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220.61

Vollzugsverordnung zum Bundesgesetz über die Anlagefonds

vom 13.07.1967 (Stand 01.01.2011)

Präambel

Der Kantonsrat des Kantons Unterwalden ob dem Wald,

in Vollzug des Bundesgesetzes über die Anlagefonds vom 18. März 1994[1],

auf Antrag des Regierungsrates,

verordnet:

Art. 1 *

Das Obergericht ist als einzige kantonale Gerichtsinstanz zuständig für die Beschlussfassung betreffend:

  1. die Änderung des Fondsreglements (Art. 9 ff., Art. 54 Abs. 4 des Gesetzes);
  2. die Auflösung des Anlagefonds (Art. 28 Abs. 1 Bst. a des Gesetzes).

Art. 2

Zivilstreitigkeiten zwischen der Fondsleitung oder der Depotbank und einem Anleger sind vor den ordentlichen Zivilgerichten auszutragen.

Die darin ergangenen Urteile sind der Eidgenössischen Bankenkommission ohne Verzug unentgeltlich in vollständiger Ausfertigung mitzuteilen.

Art. 3

Verfolgung und Beurteilung der Vergehen gemäss Art. 49 ff. des Gesetzes obliegen den ordentlichen Behörden der Strafrechtspflege.

Urteile und Einstellungsbeschlüsse in Strafverfahren sind in vollständiger Ausfertigung unverzüglich der Bundesanwaltschaft zu Handen des Bundesrates mitzuteilen.

Art. 4

Diese Verordnung tritt sofort in Kraft.

Der Regierungsrat wird mit dem Vollzug beauftragt.

Egress

Informationen zum Erlass

 

Ursprüngliche Fundstelle: OGS 1971, 18

 

geändert durch

- das Gesetz über die Justizreform vom 21. Mai 2010, in Kraft seit 1. Januar 2011 (OGS 2010, 33 und 41)

OGS 1971, 18

Änderungstabelle - Nach Beschluss

Beschluss Inkrafttreten Element Änderung Fundstelle
13.07.1967 13.07.1967 Erlass Erstfassung OGS 1971, 18
21.05.2010 01.01.2011 Art. 1 totalrevidiert OGS 2010, 33

Änderungstabelle - Nach Artikel

Element Beschluss Inkrafttreten Änderung Fundstelle
Erlass 13.07.1967 13.07.1967 Erstfassung OGS 1971, 18
Art. 1 21.05.2010 01.01.2011 totalrevidiert OGS 2010, 33