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222.31

Verordnung zum Bundesgesetz vom 10. Dezember 1941 über die Revision des XX. Titels des Obligationenrechts (Die Bürgschaft)

vom 03.12.1942 (Stand 01.01.1957)

Präambel

Der Kantonsrat des Kantons Appenzell A.Rh.,

gestützt auf das Bundesgesetz vom 10. Dezember 1941 über die Revision des XX. Titels des Obligationenrechts[1] (Die Bürgschaft) sowie auf Art. 48 Ziff. 4 der Kantonsverfassung[2],

verordnet:

Art. 1

Zuständig für die öffentliche Beurkundung von Bürgschaftserklärungen (Art. 493 OR) ist der Gemeindeschreiber, nach den Bestimmungen von Art. 18 ff. EG zum ZGB[3] sowie von Art. 15 der Verordnung für die Gemeindekanzleien[4].

Art. 2

Die Formel für die öffentliche Beurkundung von Bürgschaftserklärungen lautet:

«Vorstehende Urkunde (eventuell Solidarbürgschaftsverpflichtung) enthält die der unterzeichneten Urkundsperson mitgeteilte Willenserklärung von  ............................. Sie wurde von diesem in Gegenwart der Urkundsperson auf eigenes Verlangen selbst gelesen, daraufhin in allen Teilen genehmigt und mit derselben unterzeichnet.

Egress

Lf. Nr. / Abl. aGS I/34

Änderungstabelle - Nach Beschluss

Beschluss Inkrafttreten Element Änderung Lf. Nr. / Abl.
03.12.1942 03.12.1942 Erlass Erstfassung aGS I/34
24.04.1955 24.04.1955 Art. 4 aufgehoben 1955, S. 155
29.11.1956 01.01.1957 Art. 3 aufgehoben 1956, S. 659

Änderungstabelle - Nach Artikel

Element Beschluss Inkrafttreten Änderung Lf. Nr. / Abl.
Erlass 03.12.1942 03.12.1942 Erstfassung aGS I/34
Art. 3 29.11.1956 01.01.1957 aufgehoben 1956, S. 659
Art. 4 24.04.1955 24.04.1955 aufgehoben 1955, S. 155
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