Die Organisationsstruktur des kantonalen Führungsstabes (KFS) gliedert sich gemäss Anhang 2/3 modulartig in einen Führungsstab «UNO», «DUE» und in den Führungsstab «TRE». Die Alarmierung der Stabsangehörigen richtet sich nach dem Baukastenprinzip und dem Bedarf entsprechend der jeweiligen Lage. Die Auslösung des Moduls «UNO» liegt bei der Alarmstelle der Kantonspolizei.
Der Führungsstab «UNO» stellt die Führung gemäss Anhang 2 in Katastrophen- und Notlagen während 365 Tagen/24 Std. sicher und bezeichnet die notwendigen Stellvertreter bei Abwesenheiten. Die Alarmierung erfolgt über ein entsprechendes Rufsystem. Die generellen Aufgaben für die Vorbereitung und den Einsatz der Mitglieder des Stabes «UNO» wird im Stabsreglement und speziellen Pflichtenheften geregelt.
Der Führungsstab «DUE» wird durch den Stab «UNO» gemäss Anhang 2 aufgeboten und umfasst insbesondere die Stellvertreter des Stabes «UNO» sowie weitere Mitglieder des kantonalen Führungsstabes nach Bedarf.
Der Führungsstab «TRE» wird gemäss Anhang 3 durch den Regierungsrat aufgeboten und fasst die kantonale Verwaltung in eine effiziente Stabsorganisation für Notlagen zusammen. Der kantonale Führungsstab «TRE» stellt insbesondere die Führung des Kantons in besonderen und ausserordentlichen Lagen sicher und verfügt dazu über die notwendigen Schutzbauten und Ausrüstungen.
Der Führungsstab «UNO/DUE» bestimmt bei Bedarf im Einsatz die notwendigen Einsatzleiter gemäss Anhang 1. Die notwendigen Einsatzkäfte der Polizei, Feuerwehr, Gesundheitswesen und Sanität (KSD), Technische Betriebe, Zivilschutz, usw. werden dem Einsatzleiter nach Bedarf unterstellt. Zusätzliche Spezialisten, welche nicht bereits durch die Einsatzkräfte beigezogen wurden, werden durch den Stab «UNO/DUE» aufgeboten.
Die Führungsinfrastruktur des kantonalen Führungsstabes wird in einer ersten Phase durch die Polizei sichergestellt und raschmöglichst durch die Dienste des KFS ergänzt und abgelöst.