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Vollziehungsverordnung zum Bundesgesetz über die Familienzulagen für landwirtschaftliche Arbeitnehmer und Bergbauern

vom 19.10.1953 (Stand 01.01.1967)

Präambel

Der Regierungsrat des Kantons Luzern,

in Vollziehung des Bundesgesetzes über die Familienzulagen für landwirtschaftliche Arbeitnehmer und Bergbauern vom 20. Juni 1952[1] und der bundesrätlichen Vollziehungsverordnung vom 11. November 1952[2],

auf den Antrag des Finanzdepartementes,

beschliesst:

Art. 1

Mit der Durchführung des Bundesgesetzes und der Vollziehungsverordnung wird die kantonale Ausgleichskasse für die Alters- und Hinterlassenenversicherung beauftragt.

Art. 2

Die Vorschriften des kantonalen Einführungsgesetzes vom 10. Mai 1949 über die Alters- und Hinterlassenenversicherung[3] und der dazugehörenden Vollziehungsverordnung vom 10. Januar 1949[4] sind sinngemäss anwendbar.

Art. 3 *

Die Gemeinden haben einen Sechstel der Aufwendungen des Kantons an die Familienzulagen für landwirtschaftliche Arbeitnehmer und Kleinbauern zu tragen.

Das Finanzdepartement legt alljährlich die Höhe der Gemeindeanteile auf Grund der in den Gemeinden im Vorjahr ausbezahlten Familienzulagen fest.

Diese Auszahlungen werden nach der Zahl der Bezüger ermittelt. Massgebend ist die Zahl der landwirtschaftlichen Arbeitnehmer am 1. Juli und der Kleinbauern am 31. Dezember.

Art. 5

Diese Verordnung tritt rückwirkend auf den 1. Januar 1953 in Kraft. Sie ist zu veröffentlichen.

Egress

V XIV 906

Änderungstabelle - nach Paragraf

Element Beschlussdatum Inkrafttreten Änderung Fundstelle G
Erlass 19.10.1953 01.01.1953 Erstfassung V XIV 906
§ 3 02.08.1967 01.01.1967 geändert V XVII 397
§ 4 30.03.1961 02.05.1961 aufgehoben V XVI 212

Änderungstabelle - nach Beschlussdatum

Beschlussdatum Inkrafttreten Element Änderung Fundstelle G
19.10.1953 01.01.1953 Erlass Erstfassung V XIV 906
30.03.1961 02.05.1961 § 4 aufgehoben V XVI 212
02.08.1967 01.01.1967 § 3 geändert V XVII 397
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