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422.111.1

Regierungsratsbeschluss über die Pflanzenreservate im Kanton Appenzell A.Rh.

vom 20.06.1960 (Stand 31.03.1969)

Präambel

Der Regierungsrat des Kantons Appenzell A.Rh.,

gestützt auf die Art. 3 und Art. 8 Abs. 1 der Verordnung vom 8. Juni 1959 über den Naturschutz[1], werden mit sofortiger Wirkung nachstehende Gebiete dem totalen Pflanzenschutz

unterstellt:

Ziff. 1 Gemeinde Urnäsch

Die Alpgebiete von Nasen, Schueleren, Schüssenalp. Die Grenze des Schutzgebietes verläuft von Punkt 1521.6 östlich des Gasthauses Hochalp in nördlicher Richtung zum Punkt 1312 (Weggabel zwischen Rossmoos und Gross-Langboden), in südwestlicher Richtung über Punkt 1289 Schueleren bis zum Waldrand westlich Schueleren, in südlicher Richtung zum Punkt 1360, in östlicher Richtung über Punkt 1496 zum Punkt 1521.6.

Ziff. 2 Gemeinden Urnäsch und Hundwil

Das Gebiet Chammhalden, Nusshalden, Petersalp, Spitzli. Die Grenze verläuft von der Strassenbrücke beim Rossfall der Urnäsch entlang aufwärts bis Steinflue, dann dem Tosbach entlang aufwärts bis Siebenhütten, in östlicher Richtung zum Punkt 1577 auf Chammhalden, in nordwestlicher Richtung der Landesgrenze entlang über Chammhaldenhütte, Nusshalden bis zum Bachzusammenfluss im Wissbach östlich Wasserhüttli, in nordwestlicher Richtung nach Punkt 1217, Herrendürren, in westlicher Richtung zum Punkt 1080 Blattendürren, in südwestlicher Richtung über Punkt 1133 Guggeien zur Strassenbrücke beim Rossfall.

Ziff. 3 Gemeinde Herisau

Parzelle Grundbuch Nr. 2928 Herisau, beim Saumweiher.

Ziff. 4 Gemeinde Teufen

Die bewaldeten Tobelhänge gegen Rotbach, Sitter und Wattbach, einerseits begrenzt durch diese drei Bäche, anderseits durch die Waldränder der folgenden Linie: Rotbach 350 m südöstlich Punkt 831.3 Schönenbüel südlich Teufen, in nordwestlicher Richtung nach Lochmüli, in nordöstlicher Richtung zum Friedhof Teufen, in westlicher Richtung über Kloster Wonnenstein nach Gmünden, in nördlicher Richtung nach Hauteten, in östlicher Richtung über Lustmühle, Bilchen bis zum Bächlein östlich Hütten.

Ziff. 5 Gemeinde Gais

  1. Nordhang des Hirschberges bis zur folgenden Linie: Zung – Stoss der Kantonsstrasse entlang bis Sternen – Brunnenau – Schachen – südlich Zwislen – Kantonsgrenze.
  2. Die Gegend Schwäbrig, Waldstatt, unterer Gäbris, Gäbris, begrenzt durch folgende Linie: Punkt 1246.8 Gäbris, in ostsüdöstlicher Richtung nach Lankersgäbris, in ostnordöstlicher Richtung zum Waldwinkel südlich Punkt 1162.4 Schwäbrig, in nördlicher Richtung zum Punkt 1142 Ruesitz, in westsüdwestlicher Richtung über Gomp zum Punkt 1251.2 Gäbris, in südlicher Richtung zum Punkt 1246.8 Gäbris.
  3. Das Sumpfgebiet im nördlichen Teil der Liegenschaft Grundbuch Gais Nr. 723, Fahrtenböhl.

Egress

Lf. Nr. / Abl. aGS III/333

Änderungstabelle - Nach Beschluss

Beschluss Inkrafttreten Element Änderung Lf. Nr. / Abl.
20.06.1960 20.06.1960 Erlass Erstfassung aGS III/333
13.07.1964 13.07.1964 Ziff. 5 Abs. 1, a) geändert aGS III/409 / 1964, S. 416
31.03.1969 31.03.1969 Ziff. 5 Abs. 1, c) eingefügt aGS IV/503 / 1969, S. 257

Änderungstabelle - Nach Artikel

Element Beschluss Inkrafttreten Änderung Lf. Nr. / Abl.
Erlass 20.06.1960 20.06.1960 Erstfassung aGS III/333
Ziff. 5 Abs. 1, a) 13.07.1964 13.07.1964 geändert aGS III/409 / 1964, S. 416
Ziff. 5 Abs. 1, c) 31.03.1969 31.03.1969 eingefügt aGS IV/503 / 1969, S. 257