium annotinum * Wald-Bärlapp Lycopodium selago * Tannen-Bärlapp Phyllitis scolopendrium * Hirschzunge Polygonatum verticillatum Quirlblättriges Salomonssiegel Polystichum lonchitis * Lanzen-Schildfarn Pyrola sp. * Wintergrün Ranunculus aconitifolius Eisenhutblättriger Hahnenfuss Scrophularia alata Geflügelte Braunwurz Taxus baccata Eibe Felsen Asplenium fontanum Quell-Streifenfarn Athamanta cretensis * Behaarte Augenwurz Campanula cochleariifolia * Kleine Glockenblume Erinus alpinus * Leberbalsam Hieracium humile Niedriges Habichtskraut Kernera saxatilis * Felsen-Kugelschötchen Primula auricula * Aurikel Saxifraga sp. * Steinbrech Sedum sp. * Mauerpfeffer

.131 Anhang C

Säume Agrimonia eupatoria Gewöhnlicher Odermennig Anthericum ramosum * Ästige Graslilie Aquilegia sp. * Akelei Buphthalmum salicifolium * Gewöhnliches Ochsenauge Bupleurum falcatum * Sichel-Hasenohr Coronilla varia Bunte Kronwicke Filipendula hexapetala * Sechskronblättrige Rüsterstaude Geranium sanguineum * Blutroter Storchschnabel Inula salicina * Weiden-Alant Laserpitium latifolium Breitblättriges Laserkraut Laserpitium siler * Berg-Laserkraut Melampyrum arvense * Acker-Wachtelweizen Melampyrum cristatum * Kamm-Wachtelweizen Origanum vulgare Dost Ornithogalum umbellatum * Doldiger Milchstern Peucedanum cervaria Hirschwurz Peucedanum oreoselinum Berg-Haarstrang Trifolium alpestre * Hügel-Klee Trifolium rubens * Purpur-Klee Vicia dumetorum Hecken-Wicke Vicia silvatica Wald-Wicke * Diese Arten sind gleichzeitig gemäss Anhang A geschützt. Anhang D 785.131 Anhang D Kennzeichen zur Markierung von Naturschutzzonen

.131 Anhang D